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Meldungen vom 15.11.2000

  • AMDs Prozessorpläne für das kommende Jahr

    "Palomino", "Thoroughbred", "Morgan" und "Appaloosa" sind die Namen kommender Prozessoren, die, wenn es nach AMD geht, Marktführer Intel den Marsch blasen sollen. Die aktuelle AMD−Roadmap für das Jahr 2001 verrät ferner, dass das Unternehmen Ende des nächsten Jahres die ersten CPUs in der 0,13−µ−Technologie fertigen will. Nach den Vorstellungen von AMD soll ab dem ersten Quartal im Desktop−Bereich der Palomino das Sagen haben. Dieser Prozessor ist eine Entwicklungsstufe des Athlon, wird 256 KB On−Die−Cache besitzen und in vier Frequenzvarianten, beginnend mit 1,2 GHz, auf den Markt gelangen. Die mobilen Versionen sollen etwas zeitversetzt erscheinen und im Laufe des Jahres die GHz−Grenze erreichen. Als Nachfolger des Palomino sieht AMD den Thoroughbred, der nicht nur eine höhere Leistung bringen, sondern auch weniger Hitze erzeugen soll. Markteinführung für ihn: erstes Quartal 2002. Ferner ist geplant, dass der Morgan ab Frühling 2001 im Lowcost−Bereich den in letzter Zeit schwer lieferbaren Duron ablöst. Dieser neue Prozessor werde 64 KB Level−2−Cache aufweisen und – zumindest in der Desktop−Variante – über 800 MHz schaffen, so AMD. Doch auch hier steht schon der Nachfolger fest: Die Massenfertigung des Appaloosa (wie beim Thoroughbred im 0,13−µ−Prozess) soll Mitte 2002 beginnen. Sämtliche neue Codenamen stammen übrigens aus der Welt der Pferde. (tö) …mehr

  • Cisco kauft ein

    296 Millionen Aktiendollar sind dem Netzwerkriesen und Akquisitionskönig Cisco die rund 350 Mitarbeiter und die Software wert, die der 1983 gegründete Unified Messaging−Spezialist Active Voice bietet. Das in Seattle ansässige Unternehmen offeriert weltweit IP−basierte CTI− und Sprach−Lösungen für PC−Umgebungen und gilt als einer der Marktführer im hart umkämpften Unified Messaging−Markt. Da das Unternehmen unter anderem auch Alcatel, Lucent, NEC und Siemens als OEM−Partner bedient, dürften sich diese Firmen bald nach neuen Zulieferern für Telefonlösungen umsehen müssen. Cisco sieht eigenen Angaben zufolge die Software als wesentlichen Bestandteil seiner Avv (Architecture for Voice, V, and Integrated Data) genannten IP−Strategie. Das gilt auch für die Akquisition Nummer 22: Weitere 295 Millionen Aktiendollar blättert Cisco für den 1997 gegründeten, jetzt 50 Mitarbeiter zählenden kalifornischen Chipspezialisten Radiata. Das Unternehmen hat vor zwei Monaten zwei Single−Chip−Lösungen − ein Modem und einen Transciever − für Funk−LANs bis zu 54 Mbit/s (IEEE 802.11a) vorgestellt und gedachte, diese als OEM−Produkte anbieten zu können. Cisco, das bereits mit elf Prozent an Radiata beteiligt war, dürfte diese Pläne jetzt auf Eis legen. (wl) …mehr

  • Netscape liefert neuen Browser aus

    Nach drei Beta−Releases liefert AOL−Tochter Netscape nun den Browser "Netscape 6" aus. Die auch in deutsch erhältliche Software wird in zwei Versionen angeboten: einer Netzwerk− und einer Komplettversion (25 MByte). Apple− und Unixbenutzer müssen warten: Auf der einschlägigen,gestern gut besuchten Netscape−Seite werden sie mit einem "Coming soon" abgespeist. Branchenkenner bezweifeln, ob sich Netscape noch ernsthaft Chancen im Markt für Internet−Clients ausrechnet. Unternehmen sind längst auf den Explorer umgestiegen, und ob Privatanwender beziehungsweise AOL−Nutzer die Marktanteile des einstigen Browser−Stars befördern können, steht dahin. Laut Testern sind die einzige wirklich bestechenden Tools die Rendering−Maschine "Gecko" (eine Open−Source−Entwicklung der Mozilla−Gemeinde und die indiv anpassbare Oberfläche ("Themes"). (wl) …mehr

  • Werden Sie Makler: Microsoft geht unter die Vermieter

    Als neues Finanzierungsmodell bietet Microsoft Unternehmen mit 25 bis 500 Rechnerarbeitsplätzen ab sofort die Möglichkeit, die fälligen Gebühren für Softwarelizenzen auch in Jahresmieten abzuleisten. Die "Open Subscribtion Licencse" (OSL) hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Höhe der Miete richtet sich nach der Zahl der PC−Arbeitsplätze, wird aber nur einmal pro Jahr neu festgelegt. Expandierende Unternehmen müssen somit nicht befürchten, dass sie innerhalb eines Jahres für jeden weiteren Rechner immer wieder neu zur Kasse gebeten werden. Updates und Support und Support sind mit der Miete ebenfalls abgedeckt. Gemietet werden können Windows 2000 Professionell, Office 2000 Professionell sowie die Client−Access−Licenzen (CAL) von Back Office 4.5. Wie beim Open−Licence−Programm erfolgt der Vertrieb des Mietmodells über autorisierte Microsoft−Partner. (kh) …mehr

  • DMS-Experte Dicom gibt Bomben-Quartalsergebnis bekannt

    Die Dicom Group plc, internationaler Anbieter von Lösungen im Bereich Dokumentenmanagement (DMS) und Datensicherheit, gibt für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres zum 30. September Rekordzahlen bekannt. Demnach konnte das Unternehmen seinen Umsatz in den ersten drei Monaten im Vorjahresvergleich um 39,6 Prozent auf 45,3 Millionen Euro steigern. Das Vorsteuerergebnis stieg sogar um 278 Prozent auf 1,45 Millionen Euro. Durch die Rekordergebn im "traditionell schwächeren Sommerquartal" ermutigt, sieht Dicom−Chef Otto Schm dem weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2000/2001 positiv entgegen. Seit 1996 an der Londoner Börse und seit Anfang 2000 am Neuen Markt gelistet, betreibt das 1991 in der Schweiz gegründete Unternehmen seine Repositionierung "zum global führenden Anbieter" von Produkten und Dienstleistungen rund um die Daten− und Dokumentenerfassung (EDC) seit zwei Jahren mächtig voran. Auf die übernahme des amerikanischen Imaging−Spezialisten Kofax erfolgte im August 2000 die Akquisition von PDS, führender italienischer Prov von EDC−Komponenten und −Services. Be Neuaqusitionen trugen im ersten Quartal 2000/2001 wesentlichen Anteil im Kernbereich EDC, der heute schon über 60 Prozent des Umsatzes stellt. "Die Dicom ist gut finanziert", klopft sich Schm auf die Schulter und kündigt für den Ausbau des Kerngeschäfts EDC weitere Akquisitionen an. Jüngste Investition ist eine 20−prozentige Beteiligung an dem seit 1958 bestehenden Kölner Imaging−Spezialisten Alos GmbH, von der sich Dicom wichtige Synergieeffekte im Bereich Professional Services erwartet. (kh) …mehr

  • Infineon und Ericsson entwickeln Geräte für den UMTS-Standard

    Der neue Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) soll zwar erst in drei Jahren den regulären Betrieb aufnehmen, doch bereits heute wird an der dazugehörigen Netzinfrastruktur gearbeitet. So gab nun Infineon bekannt, gemeinsam mit Ericsson den sogenannten "Iworks"-Controller entwickeln zu wollen. Dieser soll an der Schnittstelle zwischen einem Datennetzwerk und dem Mobilfunknetz zum Einsatz kommen. Erste Muster des Chips werden voraussichtlich im ersten Quartal des kommenden Jahres verfügbar sein. …mehr

  • "Kombi"-Laufwerke stark im Kommen

    Der Markt für Massenspeicher ist in Bewegung. Bestes Beispiel dafür sind die be neuen Laufwerke, die Pioneer und LG Electronics unabhängig voneinander für das erste Quartal 2001 ankündigen. Eine Weltneuheit dürfte demnach von Pioneer kommen. Der Hersteller will in den kommenden Monaten ein Atapi−Laufwerk präsentieren, das vier verschiedene Formate beschreiben kann: CD−Rs, CD−RWs, DVD−Rs und DVD−RWs. DVD−Rs, auf die pro Seite 4,7 GB passen, sollen im Gegensatz zu DVD−RWs mit doppelter Geschwindigkeit beschrieben werden können. Das Brennen auf CD−Rs wird nach Aussagen von Pioneer mit achtfachem, das auf CD−RWs mit vierfachem Tempo geschehen. Was die Lesegeschwindigkeiten betrifft, hüllt sich das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt aber noch in Schweigen. Eine Entwicklungsstufe tiefer ist das geplante Produkt der LG Electronics anzusiedeln. Aber auch dieses "Kombi"−Gerät dürfte es in sich haben, da es deutlich schneller sein wird als derzeit erhältliche, vergleichbare Laufwerke. Das "JCC−8120D" soll CD−Rs mit zwölffacher sowie CD−RWs mit achtfacher Geschwindigkeit beschreiben und mit 32−fachem Tempo lesen können. Außerdem ist es laut Hersteller in der Lage, DVD−ROMs mit achtfacher Geschwindigkeit zu lesen. (tö) …mehr

  • Nv will "Geforce" in Notebook-Markt drücken

    Die größte amerikanische PC−Messe, die Comdex, nutzte Grafik−Chip−Hersteller Nv zur Vorstellung seiner Notebook−Offensive und dem dafür designten Chip "Geforce 2go". Der mit 143 MHz getaktete, mit 0,18−µm Srukturbreite hergestellte Grafikchip ist unter dem Namen "GeForce 2 MX" in Desktop−Umgebungen bestens bekannt. Laut dem Unternehmen unterstützt er zwischen 8 und 32 MByte Speicher mit SDR−oder DDR−Schnittstelle. Er braucht 2,8 Watt, wobei Nv betont, dank seiner integrierten Grafikfähigkeiten würde er den Prozessor so stark entlasten, dass dieser im Sparmodus laufen könne. Ob der Marktführer im Notebook−Markt, Via, die Herausforderung annimmt, ist offen. Doch sicher ist: Nv´ Grafikchip kommt für Spieler, die ihre TFT−Notebooks für 3D−Spiele benutzen wollen, nicht in Frage. Denn die TFT−Monoitore bauen Seiten viel zu langsam auf, als dass sie ein ruck− und schlierenfreies Spielen erlaubten. Wie auch immer: Toshiba hat angekündigt, seine Notebooks mit dem "Geforce 2go" auszurüsten und im Frühling 2001 auf den Markt zu bringen. (wl) …mehr

  • SER im Plus, warnt aber vor schwachem vierten Quartal

    Ein kräftiges Umsatzwachstum meldet Dokument Management−Anbieter SER Systeme AG für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres (Stichtag: 30. September). Beflügelt durch die US−Tochter SER Macrosoft Inc., verzeichnet das in Neustadt ansässige Unternehmen einen Umsatz von 135,4 Millionen Euro (Vorjahr: 84,8 Millionen Euro). Der Gewinn vor Steuern (Ebit) beträgt 13,2 Millionen Euro (12,7 Millionen) − wozu der starke Dollar einiges beigetragen hat. Gleichwohl warnt SER vor einem schwächeren vierten Quartal. Bedingt durch Projektverzögerungen, der schwachen Vorstellung der Business Solutions−Abteilung und dem schleppenden Lizenzverkauf der Anfang September vorgestellten W "Serware", rechnet das Unternehmen mit einem Jahresergebnis von rund 185 Millionen Euro (121,7 Millionen) und einem Ebit von 20 Millionen Euro (16,1 Millionen). (wl) …mehr

  • Linux-GUI für Open-Source-Entwickler kostenlos

    Trolltech, Hersteller von "Qt/Embedded" , hat eben dieses GUI−Werkzeug (Graphical User Interface) zur Entwicklung von Embedded−Linux−Anwendungen unter die GNU General Public License (GPL) gestellt. Software−Architekten können damit Qt kostenlos nutzen, lediglich für kommerzielle Programme sind Lizenzgebühren zu entrichten. Ebenfalls für Embedded Linux bietet Trolltech das "Qt Palmtop Environment" , einen kompletten Window−Manager für PCs, Compaqs "Ipaq" und Casios "Cassiopeia" an. Außerdem gab der Hersteller die Verfügbarkeit der Version 2.2.2 von Qt für C++−Anwendungen, bekannt. Gegenüber der Vorgängerversion handelt es sich dabei nur um ein Bugfix−Release. Qt benötigt man zum Beispiel, um die neue grafische Obefläche KDE, 2.0 unter Linux nachträglich zu installieren. (rw) …mehr

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