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Studie von Reichelt Elektronik

Zwei Drittel der WLAN-Nutzer klagen über schlechten Empfang

Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Eine Studie von Reichelt Elektronik zeigt, dass viele WLAN-Nutzer sich über einen schlechten Empfang ärgern, aber trotzdem noch keinen Repeater installiert haben. Hier liegen Chancen für den Handel.

Funknetze sind aus dem Alltag vieler Internet-Nutzer nicht mehr wegzudenken. Rund 92 Prozent der Deutschen nutzen laut einer von OnePoll im Auftrag von Reichelt Elektronik durchgeführten Studie in ihren eigenen vier Wänden WLAN. Richtig zufrieden sind sie damit aber anscheinend nicht. So berichteten rund 48 Prozent der Befragten über schlechtes WLAN in einigen Räumen. Bei jedem fünften fällt der WLAN-Zugang sogar immer wieder komplett aus.

Fast jeder klagt über Probleme mit dem heimischen WLAN.
Fast jeder klagt über Probleme mit dem heimischen WLAN.
Foto: igor kisselev - shutterstock.com

Schlechtes WLAN? Nein, danke

Am größten ist die Unzufriedenheit über ihre WLAN-Bedingungen vor allem bei jungen Menschen: In der Gruppe der 18- bis 24-jährigen beklagten sich laut Reichelt Elektronik sogar rund 91 Prozent über einen schlechten WLAN-Empfang.

Der wichtigste Raum für den WLAN-Empfang ist das Wohnzimmer. Hier erwarten rund 84 Prozent ein ungestörtes Signal. Im Schlafzimmer sind es nur 51 Prozent und auf der Toilette nur 23 Prozent aller Befragten. Jugendliche wollen aber auch hier besser versorgt werden. 37 Prozent von ihnen wollen WLAN auch ungestört auf dem WC nutzen können.

Fast jeder nutzt WLAN und teilt es auch gerne.
Fast jeder nutzt WLAN und teilt es auch gerne.
Foto: Reichelt Elektronik

Trotz dieser verbreiteten Klagen nutzt erst jeder vierte einen WLAN-Repeater. Immerhin 18 Prozent planen laut Studie den Erwerb eines Repeaters, mit dem sich der Empfang deutlich verbessern lassen würde.

Mangelnde Absicherung des heimischen WLANs

Die Studie zeigte teilweise gravierende Sicherheitslücken bei der WLAN-Nutzung. So schützen angeblich nur 90 Prozent ihren WLAN-Router mit einem Passwort. Man kann nur hoffen, dass die tatsächliche Zahl höher liegt. 39 Prozent gaben an, das Passwort noch nie geändert zu haben. 18 Prozent verwenden aber immerhin eine andere als die voreingestellte Netzwerkkennung und 17 Prozent haben die SSID gleich komplett versteckt. Letztere Maßnahme gilt unter Experten aber als untauglich zum Schutz eines WLANs.

Nur 90 Prozent schützen ihr WLAN mit einem Passwort.
Nur 90 Prozent schützen ihr WLAN mit einem Passwort.
Foto: Reichelt Elektronik

Darüber hinaus geben 82 Prozent der jungen Erwachsenen ohne Bedenken ihr WLAN-Passwort an Freunde und Verwandte weiter. Laut Reichelt Elektronik birgt dies aber die Gefahr, dass diese "Freunde" das WLAN zum Download illegaler Inhalte verwenden könnten.