Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Abwärtstrend gestoppt

Windows 10 in Firmen treibt deutschen PC-Markt an

20.02.2017
Unternehmen in Deutschland kaufen mit dem Umstieg auf das neue PC-Betriebssystem Windows 10 auch gleich neue Computer und geben damit dem seit Jahren schwachen Markt schließlich einen Schub.
Der Umstieg auf Windows 10 veranlasst viele Unternehmen dazu, neue PCs zu kaufen.
Der Umstieg auf Windows 10 veranlasst viele Unternehmen dazu, neue PCs zu kaufen.
Foto: Anton Watman - shutterstock.com

Im vergangenen Quartal seien die PC-Verkäufe in Deutschland im Jahresvergleich um 4,3 Prozent auf 3,23 Millionen Geräte gewachsen, teilte der IT-Marktforscher Gartner am Montag mit. Dabei gab es bei Firmen-Computern einen Sprung von neun Prozent, während Privatkunden 0,6 Prozent weniger Geräte kauften.

Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo ist demnach die Nummer eins auch in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 25 Prozent. Ein Jahr zuvor sei erst ein Fünftel der in Deutschland verkauften Computer von dem chinesischen Konzern gekommen. Hewlett-Packard rückte auf dem zweiten Platz von gut 16 auf 20,6 Prozent vor. Acer schließt die Top 3 mit deutlichem Abstand bei 12,2 Prozent ab (Vorjahr 13,3 Prozent). Apple verteidigte den vierten Rang mit einem Rückgang des Marktanteils von 8,1 auf 7,6 Prozent und Dell hielt sich stabil mit 7,4 Prozent.

Im gesamten Jahr 2016 wuchs der deutsche PC-Markt auch nach dem Schlussspurt laut Gartner-Berechnungen nur um 0,6 Prozent auf knapp 10,5 Millionen verkaufte Geräte. Die Computer-Verkäufe sanken seit Jahren weltweit, weil Firmen und Verbraucher seltener als früher ihre Notebooks und Desktop-Recher erneuern und stattdessen auch stärker auf Smartphones und Tablets setzen. (dpa/ib)