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Meldungen vom 14.09.2001

  • Die Linux-Welt ist im Begriff, zwei weitere Unternehmen zu verlieren

    Um Unternehmen die ihr Geld mit Linux verdienen wollen, steht es derzeit nicht besonders gut. Nach Caldera und Innominate habe zwei weitere Linux−Dienstleister mit drastischen finanziellen Problemen zu kämpfen. Lineo entlässt die Hälfte seiner Belegschaft und Ebiz Enterprises steht kurz vor dem Konkurs. Linea hatte es sich zum Ziel gesetzt seine Linux−Version in Nicht−PC−Geräten wie Set−top−Boxen und Netzwerk−Ausrüstung zu verbreiten. Jetzt entlässt der Distributor 60 Angestellte. Weitere 100 Entlassungen sind geplant, um das Unternehmen zu sanieren. "Nach den Entlassungen haben wir noch 110 Mitarbeiter, die an den Hauptprojekten arbeiten", sagte der CEO von Linea Bryan Sparks.Ebiz, ein Unternehmen, das Linux−Software und −Hardware verkauft ist in eine finanzielle Notlage geraten, weil sich keine Finanziers gefunden haben. "Unser Plan ist es zu reorganisiere, nicht zu liqu, erläutert Dave Shaw, CEO von Ebiz. "Ein Reorganisationsplan gibt uns die Möglichkeit unsere finanzielle Situation neu zu ordnen, so dass wir unser Geschäft weiter führen können, dass in der Zukunft vielleicht wieder floriert", so der CEO weiter. (ce) …mehr

  • Magirus zieht nach Frankreich um

    Der Stuttgarter Value−Added−Distributor Magirus hat im französischen Illkirch bei Straßburg ein neues Logistikzentrum eröffnet, über das ab sofort der europaweite Vertrieb des Broadliners jetzt abgewickelt wird. Das Objekt habe eine Grundfläche von 12.000 Quadratmetern, erklärte das Unternehmen, das insgesamt 25 Millionen Mark in den Neubau investierte. "Wir haben einen Standort gesucht, der − nicht nur der Logistik wegen − zentral in Europa liegt und eine gute Infrastruktur bietet. Das französische Illkirch verbindet be in nahezu Weise. Die Entfernungen von und nach Deutschland, Frankreich und in die Schweiz sind nahezu gleich. Dadurch decken wir bereits drei der Länder ab, in denen Magirus vertreten ist", erklärte Fabian von Kuenheim, Vorstandsvorsitzender der Magirus AG. "Darüber hinaus führt der Lieferweg nach Italien nicht über den Brenner, was ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist", begründet von Kuenheim die Standortentsche. (mm) …mehr

  • Kingfisher: Schließung mehrerer Promarkt-Filialen in Deutschland

    Die Kingfisher Plc will wahrscheinlich mehrere Geschäfte der Elektronikkette Promarkt schließen. Der Chef des britischen Handelskonzerns Geoffrey Mulcahy erklärte, dass eine Streichung unprofitabler Standorte nicht auszuschließen sein: "Das machen wir in Deutschland genauso wie überall sonst auch.", so Mulcahy. Noch Anfang März dementierte das Unternehmen die Trennungsgerüchte (ComputerPartner berichtete). Betroffen sind etwa ein Dutzend der insgesamt 193 Promarkt−Filialen. Ein Verkauf der Kette schloss der Kingfisher−Chef jedoch aus. 1998 hatte das Londoner−Unternehmen die Promarkt−Kette für rund 70 Millionen Pfund übernommen. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich der Verlust mit 23,4 Millionen Pfund fast auf das Doppelte des Vorjahreswertes. Auch der Konzerngewinn vor Steuern und Sonderabschreibungen sank in diesem Zeitraum um 10,7 Prozent auf 182,2 Millionen Pfund. (kat) …mehr

  • Verity schreibt rote Zahlen

    Verity musste im ersten Fiskalsquartal (endete am 31. August) einen Nettoverlust von 2,5 Millionen Dollar oder sieben Cent je Aktie verzeichnen. Dieses Ergebnis lag unter den Zahlen des Vorjahres. Dort erwirtschaftete die US−Softwareschmiede noch einen Nettogewinn von 7,2 Millionen Dollar oder 20 Cent je Aktie. Der Umsatz fiel von 31,3 Millionen Dollar auf 20,1 Millionen Dollar. Bereits im August rechnete das Unternehmen mit einem Verlust von bis zu zwölf Cent je Aktie sowie Einnahmen zwischen 20 und 24 Millionen Dollar. Für das zweite Fiskalsquartal geht Verity von einem leichten Umsatzanstieg aus. Schon im dritten Quartal sollen wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. (kat) …mehr

  • Flugsimulatorspiele wegen US-Terroranschlägen im Gerede

    Hatten die Attentäter, die vier Linienflugzeuge auf die Macht− und Wirtschaftszentren der USA lenkten, eine Pilotenausbildung oder genügt das Training an einem Flugsimulatorprogramm? Diese Frage beschäftigte sehr bald nach den diabolischen Terroranschlägen in den USA die Experten und Medien. Denn die Variante der, wenn auch unfreiwilligen, Mittäterschaft von mehreren Profi−Piloten ist nach einhelliger Meinung sehr bald ausgeschlossen worden. Nachdem Indizien darauf hinwiesen, dass die mutmaßlichen Attentäter tatsächlich eine Pilotenausbildung gehabt haben, mehrten sich auch sehr bald Expertenmeinungen, dass das Training am Flugsimulator niemals ausreichen könne, eine Verkehrsmaschine so gezielt auf die Gebäude des World Trade Centers zu lenken. "Ein Anfänger hätte den Tower nicht getroffen, weil er Wendekreis und Flugverhalten dieser schweren Maschinen nicht kennt", erklärte der Mülheimer Fluglehrer und Ex−Starfighter−Pilot Frank Achner dem Westdeutschen Rundfunk gegenüber. Obwohl Flugsimulator− und Verschwörungsspiele damit als "Trainingslager" für die Terroristen wohl aussche, haben einige der Anbieter sich veranlasst gesehen, ihre entsprechenden Webauftritte abzuändern oder vorübergehend sogar ganz einzustellen. Softwarekrösus Microsoft hat für das beliebte Spiel "Flight Simulator" einige Demo−Bilder vom Netz genommen. Dabei handelt es sich laut Heise Online um Darstellungen von Concorde−Jets, die dicht an der Skyline von Manhattan einschließlich der be zerstörten Hochhaustürme vorbeifliegen. Das Programm erlaubt unter anderem Flugmanöver zwischen Wolkenkratzern und Brückenkreuzen. Microsoft weist den Verdacht des Trainings am Flight Simulator ebenfalls zurück, auf der Retail−Verpackung in Amerika steht aber etwas anderes: "Sie werden sich fragen, ob der Flight Simulator Ihnen helfen kann, ein echtes Flugzeug zu steuern. Die einfache Antwort auf die Frage ist ‘ja’." Der amerikanische Hersteller Electronic Arts hat schon am Dienstag die Webseite für das Verschwörungsspiel "Majestic" auf unbestimmte Zeit gesperrt. Ziel des Spiels ist es, unter anderem möglichst viele Menschen zu kontrollieren und zu Mord− oder Sabotageakten zu bewegen. über Sinn und Gefahr solcher Spiele kann man sich streiten. Was sich in New York und Washington zugetragen hat, war kein Spiel, sondern ist für Tausende von Menschen bittere Realität geworden. (kh) …mehr

  • Palm: "Wir nehmen den Merger HP/Compaq sehr ernst und beobachten die Sache"

    Mit dem Zusammenschluss von HP und Compaq steht Palm vielleicht in Zukunft einem völlig neuen Konkurrenten gegenüber. Im Gegensatz zu Palm−Chef Carl Yakowskis’s lap Kommentar: "Vielleicht ist es ja in gew Hinsicht einfacher, nur noch gegen einen einzigen Konkurrenten statt wie bisher gegen zwei zu kämpfen", macht sich Europa−Chef Markus Bregler auch seine Gedanken zu diesem Thema. "Man muss bei solchen Firmenzusammenschlüssen nicht einfach nur einen Hebel umlegen und alles funktioniert" kommentiert Bregler den Merger gegenüber ComputerPartner und fügt hinzu: "Wir nehmen die Sache sehr ernst und beobachten sie. Man erinnere sich nur, was aus der Fusion zwischen U.S. Robotics und 3Com geworden ist." Im Moment sieht der Europa−Chef noch keine direkte Gefahr: "Sehen sie sich nur mal die letzten GfK−Zahlen von Juni bis Juli 2001 an, wonach wir mit über 40.000 verkauften PDA’s und 55 Prozent Marktanteil weit vor Compaq mit 6.000 Stück und 8,3 Prozent Marktanteil liegen."Auch den Bertriebssysteme−Vergleich mit Microsoft, dessen Betriebssystem auf Compaq’s "iPaq" und HP’s "Jornada" läuft, scheut der PDA−Gigant nicht: "Die Palm Plattform ist, was die Kompatibilät anbelangt, genauso gut, wenn nicht noch besser, als die drei sich im Moment auf dem Markt befindlichen Microsoft−Pocket−PC−Betriebssysteme", brüstet sich Bregler und ergänzt: "Wir werden auch MP3−fähige und mit schillerndem Display versehene Handheld’s anbieten, wenn der Kunde das wünscht." Diese Aufgabe soll den zukünftigen Kollegen des von Palm für 11 Millionen Dollar gekauften BeOS−Betriebssystem−Herstellers Be zufallen. "Wir wollen die Mitarbeiter der Be nicht nur zur Weiterentwicklung des Palm OS−Betriebssystems heranziehen, sondern primär für Aufgaben, die sie bisher auch schon gemacht haben und beherrschen", sagt Bregler. So sollen die zirka 50 dazugewonnenen Mitarbeiter vorrangig die Entwicklung zur Vereinfachung der Multimediafähigkeit und Internet−Anbindung vorantreiben. Man sei, so Bregler, nicht daran interessiert, das Potental der überwiegend aus Entwicklungs−Ingenieuren bestehenden Mannschaft verkümmern zu lassen, sondern "den Wert der Firma weiterzuentwickeln".(bw) …mehr

  • Vivanco: Power für erschöpfte Akkus

    Die Vivanco AG bringt unter den Bezeichnungen "ACU 100“, "ACU 200“ und "ACU 300“ Tischladegeräte für Akkus heraus. Sie bieten Platz für maximal zwei Neun−Volt−Blöcke sowie für bis zu vier Rundzellen in beliebiger Größe wie AAA, AA, C und D. Die Geräte verfügen über Entlade− und Ladefunktion. Letztere startet automatisch, sobald der Entladevorgang beendet ist.Zu den Modellen ACU 200 und ACU 300 gehören ein Batterietester mit Skalenanzeige. Der ACU 300 lade zweimal schneller als die be kleineren Geräte, sagt das Unternehmen. Nach der manuell vorwählbaren Ladezeit schalte das Modell von selbst auf die akkuschonende Impulserhaltungsladung um. Die Preise liegen bei 33 Mark (ACU 100), 51 Mark (ACU 200) und 68 Mark (ACU 300).Dagegen können die Steckerladegeräte "ACS 10“ (29 Mark), "ACS 20“ (35 Mark) und "ACS 30“ (55 Mark) zwei oder vier NiMH− und NiCd−Akkus in den Größen AAA und AA mit Energie auffüllen. Das Modell ACS 30 sei besonders für Akkus im digitalen Fotobereich geeignet, sagt Vivanco. Es soll einen 1200−mAh−Akku in zirka drei Stunden wieder aufladen. (de/tö) …mehr

  • Canons Scanner tun es auch hochkant

    Die neuen Flachbettscanner "N670U“ und "N1240U“ der Canon Deutschland GmbH sind ziemlich platt: Sie messen in der Höhe nur 34 Millimeter. Der Anwender kann die Modelle mit einer im Lieferumfang befindlichen Halterung auch hochkant aufstellen und betreiben, was besonders bei beengten Verhältn von Vorteil ist.Für mehr übersicht sorgt auch der Umstand, dass die Scanner den Strom über den USB−Anschluss aufnehmen, ein Netzkabel mithin nicht benötigt wird. Die Farbtiefe gibt das Unternehmen mit 24 Bit an. Das Auflösungsvermögen des N670U beträgt 600 x 1.200 ppi, das des N1240U ist mit 1.200 x 2.400 ppi – auf einen Quadratinch bezogen – vierfach so hoch.Als weiteres besonderes Merkmal hebt Canon die integrierte Qare−Technik (Quality Automatic Retouch and Enhancement) hervor. Sie soll automatisch die bei hochauflösenden Scans mit eingelesenen Störelemente wie Staub und Kratzer beseitigen. Bisher war dafür erhebliche Nacharbeit erforderlich.Die Preise der Scanner liegen bei 249 Mark (N670U) beziehungsweise 349 Mark (N1240U). (de/tö) …mehr

  • IBM erweitert Direkt-Verkauf bei E-Bay

    Big−Blue baut mit dem Online−Auktionshaus E−Bay seinen Zugang zu Endkunden und KMUs aus. IBM hatte zwar bereits eine Geschäftsverbindung zu dem Online−Auktionshaus und etablierte erst kürzlich eine IBM−Destination in einem E−Bay−Store, die neue Vereinbarung geht aber weit darüber hinaus. Der IT−Gigant will vor allem den Verkauf von PCs, Server und Software auf den Web−sites von E−Bay erweitern. Außerdem wird ein direkter Link zu E−Bay auf dem IBM.com homepage geschaltet. Das Geschäft soll darüber hinaus durch gemeinsame Marketing−Aktivitäten im Fernsehen, Zeitungen und Direkt−Marketing.Channels angekurbelt werden. "Mit unserem Marktplatz erschließen wir IBM einen kraftvollen Verkaufskanal", betont Meg Whitman, Pres and CEO bei E−Bay. Neben dem Verkauf von IBM−Produkten setzt das Online−Auktionshaus künftig auf die E−Business−Infrastruktur−Software Websphere von Big−Blue. Wie von verschiedenen Quellen zu hören war, hatten die IBM−Konkurrenten BEA und Sun das Nachsehen für den Ausbau der Transaktionsplattform von E−Bay. (hei) …mehr

  • Trauer und Bestürzung

    Fassungslos stehen wir vor dem Le, das die Terroranschläge in den USA ausgelöst haben. Unser Mitgefühl und unsere Solät gelten allen amerikanischen Bürgerinnen und Bürgern und insbesondere den Kolleginnen und Kollegen unserer Muttergesellschaft, der International Data Group (), ihren Familien und Freunden. Wir verurteilen zutiefst diese verbrecherischen Angriffe auf unschuldige Menschen und die Zerstörung unserer gesellschaftlichen Freiheit.Vorstand der Communication Verlag AG, Geschäftsführung und alle Mitarbeiter …mehr

  • Wirtschaftskrise oder nicht: Experten sind uneinig

    Nach den Terroranschlägen vom Dienstag, als deren Nachwirkung die Börsenkurse weltweit eingebrochen sind, häufen sich die Spekulationen über eine drohende Rezession oder gar Weltwirtschaftskrise. Einig sind sich die meisten Experten, dass der sehnsüchtig erwartete Aufschwung durch die aktuellen Ereign wesentlich länger als bisher geglaubt auf sich warten läßt.Während Bundesfinanzminister Hans Eichel optimistisch alle Warnungen über eine Weltwirtschaftskrise als "Quatsch" bezeichnet, und glaubt, dass die Weltwirtschaft nicht durch Taten von Verrückten beeinflusst werden könne, ist der allgemeine Tenor der Wirtschaftsexperten verhaltener:Hans Werner Sinn vom Wirtschaftsforschungs−Institut IFO glaubt, dass die USA noch länger auf den sehnlich erwarteten Aufschwung warten müssen, eine Rezession befürchtet er aber nicht. Mit längerfristigen Folgen für die Weltkonjunktur rechnet er nur im Falle eines massiven Gegenschlags der USA gegen arabische Staaten, sprich im Kriegsfall. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so weit kommt, hält er allerdings für gering.Eine Rezession im vierten Quartal prognostiziert Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, der US−Wirtschaft. Wie Walter im Inforadio Brandenburg sagte, werden auch die Europäischen Länder negative Auswirkungen des Anschlages zu spüren bekommen, so werde in Deutschland beispielsweise das Exportgeschäft zurück gehen.Sorgen machen den Experten die steigenden ölpreise: Nach der Einschätzung von Rüdiger Pohl, Chef beim Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), machen höhere ölpreise eine Erholung der Konjunktur unmöglich. Wenig Vertrauen herrscht auch in die Kauflust der Bürger: "Wenn die Verbraucher in den USA unter dem Eindruck der Verunsicherung und der Panik ihr Portemonnaie zumachen, steht am Ende die Rezession", warnt IWH−Mann Pohl.Auf dem Beobachtungsposten ist die Europäische Zentralbank (EZB): Deren Vorsitzender Wim Duisenberg hatte am Mittwoch vor überstürzten Reaktionen gewarnt, und vorerst auf die Senkung der Leitzinsen verzichtet. Duisenberg geht davon aus, dass die "fundamentale Stärke der US−Wirtschaft" durch die Anschläge nicht beeinträchtigt sei. Die EZB werde jedoch, so der Wortlaut einer offiziellen Mitteilung, die weitere Entwicklung der US− und Weltwirtschaft sorgfältig beobachten. (st) …mehr

  • Microsoft gewinnt zusätzliche Entwickler für die X-Box

    Die Liste der Entwickler, die an Spielen für Microsofts Konsole X−Box arbeiten hat sich um weitere fünf Studios verlängert. Mit dabei sind jetzt auch die Presto Studios, Argonaut Games, Just Add Monsters, Studio Gigante und Mesa Logic. Die Presto Studios sind durch die Entwicklung des PC−Spiels "Myst III: Exile" bekannt. Auch Just Add Monsters ("Medi Evil", "Medi Evil 2", "Frogger"), Mesa ("Area 51", "Maximum Force", "Site 4") und Studio Gigante ("Mortal Kombat") können erfolgreiche Titel vorweisen. Relativ unbekannt ist Argonaut Games ("Croc: The Legend of the Gobbos"). Aber auch die vielen zusätzlichen Entwickler lösen die Probleme der X−Box nicht. Eigentlich sollte die Spiele−Konosle die Ladenregale weltweit um die Weihnachtszeit füllen. Den geplanten Start am 8. November kann Microsoft nur in den USA einhalten. So können die Konkurrenten Sony und Sega alle anderen Weihnachts−Märkte unter sich aufteilen. (ce) …mehr

  • Nach den Terroranschlägen: Trauer, aber auch Erleichterung

    Noch immer herrscht Ratlosigkeit und Trauer bei vielen Unternehmen, die Büros in den zerstörten Zwillingstümen des "World Trade Center" (WTC) unterhielten. Zwar konnten sich zahlreiche Mitarbeiter rechtzeitig aus den brennenden Gebäuden retten, doch von vielen Menschen fehlt immer noch jede Spur. Vor allem von denjenigen, die im oberen Drittel der 110 Stockwerke arbeiteten. So meldet E−Marktplatz−Betreiber eSpeed, der Büros in den Stockwerken 101, 103, 104 und 105 gemietet hatte, er könne nach wie vor nicht feststellen, wieviele Mitarbeiter anwesend waren. Ebenso weiß das Handelshaus Cantor Fitzgerald nichts über das Schicksal von rund 700 Mitarbeitern. Lediglich 270 der im World Trade Center Angestellten hätten sich retten können. Von Lucent war zu hören, es verm ein noch ungenannte Zahl von Mitarbeitern. Doch auch Erleichterung ist bei vielen Unternehmen festzustellen. So meldete Morgan Stanley, der größte Teil der 3.500 Angestellten habe überlebt. Gestern noch konnte die Investmentbank nichts über deren Schicksal sagen. Auch die New Yorker Filiale der US Börsenaufsicht SEC erklärte, alle 300 Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt des Anschlages im World Trade Center arbeiteten, hätten sich retten können. Weitere erfreuliche Nachrichten gab es von der US−Bank Oppenheimer mit 600 Mitarbeitern. Die Deutsche Bank, die ebenso wie der Versicherungskonzern Allianz in den Türmen Büros unterhielt, verm fünf bis zehn Beschäftigte. Aber 1.600 Mitarbeiter der Bank seien rechtzeitig evakuert worden. Die Allianz erklärt, alle 400 Mitarbeiter seien "wohlauf". Siemens erklärte, der Zustand eines geretteten Mitarbeiters sei kritisch, doch 73 Mitarbeiter seien unverletzt der Katastrophe entkommen. Allerdings hätten die Münchener bis jetzt keine Möglichkeit gehabt, den Verbleib von mehreren Wartungsarbeitern in Erfahrung bringen zu können. Ebenfalls in Sicherheit konnten sich alle 21 Mitarbeiter der Telekomfirma Network Plus bringen. Dennoch nimmt sich die bisherige Bilanz der Anschläge fürchterlich aus. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuter werden derzeit fast 5.000 Menschen offiziell verm. In den mehr als 400 Meter hohen Zwillingstürmen und anschließenden Gebäuden des World Trade Center arbeiteten zirka 50.000 Menschen. Rund 430 Firmen unterhielten dort Büros. (wl) …mehr

  • Kartellprozess: Microsoft gibt keine Ruhe

    Den Schock des Attentates muß Microsoft schnell verdaut haben: Denn während Amerikas Wirtschaft am Mittwoch nahezu untätig war, haben die Anwälte des Softwaregiganten ein erneutes Gesuch an den Obersten Gerichtshof gerichtet: Microsoft will erreichen, dass Amerikas höchstes Gericht den Fall an sich zieht, und das ursprüngliche Urteil von Richter Thomas Penfield Jackson somit verworfen wird. Microsoft bezichtigt den Richter der Voreingenommenheit. Jackson hätte den Prozess nicht weiterführen dürfen, nachdem er bereits vor der Urteilsverkündung Interviews gegeben hatte, in denen er unter anderem Bill Gates einen Napoleon−Komplex unterstellte, so die Argumentation des Softwaregiganten. Das ist bereits der zweite Anlauf des Softwareherstellers, den Prozess vor dem Obersten Gerichtshof noch einmal neu aufrollen zu lassen: Bereits im August hatte das Unternehmen einen Antrag gestellt, damals hatte sich die US−Regierung gegen eine überprüfung des Urteils ausgesprochen. Die Begründung: zwar sei dem Richter ein Fehlverhalten vorzuwerfen, das ändere allerdings nichts daran, dass Microsoft sein Monopol mißbraucht hätte. Bereits im Juni hat ein Berufungsgericht in Washington entschieden, das Unternehmen müsse nicht zweigeteilt werden, dafür muss Microsoft aber mit strengen Auflagen rechnen, um den Wettbewerb nicht zu behindern.(st) …mehr

  • DS Datasystems übernimmt Concord-Distribution

    Die Concord Communactions GmbH, ein Tochterunternehmen des amerikanischen Software-Herstellers Concord Communications Inc, und der Braunschweiger IT-Dienstleister DS Data Systems GmbH haben einen Distributionsvertrag unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird das Braunschweiger Unternehmen in Zukunft den Vertrieb der Performance-Management-Produkte der Software-Familie "E-Health Suite" von Concord übernehmen. (mm) …mehr

  • Sun und Rambus zocken ihre Konkurrenten mit Lizenzengebühren ab

    Sun Microsystems soll in Standardisierungsverfahren eigene Patente zurück gehalten haben. Die Wettbewerbsbehörde Federal Trade Comm (FTC) will jetzt in einem Prüfverfahren feststellen, in wieweit das Unternehmen mit seinem Verhalten gegen amerikanisches Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Der genaue Vorwurf lautet, Sun hätte im eigenen Besitz befindliche, geschützte Methoden nicht offengelegt, während Vertreter des Unternehmens in Industriegremien saßen, die branchenweite Standards definieren sollten. So hätten Sun−Patente in die Standards einfließen können. Für deren Verwendung hätte das Unternehmen anschließend von den Mitbewerbern Lizenzgebühren verlangen können, schreibt die amerikanische Tageszeitung "USA Today". Das FTC ist der Sache auf die Spur gekommen, weil Sun gegen Firmen geklagt hatte, die dem High−Tech−Unternehmen angeblich Lizenzgebühren schuldeten. Statt zu bezahlen, starteten die Beklagten jedoch ein Beschwerdeverfahren gegen Sun. Laut amerikanischen Presseberichten beobachtet die FTC auch den Speicherhersteller Rambus. Das Unternehmen soll die Computerindustrie dazu genötigt haben, den eigenen Standard für Speicherchips zu übernehmen und wollte anschließend insgesamt eine Milliarden Dollar an Lizenzen kassieren. Dagegen haben mehrere Konkurrenten geklagt, darunter die Siemens−Tochter Infineon. (ce) …mehr

  • Oracle legt Quartalszahlen vor

    In Form einer schlichten Mitteilung hat Oracle gestern − als erstes amerikanisches Unternehmen nach den Anschlägen vom Dienstag − seine Quartalszahlen vorgelegt. Der Hersteller meldet für das erste Quartal seines laufenden Geschäftsjahres (31. August) verglichen mit dem Vorjahreszeitraum einen leichten Umsatzrückgang vom 2,26 Milliarden auf 2,24 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg gleichzeitig um zwei Prozent auf 510,6 Millionen Dollar an. Die Zahlen decken sich weitgehend mit den Erwartungen der Analysten; dennoch waren die Experten schockiert von der Umsatzentwicklung in einzelnen Produktbereichen: So erlebte das Datenbank−Geschäft mit minus 26 Prozent einen regelrechten Einbruch, bei den Applikationen war der Umsatz um sechs Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Wegen der Attentate − Oracle selbst verm acht seiner Mitarbeiter − hat das Unternehmen die üblichen Telefonkonferenzen und Analysen zu den Quartalszahlen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.(st) …mehr

  • View Sonic Zentraleuropa: "Wir sind mitten in der Umstrukturierung"

    Dem deutschen Büro des US−Monitorherstellers View Sonic wurde eine Schlankheitskur verordnet: In der Niederlassung in Willich, die für Deutschland, österreich, Schweiz sowie für Osteuropa, das Baltikum und die Türkei zuständig ist, soll Personal gespart werden: "Die Entlassungen werden vor allem den administrativen Bereich, also Sekretariat und Finanzen, sowie die interne IT−Abteilung betreffen" erklärt Erwin Heinze, Vertriebsleiter für Zentraleuropa bei View Sonic.Noch sei nicht klar, wie viele Mitarbeiter ihren Platz räumen müssen: "Wir sind gerade mitten in den überlegungen", so Heinze. Sicher sei laut Heinze aber, dass es weiterhin ein Vertriebsteam in Willich geben wird, das sich ausschließlich auf den deutschen Markt konzentrieren wird, auch beim Endkunden−Support seien keine änderungen geplant. Bis zum Ende des Jahres will das Unternehmen die Maßnahmen abgeschlossen haben.Wie der Hersteller erkärt, sollen die Aufgaben der gestrichenen Willicher Posten zukünftig vom europäischen Head−Office in England übernommen werden. Bereits vor einigen Wochen wurde der interne User−Support − bestehend aus zwei Mitarbeitern − nach England verlegt. Die Europazentrale des nordamerikanischen Anbieters in in Crawley bei London hat aber ihre eigenen Probleme: Europachef Michael Kommer hat das Unternehmen verlassen. Die den europäischen Niederlassungen verordnete Strategie des US−Unternehmens passte dem Manager wohl nicht mehr, obwohl er sie lange mitgetragen hat. Während das US−Geschäft für View Sonic lange Zeit reibungslos lief, schließlich war man dort lange Zeit Platzhirsch und führte den nordamerikanischen Monitormarkt als Nummer eins nach verkauften Stückzahlen an, hat der Hersteller den westeuropäischen Markt nicht in den Griff bekommen. Hier rangierte das Unternehmen nur unter ferner liefen. Auch die übernahme der Monitor−Division von Nokia Anfang 2000 hat sich für View Sonic nicht ausgezahlt und den Marktanteil im erhofften Maß gesteigert. Branchenkenner vermuten, dass die Amerikaner sich das noch sechs Monate ansehen werden und "dann Europa dichtmachen". (ch) …mehr

  • Wortmann-LCD für 699 Mark

    Für gerade einmal 699 Mark bietet die Wortmann AG einen LCD−Monitor mit 15 Zoll an. Der "Magic One4 Office 15" bietet unter anderem integrierte Lautsprecher, einen Kopfhöreranschluss, ein Kontrastverhältnis von 350:1 sowie 16,7 Millionen darstellbare Farben. Das Unternehmen betont, dass bei dem Monitor ein Servicepaket mit 3−jähriger Garantie und einem ebenso langem Vor−Ort−Austauschservice inklusive sei, obwohl der LCD−Monitor vom Preis her sehr aggressiv platziert sei. (mm) …mehr

  • Der Informatik fehlen Frauen

    Die Informatik braucht mehr Frauen. Diese Ansicht vertritt die Gesellschaft für Informatik (GI). Bislang sind 14 Prozent der Informatikstudenten Frauen. "Das ist zu wenig", findet GI−Präs Heinrich C. Mayr. Um den Anteil zu steigern, findet am 8. Oktober 2001 in Nürnberg eine Informationsveranstaltung unter dem Motto "Girls go Informatik − Der Link in Deine Zukunft" statt. Vor allem Berufsmöglichkeiten und Arbeitsfelder sollen aufgezeigt werden. Schülerinnen haben die Gelegenheit, sich mit Informatikerinnen aus Praxis und W auszutauschen. (bv) …mehr

  • Oracles Flaggschiff mit Veritas verbunden

    Die Datenbank Oracle 9i unterstützt nun offiziell die Filesystem−Lösung "Veritas Database Edition" 3.0 des Backup−Herstellers Veritas. Der gemeinsam entwickelte "Oracle Disk Manager (ODM), dessen Schnittstelle offen gelegt ist, ermöglicht eine vereinfachte Datenbank−Administration und schnellere Verfügbarkeit der Daten, erklärt der Speicherspezialist. Zudem seien die eigenen Hochverfügbarkeitslösungen integriert worden, so dass Benutzer des Highend−Tools "Veritas Cluster Server" Oracles "Parallel Server" nutzen können. Neben Veritas bieten Sun und Microsoft Filesystem−Lösungen an, mit denen hochverdichtetes und damit kostengünstiges Speichern von Daten in Datenbanken möglich ist. Filesystem−Layer werden zwischen Backup−Servern und Datenbanken plaziert, um Transaktionen − Backup und Aufrufe von Daten − transparenter zu machen. Die Konsequenz laut den Herstellern: Datenspeicher in Netzen werden besser genutzt, Transaktionen können vorbereitet werden und zeitkritisch genutzt werden.(wl) …mehr

  • Unternehmen ignorieren ihre elektronische Post

    Deutsche Unternehmen haben anscheinend ein gestörtes Verhältnis zu ihren E−Mail−Postkästen. Laut einer E−Mail−Response−Analyse der Unternehmensberatung Mummert + Partner konnten von 104 getesteten befragten Versicherern nur knapp die Hälfte fachliche Fragen per E−Mail beantworten. Mehr als 30 Prozent reagieren nicht einmal auf die Anfragen in ihrem elektronischen Postkasten. Auch bei den Energie−Dienstleistern zeichnet sich eine magere Kundenbindung ab. Nur jeder zweite antwortete auf eine digitale Anfrage. Bei den Kreditinstituten antwortete nur jedes dritte Institut.Für Mummert + Partner ist dies alarmierend, denn E−Mail ist ein wichtiges Kundenbindungsinstrument. Die Berater warnen: Keine andere Größe bestimmt den Erfolg eines Unternehmens so sehr, wie die konsequente Ausrichtung der gesamten Geschäftstätigkeit auf die Kundenbedürfn. Deutsche Unternehmen hätten in dieser Hinsicht massiven Nachholbedarf, da sie die vorhandenen Werkzeuge nur ungenügend nutzen.(gn) …mehr

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