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Internet der Dinge

Zehn interessante IoT-Startups

19.02.2015
Von Damian Robota
Damian Robota ist Diplom-Online-Journalist und Online-Redakteur einer lokalen Tageszeitung im Rhein-Main-Gebiet. Mit technischem Verständnis und Interesse zu verschiedensten IT-Themen arbeitet er bereits seit Jahren als freier Journalist für zahlreiche Kunden im World Wide Web.

PubNub - weltweite Live-Vernetzung

Service: Bereitstellung eines globalen Echtzeit-Netzwerkes

Hauptsitz: San Francisco, Kalifornien, USA

CEO: Todd Greene, welcher vor seiner Zeit bei PubNub Gründer und CEO von Loyalize war (Echtzeit-Teilnahme-Software für TV-Zuschauer, die Abstimmungen und Chats ermöglicht mit Hilfe von Telefonen und Tablets). Nach einem Geschäftsabschluss mit Yahoo und Viacom wurde Loyalize 2011 von Robert FX Sillermann erworben (Inhaber von American Idol).

Gründung: August 2010

Kapital: PubNub hat über 15,5 Millionen Dollar in zwei Finanzierungsrunden erwirtschaftet. Das Startup wurde durch seine zwei Gründer Todd Greene und Stephen Blum eigenfinanziert, bis es über 100 Transaktionen pro Sekunde bei rund 40 Kunden erreicht hatte. Eine Serie A von 4,5 Millionen Dollar wurde 2012 beendet, wobei die Finanzierung von Relay Ventures und TiE Angels kam. Eine Serie B von 11 Millionen Euro wurde im Sommer 2013 beendet, angeführt von Scale Ventures und fortlaufenden Finanzierungen der Investoren der Serie A.

Beschreibung: Laut Werbebotschaft PubNubs gibt es zwei Hauptgründe, weswegen das Internet der Dinge sich bisher nicht durchgesetzt hat - den Mangel an verlässlicher Kommunikation und fehlende Sicherheit.

Während eine verlässliche beidseitige Meldung für IoT-Geräte im Labor einfach zu simulieren ist, gestaltet sich die Umsetzung im Großmaßstab als ein Problem, welches das ganze Vorhaben in Frage stellt. Zu gewährleisten, dass sich das Gerät mit Heim- und Firmennetzwerken, Mobilfunkmasten, Firewalls und verschiedenen Wireless-Netzwerken verbindet, ist nicht trivial. Desweiteren stellen sich Sicherheitsfragen: Angreifer sind in der Lage, mehrfach geschützte Firmennetzwerke erfolgreich anzugreifen. Wie könnte dem also ein individuell verbundenes Gerät standhalten?

PubNub will etwas gegen unsichere Machine-to-Machine-Kommunikation unternehmen.
PubNub will etwas gegen unsichere Machine-to-Machine-Kommunikation unternehmen.
Foto: Damian Robota

Um die erste Hürde (schlechte M2M-Kommunikation) zu nehmen, setzt PubNub auf ein globales Echtzeit-Netzwerk mit 14 Datenzentren. Kunden verbinden ihr Gerät mit PubNub durch einen einzeiligen Code und können daraufhin Daten senden und empfangen - mit einer 0.25-sekündigen Latenzzeit. PubNub ermöglicht zudem Echtzeit-Updates, indem es den Gerätestatus (online/offline, etc.) stets aktualisiert. Laut Aussage des Unternehmens werden global monatlich rund 100 Millionen Geräte verbunden und im Durchschnitt 50.000 Transaktionen pro Sekunde realisiert - zu Spitzenzeiten sogar über drei Millionen Transaktionen pro Sekunde. Da PubNub die Daten entlang seiner Datenzentren repliziert, kann die Lieferleistungsbereitschaft des Services zu 99,999% gewährleistet werden (weniger als sechs Sekunden Ausfallzeit pro Monat).

Um das Sicherheitsthema zu lösen, steigert PubNub die individuelle Gerätesicherheit auf drei Arten: Durch Zugangskontrollen für die Datenströme, durch Schließung offener Ports und Limitierung der Möglichkeit mit Geräten zu kommunizieren, die keine offenen Netzwerkports im Internet besitzen sowie durch Verschlüsselung der Kommunikationen mit AES und SSL.

Kunden: Insteon, Revolv, Lyft, Sidecar, Zoomy

Wettbewerb: Frozen Mountain und Kaazing bieten selbst zu installierende, kommerzielle Software an, während myriad Open-Source-Lösungen wie node.js offeriert. Faye und Mosquito bieten ähnliche Software an. PubNub kritisiert, dass diese Lösungsansätze (kommerziell und Open-Source) die Handhabung, Skalierbarkeit, Verlässlichkeit und Sicherheit gänzlich in die Hand des Kunden legen.