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Meldungen vom 21.06.2000

  • Hickhack: Via dementiert Cyrix-III-Rückzieher

    TAIPEH − Bei Via Technologies weiß die eine Hand offenbar nicht, was die andere tut. Ohne Begründung wurde heute eine Pressemeldung zurückgezogen, in der der fabriklose taiwanische Chipanbieter und Intel−Herausforderer vor zwei Wochen pünktlich zur Computex 2000 in Taipeh den Launch des neuen Cyrix−III−Prozessors angekündigt hatte. Doch das Dementi folgte auf den Tritt: "Das muss sich um einen kompletten Irrtum handeln. Natürlich werden wir am Cyrix III für Value PCs und Internet−Appliances festhalten", beeilte sich, Marketingdirektor Richard Brown zu versichern. Dabei kam der Rückpfiff der eigenen, eben zwei Wochen alten Pressemeldung ausgerechnet aus seinem Ressort. Entwickelt wurde die neue Version des Cyrix−III−Prozessors, jetzt mit Samuel− statt dem mückten Joshua−Kern, von dem Centaur−Team, das Via im Herbst vergangenen Jahres von übernommen hatte, um einen Fuß in den CPU−Markt zu bekommen. Brown zufolge soll die neue, als besonders stromsparend angepriesene CPU mit Taktraten zwischen 533 und 667 Megahertz zu einem Preis von 50 bis 55 Dollar in den Handel kommen. (kh) …mehr

  • Adiva und Compaq unterzeichnen "Prefered-Storage-Partner-Programm"

    MüNCHEN − Der Bad Homburger Distributor Adiva und Compaq rücken beim Vertrieb von Storage−Produkten noch näher zusammen. Zementiert wird die ab Juli startende engere Zusammenarbeit durch ein so genanntes "Prefered−Storage−Partner−Programm", in dessen Rahmen Adiva mit einer eigenen "Enterprise Distribution Unit" die Betreuung und Partnerentwicklung im heterogenen Storage−Umfeld fördern wird. (kh) …mehr

  • Karstadt Quelle lässt sich E-Kommerz 400 Millionen Mark kosten

    STUTTGART − Karstadt Quelle beabsichtigt, seinen Internet−Handel kräftig auszubauen. Wie Vorstand Walter Urban erklärte, wird der Handelskonzern in den kommenden fünf Jahren rund 400 Millionen Mark investieren. Karstadt labelt gerade seinen elektronischen Marktplatz my−world wegen Erfolglosigkeit in "Karstadt.de" um und möchte im Herbst mit diesem und einem Sportportal starten, an das 23 Sportgeschäfte angebunden werden sollen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999 habe der E−Commerce−Umsatz 214 Millionen Mark betragen; im laufenden Geschäftsjahr sollen es rund 700 Millionen Mark werden. Urban erklärte, dank der zirka 17,6 Millionen Kunden, die mittels Kundenkarten oder über den (Quelle−)Versandhandel kauften, habe das Unternehmen "beste Voraussetzungen" für den Online−Handel. Zu weiteren Aussagen über das Online−Engagement ließ sich der Manager nicht hinreißen.Insofern hat er ähnlichkeit mit seinem Kollegen Hans−Joachim Körber. Der Vorstand des Karstadt−Konkurrenten Metro AG kündigte gerade an, den Handelsriesen zu einem "führenden E−Commerce−Anbieter mit starkem Fokus auf B2B" (Körber) machen zu wollen. Allein in diesem Jahr würden rund 160 Millionen Mark in den Ausbau der Online−Geschäfte investiert. Was mit dem Geld genau passieren soll, ließ Körber offen: "Wir fangen schlicht an, und sehen mal, was dabei herauskommt." Analysten nannten be Ankündigungen mit Blick auf die US−Konkurrenz "halbherzig". (wl) …mehr

  • Streaming-Medien: Digital Island kooperiert mit Intel und Compaq

    SAN FRANCISCO – Gestern gab Digital Island, Lieferant von Internet−Cache−Systemen, eine enge Kooperation mit Intel und Compaq bekannt. Ziel ist, zum ersten Mal mehr als 7,5 Millionen sogenannter "Media−Stream"−Verbindungen gleichzeitig im Internet zuzulassen. All drei Unternehmen versprechen sich von dem Deal eine beschleunigte Marktdurchdringung der "Streaming"−Technologien. Software zum Abspielen derartig gesendeter Daten offeriert beispielsweise Real Networks Inc.Exzellente Auswirkungen hatte die obige Ankündigung auf den Aktienkurs von Digital Island: Er stieg um mehr als 25 Prozent. (rw) …mehr

  • Wireless-Spezialist Proxim schluckt Netzwerker Farallon

    SUNNYVALE/KALIFORNIEN − Der in Apple−Kreisen durch seine Ethernet−Karten, Remote−Access−Software und Funk−LANs bestens bekannte Netzwerker Farallon wird von Wireless−Spezialist Proxim geschluckt. Proxim begründet die übernahme mit der Hoffnung, im Markt für Privatanwender, kleine Unternehmen und Schulen stärker präsent zu sein.Die Kosten der übernahme beziffert Proxim auf vier Millionen Dollar in bar und erstaunlich billige zehn Millionen in Aktien. Farallon soll weiterhin als eigenständige Abteilung Produkte für Macs und PCs entwickeln. Die Farallon−übernahme ist der zweite Proxim−Kauf in diesem Jahr. Im Januar hatte der Funk−LAN−Hersteller den Funk−Hardware−Anbieter Micrilor übernommen. (wl) …mehr

  • Computerlinks vermarktet Internet-Server-Appliances von Equiinet

    SWINDON/ENGLAND − Equiinet Ltd, britischer Hersteller von Internet−Server−Appliances, hat einen neuen Distributor: Künftig wird Computerlinks die "Net−Pilot"−Produktfamilie in Deutschland und der Schweiz vertreiben. Equiinet erklärte, man wolle durch dieses Abkommen das europäische Expansionsprogramm "Schritt für Schritt in die Tat umsetzen". Die Computerlinks AG hat ihren Hauptsitz in München und Niederlassungen in der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Weitere Distributoren von Equiinet sind die Qunix Computervertriebs GmbH in Filderstadt, die A Computers AG in Marsdorf und die Contech Electronics Handelsgesellschaft in Wien. (mf) …mehr

  • Biodata besorgt über Cyber-Lauschangriff

    LONDON − Die Biodata Information Technology AG, Anbieter von Verschlüsselungstechnologien, warnt vor den volkswirtschaftlichen und privatschutzrechtlichen Gefahren einer systematischen Kontrolle des Internets durch staatliche Stellen: Nach Ansicht des Unternehmens ist es notwendig, dass Kryptografie−Experten und Bürgerrechtsgruppen in die Debatte mit einbezogen werden, um möglichen M zu unterbinden. Aktueller Anlass für diese Warnung ist das Vorhaben der englsichen Regierung, im Oktober eine Gesetzesvorlage zu verabschieden, die den örtlichen Behörden erlaubt, den gesamten Internetverkehr des Landes zu überwachen. Eine aktuelle Studie der englischen Handelskammer befürchtet eine Kostenlawine, die auf die örtlichen Internet−Prov zukommt: Diese müssten nämlich eine direkte Leitung zu den staatlichen überwachungsstellen installieren. Die Handelskammer prognostiziert sogar einen deutlichen Dämpfer für den britischen E−Commerce−Markt: Der volkswirtschaftliche Schaden werde sich auf über 640 Milliarden Pfund in den nächsten fünf Jahren belaufen.(mf) …mehr

  • Fujitsu Siemens: Celsius als Dachmarke für Workstations

    BAD HOMBURG − Die Produktvereinheitlichung bei Fujitsu Siemens Computers (FSC) schreitet auch bei Workstations voran. Künftig werden Intel−basierte Workstations weltweit unter dem Namen "Celsius" vermarktet. Anfang dieses Monats hatten be Unternehmen ihre Unix− und Intel−basierten Server unter den Markenbezeichnungen "Primepower" und Primergy" zusammengeführt (siehe ComputerPartner 20/00, Seite 14).Wie das Unternehmen ferner mitteilt, haben die westeuropäischen Celsius−Verkäufe im ersten Quartal 2000 um 315 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Laut Marktforscher Dataquest rangiert FSC in Q1/2000 auf Platz vier der Hackordnung − hinter Hewlett−Packard (HP), Compaq, und Dell. In Westeuropa wurden insgesamt 111.333 Einheiten mit einem Wert von 716,7 Millionen Dollar verkauft. Im deutschen Workstation−Markt hingegen ist FSC mit rund 7.000 verkauften Celsius−Rechner und einem Marktanteil von 41,5 Prozent souveräner Spitzenreiter. Die Plätze dahinter besetzen in Q1/2000 HP, Compaq, Dell und IBM. (wl) …mehr

  • Der Versuchung erlegen: Maxdata verkauft im Lebensmittelkanal

    MARL – Mit Maxdata ist nun eine der fachhandelstreuesten Marken ebenfalls der Versuchung erlegen und vertreibt PCs über den Lebensmittelkanal. So wurden innerhalb weniger Tage 15.000 Rechner des Distributors und PC−Herstellers bundesweit bei der Tengelmann−Tochter Plus verkauft. Nach Angaben von Klaus Bergter, dem frisch gebackenen Geschäftsführer der Maxdata International GmbH, wurde dafür mit "Maxdata Plus“ eine eigene Produktlinie geschaffen, die sich klar von den "Artist“−Rechnern des Unternehmens abgrenzt. Zudem korrigieren die Marler ihre Ziele für das zweite Halbjahr nach oben: Angestrebt wird nun ein Umsatz von 1,1 Milliarden Mark und ein Vorsteuerergebnis von rund 55 Millionen Mark. Im ersten Quartal ging der Umsatz um satte 23,4 Prozent auf 474 Millionen Mark zurück, das Ergebnis sogar um 55 Prozent auf 11 Millionen Mark. Die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr bleibe unverändert bei rund zwei Milliarden Mark. Für das Jahr 2001 rechnet Maxdata mit einem Geschäftsvolumen von 2,42 Milliarden Mark und einem Ergebnis von 141 Millionen Mark. Mehr zu den Hintergründen und den Zukunftsplänen Maxdatas im Food− und Retailkanal lesen Sie in der Ausgabe 25/00 von ComputerPartner. (akl/kh) …mehr

  • Raubkopien von Klicktel 2000 in Umlauf

    DORSTEN − Es muss nicht immer Microsoft sein: Diesmal ist Klicktel ein Schlag gegen Software−Piraten gelungen. Wie jetzt bekannt wurde, ging die Kriminalpolizei bereits am Sonntag gegen einen Dealer vor, bei dem große Stückzahlen von Raubkopien der Telefonauskunft−CD "Klicktel 2000" sichergestellt wurden. Beim Hersteller war vergangene Woche ein entsprechender Hinweis eingegangen. Firmenchef Boris Polenske hat für die Ergreifung der Softwarepiraten jetzt eine Prämie ausgesetzt. "Wir müssen jetzt ganz massiv gegen Raubkopierer vorgehen, um ein Signal zu setzen." Händler, denen Raubkopien angeboten wurden, werden gebeten, sich mit Klicktel in Verbindung zu setzen. Die Raubkopien sind von den Originalen schwer zu untersche, einige Erkennungsmerkmale gibt es aber doch: 1. Auf der schmalen Außenseite der CD−Hülle befindet sich von vorne betrachtet oben rechts und unten rechts jeweils der Hinweis "2 CD". Dieser ist in den Kunststoff eingeprägt. Im Original ist dieser Schriftzug nicht enthalten.2. Beim Schriftzug 2 CD auf der Vorderseite besitzen die Buchstaben CD und die Zahl 2 eine unterschiedliche Schrifthöhe. Der Originalaufdruck zeigt Buchstaben und Ziffer in der gleichen Schrifthöhe.3. Auf der Vorderseite des Jewel Cases der Raubkopie wird das Booklet von zwei runden Punkten gegen Herausrutschen gesichert. Im Original sind diese Fixierpunkte gerade und eckig.4. Die Fälschung trägt keinen Aufdruck des Presswerks auf dem Innenring. Beim Original ist auf dem Innenring der CD−ROM der Name "Sonopress" aufgedruckt.5. Sämtliche Exemplare der Fälschung tragen die einheitliche Seriennummer 15H381565 und die Aktivierungsnummer 01X10. Weitere Informationen sind ab sofort auf der Homepage verfügbar. Unter der telefonischen Hotline 0800/9911200 werden Hinweise auf die Ergreifung der Täter vertraulich und auf Wunsch anonym entgegen genommen. (mf) …mehr

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