Selbstverpflichtung

Wie man die E-Mail noch retten kann

Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
Die E-Mail hat es gegen andere Kommunikationsmittel immer schwerer. Aber das muss nicht sein.
Hilfe, ich kann nicht mehr! Die E-Mail hat es gegen andere Kommunikationsmittel immer schwerer.
Hilfe, ich kann nicht mehr! Die E-Mail hat es gegen andere Kommunikationsmittel immer schwerer.

Die E-Mail verliert zunehmend an Bedeutung. Daran sind nicht nur Spam und neue Kommunikationswege wie Instant Messaging oder Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook, Google+ und Enterprise-2.0-Varianten Schuld. Sondern wir alle, die wir die E-Mail tagtäglich falsch gebrauchen oder missbrauchen.

Aus einem Blogpost von Chris Anderson, Curator der US-Innovationskonferenz TED (und "WIRED"-Chefredakteur), und TED-Scribe Jane Wulf ist inzwischen eine veritable E-Mail-Charta geworden. Darin steht, was wir tun sollten, damit die E-Mail uns als sinnvolles und nützliches Kommunikationsmittel erhalten bleibt.

Die Kurzfassung der E-Mail-Charta in deutscher Übersetzung:

  1. Bedenken Sie die knappe Zeit des Empfängers.

  2. Es ist nicht unhöflich, wenn man kurze Antworten bekommt oder wenn Antworten eine Weile auf sich warten lassen.

  3. Setzen Sie auf Klarheit und Eindeutigkeit in der Betreffzeile und in den ersten Sätzen.

  4. Vermeiden Sie offene Fragen.

  5. Lassen Sie überflüssige Cc:s weg.

  6. Kürzen Sie E-Mail-Verläufe sinnvoll ab.

  7. Verzichten Sie auf Anhänge, wenn Sie den Text auch in den Körper der E-Mail einbetten können.

  8. Verzichten Sie auf bedeutunglose Antworten.

Lesen Sie dazu auch: "Ein Nachruf: Die E-Mail als Opfer ihres eigenen Erfolgs" (tö)