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Meldungen vom 17.09.2001

  • Nach Terror sind Sicherheitslösungen gefragt

    So zynisch es auch erscheinen mag: Analysten erwarten, dass aufgrund der Terroranschlägen insbesondere die Segmente Sicherheit und Kommunikation langfristig prosperieren werden. "Ich bin fest davon überzeugt, dass in Zukunft mehr Geld für Sicherheit und Kommunikation ausgegeben wird", erklärte Jim Feldhan, der Präs des Marktforschungsunternehmens Semico Research, gegenüber der Online-Publikation EE Times. "Besonders die Fluggesellschaften werden ihre Kommunikationssysteme aufstocken, um eine bessere Verbindung zu den Strafverfolgungsbehörden zu haben", sagte Feldhan voraus. Bernd Märzluft, Leiter Electronic Banking beim Bankhaus Reuschel, sieht das nicht anders, wie er gegenüber der Online-Plattform Silicon.de erklärte: "Ich erwarte einen Boom bei intelligenten und verknüpften Systemen. Flughäfen werden vernetzt werden, um gesuchte Personen schneller zu ." (mm) …mehr

  • Mit weniger Datenschutz gegen Terror

    "Wenn es erforderlich ist, die Befugn von Polizei oder Verfassungsschutz zu erweitern, muss auch der Datenschutz einbezogen werden", erklärte der bayerische Datenschutzbeauftragte Reinhard Vetter gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus. Man müsse die rechtlichen Grenzen erweitern, wenn sich Ermittler an einer vernünftigen Strafverfolgung oder Aufklärung dieser Terrorakte gehindert sähen, so Vetter weiter. Doch nicht alle Politiker schließen sich der Forderung nach verstärkter überwachung von Internet und Telekommunikation an. "Es wäre das Falscheste, in einer Panikreaktion etwas zu tun", erklärte Martina Krogmann, Internetbeauftragte der CDU/CSU−Fraktion im Bundestag, gegenüber der Online−Publikation heise online. Jörg Tauss, SPD−Experte für Neue Medien, dazu: "Man muss eine Hysterie verme. Ich befürchte allerdings, dass die Anschläge zum Anlass genommen werden, lang Geplantes umzusetzen." Er scheint mit seinen Befürchtungen nicht ganz falsch zu liegen. So verlangte der bayerische Innenminister Günter Beckstein (CSU) Eingriffe in den Datenschutz von Ausländern, da die Anhänger des als Drahtzieher der Anschläge verdächtigten Moslemextremisten Osama bin Laden in ganz Europa aktiv seien. "Wir müssen alles tun um zu verhindern, dass ausländische Extremisten deutsche Staatsbürger werden und Deutschland zum Ausgangsort ihrer Aktivitäten machen könnten", forderte Beckstein in einem Interview mit der Bild. Wie das im Bereich Internet aussehen könnte, schildert ein Bericht des amerikanischen Magazins Wired.com. danach seien bereits drei nach dem Angriff auf das World Trade Center Beamte des FBI bei Internetfirmen aufgetaucht, um ein überwachungsprogramm "Carnivore" zu installieren, das Millionen von E−Mails innerhalb von Sekunden nach bestimmten Schlüsselwörtern aussiebt. Die be Online−Dienste AOL und Earthlink räumten bereits ein, dass sie mit dem FBI kooperieren. "Wir haben jedoch die Installation von Carnivore nicht erlaubt", erklärte Nicholas Graham, Unternehmenssprecher von AOL, dem Online−Dienst Cnet. (mm) …mehr

  • Internet aus der Steckdose gelangt in den Fachhandel

    Der Essener Elektronikriese RWE geht mit seiner Anfang Juli eingeführten Anschlusstechnik "Internet aus der Steckdose" nun auch direkt in den Fachhandel. Erster Vertriebspartner ist Schaulandt in Essen. Weitere Fachhandelspartner in Essen und Mühlheim sollen in den nächsten Wochen folgen, und bis Jahresende soll sich das Angebot auch auf Köln und Düren ausdehnen, kündigte RWE Powerline an. Beim Vertrieb des Produkts setzt die neu gegründete Tochter des Elektronikkonzerns auf die direkte Ansprache des Kunden durch den Fachhändler.Internet aus der Steckdose erfordert ein spezielles Modem, das auf der Homepage von RWE Powerline bei dem Tarif "RWE Powernet 1000" mit 1.000 Megabyte im Upstream und Downstream für 299 Mark plus 99 Mark Anschlussgebühren angeboten wird. Die monatliche Grundgebühr beläuft sich für den Tarif auf 69 Mark. Jedes zusätzliche Datenvolumen wird mit 6,9 Pfennig pro Megabyte berechnet. Dafür erhält der Kunde laut Anbieter eine Datenübertragungsgeschwindigkeit, die mit bis zu zwei Megabit pro Sekunde 30 Mal schneller als ISDN sein soll. (kh) …mehr

  • Danet ist neuer Navision-Partner

    Mit der Danet Internet Solutions GmbH hat Navision einen neuen "Solution Center" gewonnen. Das Tochterunternehmen der Danet Gruppe, ein Beratungs- und Softwarehaus für E-Business-Lösungen, ist auf die Branchen Telekommunikation, Transport, Chemie, Automobil-Industrie und Finanzdienstleister spezialisiert. Als Navision-Partner wird es das ERP-System "Navision Financials" vertreiben, das auf der kommenden Systems erstmals in der Version 3.0 unter dem neuen Namen "Attain" vorgestellt wird. (st) …mehr

  • Erstaunlich: Gerhard Harlos ist wieder Infomatec-Vorstand

    Zwar laufen gegen Gerhard Harlos wegen Kursbetrug und Ins Ermittlungen, zwar musste der Infomatec−Gründer wie sein Mitgründer Alexander Häfele in Untersuchungshaft − doch offensichtlich stört das die Augsburger nicht so sehr, als dass sie Harlos nicht zurück auf den Stuhl des Vorstandes befördert hätten.Also teilt Infomatec, das wegen einer Stellungsnahme le nicht erreichbar war, mit, dass der Aufsichtsrat der Firmen Infomatec Gerhard Harlos zum Vorstand bestellt habe. Zur Begründung teilt das Unternehmen mit, damit sei die Fortführung des insolventen Unternehmens ermöglich: "Die Wiederbesetzung des Vorstands ist durch den Aufsichtsrat für notwendig erachtet worden, damit zukünftig dem Insolvenzverwalter eine sachkundige und engagierte Person zur Seite steht."Und weiter: "In den letzten Wochen hat es sich herausgestellt, daß frühere Geschäftspartner wieder Interesse an den Produkten zeigen und ein fachlich kompetenter Ansprechpartner gewünscht wird." In diesem Sinn... Allerdings: Wie bekannt wurde, wurde Harlos berufen, ohne dass Insolvenzverwalter Werner Schne beteiligt worden wäre. Schne erklärte, er bleibe gesetzlicher Vertreter der Aktiengesellschaft, so dass seine Verwaltungs− und Verfügungsbefugnis weiter bestehen. (wl) …mehr

  • Chaos Computer Club ruft zur Völkerverständigung per Internet auf

    Der Chaos Computer Club (CCC) beobachtet mit Besorgnis die Aufrufe, die zur Zeit in einschlägigen Kreisen im Netz kursieren. Als Reaktion auf die Mordanschläge in den USA heißt es, man solle Webseiten und andere über das Internet erreichbare Kommunikationssysteme in islamischen Ländern und Organisationen zerstören. Der CCC fordert alle ausdrücklich dazu auf, solche Aufrufe zu ignorieren. Es sei unvorstellbar, so der CCC, jetzt die Welt in gut und böse zu teilen und ausgerechnet Religionen als Maßstab für eine solche Trennung zu nehmen. "Elektronische Kommunikationsstrukturen wie das Internet können gerade jetzt einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. In der verständlicherweise angespannten Situation darf es nicht dazu kommen, Kommunikationslinien zu kappen und damit dem Unverständnis noch mehr Grundlage zu leifern," warnt CCC−Sprecher Andy Müller−Maguhn. "Wir glauben an die Macht der Kommunikation, die sich letztendlich immer als positiver und stärker gezeigt hat als Hass," setzt CCC−Sprecher Jens Ohlig hinzu. (gn) …mehr

  • Online-Käufe haben um 50 Prozent zugenommen

    In der ersten Jahreshälfte haben die deutschen Verbraucher der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge im Internet Waren und Dienstleistungen im Wert von knapp 1,9 Milliarden Euro bestellt. Das seien etwa 50 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 58 Prozent liegt der Anteil der online kaufenden Männer in Deutschland höher als der der Frauen. Einer anderen Studie von Fittkau Maaß zufolge holen aber gerade die jüngeren Frauen mächtig auf und haben bei den bis 19−Jährigen die jungen Männer bereits überholt. Die meisten Online−Käufer, nämlich rund 34 Prozent, finden sich bei den 20− bis 29−Jährigen sowie bei den Besserverdienern mit einem Haushaltseinkommen von 6.000 Mark netto und mehr. Laut GfK ging der "durchschnittliche Online−Käufer" in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres drei Mal im Internet einkaufen und gab dabei jeweils 83 Euro aus. Auch im Produkte−Ranking hat sich noch nichts geändert, denn auf dem elektronischen Einkaufszettel stehen noch immer Bücher und CDs ganz oben. Fast ein Drittel aller im Internet bestellten Produkte sind Reisen. Bei der Zahlungsabwicklung bevorzugen 40 Prozent der Online−Kunden die überweisung nach Erhalt der Ware oder Dienstleistung.Auch für die Zukunft sieht die GfK für den Online−Handel ein stetiges Wachstum voraus. Dem w aber die Ergebn anderer Studien. So ist das Interesse am Interneteinkauf laut Fittkau Maaß aufgrund mangelnden Vertrauens sogar wieder rückläufig. (kh) …mehr

  • UMTS-Bündnis von E-Plus und Group 3G

    E−Plus und das spanisch−finnische Konsortium Group 3G kooperieren beim Aufbau und Betrieb ihrer UMTS−Mobilfunknetze. Die Kooperation ist für einen dritten Partner offen. Die be Unternehmen gaben an, neben den Antennenstandorten, auch Netzelemente, wie Sende− und Empfangsanlagen sowie die Steuerungselektronik teilen zu wollen. Somit sinken sowohl die Kosten für den Aufbau der Anlagen, als auch die Kosten für deren Unterhalt.Allein E−Plus rechnet damit, über fünf Jahre einen Betrag von 500 Millionen Euro einzusparen. Group 3G, eine Kooperation des finnischen Telekom−Konzerns Sonera und des spanischen Mobilfunkanbieters Telefonica Moviles, glaubt, die geplanten Investitionskosten von 3,2 Milliarden Euro um 40 Prozent reduzieren zu können, wenn noch ein dritter Parnter einsteigt. (ce) …mehr

  • Pinnacle Systems kauft Fast Multimedia

    Der amerikanische V Pinnacle wird die Fast Multimedia AG übernehmen. Das Unternehmen mit Sitz in München entwickelt Lösungen zur V am PC. Wie Pinnacle meldet, wird die übernahme voraussichtlich 15 Millionen Dollar kosten, gezahlt wird zum Teil in Aktien und zum Teil in Bargeld. Mit dem Kauf erwirbt Pinnacle sämtliche Rechte an Fast Multimedia. Die Produkte des Münchner Herstellers, wie zum Beispiel das neue V-System "Blue" sollen in den Pinnacle-Katalog integriert werden. Nach Angaben von Pinnacle wird die übernahme bereits Ende Oktober abgeschlossen sein. (st) …mehr

  • SMS-Senden ist beliebteste Flirtmethode

    Wie sich die Zeiten doch ändern: Während früher im Straßencafé, in der Disco oder im Schwimmbad immer ein Flirt heraussprang, gilt mittlerweile das Versenden von SMS−Nachrichten als beliebteste Flirtmethode. Das will das finnische Unternehmen Riot Entertainment in einer Studie herausgefunden haben.Demnach ziehen neun von zehn jungen Frauen einen Flirt per SMS dem Baggern im persönlichen Gespräch vor. Für 82 Prozent der 18− bis 25jährigen Frauen ist eine Textnachricht der sicherste Weg, um Aufmerksamkeit bei Männern zu wecken. Dazu passt, dass sich laut besagter Untersuchung auch der Großteil der Männer mit dem Verschicken einer SMS leichter tut, als eine Frau persönlich anzusprechen.Derzeit fliegen in Deutschland pro Monat etwa zwei Milliarden Kurznachrichten durch die Luft. (tö) …mehr

  • : Windows bleibt das führende Desktop-Betriebssystem

    Eine neue Studie des US−Marktforschers befasst sich − einfach ausgedrückt − mit der Frage, ob sich Microsoft vor Linux fürchten muss. Die Antwort lautet: Im Desktop−Bereich wird weiterhin Windows unangeschlagen die führende Betriebssystem−Umgebung sein. Im Server−Bereich, wo Microsoft ebenfalls Marktführer ist, gibt es dagegen zunehmende Konkurrenz von Linux. Obwohl die Analysten davon ausgehen, dass Microsoft mit Netserver seine Marktführerschaft weiter ausbauen kann, wird der Softwaregigant ihrer Einschätzung nach in den nächsten Zukunft nicht über 50 Prozent Marktanteil bei Server−Software hinauskommen.Im Serverbereich gingen im Jahr 2000 41 Prozent der neuen Lizenzen an Microsoft, 27 Prozent an Linux, 13,9 Prozent an Unix und 13,8 Prozent an Novells Netware. Neben den Microsoft −Anwendungen wird Linux den Marktforschern zufolge das einzige Betriebssystem sein, das in den nächsten Jahren noch Zuwächse verzeichnen wird. Bei Unix werden sich die Umsätze aus neuen Lizenzen bis zum Jahr 2005 auf heutigem Niveau bewegen, während Novell mit Netware voraussichtlich sogar einen Rückgang hinnehmen muss. (st) …mehr

  • Tektronix: Gewinnrückgang um 70 Prozent

    Im ersten Geschäftsquartal musste der US−Hersteller von Prüf− und Messgeräten für Netzwerkkomponenten, Tektronix Inc., einen Gewinn−Rückgang von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Der Nettoprofit sank von 27,4 Millionen Dollar auf 8,3 Millionen Dollar. Der Pro−Forma−Gewinn betrug 12,5 Millionen Dollar oder 13 Cent pro Aktie. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 27,4 Millionen Dollar oder 28 Cent pro Aktie. Auch der Umsatz fiel in den Monaten Juni bis August 2001 um 22 Prozent von 278,2 Millionen Dollar auf 216,6 Millionen Dollar. Das Unternehmen führt die schlechten Ergebn naheliegenderweise auf den starken Auftragsrückgang im Netzwerkbereich zurück. Dieser sank gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent von 306,9 Millionen auf 164,6 Millionen Dollar. Wenig Hoffnung macht sich das Unternehmen für das kommende Quartal. Es geht von einem 35prozentigen Umsatzrückgang aus. Tektronix ist hierzulande mit drei Filialen vertreten. (kat/wl) …mehr

  • Nach den Terroranschlägen: IT-Unternehmen sammeln Geld

    Nach den Anschlägen auf das World Trade Center geht nun, neben vielen anderen Unternehmen, eine Reihe von IT−Unternehmen daran, mit Geldspenden und materieller Unterstützung Hilfsorganisationen und Angehörige der Opfer zu unterstützen.Neben Bertelsmann mit zwei und Microsoft mit zehn Millionen Dollar spenden nun unter anderem Amazon, Hewlett−Packard, Sony und andere Unternehmen. So wird Hewlett−Packard dem Roten Kreuz drei Millionen Dollar spenden; weitere zwei Millionen, die HP−Mitarbeiter bis jetzt sammelten, werden auf vier Millionen Dollar aufgestockt. Ferner will HP Ermittlungsbehörden und New Yorker Bergungstrupps mit Computern ausrüsten. Von Sony werden vier Millionen Dollar kommen; Amazon hat nach einem Spendenaufruf auf seiner Webseite bisher rund 3,4 Millionen Dollar erhalten. Weltweit wurden oder sollen bislang allein von IT−Unternehmen mehr als 60 Millionen Dollar gespendet worden sein. (wl) …mehr

  • View Sonic Zentraleuropa: "Wir sind mitten in der Restrukturierung"

    Dem deutschen Büro des US−Monitorherstellers View Sonic wurde eine Schlankheitskur verordnet: In der Niederlassung in Willich, die für Deutschland, österreich, Schweiz sowie für Osteuropa, das Baltikum und die Türkei zuständig ist, soll Personal gespart werden: "Die Entlassungen werden vor allem den administrativen Bereich, also Sekretariat und Finanzen, sowie die interne IT−Abteilung betreffen" erklärt Erwin Heinze, Vertriebsleiter für Zentraleuropa bei View Sonic.Noch sei nicht klar, wie viele Mitarbeiter ihren Platz räumen müssen: "Wir sind gerade mitten in den überlegungen", so Heinze. Sicher sei laut Heinze aber, dass es weiterhin ein Vertriebsteam in Willich geben wird, das sich ausschließlich auf den deutschen Markt konzentrieren wird, auch beim Endkunden−Support seien keine änderungen geplant. Bis zum Ende des Jahres will das Unternehmen die Maßnahmen abgeschlossen haben.Wie der Hersteller erkärt, sollen die Aufgaben der gestrichenen Willicher Posten zukünftig vom europäischen Head−Office in England übernommen werden. Bereits vor einigen Wochen wurde der interne User−Support − bestehend aus zwei Mitarbeitern − nach England verlegt. Die Europazentrale des nordamerikanischen Anbieters in in Crawley bei London hat aber ihre eigenen Probleme: Europachef Michael Kommer hat das Unternehmen verlassen. Die den europäischen Niederlassungen verordnete Strategie des US−Unternehmens passte dem Manager wohl nicht mehr, obwohl er sie lange mitgetragen hat. Während das US−Geschäft für View Sonic lange Zeit reibungslos lief, schließlich war man dort lange Zeit Platzhirsch und führte den nordamerikanischen Monitormarkt als Nummer eins nach verkauften Stückzahlen an, hat der Hersteller den westeuropäischen Markt nicht in den Griff bekommen. Hier rangierte das Unternehmen nur unter ferner liefen. Auch die übernahme der Monitor−Division von Nokia Anfang 2000 hat sich für View Sonic nicht ausgezahlt und den Marktanteil im erhofften Maß gesteigert. Branchenkenner vermuten, dass die Amerikaner sich das noch sechs Monate ansehen werden und "dann Europa dichtmachen". (ch) …mehr

  • Handspring: Neuer 16 MB-Visor

    Mit zwei seit längerem erwarteten neuen PDAs wird Palm−Konkurrent und Lizenznehmer Handspring Anfang nächster Woche die Konkurrenz im PDA−Markt weiter verschärfen. Das champagnerfarbene Gerät "Visor Pro", dessen wichtigstes Merkmal ein interner 16−MB−Speicher − statt bisher acht − ist, wird mit dem Palm−OS 3.5.2H3 angeboten. Das OS ist nach wie vor nicht upgradebar. Visor Pro soll in Europa 379 Euro kosten. Bei dem PDA "Visor Platinum", vorerst nur in den USA erhältlich, handelt es sich um eine überarbeitete Version des bisherigen Einsteigermodells "Visor. Die acht MB−Version wird in drei Farben angeboten und kostet in den USA 199 Dollar. Ferner erklärte der kalifornische Anbieter, er werde künftig die Aufsteckkamera "Eyemodule 2" unter eigenem Namen vertreiben. Die Kamera stammt von der kalifornischen Entwicklerschmiede.(wl) …mehr

  • Rimage: Hunderte von CDs über Nacht brennen und bedrucken

    Fotorealistische Druckergebn auf selbstgebrannten CD− und DVD−Scheiben verspricht die Rimage Europe GmbH mit der Publishing−Anlage "Protégé II“. Die Grundeinheit besteht aus zwei CD−Brennern mit 24−facher Schreibgeschwindigkeit und einem Drucker namens "Everest Printer“. Nach Angaben des Herstellers könne der Anwender bis zu vier Anlagen zusammenschalten (Skalierbarkeit). über Nacht seien somit bis zu 1.200 indiv CD−Rs inklusive Vierfarb−Labeldruck produzierbar, heißt es weiter.Jedes einzelne Medium kann sich sowohl in Inhalt als auch Aufdruck von ihrem Vorgänger untersche. Während der Brenner die eine Scheibe beschreibe, werde von der folgenden bereits die Image−Datei erstellt. Ein USB−Anschluss dient dabei dem Datenaustausch mit dem Computer. Der Hersteller betont zudem die Druckqualität des Thermotransfer−Printers, der es auf 160 lpi (lines per inch) bringe. Die Drucke sollen UV−beständig sowie wisch− und schmierfest sein. Die gesamte Scheibenoberfläche – vom Innenloch bis zum äußersten Rand inklusive Hubring – kann bedruckt werden. Als Besonderheit erwähnt Rimage die Fähigkeit, in reinem Weiß zu drucken. Auch Silber und Gold kann der Designer in die Gestaltung mit einbeziehen. Die Publishing−Anlage gibt es ab etwa 57.300 Mark aufwärts. (de/tö) …mehr

  • Staat forciert Online-Einkauf: Einsparungen in Milliardenhöhe erwartet

    Als Teil der von Bundeskanzler Gerhard Schröder ins Leben gerufenen Initiative "Bund Online 2005" hat die Bundesregierung am Freitag das Projekt "öffentlicher Eink@uf Online" gestartet. Wie Staatssekretärin Brigitte Zypries erklärte, erhoffe man sich durch Online−Einkäufe bei einem jährlichen Auftragsvolumen von 500 Milliarden Mark Einsparungen in zweistelliger Milliardenhöhe.Das Bundesinnenministerium (BMI) und die Bundeswehr konnten bereits erste Erfahrungen mit dem Online−Einkauf sammeln. Auf der Website des BMI−Beschaffungsamtes lassen sich schon heute alle öffentlichen Ausschreibungen der einzelnen Behörden einsehen. Darüber hinaus finden sich dort auch E−Mail−Adressen und Informationen über elektronische Geschäfte mit den Verwaltungen. (kh) …mehr

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