Sichere Cloud

Zscaler integriert SSE-Funktionen in seine ZTNA-Lösung



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Die ZTNA-Lösung "Zscaler Private Access" hat eine Reihe von Sicherheitsfunktionen erhalten, die sich am neuen Security Service Edge orientieren.
ZTNA hat sich zu einem der wichtigsten Security-Konzepte der letzten Jahre entwickelt.
ZTNA hat sich zu einem der wichtigsten Security-Konzepte der letzten Jahre entwickelt.
Foto: Olivier Le Moal - shutterstock.com

Im vergangenen Jahr hat die Marktforschungsgesellschaft Gartner mit Security Service Edge (SSE) ein neues Konzept vorgestellt, das Secure Access Service Edge (SASE) ähnelt, sich aber mehr auf die Sicherheitsfunktionen konzentriert. Das hat sich der Cloud-Security-Anbieter Zscaler zum Vorbild genommen, um seine ZTNA-Lösung (Zero Trust Network Access) "Private Access" auf SSE auszurichten.

Zscaler Private Access kann bisher schon herkömmliche Firewalls und VPNs (Virtual Private Networks) ersetzen. Zscaler hat jetzt aber mehrere neue Sicherheitsfunktionen hinzugefügt, die auch in die Sicherheitsplattform Zscaler Zero Trust Exchange integriert wurden. Sie minimieren die Angriffsoberfläche von Unternehmen und verhindern laterale Bewegungen von Angreifern im Netzwerk.

Dank etwa Private App Protection sollen kompromittierte Accounts oder auch Insider schneller erkannt und gestoppt werden. Dafür setzt die Lösung unter anderem integrierte Täuschungsmechanismen ein. Besonderen Augenmerk legt der Anbieter auch auf einen privilegierten Fernzugriff auf industrielle IoT- und OT-Systeme. Der Remote-Access durch Dritt-Parteien soll damit ebenfalls sicher gestaltet werden.

"Das Volumen von Cyber-Angriffen und Datenschutzverletzungen hat über alle Branchen hinweg zugenommen", warnt Tony Paterra, Senior Vice President of Emerging Products bei Zscaler. Außerdem sei die Bedrohungslage durch staatliche Akteure und fortschrittliche Angriffsmethoden eskaliert. Paterra weiter: "Da Unternehmensanwendungen immer mehr in die Cloud verlagert werden und hybride Arbeitsplätze zur Norm werden, ist eine Zero-Trust-Architektur erforderlich, um verteilte Benutzer, Geräte, Anwendungen und Workloads zu unterstützen."

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