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Meldungen vom 22.06.2001

  • Brokat sucht Geldgeber

    Entgegen de Behauptung, keine Geldgeber zu suchen (siehe ComputerPartner online), ist Softwarehersteller Brokat auf der Suche nach solchen. Auf der Haupversammlung in Stuttgart erklärte der Vorstand, die derzeitige Misere zwinge zu den derzeit geführten Gesprächen mit Investoren. Die Brokat−Entwicklung führte erwartungsgemäß zu heftiger Kritik. So applaudierten die rund 800 gekommenen Aktionäre, als Rudolf Neumann von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) erklärte, das Brokat−Management habe im letzten Jahr bei der teuren Expansion des Unternehmens völlig versagt, was Steuerung und Kontrolle der Kosten angehe. Angesichts der erzielten Umsätze sei der betriebene Aufwand völlig unvernünftig. Brokat−Vorstand Stefan Röver verte nolens volens die Strategie. Zwar sei richtig, dass der Softwerker derzeit eine "nicht ganz einfache Situation" durchstehen müsse. Doch sei die starke Expansion, besonders in den USA, richtig gewesen. Brokat habe das im vergangenen Jahr entstandene "Fenster" zwischen den unterschiedlichen Unternehmensbewertungen von NASDAQ und dem Neuen Markt für die Akquisitionen genutzt. Der gegenwärtige Kurs der Brokat−Aktie spiegele nicht die Assets, die Kompetenz und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens wieder, versicherte Röver. (wl) …mehr

  • CRT-Rabatte für Fachhändler

    Die Fachhändler sollten sich sputen, denn das Cashback-Angebot von Viewsonic für zwei 17-Zoll-CRT-Monitore der Marke Nokia gilt nur, so lange der Vorrat reicht. So bietet Viewsonic über Computer 2000 das Modell "Nokia 720C" zu vergünstigten Konditionen an. Das Modell "Nokia 447 Zi Plus" gibts bei Peacock zum Sonderpreis. Auf be Monitore gewährt der Hersteller einen zusätzlichen Rabatt. (mm) …mehr

  • E-Business wird erwachsen

    40 Prozent der deutschen Unternehmen bereiten sich entweder darauf vor oder sind bereits ins E−Business eingestiegen. Dies ist eines der Ergebn, die das amerikanische Beratungsunternehmen Advanced Marketing Research (AMR) jetzt veröffentlichte. Für AMR−Analyst Simon Pollard aber noch lange kein Grund zu jubeln: "Das größte Hindernis für die nächste Generation des E−Business liegt in der fehlenden Bereitschaft der Unternehmen, Web−basiert zusammenzuarbeiten. Für über zwei Drittel der Unternehmen ist der Kostenfaktor ein großes Problem." Im europäischen Vergleich schne die deutschen Unternehmen, denen die Briten prozentual dicht auf den Fersen sind, aber recht gut ab. So haben laut AMR beispielsweise nur 24 Prozent der Franzosen ihre Unternehmensprozesse auf E−Business−Füße gestellt. Doch nicht allein der fehlende Wille der Entsche hemmt den digitalen Fortschritt, sondern auch der technische Stand der entsprechenden Lösungen. "Sowohl die zur Zeit erhältlichen Software−Lösungen als auch die zukünftigen technischen Möglichkeiten erfüllen längst nicht alle Erwartungen und Bedürfn der Unternehmen nach einem voll integrierten und unternehmensweiten System," erklärte Frank Gens, Senior Vice Pres von AMR Research. (mm) …mehr

  • Microsoft 1: Kartellverfahren wegen XP?

    Noch ist der Ausgang des Kartellverfahrens gegen Softwerker Microsoft offen, da droht die amerikanische Justizbehörde bereits mit einem neuen Verfahren. Wieder lauten die Vorwürfe "Monopolm; es geht um das Betriebssystem Windows XP; es soll im Oktober auf den Markt kommen. So erklärten die Justizminister zweier amerikanischer Bundesstaaten, sie überlegten, eine Klage anzustrengen. Als Begründung gaben sie an, sie seien besorgt über die möglichen Auswirkungen von XP auf den Markt. Konkret: Sie befürchten, dass diverse Beigaben in XP wie beispielsweise der "Windows Messenger", mit dem Audio−Kommunikation und V−Konferenzen möglich gemacht werden sollen, oder die sogenannten "Smart Tags" von dem Softwaregiganten genutzt werden könnten, sein Monopol bei PC−Betriebssystemen zu zementieren und außerdem weitere Märkte zu attackieren. Die überlegungen kommen nicht überraschend, betrachtet man − abgesehen von der sachlichen Relevanz der Vorwürfe − die Gruppe, die die Justizminister berät. Es handelt sich um die Anti−Microsoft−Lobby Procomp, die unter anderem von Oracle und Sun unterstützt wird. Vertreter der Procomp haben beispielsweise unlängst vor amerikanischen Staatsanwälten erläutert, dass Microsoft im Begriff sei, durch die Bündelung von Messaging− und Streaming−Software in XP eine beherrschende Rolle im Markt für PC−gestützte V− und Audio−übertragung Märkte zu ergattern. Microsoft erklärte, dass die Integration neuer Features in Windwos XP ausschließlich dem Zweck diene, die Bedürfn der Kunden zu befriedigen; die Vorwürfe seien unhaltbar. Jim Cullinan, Sprecher der Redmonder, sagte gegenüber der amerikanischen Presse, er sei sehr unglücklich darüber, dass Mitbewerber Microsofts nicht aufhören würden, irreführende Behauptungen über Microsoft−Produkte zu verbreiten. "Es scheint ihre einzige Wettbewerbs−Strategie zu sein, in Lobby−Gruppen zu investieren, anstatt ihre Produkte zu verbessern." (wl) …mehr

  • Bitte nicht freistellen!! Wenig erfreuliches für und über Transmeta

    Mit dem Begriff "Umsatzwarnung" und dessen Folgen muss sich jetzt auch der Chip-Hersteller Transmeta auseinandersetzen. Die Kalifornier gehen davon aus, dass sie im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 40 bis 45 Prozent weniger Umsatz machen werden als im ersten Quartal mit 18,6 Millionen US-Dollar bei einem Verlust von 22,7 Millionen Dollar. Transmeta-Chef Mark Allen macht für diese mauen Aussichten die nachlassende Nachfrage auf dem japanischen Markt verantwortlich, die durch eine allgemeine Konjunkturschwäche ausgelöst werde. Und in Japan sitzen genau die Notebook-Hersteller wie beispielsweise NEC, Sony, Sharp oder Toshiba, die Transmeta mit Crusoe-Prozessoren beliefert. Erstes Resultat der Transmeta-Warnung: Die Aktien des Unternehmens fielen gleich mal um rund 35 Prozent. (mm) …mehr

  • Microsoft 2: Aus für Verknüpfungssoftware "Smart Tags"?

    Wahrscheinlich verzichtet Microsoft darauf, in Deutschland die heftig diskutierten "Smart Tags" in Windows XP einzu bauen. Das will die Deutsche Presse Agentur (dpa) aus Unternehmenskreisen erfahren haben. Die auch in den USA umstrittenen, in XML geschriebenen "Tags" sollen in XP dazu dienen, aufgerufene Webseiten mittels Hyperlinks weiter zu verknüpfen, sofern bestimmte Begriffe eingegeben werden − sei es von dem Benutzer selbst, wie Microsoft beteuert, oder auch der Gates−Company, wie Kritiker monieren. Denn mit einem "Smart Tag" sei es dem Unternehmen möglich, Web−Benutzern zusätzliche Informationen oder Dienstleistungen auf eigenen oder Partner−Webseiten zu offierieren; dazu müssten lediglich Schlüsselbegriffe hinterlegt werden, so dass der Web−Kunde auf diese Seiten umgelenkt wird. Microsoft erklärte, der Grund für die Entsche der Exportsperre nach Europa sei der sehr hohe redaktionelle Aufwand, der für die Pflege der Hyperlinks ausserhalb der USA nötig sei. In den USA, wo mittlerweile Datenschützer und Kartellwächter sich der Tags annehmen, sei die XP−Implementation weiterhin geplant. Eine letzte Entsche stehe aber noch aus. Für Suchdienste−Anbieter bleibt es weiter spannend.(wl) …mehr

  • Vier auf einen Streich - CDs brennen auf dem Schreibtisch

    Die Teac Deutschland GmbH präsentiert zwei CD-Vervielfältigungsstationen mit SCSI-Schnittstelle. Die be Geräte kommen als Single- und Vierfach-Ausführung (wobei gleichzeitig vier CD-Kopien entstehen) daher. Sowohl das Modell "CS Single 12" (1.450 Mark) als auch "CD-R Dupli 4" (3.900 Mark) arbeiten mit dem neuen SCSI-CD-RW-Drive "CD-W512S", dessen Schreib-/Wieder-beschreib-/Lesegeschwindigkeit der Hersteller mit 12x/10x/32x angibt. Als Einlesequelle nutzen die be Modelle einen 32-fachen SCSI-CD-Player vom Typ CD-532S. Be Geräte sind als Stand-Alone-Lösungen konzipiert, zum Betrieb sind daher weder Treiber noch Software-Konfigurationen nötig. Wer möchte, könne die Kopierstationen jedoch auch über die SCSI-Schnittstelle an seinen PC anschließen und sie als normale CD-ROM- beziehungsweise CD-RW-Laufwerke ansteuern, sagt das Unternehmen. Voraussetzung hierfür ist ein SCSI-Controller im Rechner. Für die Nutzung der Modelle am Computer hat der Hersteller sämtliche Anschlusskabel und die CD-Schreib-Software Nero für Windows 95/98/2000/ME/NT anbeigelegt. Mac-Besitzer müssen sich allerdings die Software Toast besorgen. (de) …mehr

  • Computer Associates kurz vor der übernahme?

    Der texanischer Milliardär Sam Wyly plant offenbar, die Kontrolle über Computer Associates zu übernehmen. über genügend flüssige Mittel scheint er jedenfalls zu verfügen, immerhin verkaufte er seine frühere Firma Sterling Software ausgerechnet an Computer Associates und erhielt dafür vier Milliarden Dollar in Aktien. En detail möchte Wyly den gesamten CA−Vorstand aus dem Amt entfernen lassen und anschließend selbst als neuer Chairman in Erscheinung treten. Anschließend würde er die Company in vier unabhängige Divisionen zerschlagen und diese später eventuell als selbständige Firmen ausgründen − als Vorbild schwebt ihm wohl die Vierteilung von Cabletron. Die angeschlagen Computer Associates (ComputerPartner Online berichtete) will Wyly keinesfalls kampflos das Feld überlassen. "Wir bleiben dabei, den Unternehmenswert für unsere Aktionäre zu steigern", so ein CA−Sprecher. Und weiter: "Unsere neue Produktstrategie und Business−Modelle werden unseren Aktionären, Kunden und Mitarbeitern eine substantielle Div erbringen". (rw) …mehr

  • : Handheld-Markt wächst doch nicht so schnell

    Auch die Marktforscher glauben jetzt vorhersagen zu können, was PDA−Hersteller − und allen voran Palm − im ersten Quartal schmerzlich zu spüren bekommen haben: Der Markt für Taschencomputer wächst nicht in dem Maße wie noch vergangenes Jahr erwartet und von den Anbietern der Geräte gewünscht. So müssen sich neuesten Prognosen von zufolge die Hersteller der Minirechner in diesem Jahr mit 43 statt 88 Prozent Wachstum begnügen.Während 2000 weltweit 13,6 Millionen PDAs abgesetzt wurden, soll der Handheld−Markt bis 2005 lediglich 70,9 Millionen Einheiten stark sein − eine jährliche Wachstumsrate von 39 Prozent. Im vergangenen Jahr war zwar noch der US−Markt mit einem Anteil von 49 Prozent weltweit der stärkste. Zukünftig rechnet hier aber nur mit 38 Prozent jährlichem Wachstum. Dagegen soll dem Marktforscher zufolge das Handheld−Geschäft in Asien zwischen 2000 und 2005 jährlich 60 Prozent zulegen.(kj) …mehr

  • Sun hat von Microsoft die Nase voll

    Schweres Geschütz fährt Sun-Chef Scott McNealy gegen Microsoft auf: "Microsoft ist ein außer Kontrolle geratener Monopolist, der diszipliniert werden muss. Und wenn die Gerichte Microsoft stoppen, dann wird das Unternehmen sein Software-Monopol dazu nutzen, der Wächter des Internet zu werden." Der harschen Kritik aber nicht genug. "Microsoft wird zum Königsmacher, der aufgrund des Software-Monopols bestimmt, wer kommt, wer geht und wer dableiben kann", tobte McNealy in dem Interview, das er der "Mercury News" gab, weiter. (mm) …mehr

  • PC-Preise und Trends zum Sommerbeginn

    Bei Geräten, die sich zur Urlaubszeit einer höheren Nachfrage erfreuen, wie Digitalkamera, Handy oder Handheld, blieben die Preise zum Sommeranfang einigermaßen stabil. Im Gegensatz zur hausgemachten Desktop−Krise ist alles Mobile derzeit gefragt. CD−ROM−Laufwerke: Wenn ein CD−Leser unter 60 Mark rutscht, ist er normalerweise bald ausgelistet. Diese Schmerzgrenze der Rentabilität ist nicht mehr weit von unserem Durchschnittspreis entfernt. Technisch bedingt entsche sich der User zunehmend für die Kombination Brenner und DVD. Da bleibt für ein CD−ROM in den engen Gehäusen kaum Platz, zumal vier −Geräte die Anschlussmöglichkeiten dieser Systeme erschöpfen. Inzwischen sind Brenner und DVD flink genug, um bei der Datenübertragung keine wesentlichen Nachteile zu besitzen. Nur Billigrechner rechtfertigen noch ein CD−ROM−Laufwerk.Handhelds: Die mitunter als Gameboy für Manager bezeichneten, leichtgewichtigen Alleskönner haben sich ihren festen Platz im Sektor Mobility erobert. Mit Palm OS oder Windows CE angetrieben, einem bunten TFT−Display und Stifteingabe beherbergen sie Prozessorleistung und Speichervolumen, die vor ein paar Jahren noch Workstations vorbehalten waren. Sinnvolle Reduktion macht echtes Internet und Office−Anwendungen im Handformat möglich. Für die komplette Ausstattung mit Betriebssystem, ausgereiften Anwendungen und größtmöglicher Mobilität ist der Durchschnittspreis ein Schnäppchen. Prozessoren: Wer kauft schon Technik, die in ein paar Monaten nur noch die Hälfte wert ist? Wer als Endverbraucher das Gezeter um Prozessoren, RAM und Sockeltechnik mitbekommt, muss schon gute Gründe vorweisen, um einen Einkauf zu rechtfertigen. Babylonisch umschreibt die Vielfalt um DDR, Rambus oder DIMM, Sockel, Slot und FrontS−Bus bestens. Scheinbar weiß niemand so recht, was nun tatsächlich in nächster Zeit die Richtung angibt. Zwar wird der Athlon als schnellster Prozessor gefeiert, doch kaum ein A−Brand hat ein solches System im Portfolio. Das verunsichert nicht nur die Kundschaft.TFT−Monitore: Die Pre blieb aus. Ob der Grund dafür gezielte Desinformation oder lautgewordenes Stoßgebet der Produzenten ist, müssen die w, die das Gerücht verbreitet haben. Fakt ist jedenfalls, dass die Preise weiter fallen. Nun erwischt es auch die ehemals unantastbare Nobelklasse. Für eine zwei Zentimeter größere Diagonale sind bis zu 3.000 Mark Preisunterschied einfach zu viel. Die Topmodelle um 20 bis 24 Zoll haben den Nobelschirmchen am oberen Ende Anteile genommen und von unten kommen die 17−Zoll−Displays mit kaum untersche Technik aber wesentlich günstiger. Also weiter runter mit den Preisen.Digitalkameras: Noch ist der Traum in weite Ferne gerückt, mit der gleichen Kamera digitale und konventionelle Fotos zu schießen. Vielversprechend sind die Konzepte mit Spiegelreflex und Wechselobjektiven. Denn wichtiger als die Anzahl der aufgelösten Farbpunkte ist, was bei der CCD als Information ankommt. So ist die Objektivqualität ein wesentlicher Faktor, um ein befriedigendes Endprodukt zu erreichen. Doch finden sich neben Spitzenqualität und guter Hausmarke auch Plastiklinsen oder Billigglas bei diesen Produkten. Niedrige Auflösungen können zu besseren Ergebn führen − wenn die Qualität stimmt. Mehr zu diesem Thema sowie unseren aktuellen Preisindex finden Sie in unserer Printausgabe ComputerPartner 25/01.(kew) …mehr

  • Acer stellt Eigenproduktion ein und will reines Service-Unternehmen werden

    Stan Shih, reaktivierter Gründer und Chef des taiwanischen Hardware−Herstellers Acer, will in der nächsten Woche die Aktionäre auf einer Hauptversammlung dazu bringen, sich von der Produktion zu verabschieden und statt dessen Acer zu einem reinen Service−Unternehmen zu machen. Um seiner "Bitte" Nachdruck zu verleihen, hat er diese weitreichende Entsche bereits diese Woche in einem Interview mit der Financial Times als einzige Möglichkeit zum überleben dargestellt. Damit treibt Shih die bereits Anfang des Jahres beschlossene Reorganisation des Unternehmens − Trennung der be Unternehmensbereiche Brand und OEM−Produktion in eigenständige Geschäftszweige − massiver voran als selbst Regionalmanager von Acer wussten. Er sieht darin die einzige Chance, Acer aus der Verlustzone herauszuholen. Die Verkaufserlöse sollen seiner Meinung nach in das verbleibende Markengeschäft investiert werden. Shih schwebt vor, im Stile von Compaq, IBM oder HP mit Service, Beratung und Indivösungen Gewinne zu machen, und das vor allem in China. Dort könne man nicht nur sehr gut und billig produzieren lassen, mit 1,3 Milliarden Menschen ist es auch ein attraktiver Absatzmarkt. Im Gegenzug zieht sich Acer aus dem verlustreichen US−Geschäft zurück.Welche Auswirkungen dieser harte Schnitt auf den europäischen und damit auch auf deutschen Markt hat, lesen Sie in der ComputerPartner, Ausgabe 25/01.(go) …mehr

  • Avnet Inc.: Gewinnwarnung

    Der US−Komponenten−Distributor Avent Inc. Anleger und Analysten schon mal vor: Der Absatz sei im vierten Quartal (30.6.01) um 20 bis 30 Prozent schlechter als im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres. Zusätzlich muss das Unternehmen 275 Millionen Dollar Vorleistung an den Fiskus zahlen. Konkrete Zahlen zu Umsatz und Profit wird das Unternehmen erst nach dem 30.6. bekannt geben. Im vergangenen Jahr hatte Avnet noch einen Rekordumsatz von 9,17 Milliarden Dollar und ein Nettoergebnis von 175,6 Millionen Dollar gemeldet (ch) …mehr

  • Schlichtungsstelle bei Streit im Internet

    "Kunden zahlen und bekommen nichts, schließen vermeintlich hohe Versicherungen ab und werden bei Online−Auktionen ihre Waren nicht los", klagt Thomas Hoeren, einer der Mitinitiatoren des Forum für Alternative Streitschlichtung im Internet (ADR). "Streitigkeiten im grenzüberschreitenden Online−Handel sind oft mit großen Zeitverzögerungen, hohem Kostenaufwand und Schwierigkeiten bei der Urteilsvollstreckung verbunden. Zudem erschweren unterschiedliche nationale Rechtsordnungen die Entwicklung einer einheitlichen Streitregulierung erheblich", erklärt der Münsteraner Professor weiter.Nicht zuletzt deshalb findet am heutigen Freitag ein internationales Forum statt, an dem unter anderem das EU−Projekt href="http://www.eclip.org/forum/ADR/ADR.htm">Electronic Commerce Legal Platform (Eclip) beteiligt ist, das sich um die Anerkennung von Schlichtungslösungen und Internet−Urteilen bemüht. "Es gibt bereits erste Erfahrungen mit dem virtuellen Gerichtssaal im Netz", erklärt Hoeren. Er verweist auf einen Kölner Versicherungskonzern, der seit fast eineinhalb Jahren das Gütesiegel Trusted Shops für Onlinehändler anbietet, das auch unzufriedenen Kunden eine Sicherheit gewährt: "Hat jemand für eine Online−Bestellung bezahlt, diese aber vom zertifizierten Anbieter nicht erhalten, kann er eine Mail an Trusted Shops schicken. Ist die Beschwerde berechtigt, so sorgt ein von Trusted Shops beauftragtes Versicherungsunternehmen für Ausgleich." (mm) …mehr

  • Oracle Open World: Partner noch nicht ganz zufrieden

    Mit der gerade zu Ende gegangene Oracle Open World zeigten sich die teilnehmenden Partner größtenteils zufrieden: "Endlich mal eine Gelegenheit, unsere Kunden gezielt anzusprechen", äußerte sich etwa Sascha Sander, Vertriebsleiter der Professional IT Services GmbH aus dem oberbayerischen Wolfratshausen. Für Hywel Jones, den europäischen Vertriebsleiter von Embarcadero, ergab sich in Berlin eine willkommene Chance, nach Partnern Ausschau zu halten. Auch die in der Ausstellung präsenierten Datenbankmigrationswerkzeuge erfreuten sich regen Interesses: "Bereits am ersten Tag konnten wir etwa 40 Leads generieren", so Jones gegenüber ComputerPartner. "Oracle sollte endlich begreifen, dass es sich hier um eine europäische und keine rein amerikanische Veranstaltung handelt", zeigte sich hingegen ein Berliner Dienstleister enttäuscht und will nächstes Jahr auf keinen Fall wieder kommen, "das Ganze ist doch eher etwa für Tekkies und weniger für unsere mittelständische Kunden." Und in der Tat unterschied sich die erste europäische Oracle "Open World" kaum von einer amerikanischen Konferenz. Kein einziger deutscher Vertreter durfte in Berlin mit einem Vortrag auftrumpfen, und auf die Besonderheiten des europäischen Marktes gingen die aus den USA eingeflogenen Oracle−Executives fast gar nicht ein. Hier darf sich der Datenbankherstelller noch an Lotus, Microsoft oder Citrix orientieren: diese Companys lassen bei vergleichbaren Events die Deutschland−Geschäftsführer oder Zentraleuropa−Verantwortlichen zumindest die Eröffnungsrede halten. (rw) …mehr

  • Transmeta muss sich mit der Hälfte begnügen

    Der kalifornische Chipspezialist Transmeta muss besche bleiben: Mit Blick auf die eigenen Lagerbestände und den "schwachen japanischen Markt", wo die Abnehmer Sony, Toshiba oder NEC sitzen, erklärte das Unternehmen, der Umsatz für das laufende Quartal werde um bis zu 45 Prozent niedriger ausfallen als im vorhergehenden ersten Quartal (18,6 Millionen Dollar) des Geschäftsjahres 2001. Wie hoch die Verluste ausfallen, wollte das Unternehmen nicht erklären. Im ersten Quartal 2001 hatte Transmeta 22,7 Millionen Dollar Verlust bilanziert. Die Börse quittierte die Warnung mit einem Kurssturz von mehr als 40 Prozent, und Analysten gerieten ins Grübeln, warum Transmeta trotz seiner OEM-Erfolge mit so deutlichen Umsatzverlusten konfrontiert ist. (wl) …mehr

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