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Meldungen vom 20.12.2000

  • Neue Internet-Domain: .eu

    Während andere schon auf den Weihnachtsmann warten, sind die fleißigen Arbeitsbienen der Europäischen Komm heftig damit befasst, die neue Top-Level-Domain ".eu" auf den Weg zu bringen. So hat die Europäische Komm einen Vorschlag zur Schaffung eines Registers angenommen, das die Domain verwalten soll. Der Vorschlag beinhaltet den rechtlichen Rahmen und die für den Betrieb der Domain erforderlichen politischen Maßgaben. So bald das Register besteht, soll der Bereichsname ".eu" im Internet eingeführt werden, die nationalen Kürzel bleiben aber weiterhin bestehen. Laut Angaben von Erkki Liikanen, EU Komm für Unternehmen und Informationsgesellschaft, bietet der neue Bereichsname Europas Unternehmen die zusätzliche Möglichkeit,, sich als europäisches oder europaweites Unternehmen darzustellen. (st) …mehr

  • Wohin mit dem Elektroschrott?

    Das we auch die Europäische Union nicht so genau. Zumindest konnten sich die europäischen Gesundheitsminister auf ihrer gestrigen Tagung zum Thema noch nicht darauf einigen, wie alte Computer, Waschmaschinen und ähnliches in Zukunft gesammelt, wiederverwendet oder entsorgt werden können. Ebenfalls keine Einigung gab es bisher zum geplanten schrittweisen Verbot von gefährlichen Substanzen wie Blei und Cadmium. Der Vorschlag der EU−Komm, die Hersteller zur kostenfreien Rücknahme der Geräte zu verpflichten, hängt noch am Zeitrahmen: Die Komm hatte dafür eine übergangsfrist von fünf Jahren vorgeschlagen, bei einer Tagung der Arbeitsgruppe des EU−Ministerrates sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer für eine Verkürzung der Frist auf 30 Monate aus.(st) …mehr

  • Microsoft: Betaversion von Whistler Embedded

    Vor allem Entwickler von Web−Terminals, Set−Top−Boxen und Shop−Lösungen sollen sich laut Microsoft für "Whistler Embedded", dem ".Net"−Nachfolger von "Windows 2000 Embedded", begeistern. Nun hat Microsoft eine erste Betaversion an rund 100 Partner und Kunden ausgeliefert. Die Version enthält unter anderem die Softwarestücke " Designer" und "Component Designer". Mit ersterem können Entwickler Windows−Komponenten aussuchen, um ein System−Image zu erstellen; der zweite dient dazu, eigene Komponenten und Applikationen zu entwickeln und in die Run−Time−Konfiguration aufzunehmen. Des weiteren gibt es den "Database Manager", mit dem Entwickler ihre angepassten Komponenten in das Repository von Whistler einspeisen können, und den " Analyzer", der laut Microsoft bei der Auswahl der richtigen Gerätetreibern für das Betriebssystem hilft. Die "Final version" von Whistler−Embedded soll laut den Redmondern Ende 2001 oder Anfang 2002 auf den Markt kommen − kurz nach der Auslieferung des ".Net"−Betriebssystems. (wl) …mehr

  • Ibex: PC-Verleih an Privatkunden wird eingestellt

    Der Augsburger IT-Dienstleister Ibex AG zieht sich ab dem kommenden Jahr aus dem offensichtlich nicht profitablen PC-Verleihgeschäft an Privatkunden zurück. Das Unternehmen selber begründet den Rückzug, der Altverträge nicht berühren soll, mit den "verkürzten Abschreibungsfristen für PCs". Diese würden der Online-Tochter Ibexnet "monatlich rund zwei Millionen Mark Umsatzsteuervorauszahlungen" aufbürden, legt Vorstand Dieter Krauss dar. Da man diese Zahlungen nur mit hohem Aufwand an die "Fair PC"-Kunden weitergeben könnte, stellt Ibex diese Vertriebsschiene, die auch ein Internet-Zugangs-Angebot beinhaltet, ein. Sie wurde im November 1999 mit 1.800 Kunden aus der Taufe gehoben und im September dieses Jahres durch den Zukauf der Uunet-Privatkundensparte um rund 55.000 Kunden erweitert. Verliehen wurden ausschließlich Compaq-Rechner.Künftig werde die Abteilung allein mit Geschäftskunden neue Vermietgeschäfte machen. Die Geschäftsstrategie, die nach Angaben des Unternehmens über 100.000 Kunden und Partnern genutzt wird, wird beibehalten werden. Ihre Bestandteile sind Online-Research und -Marketing sowie Kundenmanagement über das Ibex-Portal. (wl) …mehr

  • Fujitsu Siemens: Neuer Deutschlandchef kommt von HP - Achim Berg sche aus

    Achim Berg, Deutschland−Geschäftsführer des Computerherstellers Fujitsu Siemens Computers (FSC), wird das Unternehmen Ende Januar 2001 verlassen. Sein Nachfolger wird der frühere PC−Chef von Hewlett−Packard (HP), Uli Kemp. Diese Informationen sickerten aus den Unternehmen durch. Achim Berg kam erst vor rund anderthalb Jahren von Dell Computer zu Fujitsu Siemens. Mitte dieses Jahres übernahm er den Vorsitz der Geschäftsführung. Berg sche aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch aus. FSC−Vorstandschef Paul Stodden hatte ihn nach ComputerPartner−Informationen zum Bleiben bewegen wollen, konnte Berg jedoch nicht zu einer änderung seiner Entsche bewegen. Eigentlich hatte Berg sogar schon früher aufhören wollen. Berg wechselt als CEO zur Internet−Softwarefirma Gu AG in Rolandseck bei Bonn. Einer der Hauptaktionäre dieses 1999 gegründeten Unternehmens ist der ehemalige Chef von Dell Deutschland und in dieser Position der damalige Vorgesetzte von Berg, Hans−Jürgen Mammitzsch. Kemp (39) steht seit 1988 auf der Gehaltsliste bei HP. In seiner Zeit als PC−Chef 1999 konnte HP den Absatz in diesem Segment um mehr als 30 Prozent ausweiten und Marktanteile hinzugewinnen. Der Diplom−Kaufmann sollte eigentlich in diesem Jahr die europaweite Verantwortung für das Großkundengeschäft übernehmen, hatte aber nach einer tiefgreifenden Reorganisation bei HP das Nachsehen. Derzeit leitet Kemp HPs sogenannte "dot.com"−Unit auf Europa−Ebene. In seiner neuen Aufgabe als Deutschland−Chef von Fujitsu Siemens Computers hat Kemp eine Verantwortung für rund 7,5 Millarden Mark Umsatz und 1.500 Mitarbeiter. Mit dem neuerlichen Management−Revirement wurde die komplette Führungsriege von FSC in Deutschland innerhalb eines Jahres komplett ausgetauscht. Als erster ging Anfang dieses Jahres Klaus Elias (er ist jetzt Vorstand beim Telekommunikationsgroßhändler NT−Plus AG ). Zwei Monate nach ihm verließ auch der Geschäftsführungsvorsitzende Bernd Puschendorf den deutsch−japanischen Computerhersteller und wechselte als Vertriebsvorstand zum IT−Systemhaus von M+S AG. Nicht zu vergessen auch der Wirbel im Vorstand von FSC: Die be Vorstände Winfried Hoffmann und Robert Hoog mussten Ende März dieses Jahres wegen der katastrophalen Ergebnislage ihren Hut nehmen. Sie wurden im April durch den ehemaligen Siemens−Manager Paul Stodden ersetzt. (sic)  …mehr

  • Single-Chips für DDR-Speicher von SiS

    Den Highend−Markt vor Augen, bringt das taiwanische Unternehmen Silicon Integrated Systems (SiS) zwei Chipsätze für den mit viel Vorschlusslorbeeren bedachten DDR−Speicher heraus. Während der "SiS 635" die gängigen Intel−Prozessoren Celeron, Pentium III und bald auch Tualatin unterstützt, orientiert sich der "SiS 735" an den AMD−CPUs Duron und Athon. Zusätzlich zu den DDR−Modulen PC200 und PC266 sollen die Chips auch herkömmliche Single−Data−Rate−Module nach dem PC133−Standard ansprechen können. In den SiS−Bauteilen sind South− und North−Br sowie PCI−Bus integriert. Als Schnittstellen liegen vor: zwei Ultra−ATA/100−Kanäle, sechs USB−Ports, AGP 4x und ein 10/100−Mbit−Ethernet−Anschluss. Des Weiteren finden sich eine 3D−Audio−Funktion und ein 56K−Modem. Die Serienproduktion der be Chipsätze soll im Februar anlaufen. (tö) …mehr

  • Ision Internet AG bald in britischer Hand

    Das britische Telekommunikations-Unternehmen Energis will 75 Prozent der Anteile der Ision Internet AG, Manager und Prov von Websites und E-Commerce-Lösungen, übernehmen. Der Kaufpreis für die Anteile des am Neuen Markt notierten Unternehmens liegt bei 815 Millionen Euro. Das Gros der Anteile liegt derzeit noch bei der Schweizer Distefora Holding AG.  …mehr

  • Sun: Aktienkurs fällt auf Jahrestiefststand

    Obwohl Sun seine Vormachtstellung im Server−Markt ausbauen konnte, genügte eine von Merrill Lynch empfohlene Rückstufung des Papiers von "kaufen" auf "halten", um es gestern auf das Ganzjahrestief von 26,31 Dollar absacken zu lassen. Grund für diese Maßnahmen: Lieferprobleme mit den Ultra−III−Sparc−Systemen. Ferner glauben Analysten der Investmentbank, dass Suns für den Frühsommer versprochene M−Produkte sich verspäten und die High−end−Server erst in einem Jahr auf den Markt kommen werden. Ganz anders sehen die Situation die Analysten von Goldman Sachs, für sie bleibt Sun auch auf längere Sicht der Marktführer. Der Hersteller selbst schließt Verzögerungen bei der Auslieferung seiner "Daktaris"−, "Serengeti"− und "Starcat"−Server kategorisch aus, all diese neuen Ultra−III−Sparc basierten Maschinen werden demnach im kommenden Halbjahr pünktlich auf dem Markt erscheinen. An der Börsenmisere kann auch Suns gestiegenes Interesse an ursprünglich für Linux vorgesehenen Werkzeugen wenig ausrichten. So erklärte sich der Open−Source−Spezialist Eazel Inc. am Montag bereit, seinen Dateimanager und diverse Web−Browser−Werkzeuge auch Suns Betriebssystem Solaris zur Verfügung zu stellen. Bisher hat sich Eazel damit hervorgetan, seine Softwareumgebung "Nautilus" vornehmlich der Linux−Benutzeroberfläche Gnome bereitzustellen. Nun soll Nautilus auch Solaris beglücken und die Funktionen eines Dateimanagers, Web−Browsers und einer Systemmanagement−Suite in einem Produkt vereinigen. (rw) …mehr

  • Infomatec verkauft Herzstück "JNT"

    Die vor sich hin taumelnde Augsburger Infomatec AG hat ihr Linux−basiertes Betriebssystem für Internet− und Kommunikationsgeräte "JNT", an die ebenfalls in Augsburg res, unlängst gegründete Startup−Firma Tuxia Deutschland GmbH verkauft. Tuxia, nach eigenen Angaben schon zirka 80 Mitarbeiter zählend, entwickelt "Embedded Linux"−Tools. Diverse Ex−Infomatec−Mitarbeiter sollen zu dem Newcomer übergewechselt sein. Nachdem Tuxia künftig die Basisentwicklung von JNT übernehmen wird, ferner die Infomatec−Niederlassungen in Hongkong, Tokio und Sydney erwirbt, können die von Skandalen (ComputerPartner.de berichtete) erschütterten Augsburger nur mehr ihr Angebot für interaktives Fernsehen, das "Cross−TV"−System, in die Waagschale werfen. Dass dieses aber mehr als eine Option für zukünftige Geschäfte wäre − diesen Beweis muss Infomatec erst führen.Jedenfalls spüle der Verkauf den Augsburgern "erhebliche Gelder" − die Summe wurde nicht genannt − in die Kasse. Ferner könnten die monatlichen Fixkosten um rund zehn Prozent gesenkt werden. Die Infomatec IAS GmbH, bislang für JNT zuständig, soll sich jetzt auf den Ausbau und die Anpassung von JNT an "CrossTV" konzentrieren. (wl) …mehr

  • Network Supply Chain mit E-Marktplätzen im Aufwind

    Je mehr der traditionelle Handel ins Internet verlagert wird und je mehr Online−Marktplätze entstehen, desto stärker wächst der Bedarf der Unternehmen, ihre zum Teil veralteten Warenwirtschaftssysteme ebenfalls zu vernetzen. Zu diesem Schluss kommt Forrester Research in einem Bericht über die Implementierung sogenannter Network Supply Chains (NSCs). Diese Netzwerke innerhalb der Lieferkette entstehen zwischen jenen Unternehmen, die durch private oder öffentliche E−Marktplätze miteinander verknüpft sind, so der Marktforscher.Senioranalyst Charles Homs weist darauf hin, dass die Warenwirtschaftssysteme vieler Unternehmen auch veraltete Informationen und Planungsunstimmigkeiten beinhalten würden. Ein wesentlicher Vorteil einer Online−Lösung bestehe darin, dass man auf eventuelle Veränderungen in Echtzeit reagieren und die Informationen Partnern rund um die Uhr zur Verfügung stellen könne. Ferner setze sich eine Warenwirtschaftskette nicht nur aus Zulieferern, Herstellern und Logistik−Dienstleistern zusammen. Auch Vertrieb und Marketing beeinflussen maßgeblich die Wertschöpfung, be Bereiche könnten durch eine engmaschigere Vernetzung besser in die Vorgänge integriert werden. Ein derartiges Umfeld lasse sich aber nicht über Nacht herstellen. Im ersten Schritt sollten die Unternehmen daher dazu übergehen, ihre Produktions− und Verkaufspläne mit ihren Zulieferern im XML−Format auszutauschen, um danach den Fokus auf die Synchronisation der Produktionsprozesse zu legen. (kh) …mehr

  • Nortel: drahtlose Modems der dritten Generation

    Gemeinsam mit Sierra Wireless und Xircom möchte Nortel Networks neue kabellose Modems für die GSM-Nachfolger GPRS und UMTS entwickeln. Diese sogenannten 3G-Modems (Dritte Generation) werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2002 verfügbar sein und Downloadraten von bis zu 768 Kbit/s aus dem äther zulassen. Während bei der Zusammenarbeit Nortel die Mittel für die Forschung bereitstellen sowie Unterstützung in Marketing und im technischen Bereich leisten soll, wird den anderen be Mitspielern die eigentliche Herstellung der Modems zufallen. (rw) …mehr

  • IBM-Chef: Zehn mal so viele Marktplätze bis 2005

    Gewaltiges Entwicklungspotential für elektronische Marktplätze in Deutschland sieht Erwin Staudt, Chef von IBM Deutschland. In einem Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" schätzte er, dass sich die Zahl der deutschen B2B−Marktplätze bis zum Jahr 2005 von bisher zirka 150 auf 1.500 verzehnfacht. Weltweit rechnet er bis dahin mit 10.000 existierenden Marktplätzen. Die Umsätze aus den elektronischen Geschäften werden laut Staudt ebenfalls steil ansteigen: Aus den 2,4 Milliarden Mark, die 1999 im gesamten E−Commerce umgesetzt wurden, sollen bis zum Jahr 2004 rund 800 Milliarden werden. Fraglich ist für ihn allerdings der Anteil des Consumergeschäftes (B2C) am E−Commerce−Erfolg. Derzeit macht das nur fünf Prozent am gesamten Internet−Geschäft aus, in den Bereichen Finanzdienstleistungen und im Handel sei das Marktpotential "noch nicht einmal angekratzt". (st) …mehr

  • Deutsche Telekom: Wartende DSL-Kunden sind selber schuld

    "Surfen Sie megaschnell durchs Internet" − mit diesem Slogan wirbt die Deutsche Telekom seit Monaten für ihr Internet−Angebot "T−DSL" (Digital Subscriber Line ). TV−Spots, Anzeigen, Plakate − flächendeckend mobilisiert die Telekom für ihr Flatrate−Offerte (49 Mark pro Monat; ISDN−Anschluss vorausgesetzt) Medien und Mauern. Was sie aber verschweigt: Ihr Einführungsangebot − es läuft am 31. Dezember aus − hat einen "Auftragsstau" bewirkt, der sich nunmehr auf 250.000 Aufträge summiert. Eigenen Angaben zufolge haben die Bonner akut nur ein Drittel der mehr als 400 000 Order erledigt. Praktisch heißt das: Wer einen DSL−Zugang bestellt hat, erhält statt einem Installationstermin einen Entschuldigungsbrief aus der Vertriebsabteilung. Sie teilt mit, dass zwar die Auftragsorder entgegen genommen wurde, wann jedoch der Anschluss erfolge, stehe dahin. Nun gehen die Bonner seit der "Systems" Anfang November mit der Schuldzuweisung hausieren, die zwei DSL−Hauptlieferanten, Siemens und der israelische Hersteller ECI, seien mit der Lieferung der bestellten Technik im Rückstand. Be Firmen bestreiten dies. Einen anderen Verzugsgrund machen Vertriebsmitarbeiter der Telekom aus: Die Telekom sei mit der Installation der DSL−Ports in den Vermittlungsstellen hoffnungslos hinterher (der DSL−Internetkanal wird nicht über das Telefonnetz geschaltet, sondern über eigene ATM−Leitungen). Zwar sollen laut der Telekom bis zum Jahresende in zirka 600 Ortsnetzen DSL−Anschlüsse erhältlich sein, doch im Moment kann die Telekom lediglich 60 Städte bedienen. Keineswegs flächendeckend, wie eine Nachfrage ergab, sondern, wie in zum Beispiel in München, nur in einzelnen Stadtvierteln. Dennoch übt sich die Telekom, gemäß der ungebrochen aggressiven Marketingstrategie, in wunderlichem Optimismus: Bis zum Jahresende rechnet das Unternehmen mit einer halben Million Kundenaufträgen, bis Februar 2001 soll der "Auftragsstau" behoben sein. Pikant dabei ist, dass Telekom−Sprecher Stephan Broszio findet, auch die Wartenden seien an der Misere schuld. Denn er sagt, viele der Wartenden hätten sich zur DSL−Einführungsorder entschlossen, obwohl sie wussten, dass die Telekom mit dem Ausbau der Netze im Verzug ist. Was er nicht sagt, ist: Die Telekom gibt erst nach entsprechenden Recherchen zu, dass man lange zu warten hat. Von einer diesbezüglichen Information vor der Auftragsannahme, etwa als Unterzeile in den Werbespots, auf den Plakaten oder auf der hauseigenen Webseite nichts bekannt. (wl) …mehr

  • Online-Werbung: Das Ende der Fahnenstange erreicht?

    Das Werbeaufkommen im Internet wächst langsamer als gewohnt. So fand das Marktforschungs-Unternehmen Adzone Interactive heraus, dass weltweit die Ausgaben für Online-Werbung im November gegenüber dem Vormonat nur noch um 2,1 Prozent stiegen - das ist die geringste Zunahme in diesem Jahr. Laut dem Marktforscher ist das Internet zwar auch weiterhin eine attraktive Werbeplattform, mit enormen Zuwachsraten könne man allerdings nicht mehr rechnen. Das meiste Geld für Online-Werbung gaben im November die Firmen Lycos (35,2 Millionen Dollar), Amazon (24,3 Millionen Dollar) und Barnes and Noble (19,4 Milionen Dollar) aus. (st) …mehr

  • Wie lässt sich Mitarbeitermotivation und -loyalität ermitteln?

    Nicht materielle Leistungen wie Gehalt oder Firmenwagen, sondern vielmehr immaterielle Faktoren wie Arbeitszeiten, betriebliche Kommunikation, Unternehmenskultur sowie Personalentwicklung sind für die Bindung und Motivation von Mitarbeitern verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die PbS AG im Rahmen der von ihr durchgeführten Studie zur Mitarbeitermotivation und −loyalität in der IT−Branche. Um analysieren zu können, wie IT−Unternehmen Fachkräfte gewinnen und binden können, hat das Münchener Analyse− und Beratungsunternehmen nun ein eigenen Angaben zufolge neues Befragungsinstrument entwickelt: die ergebnisorientierte Mitarbeiteranalyse, kurz EMA. Die Methode berücksichtigt Judith Berger, Projektleiterin bei PbS, zufolge unterschiedliche Ereign, die Motivation, Bindung und Loyalität von Mitarbeitern in IT−Unternehmen beeinflussen. Außerdem gäben die Ergebn eine EMA−Befragung direkte Hinweise auf Mände und Verbesserungsmaßnahmen, so dass Unternehmen schnell passende Optimierungsprozesse einleiten könnten. "Dies ist ein großer Vorteil gegenüber reinen Zufriedenheitsmessungen, denn die oft zeitintensive Forschung nach dem Grund der Unzufriedenheit und der mangelnden Motivation entfällt nun", preist die Projektleiterin den Hauptvorteil des neuen Analyse−Instruments an. (kj) …mehr

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