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Meldungen vom 10.07.2001

  • Ericsson droht mit weiteren Entlassungen

    Dem schwedischen Mobilfunkanbieter Ericsson reichen die 22.000 Entlassungen, die bislang Bestandteil des massiven Sparprogramms waren, nicht aus. Da die Infrastruktur zum Aufbau von UMTS-Netzten verspätet zur Auslieferung kommt, müssen wohl nochmals mehrere hundert Stellen gestrichen werden. Auch das mittlere Management bleibt laut Aussage der Zeitschrift Computerwoche nicht vor einer Umorganisation verschont. Ursache für die verspäteten Aufträge sind die geplünderten Geldbörsen der UMTS-Anbieter. Ericsson stellt 34 der insgesamt knapp über 50 gemeldeten UMTS-Netze, doch Bestellungen liegen bis jetzt nur für schwedische und italienische Systeme vor. Für Ericsson bedeutet dies, dass auch die Zahlen für das zweite Quartal nicht sehr gut aussehen werden, wenngleich sie voraussichtlich "im Rahmen der befürchteten Erwartung" bleiben werden. Doch: Sollte das Konjunktur-Wetter in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres nicht umschlagen, werden die Ergebn des schwedischen Mobilfunkanbieters wohl rot sein. (gn) …mehr

  • Linux-Tage: Zufriedenheit trotz Besucherrückgang

    Mit rund 15.000 (Vorjahr: 17.000) Besuchern, davon zirka 30 Prozent Geschäftsleute, schlossen die diesjährigen "Linux−Tage" in Stuttgart ab. Während der drei Tage präsentierten rund 110 Firmen Hard− und Software für Linux sowie Dienstleistungen, also Consulting, Support und Training. Wer in die " Open−Source"−Pavillons ging, konnte sich rund 30 Software−Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen vorführen lassen; diskutiert wurde vor allem Linux als Serversystem in kritischen Umgebungen und Applikationen. Erfreulich für den Veranstalter: Die Qualität der Besucher ist gestiegen. Laut einer Umfrage gaben zirka 30 Prozent der Besucher an, sie seinen Geschäftsführer beziehungsweise hätten eine Führungsposition im Unternehmen inne: 40 Prozent der Befragten gaben an, sie kämen aus dem Bereich Systemadministration und technischer Support. Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart , erklärte infolgedessen: "Dies zeigt, dass Linux eine ernst zu nehmende Alternative zu den anderen Betriebssystemen geworden ist." Als Grund für den Besucherrückgang nannte er allgemein die nachlassenden Konjunktur und die derzeitige allgemeine Verunsicherung der IT−Branche. Dass derzeit Reisebudgets in Firmen zusammen gestrichen werden, sei als weiterer Grund genannt. (wl) …mehr

  • Marconi: Finanzchef muss gehen

    Die Gewinnwarnung des englischen Netzwerk−Anbieters Marconi hat Folgen: Wenige Tage, bevor Finanzchef John Mayo den Chefsessel besetzt hätte, musste er nach heftiger Kritik an seiner Informationspolitik gehen. Zugleich gab der Vorstandsvorsitzende George Simpson zu, "Marconi ist ein übernahmekand; eine Fusion, etwa mit Cisco oder Alcatel, sei möglich. Marconi hatte sich binnen zwei Tagen vom erfolgreichen zum desaströsen Netzwerker gewandelt. Der Börsenwert war innerhalb von 48 Stunden halbiert worden, nachdem das Unternehmen eine Gewinnwarnung veröffentlicht und den Abbau von 4.000 Stellen angekündigt hatte. Der Warnung zufolge werde sich der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um 15 Prozent reduzieren, der Gewinn werde gegenüber dem Vorjahr halbiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Marconi Umsätze von 11Milliarden Euro erreicht; der Gewinn betrug 1,3 Milliarden Euro. Mit dem Verlust von 4.000 Arbeitsplätze streicht der Konzern insgesamt 10.000 von weltweit 50.000 Stellen. Besonders sauer stieß Aktionären an der Warnung auf, dass die be Vorstände Simpson und Mayo bis dato den Anschein erweckt hatten, Marconi sei von der weltweiten Tk−Anbieterkrise ausgenommen. Analysten teilen deren Wut: "Für den momentanen Vorstand dürfte es kaum möglich sein, das Vertrauen wiederherzustellen", erklärte jetzt ein englischer Marktkenner. Ein anderer sagte: "Marconi ist kein bißchen anders als jeder der Branche." Ein zweiter Kritikpunkt ist die Akquisitionspolitik der Engländer. Marconi hatte 1999 den glücklosen ATM−Anbieter Fore und den US−Spezialisten von Glasfasernetzen, Reltec, für insgesamt rund acht Milliarden Euro in bar übernommen. Marconi hätte mit Aktiengeld bezahlen sollen, lautet die verspätete Kritik. (wl) …mehr

  • AOL: Deutschland verhindert Internet-Zugänge

    Gerald Levin, Chef des Mediengiganten AOL Time Warner, suchte sich ausgerechnet das W der Sozialdemokraten vergangenes Wochenende in Hamburg aus , um Deutschland als Internet−Verhinderer anzuprangern. Es sei dringend notwendig, hierzulande zur Flatrate überzugehen, damit der elektronische Handel angestoßen werde. Dazu sei es notwendig, dass der unumschränkte König der letzten Meile, die Deutsche Telekom, dazu gebracht werde, allen konkurrierenden Internet−Anbietern eine auf den tatsächlichen Kosten basierende und kapazitätsorientierte Flatrate anzubieten, so Levin. Der Dauerstreit um den Zugriff konkurrierender Carrier auf die Festnetze der Telekom ist zwar juristisch entschieden; von einer befriedigenden Lösung für alle Anbieter kann aber keine Rede sein.Levin kündigte zugleich an, AOL Time Warner werde sein Europageschäft mit dem Schwerpunkt auf den Online−Dienst AOL deutlich ausbauen. Der Internet−Service−Anbieter (ISP) konkurriert hierzulande mit dem derzeitigen Marktführer T−Online einer Tochter der Deutschen Telekom.(wl) …mehr

  • Computer Associates: Sechs Kernbereiche, aber nur vier Brands

    In der gestrigen Eröffnungsrede der Computer Associates−Partner− und Kundenveranstaltung CA World verdeutlichte der Firmen−Chef Sunjay Kumar nochmals die CA−Strategie, auf sechs Kernkompetenzen zu setzen (ComputerPartner berichtete). Gleichzeitig hob Kumar zum wiederholten Male die Bedeutung der vier "Brands" (Marken) hervor: "Unicenter" beim System−Management, "Brightstor" bei Speicherlösungen, "Etrust" bei bei der Sicherheitssoftware und "Jasmine" bei E−Business−, Portal− und W−Lösungen. Laut Kumars Aussage ist CAs Unicenter der Marktführer bei den System−Management−Suites, vor den vergleichbaren Produkten von Tivoli, BMC und HP ("Openview"). Auch bei Storage−Systemen hat CA sicherlich eine starke Marktstellung. Doch die "Marktführerschaft" bei Sicherheitslösungen ist reines Wunschdenken.Und wie Computer Associates mit "Jasmine" sowohl den Portal− und W−Bereich als auch die E−Business−Transformation und –Integration unter einem Hut bringen will, bleibt weiterhin schleierhaft. Mehr von der CA World gibt es wieder morgen bei ComputerPartner online.(rw) …mehr

  • rechnet mit Umsatzeinbußen

    Der Security-Anbieter Internet Security Systems rechnet im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit Umsatzeinbußen. Demnach soll der Umsatz anstatt der prognostizierten 64 bis 67 Millionen Dollar nur bei 50 bis 52 Millionen Dollar liegen. Dennoch gehen Analysten davon aus, dass bei Erholung der Konjunktur langfristig verlorenen Boden wieder gutmachen könne. Schließlich sei jedes Unternehmen auf Sicherheitslösungen angewiesen. (mm) …mehr

  • Drahtlose Kommunikation: Ein Drittel der Manager will Bluetooth-Produkte anschaffen

    Die Umsätze im Bereich der Bluetooth-Technologie werden einer Studie des britischen Marktforschungsinstituts Frost Sullivan Ltd zufolge gewaltig zunehmen. Bleiben die weltweiten Umsätze im laufenden Geschäftsjahr vermutlich noch unter zwei Milliarden Dollar, so sagen die Marktforscher bis 2006 Umsätze von 333 Milliarden Dollar voraus, berichtet der New Yorker Online-Dienst "Emarketer.com" unter Berufung auf die Studie. Bluetooth-Produkte, die die drahtlose Kommunikation zwischen Handys, Computern und PDA erlauben, sollen im gleichen Zeitraum die Zahl von einer Milliarde Einheiten überschreiten. Die Umfrage habe weiterhin ergeben, dass 32,8 Prozent der von den 120 befragten Managern aus der IT-Branche planen, Bluetooth-Produkte anzuschaffen. Dabei seien europäische Entsche der neuen Technologie am meisten zugeneigt. (mf) …mehr

  • Vobis kündigt Epson die Partnerschaft

    Die Vobis Microcomputer AG hat die Zusammenarbeit mit Epson eingestellt. Die PC−Kette nimmt Drucker und Scanner der Marke Epson ab sofort aus dem Sortiment der Stores. Laut Vobis führten vor allem die verschlechterten Einkaufskonditionen (bis zu zehn Prozent weniger Marge), die Epson den Aachenern vorgelegt hat, zu diesem Schritt. Daneben nennt Vobis eine mangelnde Betreuung seitens Epson, sowie die Bevorzugung eines weiteren Retail−Partners von Epson als Gründe für die Trennung. Dan−Roberto Dobré, Leiter des Retail−Geschäftsbereichs bei Vobis moniert: "Mehrmalige Gespräche zwischen den be Häusern haben diesbezüglich keine für Vobis akzeptable Lösung hervorgebracht". Vobis verspricht, alle Service− und Garantiefälle von Epson−Produkten, die bei der PC−Kette erworben wurden, weiterhin abzuwickeln. (ce) …mehr

  • Gedas: AG ohne Börsenambitionen

    Gedas, international tätiger Systemintegrator und Tochter der Volkswagen AG, firmiert ab sofort als Aktiengesellschaft. Sitz der Gesellschaft bleibt Berlin, die Besetzung der Organe (Aufsichtsrat und Geschäftsführung/Vorstand) bleibt unverändert. "Mit 4.500 Mitarbeitern weltweit und einem erwarteten Umsatzvolumen von ca. 600 Millionen Euro für das Jahr 2001 hat die Gedas Gruppe eine Bedeutung im IT-Markt erreicht, die jetzt auch durch die erfolgte Rechtsformänderung der Muttergesellschaft unterstrichen wird", so die offizielle Verlautbarung. Außerdem erhoffe man sich ein größeres öffentliches Interesse und eine Steigerung des Bekanntheitsgrades durch die umfangreichere Wirtschaftsberichterstattung, die bei Aktiengesellschaften üblich sei. Ein Börsengang der Gedas AG sei zur Zeit aber nicht geplant. (mf) …mehr

  • Marconi: Finanzchef muss gehen

    Die Gewinnwarnung des englischen Netzwerk−Anbieters Marconi hat Folgen: Wenige Tage, bevor Finanzchef John Mayo den Chefsessel besetzt hätte, musste er nach heftiger Kritik an seiner Informationspolitik gehen. Zugleich gab der Vorstandsvorsitzende George Simpson zu, "Marconi ist ein übernahmekand; eine Fusion, etwa mit Cisco oder Alcatel, sei möglich. Marconi hatte sich binnen zwei Tagen vom erfolgreichen zum desaströsen Netzwerker gewandelt. Der Börsenwert war innerhalb von 48 Stunden halbiert worden, nachdem das Unternehmen eine Gewinnwarnung veröffentlicht und den Abbau von 4.000 Stellen angekündigt hatte. Der Warnung zufolge werde sich der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um 15 Prozent reduzieren, der Gewinn werde gegenüber dem Vorjahr halbiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Marconi Umsätze von 11Milliarden Euro erreicht; der Gewinn betrug 1,3 Milliarden Euro. Mit dem Verlust von 4.000 Arbeitsplätze streicht der Konzern insgesamt 10.000 von weltweit 50.000 Stellen. Besonders sauer stieß Aktionären an der Warnung auf, dass die be Vorstände Simpson und Mayo bis dato den Anschein erweckt hatten, Marconi sei von der weltweiten Tk−Anbieterkrise ausgenommen. Analysten teilen deren Wut: "Für den momentanen Vorstand dürfte es kaum möglich sein, das Vertrauen wiederherzustellen", erklärte jetzt ein englischer Marktkenner. Ein anderer sagte: "Marconi ist kein bißchen anders als jeder der Branche." Ein zweiter Kritikpunkt ist die Akquisitionspolitik der Engländer. Marconi hatte 1999 den glücklosen ATM−Anbieter Fore und den US−Spezialisten von Glasfasernetzen, Reltec, für insgesamt rund acht Milliarden Euro in bar übernommen. Marconi hätte mit Aktiengeld bezahlen sollen, lautet die verspätete Kritik.(wl) …mehr

  • TK-Anbieter: Zwei von drei Kunden sind unzufrieden

    Die Telefonkonzerne haben ihre liebe Not mit den Kunden. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Mummert + Partner fordern die Telefonkunden nämlich viel Service − und sie wollen dafür nichts bezahlen. Außerdem sind die Kunden unzufrieden. Zwei Drittel der von Mummert + Partner befragten Web−Nutzer quengeln, dass ihr Festnetzanbieter sich unfreundlich und inkompetent ihnen gegenüber verhalte. Allen voran wurde hier wieder einmal die Telekom angeführt. Dies allerdings ist auch kein Wunder, denn laut Aussage der Regulierungsbehörde laufen immer noch 98 Prozent aller Festnetzanschlüsse über die Telekom. Ein wenig besser schne die Mobilfunkanbieter und die Internetprov ab: Jeweils rund die Hälfte der Kunden ist zufrieden mit dem Service. 56 Prozent wählen ihren Anbieter aufgrund des Preises aus. Es folgt mit 21 Prozent der Kundenservice als entsche Kriterium. Dabei ist den Kunden vor allem eine übersichtliche Rechnung (28 Prozent) wichtig sowie indiv Beratung (27 Prozent). Regelmäßige Informationen über die neuesten Tarife, können sich die Anbieter hingegen sparen. Nur neun Prozent legen Wert darauf. Der Grund: Die neuen Tarife werden in den Medien sowieso ausführlich mit der Konkurrenz verglichen. (gn) …mehr

  • Viren-Report: Von CMOS-Killern und Pornoviren

    Der am weitesten verbreitete Virus ist im Moment laut Sicherheitsspezialist Sophos der "Magistr-Wurm". 22,2 Prozent aller gemeldeten Viren-Angriffe wurden im Juni von diesem "polymorphen Windows32-EXE-Dateivirus" gestartet. Er ist äußerst aggressiv. Einmal aktiviert, löscht er alle Dateien auf lokalen Netzlaufwerken, ändert die CMOS-Einstellung beim Empfänger und zerstört den BIOS-Chip. Danach durchforstet er das Adressbuch des Empfängers nach neuen Opfern und schickt sich weiter. "Magistr" ist bereits seit mehreren Monaten sehr aktiv. Die letzten drei Monate dominierte er die Viren-Top-10-Liste. Lediglich im Mai wurde er kurzzeitig vom sogenannten "Homepage-Wurm" abgelöst, der im Juni auf Platz drei rutschte. "Homepage" flattert in die Inbox seines Opfersmit einem Attachment, das direkt auf eine Pornowebsite führt. Im Mai waren noch 37,5 Prozent der gemeldeten Angriffe "Homepage"-Fälle, während der Anteil im Juni auf nur mehr 9,6 Prozent schrumpfte. Wieder aufgetaucht ist der Apology-Virus, der infizierte Anwender davon abhält, die Webseiten der Antivirenanbieter zu besuchen. "Scheinbar ist die einfache Botschaft, ungeprüfte Dateianhänge nicht zu öffnen, immer noch nicht bei allen Anwender angekommen", seufzt Sophos Geschäftsführer Pino von Kienlin. Allein von Sophos wurden im letzten Monat 794 (Mai 920) neue Viren entdeckt. (gn) …mehr

  • Speicherpreise rutschen noch weiter in den Keller

    Wer nach der Talfahrt der vergangenen Monate (ComputerPartner online berichtete) geglaubt hatte, dass sich die Speicherpreise irgendwann einmal erholen oder zumindest konstant bleiben müssten, sieht sich derzeit eines Besseren belehrt. Die Preise für SDR−SDRAM−, DDR−SDRAM− und Rambus−Module kennen weiterhin nur eine Richtung: nach unten.Beispiele gefällig? Gegenüber Anfang April sind 128−MB−SDR−SDRAM−Module im Händlereinkauf derzeit durchschnittlich knapp 40 Prozent billiger. Entsprechende Module mit 512 MB Größe kosten – verglichen mit Preisen von vor drei Monaten – zurzeit nur noch die Hälfte. Noch drastischer ist der Preisrückgang bei DDR−SDRAM−Einheiten. Bei 128− beziehungsweise 256−MB−Modulen für 266 MHz Fronts−Bus sanken die Händlereinkaufspreise um jeweils über 60 Prozent. Und auch für Rambus−Speicher mit 128 und 256 MB müssen Wiederverkäufer 40 Prozent weniger hinlegen als im Frühling.Eine umfangreiche Liste mit wöchentlich aktualisierten Händlereinkaufspreisen für verschiedene PC−Komponenten finden Sie im "Trendbarometer" in ComputerPartner. (tö) …mehr

  • Acer gibt offiziellen Startschuss für die Produktionstochter Wistron

    Mit der Gründung der Wistron Corporation hat die Acer Group am 9. Juli 2001 offiziell den ersten Schritt getan, Design, Produktion und Services (DMS) vom Brand−Business abzukoppeln (siehe ComputerPartner 25/01, S. 10), um aus der Verlustzone zu kommen. Pres und CEO der neuen Produktionsgesellschaft wird Simon Lin, der bis dato auch die Leitung der DMS−Division des Konzerns inne hat. Zunächst wird Wistron sich auf die Produktion von PCs und Information Appliances (IAs) konzentrieren, im Laufe der nächsten zwei Jahre aber auch die Herstellung von Storage−, Netzwerk− und Kommunikationsprodukten übernehmen, um somit das ganze Spektrum der Informations− und Kommunikationsindustrie abzudecken. Acer selbst will sich zukünftig mehr als Marketing− und Service−Organisation denn als Hersteller verstehen. Mit einem Startkapital von 30 Millionen Dollar soll Wistron in drei Jahren bereits einen Umsatz von sechs Milliarden Dollar erwirtschaften und damit zur weltgrößten Design− und OEM−Produktionsschmiede für die Informations− und Kommunikationsindustrie heranwachsen. Im vergangenen Jahr hat die Acer−DMS−Division mit 8.400 Mitarbeitern und acht internationalen Operationsbasen durch Auftragsfertigung einen Umsatz von drei Milliarden Dollar erzielt. Als Nachfolgeorganisation gilt Wistron somit nach eigenen Angaben heute schon als weltweit führender OEM− und ODM−Lieferant (Original Equipment Manufacturing und Original Design Manufacturing). Acer erwartet, dass die neue Produktionsgesellschaft nach der schrittweisen übertragung der Kapitalanlagen bis Ende 2001, spätestens aber bis Anfang 2002 auf eigenen Füßen gestellt sein wird. Nach der Trennung wird Acer Hauptkunde von Wistron bleiben. Ebenfalls mit Wistron eng zusammenarbeiten sollen auch die Konzerntöchter Acer Nextus, Acer Neweb, Aopen, Acer Pivotal und Anextek. Im Anfangsstadium wird Wistron zu 100 Prozent im Besitz von Acer Inc. bleiben. Geplant ist aber, zukünftig auch andere Investoren ins Boot zu holen. Eine Corporate hat das neue Acer−Kind auch schon: Wie Lin erklärt, setzt sich der Name Wistron aus "Wisdom" (Weisheit) und "Electronics" zusammen. Das blau und grün abgesetzte "i" steht für Innovation und Integrity, zwei Schlüsselelemente in Acers Unternehmensphilosophie, die auch in dem chinesischen Wistron−Namen "Wei−Chuang" (Chuang=Innovation) zum Ausdruck kommen sollen. (kh) …mehr

  • Cyberdrive dreht an der Geschwindigkeitsschraube

    über eine zehnfache Geschwindigkeit beim Beschreiben von CD−RWs sind die Brenner bislang nicht hinausgekommen. Doch auch hier macht die Entwicklung nicht halt: Mit dem CD−RW−Laufwerk "CW038D“ bringt das Unternehmen Cyberdrive nun den weltweit ersten Brenner mit zwölffachem Wiederbeschreibe−Tempo auf den Markt.CD−Rs werden vom Cyberdrive−Gerät mit 16facher Geschwindigkeit gebrannt, CD−ROMs mit 40fachem Tempo gelesen. Integriert ist auch eine "Exac Link“ genannte Technologie gegen Buffer−Underrun−Fehler. Der Hersteller empfiehlt für das 16x/12x/40x−Laufwerk einen Verkaufspreis von 299 Mark. (tö) …mehr

  • Apple ruft über eine halbe Million Powerbooks G3 zurück

    Nachdem sechs überhitzte Netzteile reklamiert wurden, hat Apple eine Rückrufaktion für 570.000 Netzteile gestartet, die in die "PowerBook G3" von Mai 1998 bis März 2000 eingebaut wurden. Die Netzteile können sich laut Apple überhitzen und einen Brand auslösen. Apple werde die Teile kostenlos austauschenVon der Rückrufaktion sind Netzteile mit einer zweipoligen Verbindung betroffen, die in Nordamerika, Japan,Lateinamerika und im asiatisch−pazifischen Raum verkauft wurden. EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) ist nicht betroffen. Hier werden Netzteile mit einer dreipoligen Verbindung verwendet. "PowerBook G4"− und "iBook" sind von der Aktion ebenfalls nicht betroffen.(wl) …mehr

  • Candle: Georg Rybing übernimmt die Geschäftsführung

    Georg Rybing übernimmt zum 1. August die Geschäftsführung des Softwareherstellers Candle GmbH in Ismaning. Rybing kommt von Oracle, wo er Ende Mai ausgeschieden war. Damit hat Candle fast ein Jahr nach dem Aussche von Frank Steinhoff (er ging als Geschäftsführer zu Apple) wieder einen etatmäßigen Geschäftsführer. Rybing ist für Zentraleuropa verantwortlich. In Deutschland unterhält Candle neben der Zentrale bei München Geschäftsstellen in Berlin Düsseldorf und Frankfurt. Weltweit beschäftigt Candle rund 1.500 Mitarbeiter, in Deutschland stehen etwa 100 Personen auf der Gehaltsliste. (sic) …mehr

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