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Meldungen vom 18.12.2000

  • IT-Projekte: Jedes Siebte geht in die Hose

    Jedes siebte (14,6 Prozent) aller IT-Projekte erweist sich als Flop. Rund 11,4 Milliarden Mark im Jahr werden dadurch durch die Schornsteine der deutschen Wirtschaft geblasen. Das berichtet die "Welt am Sonntag" (WamS) von gestern unter Berufung auf eine Studie des Softwareherstellers EBS Software AG in Neu-Ulm. Befragt wurden 922 mittelständische Unternehmen mit mehr als 20 Millionen Mark Jahresumsatz. Auf die Ursachen geht die Zeitung nicht ein. Rund 89.000 Unternehmen über 20 Millionen Mark Umsatz soll es nach Angaben der EBS-Studie in Deutschland geben; die Budgets für Informationstechnik liegen danach bei durchschnittlich jeweils 900.000 Mark im Jahr.  …mehr

  • Software-Vorstand: Marktbereinigung muss sein

    Nach der überzeugung von Uwe Lehle, Vorstandsvorsitzender der EBS Software AG in Neu−Ulm, wird es unter den Anbietern von ERP−Software "zwangsläufig zu einer Bereinigung kommen" müssen. Mehr als 100 Anbietern mit unmittelbarem Fokus auf den Mittelstand sind nach seiner Ansicht zu viel, der Kuchen zu klein.Die Anwender sehen diesen Konsol allerdings gar nicht gern. In einer Umfrage unter 379 Anwenderfirmen antworteten 59 Prozent, sie seien die Le dieser Entwicklung. Bauchschmerzen verursachen vor allem die unklare technische Planungssicherheit (79 Prozent der Antworten) sowie die Investitionsrisiken (72 Prozent). Die Firmen befürchten als Folge von Fusionen und übernahmen zudem Servicenachteile und höhere Kosten. Aufgrund der Erfahrungen wird das ERP−System des übernommenen Softwareherstellers in der Regel nach einer gew Zeit vom Markt genommen, die Anwender müssen auf ein neues System migrieren. Doch die meisten der befragten Unternehmen wollen sich im Falle einer Fusion oder übernahme ihres Softwarepartners nicht ohne weiteres zu einer Migration in ein neues Anwendungssystem zwingen lassen. Mehr als die Hälfte der Befragten IT−Manager würde so lange wie möglich an seinem bestehenden System festhalten, fast ein Drittel würde sogar sofort alternative Marktangebote prüfen. Dieses Votum zeigt nach Ansicht von EBS−Vorstandschef Lehle, "dass sich die Unternehmen nicht zu einer abhängigen Variablen der Softwarehäuser reduzieren lassen wollen und W zeigen werden." Erstaunlich ist, wie wenig die Firmenkunden über ihr Softwarehaus w. Auf die Frage, wie sie ihren gegenwärtigen ERP−Softwarepartner bewerten, antworteten zwei Drittel: "keine Einschätzung". (sic) …mehr

  • Auch im Notebook-Markt kriselt es

    Dass der PC−Markt schwächelt, ist nichts Neues mehr − haben doch mittlerweile nahezu alle Hersteller ihre Prognosen speziell für das Jahresendgeschäft reduziert. Ausgenommen von den Krisenmeldungen war bisher immer noch der Notebook−Sektor, dem beispielsweise der US−Marktforscher ein Wachstum um 32 Prozent für das vierte Quartal prognostizierte (ComputerPartner online berichtete). Doch dem scheint nicht so zu sein: Toshiba, weltgrößter Hersteller von Notebooks, hat jetzt bestätigt, dass auch seine Umsätze in den USA nachlassen, im selben Maß wie die anderer Hersteller. Noch sieht das Unternehmen keinen großen Anlass zur Sorge, die Computerverkäufe in den Vereinigten Staaten machen nur gut fünf Prozent des Konzernumsatzes aus. Sollte der Abwärtstrend aber anhalten, rechnet der japanische Hersteller wegen der hohen Lagerbestände bei den Anbietern mit einem Preisverfall im Notebooks−Markt. (st) …mehr

  • Scopeland Software übernimmt Comitt

    Datenbank−Tool−Anbieter Scopeland Software GmbH aus Frankfurt hat das 1996 gegründete Berliner Software− und Systemhaus Comitt (Comitt Anwendungssysteme und EDV Dienstleistungen GmbH) übernommen. Laut den Frankfurtern bezweckt die übernahme, "zusätzliches AS/400− und ERP−Know−how in die neue LOB (Line of Business) des Unternehmens zu integrieren". Die neun ERP−Experten der Berliner werden übernommen; der ehemalige Comitt−Gesellschafter Robert Budek ist ab sofort Direktor der Abteilung "ERP−Integration". Scopeland, das zirka 100 Mitarbeiter und unter anderem eine US−Filiale hat, unterstützt in der aktuellen Version bereits die ERP−Systeme Fr von Anbieter Command AG und die ehemals IBM gehörende Mittelstandssoftware MAS90 sowie DB/2 für AS/400. (wl) …mehr

  • Ericsson und Tivoli arbeiten zusammen

    Die Entwicklung von Managementlösungen für Mobiltelefone haben sich die Firmen Ericsson und Tivoli zur gemeinsamen Aufgabe gemacht. Laut der Kooperationsvereinbarung soll Tivolis Device-Management-Technologie in die nächste Generation der Ericsson-Geräte eingebunden werden. Ziel der be Firmen ist es, Lösungen zu entwickeln, mit denen Mobilgeräte, die mit GPRS oder UMTS arbeiten, aus der Ferne konfiguriert, gesteuert und auf den neuesten Stand gebracht werden können. Für den Endanwender bedeutet dass, dass er das Service- und Programmangebot des jeweiligen Gerätes sofort nach dem Kauf nutzen kann. Erste Produkte aus der Kooperation sollen in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres verfügbar sein. Außerdem wollen die be Firmen mit anderen Anbietern zusammen an der Entwicklung von Standards für das Management mobiler Geräte arbeiten. (st) …mehr

  • Gates warnt, Ellison toppt

    Während Microsoft letzten Donnerstag eine Gewinnwarnung herausgeben musste − fünf bis sechs Prozent weniger Umsatz und Gewinn als erwartet − konnte Konkurrent Oracle mit einigem Stolz seine Zahlen für das zweite Quartal des Finanzjahres 2001 verkünden: Bei einem Umsatz von 2,7 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden im Vorjahreszeitraum) stieg der Gewinn um stolze 62 Prozent auf 623 Millionen Dollar. Besonders erfreut zeigte sich Oracle−Boss Larry Ellison über den Umsatzansteig bei der Anwendungssoftware: 66 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum wurden hier erzielt − 279 Millionen Dollar. Hier setzt Oracle unter dem Schlagwort "dotnow statt dotnet" auf Internet−basierte Business−Anwendungen. Das Datenbankgeschäft schlug im abgelaufenen Quartal mit 775 Millionen Dollar zu Buche, 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. (st) …mehr

  • Terminplaner: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

    Obwohl Organizer auf dem Vormarsch sind, können sich viele Menschen nicht von ihrem herkömmlichen, papierbasierten Terminplaner trennen und verwenden diesen parallel zu einem PDA. Dabei sind sie aber gezwungen, relevante Daten zweimal zu erfassen. Das schwedische Unternehmen Anoto hat nun eine Lösung entwickelt, bei der die elektronische Eingabe entfällt.Herzstück dieser Technologie ist ein Terminplaner, dessen Papierseiten mit einem fast unsichtbaren, unregelmäßigen Punkt−Raster bedruckt sind. Ebenso wichtig ist auch ein Kugelschreiber−ähnlicher Stift, in den eine digitale Kamera eingebaut ist. Während des Schreibvorgangs erkennt nämlich der Stift anhand der Punkte die Position und Bewegung auf dem Papier und errechnet somit die notierten Buchstaben. Die so gewonnenen Daten können dann per Funk (Bluetooth−Technologie) in Echtzeit an einen entsprechenden PC oder Organizer – und damit in eine beliebige Anwendung – übertragen oder im Stift zwischengespeichert werden.Anoto hat bereits Kooperationen mit den Terminplaner−Anbieter Time Manager International, Time/system, At−A−Glance und Charles Letts geschlossen. Die ersten entsprechenden Produkte sollen im nächsten Jahr mit den Kalenderausgaben für 2002 erhältlich sein. (tö) …mehr

  • Razorfish-Handy ermöglicht Datentransfer per GSM mit 56 Kbit/s

    Mit einem Smartphone, das Daten in GSM−Netzen mit 56 Kbit/s übertragen soll, will der Digital Solution Prov Razorfish auf sich aufmerksam machen. Um mehr als die üblichen 9,6 Kbit/s zu erreichen, die im derzeitigen Mobilfunknetz üblich sind, kommt dabei ein spezielles Kompressionsverfahren zum Einsatz. Serienreif ist das Gerät allerdings noch nicht, die für die Entwicklung zuständige Razorfish−Tochterfirma Pogo Technology hat zunächst einen Prototypen vorgestellt. Mi dem Smartphone ließen sich somit Internet−Inhalte inklusive Flash−Animationen, Frames oder Grafiken deutlich schneller übertragen − und das ohne Kanalbündelung. Ferner ist geplant, dass das 225 Gramm schwere Kombi−Gerät Organizer−Funktionen wie Adressverwaltung und Kalender besitzt, das Verschicken von E−Mails sowie SMS−Nachrichten gestattet und MP3−Dateien abspielt. Außerdem soll ein Multimedia−Card−Schacht vorliegen. (tö) …mehr

  • Adobe: mit neuem Chef und Rekord-Jahreszahlen

    Gleichzeitig mit dem Abschied von Firmengründer und "Postscript"−Erfinder John Warnock vom Chefstuhl und der Inthronisation von Bruce Chizen als Nachfolger wartete Softwareanbieter Adobe mit einem glanzvollen Jahresergebnis (Stichtag: 1. Dezember 2000) auf. Das Unternehmen meldet für das gesamte Geschäftsjahr 1999/2000 1,27 Milliarden Dollar Umsatz (Vorjahr: 1,02 Milliarden Dollar) und einen Nettogewinn von 287,8 Millionen Dollar (Vorjahr: 237,8 Millionen Dollar). Warnock begründete die Ergebn, die über den Prognosen der Analysten lagen, nicht zuletzt mit der starken Nachfrage von Web−Anbietern und Kunden, die Software zur grafischen Gestaltung und Darstellung benötigten. "Es war ein phänomenales Jahr", erklärte der nunmehr als Chief Technology Officer (CIO) agierende Ex−Präs. Für das kommende Jahr wagte Neu−Präs Chizen die optimistische Prognose: "Trotz einiger Reports, die eine Abnahme der Industrienachfrage sehen wollen, sehen wir eine allgemein starke, vom Internet vorangetriebene Nachfrage der Publishing−Industrie. Ich bin sicher, wir können wieder um 25 Prozent zulegen." (wl) …mehr

  • Wachwechsel bei TK-Disti NT-Plus: Stratz macht Platz für Elias

    Eigentlich war der Wechsel bereits für Mitte dieses Jahres geplant, jetzt ist es Anfang 2001 soweit. Reinhold Stratz (51), Vorstandsvorsitzender des Osnabrücker Telekommunikationsdistributors NT−Plus AG, übergibt das Steuerruder zum 1. Januar kommenden Jahres an den bisherigen Marketing− und Vertriebsvorstand Klaus Elias (44). Der neue Chef war erst im Juni dieses Jahres von Fujitsu Siemens gekommen. Stratz wechselt in den Aufsichtsrat. Der Wechsel war schon seit längerem vorbereitet. Bereits auf der diesjährigen Cebit hatte Stratz angekündigt, dass er über kurz oder lang die operative Leitung des TK−Distributors abgeben werde.In dem künftig zweiköpfigen Vorstand ist Elias für die Ressorts Strategie, Marketing, Vertrieb, Logistik und öffentlichkeitsarbeit zuständig. Vorstandsmitglied Manfred Rießland (41) leitet die Abteilungen Finanzen, Controlling, Personal und IT/Organisation. Zur NT−Plus−Gruppe gehören neben der AG die Tochterunternehmen Phonet Telecom AG (mit den Niederlassungen in der Schweiz und in österreich), die ABC Großhandelsgesellschaft mbH sowie das Navision−Systemhaus SSC GmbH. Nach einem Gruppenumsatz von 575 Millionen Mark 1999 soll der Umsatz in diesem Jahr auf 729 Millionen Mark ansteigen. In der Gruppe sind 420 Mitarbeiter beschäftigt.(sic) …mehr

  • Die Telekom-Flatrate steht - VATM spricht von Mogelpackung

    Als Konsequenz auf die Vorgabe der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post(Regtp)vom November (ComputerPartner online berichtete) bietet die Deutsche Telekom ihren Wettbewerbern ab sofort eine Großhandelspauschale an. Für 4.800 Mark monatlich können Internet−Prov die Leitungskapazitäten (30 gleichzeitig nutzbare Leitungen) der Telekom mieten, das Pauschalangebot gilt von den Ortsvermittlungsstellen der Telekom bis zum Hausanschluss des Kunden. Die übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 2 Megabit pro Sekunde. Dieses Angebot stellt keineswegs den Abschluss der Streitigkeiten zwischen der Telekom und ihren Wettbewerbern dar. Diese, organisiert im "Verband der Anbieter von Telekommunikations− und Mehrwertdiensten", VATM, hatten der Telekom eine Begünstigung ihrer Tochter T−Online vorgeworfen und eine Flatrate gefordert, um ihrerseits ihren Kunden günstige Pauschaltarife anbieten zu können. Die Stellungsnahme des VATM zu neuen Flatrate lies erwartungsgemäß an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig:Geschäftsführer Jürgen Grützner bezeichnete das Angebot als eine "Mogelpackung". Die Telekom nutze erneut ihre Monopolstellung aus, da die Wettbewerber die Vermittlungsstellen nur erreichen könnten, sofern sie entweder teure Zuleitungen der Telekom anmieteten oder selber in den Netzausbau investierten. st …mehr

  • Red Hat: Umsatz verdoppelt, aber noch nicht profitabel

    Eines der wenigen Unternehmen, das derzeit keine Umsatz− oder Gewinnwarnung herausgibt, sondern im Gegenteil die Erwartungen der Analysten übertrifft ist der Linux−Distributor Red Hat. Der war zwar im dritten Quartal (30. November) immer noch im Minus, aber mit 900.000 Dollar nur halb so hoch, wie von den Analysten erwartet. Vor einem Jahr war es noch ein Minus von 5,4 Millionen Dollar. Unter Berücksichtigung von einmaligen Aufwendungen, auf die das Unternehmen in seinem Quartalsbericht nicht näher eingeht, schnellen die Verluste allerdings auf 21,4 Millionen hoch. Den Umsatz hat Red Hat gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt − von 10,5 Millionen Dollar auf 22,4 Millionen.Bereits in der nahen Zukunft sieht sich der Linux−Distributor in der Gewinnzone: Schon im ersten Quartal des Kalenderjahres 2001 will er profitabel sein. Für das Geschäftsjahr 2002, das im März 2001 beginnt, ist ein Nettogewinn von 7,6 Millionen Dollar geplant. Hoffnungen setzt das Unternehmen vor allem auf die Einnahmen aus dem Internet−Servicedienst "Red Hat Network", der seine Abonnenten mit Updates und Support versorgt. Momentan sind 60.000 Anwender registriert, die kostenlose Testphase des Dienstes endet im Februar 2001.(st) …mehr

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