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Meldungen vom 14.05.2001

  • Dell: Optimistisch trotz Massenentlassungen

    Erst sollten es 1.700 sein, jetzt sind es 4.000 Mitarbeiter, die Dell entlässt (ComputerPartner berichtete). Ob aber die Marktprognosen des PC-Herstellers für das Jahr 2002 ein Trost für die entlassenen Mitarbeiter sind, darf stark bezweifelt werden. Allerdings: Fachhändler dürften sich freuen, wenn sie Dells Blick in die Kristallkugel Glauben schenken: "Wir erwarten eine Belebung des weltweiten PC-Marktes im zweiten Quartal 2002." Chef Michael Dell rührt schon mal fleißig die Werbetrommel für sein Unternehmen: "Ich weiß, dass Dell stärker wachsen wird als der Markt, aber noch w wir nicht, wo der Markt sein wird." überspitz gesagt: Wenn im nächsten Jahr weltweit nur ein PC mehr verkauft werden sollte - und der ausgerechnet von Dell -, so hat sich Michael Dells Prognose in der Tat erfüllt. (mm) …mehr

  • Microsoft krempelt Lizenzprogramm für Firmenkunden um

    Mit Wirkung zum 1. Oktober wird Microsoft die Lizenzkonditionen für Unternehmenskunden ordentlich umkrempeln: So kommen ab diesem Zeitpunkt bereits Unternehmen mit 250 PCs - bisher waren 500 erforderlich - in den Genuß des so genannten "Enterprise Agreement". Die Vertragslaufzeit dafür liegt künftig bei drei Jahren, um in Form von Updates immer auf dem aktuellen Stand zu sein, muß der Kunde zusätzlich eine Art Update-Versicherung abschließen: Die kostet bei Desktop-Produkten jährlich 29 Prozent der gesamten Lizenzgebühr und bei Server-Produkten noch einmal 25 Prozent der Lizenzgebühr. Wenn Anwender das Agreement nach dem Ende der Laufzeit nicht verlängern wollen, müssen sie das 1,5-fache der letzten Jahresrate bezahlen. Damit sind sie aus dem Vertrag und erhalten dann eine volle Lizenz, aber keine Updates und neuen Versionen mehr. Wer sich mit diesem Modell zu gebunden fühlt, der kann in ein Mietprogramm einsteigen und für eine jährliche Gebühr die Software innerhalb der Vertragslaufzeit nutzen. (st) …mehr

  • Schneller Flash-Speicherchip von AMD

    Den nach eigenen Angaben ersten Flash-Speicher mit Page-Modus und 32 Bit Bandbreite will AMD demnächst produzieren. Der Baustein "Am29PL320" erzielt Page-Zugriffszeiten von 20 Nanosekunden und ermöglicht eine Datenübertragungsrate von 133 MB/s. Als Einsatzgebiete kommen vor allem mobile Geräte wie Handys und PDAs, aber auch Navigationssysteme oder Settop-Boxen in Frage. (tö) …mehr

  • Schwacher Workstation-Markt - Dell ist der einzige Gewinner

    Der internationale Workstation−Markt ist im ersten Quartal 2001 mit 361.298 verkauften Maschinen um 9,2 Prozent eingebrochen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gartner−Group−Tochter Dataquest. Nur der amerikanische Direktanbieter Dell konnte mit 35 Prozent ein substanzielles Wachstum verzeichnen und sich mit 109.905 verkauften Geräten vor Sun Microsystems und dem Vorjahres−Ersten Hewlett−Packard an die Spitze setzen. Neben Dell einziger Anbieter unter den Top−Five, der es im Workstation−Markt gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu Wachstum brachte, war IBM mit einem leichten Plus von 3,2 Prozent. Der größte Verlierer im Workstation−Markt heißt Hewlett−Packard. Hatte die Fiorina−Company im ersten Quartal 2000 noch über 84.600 Workstations verkauft, waren es ein Jahr später nur noch 54.800. Das bedeutet ein sattes Minus von 35,3 Prozent. Mit 22,5 Prozent stark ins Minus gerutscht sind auch die Verkaufszahlen des amerikanischen PC−Riesen Compaq, während Sun sich mit minus 6,8 Prozent oder 68.567 verkauften Geräten im ersten Quartal noch relativ gut behaupten konnte. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich der Markt immer mehr auf die Top Five verdichtet. Denn der Marktanteil der übrigen Anbieter ist mit 31,6 Prozent ebenfalls stark ins Minus gerutscht. Als Grund für den einbrechenden Workstation−Markt sieht Dataquest nicht nur die schwächelnde US−Konjunktur, sondern auch einen wachsenden Sättigungsprozess für Workstations auf Basis von Intel−Prozessoren und die Tatsache, dass immer mehr ältere Workstations durch High−End−PCs ersetzt werden. überhaupt werde es mit der Einführung von Windows 2000 immer schwieriger, zwischen High−End−PCs und Uni−Prozessor−Workstations zu untersche. (kh) …mehr

  • Deutsche Manager geben wenig auf Rat der Banken

    Massiv zweifeln zwei Drittel der deutschen Manager die Beratungskompetenz von Banken an. Nachdem sich die Finanzunternehmen mit Börsenempfehlungen, falsche Unternehmensbewertungen und als interessengeleitete Aktiengängen gründlich blamiert haben, gaben 71 Prozent der deutschen Führungskräfte an, Empfehlungen von Banken kritischer gegenüber zu stehen als noch vor wenigen Monaten. Zu diesem Ergebnis kommt der Max Schimmel Verlagin seiner Umfrage des Business−Entsche−Panels. Es wurden 435 Manager deutscher Unternehmen befragt.Hintergrund "dieses massiven Imageschadens sei der Vorwurf, dass Anleger durch unrealistische Gewinn− und Umsatzprognosen mehrfach in die Irre geführt worden seien", so die Studie. Und weiter: "Bei Geschäftsführern und Firmeninhabern ist das M noch ausgeprägter − mit 78 Prozent ist die Quote der Skeptiker hier besonders hoch."(wl) …mehr

  • Gesucht und gefunden: Jede Menge Software für den Pentium 4

    Die Softwareindustrie arbeitet heftig an Erweiterungen bestehender Programme um die Fähigkeiten des Pentium 4 voll nutzen zu können. Intel hat auf der eigenen Hompage eine Liste von Programmen, die speziell an den Pentium 4 angepasst wurden. Warum Intel diese wichtige Liste allerdings so tief in den Unterverzeichn seiner Homepage versteckt, bleibt ein Rätsel. (jh) …mehr

  • CE Consumer Electronic mit Umsatzvervierfachung und trüber Prognose

    Der Chip−Brokerhat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal vervierfacht. Dem steht eine mäßige Steigerung des Gewinns gegenüber: Er konnte nur um acht Prozent gesteigert werden. Zudem macht das Unternehmen sich wenig Hoffnung auf bessere Aussichten in diesem Geschäftsjahr. Es nahm seine Gewinnprognose von mehr als 30 (Vorjahr: 24 Millionen zurück und rechnet eigenen Angaben zufolge nur mit 12,6 Millionen Mark.Wie das Münchener Unternehmen bekannt gab, betrug der Quartalsumsatz (nach vorläufigen Zahlen) 245 (Vergleichsquartal 2000: 60,1) Millionen Mark, der Gewinn 4,1 (3,8) Millionen Mark. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen "aus heutiger Sicht" einen Konzernumsatz von mehr als 700 Millionen Mark und eine zumindest stabile Ebit−Marge von 1,8 Prozent. Begründete Vorsicht angesichts der weltweiten Flaute in den Elektronik−Märkten regiert die Verlautbarungen des Konzerns: Es gebe "weltweite Rezessionserscheinungen der Chip−Industrie"CE−Chef Erich Lejeune hatte die 700 Millionen Umsatz im März noch als pessimistisches Szenario bezeichnet. Damals wollte er noch mehr als eine Milliarde Mark umzusetzen. Doch jetzt sagt er: "Wir wollen dem Anleger ganz klar sagen, dass wir uns nicht von der amerikanischen Wirtschaft abkoppeln können."(wl) …mehr

  • Kooperation zwischen Siemens und BreezeCom

    Um die hauseigenen Telefoncomputer "Hicom" und "HiPath" künftig auch in Funk−LANs verwenden zu können, kooperiert die gebeutelte Siemens−Abteilung "Information and Communication Networks" ICN) mit Funk−Lösungsanbieter Breezecom. ICN werde die Wireless−LAN−Produkte "Breezenet" in seine Lösungen Hicom 150 und 300 sowie HiPath 3000 und 5000 integrieren. "Dadurch können wir unseren Kunden drahtlose Netzwerklösungen für ein Höchstmaß an allgemeiner Mobilität und IP−Telefonie anbieten." erklärte Martin Schwarz, Pres HiPath Office Solutions Divison. ICN rechne damit, dass der wachsende Einsatz von portablen PCs die Notwendigkeit des mobilen Zugangs zu geschäftskritischen Daten, dem Internet, Intranet, E−Mail und Datenbanken nach sich ziehe.(wl) …mehr

  • Nortel kippt DSL-Division

    Mindestens 778 Millionen Dollar; die gesamte Kosten für den im vorigen Jahr erworbenen DSL−Spezialisten (Digital Subscriber Line) Promatory Communications, schießt der kanad Telekom−Ausrüster Nortel in den Wind. Er zieht sich aus dem DSL−Geschäft zurück. "Wir legen jetzt unsere gesamte Energie lieber in die Geschäftsfelder mit größerem Wachstum, um unseren Gewinn in Zukunft weiter zu erhöhen", erklärt Nortel den Rückzug. Gew ist, das Nortel neben DSL−Größen wie Alcatel oder Lucent keine Rolle im amerikanischen Markt spielte. Lediglich 107 Millionen Dollar, rund 0,5 Prozent des Gesamtumsatzes von rund 30 Milliarden Dollar, trug das Geschäft mit der schnellen Kabel−Verbindung den Kanadiern im letzten Jahr ein. Zum Vergleich: Alcatel erwirtschaftete mehr als eine Milliarde Dollar im letzten Jahr. Da ferner der ISP−Markt in den USA von Pleiten bestimmt wird, mag der Nortel−Rückzug vernünftig erscheinen. So argumentieren jedenfalls amerikanische Analysten. Umgekehrt fällt auf, dass Nortel, das im ersten Quartal (Stichtag: 31. März) einen Verlust von 385 Millionen Dollar bei 6.18 Milliarden Umsatz bilanzieren musste, unter massivem Druck der Investoren stehen muss. Denn das DSL−Potential in all seinen Varianten wird von Marktforschern durchaus hoch eingeschätzt. Zumal im Unternehmensbereich soll DSL in VPN−Netzen eine wesentliche Rolle spielen. Dass sich Nortel, immerhin mit dem Anspruch des Vollsortimenters respektive Lösungsanbieters, dennoch aus dem Markt zurück zieht, verheißt nichts Gutes. Es wäre nicht überraschen, wenn das Unternehmen weitere Bereiche aufgeben wird. Für den kommenden CFO brechen jedenfalls schwere Zeiten an. Denn nach dem Rücktritt von Clarence Chandran muss die Company einen Job neu besetzen, der für restriktives Kostenmanagement, Entlassungen und massivem Investorendruck steht. (wl) …mehr

  • Massive Kritik an D21-Initiative

    Harsche Kritik üben Vertreter der Multimedia−Branche an der Internet−Initiative D21 von Kanzler Schröder. Ulrich Dietz, Vorstandschef des Dienstleisters GFT, gebrauchte in einem Interview mit dem Münchener Marketing−Fachblatt emarket die Vokabeln "Selbstbeweihräucherung" und "Marketingshow". Es seien "Unmengen von Geldern geflossen", sagte Dietz, "doch herausgekommen ist bisher kaum Zählbares".Mit seiner Meinung steht er nicht allein. So bemängelt beispielsweise die Wiesbadener Concept AG das schleppende D21−Tempo, Geschwindigkeit sei für die Entwicklung der Branche das A und O. Frank Antwerpes von der Media−Agentur Antwerpes AG wurde noch deutlicher: "Die Themenschwerpunkte kommen mir vor wie eine Packung Erbsen:" Seriner Meinung nach verpufft die Initiative, wenn nicht endlich einklarer Fokus gesetzt wird. Die D21−Initiative wurde vor eineinhalb Jahre gegründet. Sie ist eigenen Worten nach "ein Zusammenschluß führender Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten aller Branchen in Deutschland. Ihr Ziel ist es, gemeinsam mit Politik, W und Gesellschaft optimale Rahmenbedingungen für den Wandel ins digitale Jahrhundert zu entwickeln. Inzwischen gehören der Initiative mehr als 100 Unternehmen und Institutionen an." (wl) …mehr

  • Handschriftenerkennung für PDAs

    Motorola hat ein erstes Release einer Palm−Software vorgestellt, die handschriftliche Notizen erkennt. Die Anwendung "Isketch" erkennt nicht nur handschriftliche Aufzeichnungen, sondern kann diese zudem komprimieren und verschlüsseln, so dass sie sich per E−Mail verschicken lassen. Motorola betont, dass Isketch speziell für Palm−basierende Organizer entwickelt wurde, die mit der so genannten Wireless−Technologie arbeiten. Die Software mit 69 KB steht derzeit auf den Web−Seiten von Palmgear und Handango zum Download bereit. Allerdings ist der Download nicht kostenlos: Zehn Dollar sollten die Palm−User schon in der Tasche haben. (mm) …mehr

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