Neue Channel-Managerin

Zoom baut Deutschland-Team aus

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Zoom ist aktuell einer der gefragtesten Videomeeting-Dienste, allerdings hatte der Anbieter mit einigen Datenschutzpannen zu kämpfen. Nun wird das Deutschland-Team personell verstärkt.
Als Channel Managerin soll Paulina Nowak bei Zoom ein schlagkräftiges Partnerökosystem etablieren-
Als Channel Managerin soll Paulina Nowak bei Zoom ein schlagkräftiges Partnerökosystem etablieren-
Foto: Zoom

Seit Oktober 2019 leitet bereits Peer Stemmler Zooms Vertriebsmannschaft in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Wie Firmengründer Eric S. Yuan kam auch er von Cisco. Ebenfalls lange bei Cisco (über 13 Jahre) war Roland Lunck, der seit dem 1. April 2020 als Account Executive für den Enterprise-Bereich im Direktvertrieb von Zoom zuständig ist.

Neue Channel-Managerin bei dem Videokonferenz-Anbieter ist Paulina Nowak. Sie soll Zooms Channel-Community - bestehend aus Value Added Resellern und Systemintegratoren - ausbauen und ein schlagkräftiges Partnerökosystem etablieren. Nowak kam von Lifesize, einen Anbieter von Cloud-basierten Videokonferenz-Lösungen, wo sie über neun Jahre lang unterschiedliche Channel-Rollen innehatte. Zuletzt verantwortete sie bei Lifesize das Channel-Programm in der DACH-Region, und betreute einen der Top-10-Distributoren des Anbieters. Vor ihrem Engagement bei Lifesize war Nowak als Partner Account Manager für Microsoft Deutschland tätig.

Roland Lunck bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Tech-Branche ins Zoom-Team mit.
Roland Lunck bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Tech-Branche ins Zoom-Team mit.
Foto: Zoom

Für Lifesizes Muttergesellschaft Logitech arbeitete auch Roland Lunck - insgesamt zweieinhalb Jahre lang, bevor er zu Viewsonic wechselte. Bereits nach einem Jahr machte sich der Manager als Berater und Trainer selbständig. Im September 2016 ließ sich Lunck vom deutschen Softwarehersteller Itizzimo (heute: Simplifier) anwerben, bevor es für ihn im April 2018 bei Fuze weiterging. Dort konzipierte er die Markteintrittsstrategie für die Cloud-basierte Kommunikations- und Kollaborationsplattform. Bei Fuze baute Lunck ein Vertriebsteam auf und generierte dort eine Sales-Pipeline im Wert von 1,5 Millionen Euro an wiederkehrenden Erlösen monatlich.

Zooms Deutschland-Chef Peer Stemmler freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit Lunck und Nowak: "Gemeinsam werden wir unsere nutzerfreundlichste Videomeeting-Plattform im deutschen Markt etablieren. Der nächste große Schritt für uns ist Unified Communications as a Service. UCaaS steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Diesen Markt möchten wir ausbauen."