Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Energieverbrauch im RZ

Wie Profis das Data Center kühlen

Ariane Rüdiger ist freie Autorin und lebt in München.

Günstig trotz längerer Amortisationszeit

Der IT-Betrieb der WWK-Versicherungen a.G. in München stand vor sechs Jahren vor der Aufgabe, ein Spiegel-Rechenzentrum zu implementieren, allerdings gab es ein Platzproblem. Eine Senkung der Stromkosten gehörte zu dieser Aufgabe. "Unser Ziel bis 2013 ist, dass die Stromkosten für die Klimatisierung nur noch zehn Prozent der RZ-Betriebskosten ausmachen", sagt Josef Feichtmair, Leiter Betriebstechnik der WWK-Versicherung in München. Das Primär-Rechenzentrum mit insgesamt 120 HP-ProLiant-Servern, davon einer Superdome Itanium, sowie rund 75 TByte Speicher ist 280 Quadratmeter groß und wird durch konventionellen CRAC (Computer Room Air Conditioner) klimatisiert. 33 Prozent des Energieverbrauchs fließen dort in die Kühlung.

Im gespiegelten Rechenzentrum sollten neue Technologien eingesetzt werden. Deshalb entschloss sich die WWK für wassergekühlte Racks. Trotz höherer Investitionen für Server-Schränke und deren Infrastruktur konnten Platzbedarf und Energieverbrauch deutlich reduziert werden. Feichtmair rechnet mit einer Amortisationszeit von sieben Jahren. Außerdem sind in diesem Rechenzentrum jetzt wieder genügend Platzreserven vorhanden.

Die Zukunft liegt darin, nicht mehr den Raum, sondern nur noch den Server-Einbauschrank zu kühlen. "Heute ist praktisch der Schrank das Rechenzentrum", sagt er. Zudem nutzt die WWK bereits heute 75 Prozent der Rechenzentrenabwärme für die Gebäudeheizung. In Zukunft ist eine 100 prozentige Nutzung der Abwärme geplant.