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Bitkom-Umfrage

Wo Smart Home-Equipment gekauft wird

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, Security und IoT. Außerdem ist er im Event-Geschäft tätig.
Bitkom Research hat 3.169 Bundesbürgern ab 14 Jahren folgende Frage gestellt: „Wo haben Sie Ihre Smart-Home-Anwendungen gekauft?“

Die Akzeptanz für das "intelligent vernetzte Zuhause" ("Smart Home") ist in Deutschland relativ hoch, das hat eine Umfrage von Bitkom Research unter 3.169 Bundesbürgern ab 14 Jahren ergeben. Ein Kriterium ist den Verbrauchern dabei aber besonders wichtig: Sie wünschen sich klare Angaben zur Sicherheit und zum Datenschutz bei der Nutzung des Smart Home-Equipments. Helfen würden hier schon entsprechende Kennzeichnungen.

Eingekauft werden die Anwendungen fürs vernetzte Zuhause vorwiegend im stationären Handel. 28 Prozent der Besitzer von Smart-Home-Anwendungen haben ihre Produkte bei einem Elektronikhändler vor Ort gekauft, weitere 28 Prozent bei einem Telekommunikationsanbieter, etwa im Telekom-Shop. Zwei von zehn Besitzern (20 Prozent) haben ihre Produkte bei spezialisierten Smart-Home-Anbietern wie Elgato oder DoorBird erworben. 18 Prozent kauften sie bei einem Stromversorger zum Beispiel bei Innogy stationär, weitere elf Prozent haben sie dort online gekauft.

Lesetipp: Smart Home-Nutzung - Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Sicherheit und Datenschutz mit oberster Priorität

So sagen 92 Prozent derjenigen der von Bitkom Befragten, die bereits Smart-Home-Anwendungen besitzen, dass ihnen unabhängige Zertifikate und Siegel zur Sicherheit vor Hacker-Angriffen sehr oder eher wichtig sind. Einen vom Hersteller garantierten Schutz vor Hacker-Angriffen finden 89 Prozent wichtig. Auch Datenschutz spielt eine große Rolle beim Kauf. So sagen 84 Prozent, dass ihnen ein hoher vom Hersteller garantierter Datenschutzstandard wichtig ist, ein unabhängiges Siegel dafür wäre für 79 Prozent ein wichtiges Kaufargument. Zwei Drittel (68 Prozent) achten beim Kauf außerdem darauf, dass die Smart-Home-Daten nur in Deutschland gespeichert werden.

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"Die Umfrage zeigt, dass die Verbraucher sich beim Kauf mehr Informationen über den Sicherheitsstandard des Geräts wünschen ", sagt Robert Spanheimer, Bitkom-Referent Smart Grids & Smart Home. "Deshalb arbeiten wir aktiv an der von der Bundesregierung geplanten Sicherheitskennzeichnung mit." Wichtig sei es laut Bitkom, dass sich Smart-Home-Interessierte beim Kauf für vertrauenswürdige Anbieter entscheiden. Außerdem sollten Fachhändler ihre Kunden beim Einrichten des Smart Homes und bei dessen Betrieb tatkräftig unterstützen. "Verbraucher sollten im Gegenzug sich noch vor dem Kauf über den Umfang und die Länge der Update-Garantie erkundigen", so Spanheimer weter.

Lesetipp: Wenn Smart Home, dann per Sprache gesteuert