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Internet der Dinge

Zehn interessante IoT-Startups

19.02.2015
Von Damian Robota
Damian Robota ist Diplom-Online-Journalist und Online-Redakteur einer lokalen Tageszeitung im Rhein-Main-Gebiet. Mit technischem Verständnis und Interesse zu verschiedensten IT-Themen arbeitet er bereits seit Jahren als freier Journalist für zahlreiche Kunden im World Wide Web.

Heapsylon - Sensoren auf die Socken!

Service: Intelligente Kleidung

Hauptsitz: Redmond, Washington, USA

CEO: Davide Vigano. Er arbeitete bei Microsoft als Praktikant 1987 an den ersten Versionen von MacWorks und MacOffice. Er war zudem Generaldirektor für die Produktlinien Healthvault und Amalga Healthcare (nun Teil eines Joint Ventures zwischen Microsoft und General Electric) bevor er die Firma verließ.

Gründung: 2013

Kapital: Die Firma wird mit einer Millionen Dollar durch das sogenannte "Angel funding" unterstützt, als auch mit 115.000 Dollar durch eine "Indiegogo" Crowdfunding-Kampagne.

Beschreibung: Der Bereich der Kleidung ist ein boomender Untersektor des IoT-Marktes. Heapsylon zeigt hierbei ein bereits existierendes Problem und gleichzeitig auch dessen Lösung auf: die Verhinderung von Verletzungen für Läufer mit Hilfe von Heapsylons "Sensoria"-Socken. Diese sind von textilen Drucksensoren mit dazugehöriger Elektronik durchzogen. Die Sensoren verfolgen dabei nicht nur die Schritte, Geschwindigkeit, Kalorien, Höhenlage, Umgebungstemperatur und Entfernung, sondern auch den Schrittrhythmus, die Abrollbewegung des Fußes, das Zentrum der Balance und die Gewichtsverteilung des Fußes während des Laufens und Rennens. Besonders für aktive Sportler könnte dies sehr interessant sein.

Bis die Socken qualmen: Heapsylon stattet seine "Sensoria"-Socken mit Elektronik aus.
Bis die Socken qualmen: Heapsylon stattet seine "Sensoria"-Socken mit Elektronik aus.
Foto: Damian Robota

Alleine in den USA wird die Anzahl der aktiven Läufer auf rund 25 Millionen geschätzt, von denen mutmaßlich rund 85 Prozent an einer Verletzung durch das Laufen leiden. Heapsylon versucht diesen Läufern durch Identifizierung des eigenen Laufstils dabei zu helfen, Verletzungen zu vermeiden. Im Portfolio der Firma werden zudem ein Sensoria T-Shirt und ein Sport-BH angeboten, bei denen Elektroden in das Textil eingebaut wurden, um die Herzfrequenz zu messen. Zusätzliche Plastik-Elektroden auf der Haut werden nicht gebraucht. Alle Kleidungsstücke der Firma lassen sich mit Hilfe der Sensoria-App steuern. Der Läufer wird dabei mittels Audiosignalen trainiert. Die Sensoria-Oberfläche kann zudem zur Zielerreichung, Performance-Steigerung und einem reduzierten Rückfallrisiko von schlechten Laufgewohnheiten verhelfen.

Kunden: Unterstützer des "Indiegogo"-Crowdfundings, der britische Schuhhersteller VIVOBAREFOOT.

Wettbewerb: u.a. Nike Fuelband, Fitbit, Intel (arbeitet gerade an einem intelligenten T-Shirt), Omsignal