HP, Cisco, IBM, Microsoft, Citrix

Zehn Private-Cloud-Lösungen im Vergleich



Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei PAC – a teknowlogy Group company in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.

Portale, Provisioning sind Pflichtfunktionen

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Self-Service-Portal und rollenbasierte Zugriffe: Die Software stellt eine Anlaufstelle für authentisierte Nutzer zur Verfügung. Die Freischaltung von Diensten erfolgt via Role-bases Access Controll (RBAC), je Nutzer beziehungsweise Mandant (Tenant) sind Regeln anwendbar. Außerdem lassen sich auf Nutzer- und Gruppenebene zugeschnittene Service- und Produktkataloge einrichten. Üblicherweise erfolgt die Bedienung via Web-Interface. Einige Produkte bieten Zugänge über mobile Clients und - für Admins - auf Kommandozeilenebene.

Provisioning-Dienste für Infrastruktur-Ressourcen: Die automatische Zuteilung (Provisioning) von Ressourcen ist eine Standardfunktion, die die Lösungen beherrschen müssen.

Management: Als selbstverständlich verstehen sich zudem Möglichkeiten zur Verwaltung von Ressourcen, Nutzern und Services. Mit ihnen sollte der Administrator die verfügbaren Dienste den Nutzern und Gruppen zuordnen können.

Monitoring und Tracking: Auslastung und Nutzung müssen sich dokumentieren und anzeigen lassen. Privat-Cloud-Installationen müssen transparent darstellen können, wie sehr virtualisierte Systeme beansprucht werden, entweder um Dienste gegenüber Abteilungen abrechnen oder den Verbrauch begrenzen zu können.

Drittanbieter-API: Die Lösungen werden selten isoliert betrieben. Sie müssen also Möglichkeiten zum Datenaustausch mit Fremdsystemen integrieren.

Stichtag 1. April 2013: Weil die Forrester-Analyse einen Vorlauf beanspruchte, wurden nur Softwareversionen betrachtet, die zum 1.April 2013 verfügbar und betriebsbereit waren.

Mehr als 100 Kunden: Forrester verlangte von jedem Anbieter einen Nachweis darüber, dass mindestens 100 Anwender die Private-Cloud-Software produktiv nutzen.

Die Lösungen wurden anhand von 61 Kriterien analysiert (siehe The Forrester Wave: Private Cloud Solutions, Q4 2013). Sie gliedern sich in die drei Bewertungskategorien

  • aktuelles Angebot (etwa Management-Funktionen, Security, Geschwindigkeit, Zertifikate),

  • Strategie (unter anderem Produktfahrplan, Ökosystem, Hosting-Optionen, Referenzkunden),

  • Marktpräsenz (beispielsweise Kundenbasis, Umsatz, weltweite Verfügbarkeit).

Die Bewertung umfasste mehrere Komponenten, unter anderem mussten die Anbieter vorstellig werden und die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte demonstrieren. Des weitere sprach Forrester mit Referenzkunden und befragte sie nach ihren Erfahrungen.