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Meldungen vom 27.02.2002

  • Serial ATA nun auch für Server

    Schon dieses Jahr soll die I/O-Technik Serial ATA auch Einzug in Servern halten. Die Version II soll vollkommen kompatibel mit der Version 1 sein, die für den Einsatz in Desktops normale IDE-Schnittstellen ablösen soll. Interne Festplatten, CD-ROM-Laufwerke und DVD-Laufwerke werden in Zukunft mit Serial ATA ausgerüstet sein. Damit ist das Ende der Flachbandkabel gekommen und die Verdrahtung im PC wird einfacher und übersichtlicher. Bis zum zweiten Halbjahr 2003 soll die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit erhöht werden, die zurzeit bei brutto 1,5 Gigabyte pro Sekunde liegt. Neben Intel wollen sich auch Maxtor, Seagate und Dell für Serial ATA engagieren. (jh) …mehr

  • Weltweiter Handheld-Markt auf Wachstumskurs

    Immer mehr Handhelds gehen über die Ladentheke. Einer IDC-Studie zufolge sollen bis 2004 etwa 63 Millionen Geräte abgesetzt werden. Das entspricht einem Marktvolumen von 26 Milliarden Dollar. Im Jahr 2000 waren es noch 12,9 Millionen PDAs. Laut IDC sind Smart-Phones das am schnellsten wachsende Segment des Handheld-Marktes. Wurden 2000 noch 480.000 Smart-Phones an den Mann gebracht, sollen es 2004 bereits über 23 Millionen sein. (kat) …mehr

  • Geschrumpfte Teles AG mit Umsatzplus, aber Millionenverlust durch Abschreibungen

    Mit einem Umsatz von 62,5 (Vorjahr: 61,5) Millionen Euro schloss der Berliner IT-Internet-Dienstleister Teles AG das Geschäftsjahr 2001 ab. Als Gewinn (Ebit) weist Teles ein Plus von 100.000 (Vorjahr: minus 3,3 Millionen) Euro aus. Das Nettoergebnis, in dem die Abschreibungen (nach US-Gaap) auf eingestellte Geschäftsbereiche beinhaltet sind, beträgt minus 11,52 (Vorjahr: minus 11,19) Millionen Euro. Im letzten Jahr hatte Teles unter anderem die Distribution von Computer-Hard- und -Software (More) beendet, den Internet-Verbindungsspezialisten Celogic verkauft und sich vom Apple-Systemhaus Gravis AG getrennt. Von letzterem allerdings nur zu zehn Prozent. Zudem entließ Teles im letzten Jahr rund 240 Mitarbeiter und beschäftigt derzeit noch rund 660 Personen.Wie das deutlich schlankere Unternehmen erklärt, habe es im letzten Jahr bei Telekommunikations-Systemen und Internet-Mehrwert-Diensten sich konsolidiert beziehungsweise zugelegt. So konnte es bei Mehrwertdiensten ein Umsatzplus von 20,5 Prozent verbuchen, im Bereich Telekommunikation nach minus 3,8 Millionen Euro im Vorjahr (Ebit) den Gewinn auf immerhin 100.000 Euro steigern. Die Berliner rechnen damit, dass sich „die positive Wachstumsentwicklung" in diesem Jahr fortsetzen werde. (wl) …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner, Heft 08/2002

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,in der neuen ComputerPartner 08/02 lesen Sie unter anderem:+++ Licht und SchattenInterview mit Navision-Chef Damsgaard Andersen+++ Fehlstart 2002Knallhartes Sparprogramm für CompunetNach geglücktem Turnaround wieder Krisenmanagement+++ Der große PreisvergleichAuch Linux kostet – aber billiger+++ Hightech-Grüße aus LiliputNeues Miniatur-Mainboard von VIA Technologies+++ Samsung: neues Belohnungssystem für Händler+++ Projektbericht: dynamische Webinhalte für Langnese HonigMit besten Wünschen für die WocheIhre ComputerPartner-Redaktion.(wl) …mehr

  • Lucent-Betriebsrat fordert nach Entlassungen lokale Rettung für 400 Mitarbeiter

    Im Dezember 2001 hatte die deutsche Lucent bekannt gegeben, sie verhandle mit Interessenten über den Verkauf des damals noch 600 Mitarbeiter zählenden Nürnberger Werkes für Mobilfunk-Basisstationen und optische Übertragungssysteme. Wenig später gab Lucent bekannt sich, es verhandle mit dem weltgrößten IT-Fertiger Solectron; eine Absichtserklärung sei unterzeichnet. Doch nun, nachdem der Verkauf mangels Auftragslage und -Perspektive gescheitert sind, und Lucent rund 400 Mitarbeiter, vorübergehend abgesichert durch einen fertigen Sozialplan, entlassen will, regt sich Widerstand in den eigenen Reihen. So strebt der Nürnberger Lucent-Betriebsrat Reynaldo Zavala eine regionale Lösung an. Das deutsche Management solle Gespräche mit einem Konsortium lokaler Manager und Institutionen über eine Weiterführung der Produktion führen, forderte Zavala. Er erinnerte daran, im vergangenen Sommer habe ein regionales Konsortium unter Beteiligung der Stadt Nürnberg, des Freistaats Bayern und der Universität Erlangen-Nürnberg überlegt, ein Kompetenzzentrum Elektronikproduktion aufzubauen. Lucent lehnte diesen Plan ab. Dieser Plan müsste wieder aufgenommen werden, so der Betriebsrat. In Nürnberg soll von dem Werk nach den Lucent-Plänen nur ein Reparaturzentrum und der sogenannte Neu-Produktanlauf bleiben. Dafür werde das Unternehmen rund 260 Mitarbeitern beschäftigen. (wl) …mehr

  • Clarfeld mit neuem Namen unterwegs

    Ein neuer Name war fällig beim Softwarehaus Clarfeld, von dem sich der Gründer Jens Peter Clarfeld bereits Ende des Jahres verabschiedet hat. So wird das Unternehmen ab März so heißen wie sein Produkt, nämlich „Selectline". Zusammen mit der Umfirmierung will der Hersteller nach eigenen Angaben auch sein Marketingkonzept und Erscheinungsbild ändern, außerdem steht ein Umzug nach Magdeburg an. Auf der diesjährigen Cebit ist Selectline nicht vertreten, man wolle sich künftig auf regionale Veranstaltungen konzentrieren, die Partner und Anwender näher zusammen brächten, heißt es aus dem Unternehmen.(st) …mehr

  • Microsoft steigt in das CRM-Anwendungsgeschäft ein

    Im Oktober 2001 bestätigte Thilo Roetger, Deutschland-Geschäftsführer bei Microsoft Great Plains, im ComputerPartner-Interview Pläne der Redmonder, mittelständischen Unternehmen eigene Anwendungen für das Customer-Relationship-Management (CRM) anzubieten. Offen ließ er damals nur, ob selber entwickelt oder zugekauft wird. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Die Gates-Company hat auf ihre Basis-Technologie wie den „SQL-Server", „Dotnet" und „Visual-Studio" aufsetzend selbst „MS CRM" entwickelt und nicht einen der lange gehandelten Übernahmekandidaten Pivotal oder Onyx übernommen. Das Produkt enthält Applikationen für Sales Force Automation (SFA), Customer Service und Marketing. Die Redmonder bieten die CRM-Suite sowohl als Stand-alone-Lösung als auch integriert in die Microsoft-Groupware „Outlook" an. Vermarktet wird die CRM-Suite über die Business Unit Great Plains. Durch dessen Übernahme stieg Bill Gates Ende 2000 in das ERP-Anwendungsgeschäft ein und sorgte mit diesem Schritt für Unmut unter seinen Solution Providern und Independent Software Vendors. Das für Ende des Jahres avisierte Softwarepaket soll Microsofts Lücke in der bisherigen CRM-Strategie schließen. Mit der „Midmarket Edition" von Siebel adressieren die Redmonder ebenfalls über Great Plains bereits den gehobenen Mittelstand. Kleinen Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern bietet Microsoft über seinen Internet-Service „B-Central" CRM-Funktionalität im ASP-Betrieb (Application-Service-Providing) an. Für alles, was dazwischen liegt, soll jetzt MS CRM die erste Wahl sein. Der Einstieg der Redmonder in das CRM-Geschäft kommt nicht überraschend. Jim Sheperd, Senior Vice President beim amerikanischen IT-Analysten AMR, prognostiziert schon seit langem, dass von ERP-Herstellern künftig erwartet wird, CRM-Funktionalität als Teil ihres Kernprodukts anzubieten. Die großen Hersteller wie SAP, Peoplesoft und J.D.Edwards aber auch mittelständische wie Navision und Sage KHK haben es Great Plains bereits vorgemacht. Vor allem für CRM-Best-of-breed-Hersteller die auf Microsoft-Basistechnologie aufsetzen, wie Pivotal, Onyx oder Frontrange dürften es jetzt noch schwerer werden, sich im Markt zu behaupten. Die etablierten ERP-Hersteller verfügen zum einen über eine installierte Basis, der sie ihre CRM-Funktionalität als echten Mehrwert anbieten können, und zum anderen bringt ihnen die tiefe Integration in ihre kaufmännische Software Vorteile. (hei) …mehr

  • AVM zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr

    Die AVM Computersysteme GmbH hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 170 Millionen Euro erzielt. Damit generierten die Berliner zwar um 14 Millionen Mark weniger Umsatz als im Jahr davor, meldeten aber dennoch „das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte". „Trotz der Schwäche im PC-Markt war es für uns ein gutes Jahr", resümiert AVM-Geschäftsführer Johannes Nill.Zurückzuführen, ist dies laut Nill vor allem auf die Neuauflage der ISDN-Karte „Fritz-Card", die „nahtlos an den Erfolg des Vorgängermodells anknüpfen konnte". AVM hält in Europa rund 50 Prozent des ISDN-Controller-Marktes, in Deutschland hat das Unternehmen 65 Prozent des Marktes inne. Seit Januar 2002 ist die Fritz-Card-DSL auf dem Markt. Sie soll zusammen mit neuen Bluetooth Produkten, wie zum Beispiel „Blue-Fritz", in diesem Jahr für Umsatz sorgen. (gn) …mehr

  • Canon: Geschäftsführer Stomm soll in Europa 300 Millionen Euro einsparen

    Roderich Stomm, 54, Geschäftsführer der Canon Deutschland GmbH, übernimmt mit sofortiger Wirkung auch die Position des „Executive Vice President" und „Head of Shared Services" von Canon Europa. Damit hält er das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers der europäischen Canon Hauptverwaltung im niederländischen Amstelveen inne und zeichnet als Leiter des Bereiches Shared Services verantwortlich für die Implementierung der paneuropäischen Finanzverwaltung, Logistik sowie des Beschaffungswesen. Stomm: „Die Vorgabe für gesamt Canon in Europa ist, 300 Millionen Euro einzusparen. Dies kann nur dann erfolgen, wenn unter anderem auch Prozesse wie Logistik, Back Office, Financial Shared Services oder der Einkauf europaweit zentralisiert werden. Da Deutschland größter Umsatzträger Europas ist, ist es sinnvoll, dass es durch meine Person federführend daran beteiligt ist." (mf) …mehr

  • Mein Masseur heißt Handspring

    Hätten Sie gedacht, dass Sie sich von einem Handspring−PDA aus der Visor−Familie massieren lassen können? Zwar hat der Organizer keine Hände, an ihn lässt sich aber das Springboard−Modul "Personal Massager" aus dem Hause Raynet Technologies stecken. Dieses Modul ist mit zwei flachen Elektroden verbunden, die – an den gewünschten Körperstellen angebracht – die ermüdete Muskulatur das Anwenders lockern sollen. Der PDA übernimmt dabei die Stromversorgung.Der Personal Massager basiert auf dem Prinzip der elektronischen Nervenstimulation. Dabei sorgen elektromagnetische Felder für ein künstliches Anspannen der Muskeln. Die Steuerung geschieht per Software am PDA, wobei der Anwender aus drei Modi mit unterschiedlichen Massageintensitäten wählen kann.Die W Deutschland GmbH bietet das Modul für 150 Euro an. (tö) …mehr

  • Commerce One tauscht Vertriebschef aus

    Commerce One beruft zwei Manager in die Geschäftsleitung mit direkter Vertriebsverantwortung für das US- und das internationale Geschäft. Bill Fraine übernimmt als Senior Vice President and General Manager für Commerce One die Verantwortung für International Operations und Robert Singsank wurde zum Senior Vice President and General Manager für die America Sales Region ernannt. Mark Biestman seit fünf Jahren Senior Vice President of Global Field Operations bei Commerce One, verlässt das Unternehmen. (hei) …mehr

  • Red Hats Embedded-Technologie für Intel-Prozessoren

    Für Intels Embedded-Prozessoren im Speicherumfeld, etwa den "IOP321 I/O", offeriert Red Hat eine komplette Entwicklungsumgebung. Sie umfasst diverse Open-Source-Entwicklungswerkzeuge, die Red-Boot-Firmware und das Echtzeit-Betriebssysteme E-Cos. Das ganze ist übrigens auf allen Intel-Prozessoren mit der X-Scale-Technologie "on board" lauffähig und kostet 2.500 Dollar. (rw) …mehr

  • Pseudo-Hacker: Bauernfang im Internet

    Immer öfter bekommen Surfer auf fremden Webseiten die Inhalte ihrer Festplatten angezeigt. Angeblich wollen Pseudo-Hacker-Seiten ihren Besucher so auf Sicherheitslücken aufmerksam machen. Doch weit gefehlt: Hinter der Aufforderung, sich ein entsprechendes Tool herunterzuladen, verbirgt sich meist nur ein 0190-Dialer. Dabei ist der Trick ganz einfach: Der Hacker zeigt in einem Frame den Inhalt des Laufwerks an. Die gesamten Daten sind jedoch nur im Browserfenster des Surfers zu sehen. Gibt der User nun selbst beispielsweise file://c: in die Adressleiste seines Browsers ein, sieht er das Gleiche. Der gesamte Datenverkehr spielt sich also nur im Browserfenster des Users ab, es werden keinerlei Daten an irgendwelche Server übermittelt. (kat) …mehr

  • Für Allnet-Partner: Oktoberfest, Wellness oder Werksbesichtigung

    Der Germeringer ITK-Distributor Allnet will seinen Kunden was Gutes tun: Fachhändler haben die Chance, „sich einen Tag auf dem Münchner Oktoberfest oder in den Thermen von Erding zu verdienen", lockt das Unternehmen. Voraussetzung: Der Kunde muss die Agfeo-Produkte „AS3x", „AS 40" oder Dect-Module bei Allnet kaufen. Der Startschuss für die Aktion fällt am 1. März, die Aktion läuft bis zum 30. Juni. Das Kunden-Incentive gilt jeweils für zwei Personen. Zusätzlich laden Allnet und Agfeo jeden Fachhändler, der mit den genannten Produkten mindestens 5.000 Euro Netto-Umsatz erreicht hat, zur Werksbesichtigung nach Bielefeld ein. (ch) …mehr

  • Gnadenlos: Carly Fiorina und Walter Hewlett zoffen sich im Web

    Wenige Wochen vor der Abstimmung (19. März) über die Fusion zwischen Hewlett-Packard und Compaq scheint der Streit zwischen Befürwortern und Gegnern endgültig zu eskalieren. HP schreibt Briefe an die Anleger und hat eine groß angelegte Anzeigenkampagne gestartet. Die hat vor allem ein Ziel: Den Gründer-Sohn und Fusions-Gegner Walter Hewlett als ahnungslosen Akademiker bloßzustellen. „Dieser Mann hatte nie einen Plan. Riskieren Sie nicht die Zukunft von HP und Ihr Investment für seine platten Sprüche", heißt es in einem der Briefe. Der giftet seinerseits zurück: „Know means no - Je mehr Sie über die Fusion wissen, desto mehr wollen Sie mit Nein stimmen". Den Rücktritt von Konzernchefin Carly Fiorina fordert er natürlich auch. Nachlesen kann man die Peinlichkeiten inzwischen auch im Web: Unter "VoteTheHPway" versucht das Konzern-Management Stimmung für den Deal zu machen, unter "VoteNoHPCompaq" schießt der Gründer-Sohn dagegen. (mf) …mehr

  • Im ComputerPartner-Test: elektronischer Notizblock mit Stift von Hexaglot

    Der "PC Notes Taker" von Hexaglot ist ein elektronischer Stift, mit dem man handgeschriebene Notizen und Zeichnungen bis zu DIN−A4−Größe direkt in den PC eingeben kann. Die Aufzeichnungen können gespeichert, per E−Mail verschickt oder in Dokumente anderer Anwendungen wie Word, Powerpoint oder Paint eingefügt werden. Der Käufer erhält für 99,90 Euro die Bas mit USB−Kabel, den Pen inklusive Standardmine und dreier SR41−Batterien, den Notizblatthalter, die CD−ROM mit der Software sowie die deutschsprachige Bedienungsanleitung. Das umfangreichere Online−Handbuch ist nur auf Englisch. Das Produkt leistet, was es verspricht, weist aber le ein paar Macken auf. Der praktische Nutzen ist fraglich, der Preis als Fun−Produkt zu hoch geraten. Daher nur Note Drei.Lesen Sie den ausführlichen Test in der ComputerPartner−Ausgabe 08/02. (tö) …mehr

  • Insolvenzantrag: Distributor Dino-Soft in Schwierigkeiten

    Knapp zehn Jahre hat sich Distributor Dino-Soft im Markt behauptet, jetzt ist er in ernsthaften Schwierigkeiten. Wie eine Mitarbeiterin des Unternehmens gegenüber ComputerPartner bestätigte, hat Dinosoft in der vergangenen Woche einen Antrag auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Der Vollsortimenter mit Sitz in Wilich bei Düsseldorf beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Neben den Produkten von Herstellern wie Lotus, IBM, Samsung, LG und Novell vertreibt das Unternehmen PCs und Notebooks der Eigenmarke „Dinotech".(st) …mehr

  • COS Computer Systems AG: Aus für IBM- und Compaq-PCs

    Die COS Computer Systems AG zeigt Compaq- und IBM-PCs die rote Karte: Der Verkauf wurde eingestellt, die Lager bei der Schweizer Distributionstochter COS Distribution AG(Ex-Alltron) in Mägenwil sind bereits geräumt, knapp 50 Mitarbeiter werden entlassen. „Wir haben einen Zopf abgeschnitten, der nicht in unsere strategische Ausrichtung paßt", so Kurt Früh, CEO der COS-Gruppe, gegenüber ComputerPartner.Nach der Übernahme des Distributors Alltron im April letzten Jahres habe sich das dazugehörige PC-Geschäft als Loch ohne Boden entpuppt: „Es gab Lagerbewertungsprobleme, wir hatten riesige Überbestände. Es ging um etwa 15 Millionen Schweizer Franken, die wir als Verlust verbuchen mussten", erzählt Früh. Ursprünglich habe man abwarten wollen, wie sich der Bereich entwickelt: „Doch die Situation hat uns wirklich schockiert. Wir mussten die Verlustquelle stoppen und haben erkannt, das dies nur mit einem rigorosen Schnitt geht: Wir mussten aufhören PCs zu vertreiben." Künftig werde man sich getreu der neuen Konzernstrategie vor allem auf Peripheriegeräte und Hardwarekomponenten konzentrieren.Sowohl IBM wie auch Compaq hätten ruhig reagiert. „Vor allem zu Compaq haben wir eine enge Beziehung, waren als Systemintegrator ein sehr guter Kunde", erzählt Früh. „Im Grunde genommen sehen es die Hersteller aber auch gar nicht so gerne, wenn man gleichzeitig als Systemintegrator und Distributor im Markt auftritt." Die Entlassungen der 45 bis 50 Mitarbeiter seien leider unumgänglich: Durch die Aufgabe des PC-Geschäfts würden bei der Distributionstochter fast 50 Prozent des Umsatzes (2001: 340 Millionen Schweizer Franken) wegfallen. „Künftig können wir darum eben nur noch 80 statt 130 Mitarbeiter bezahlen", so Früh. Die Belegschaft sei am Montag bei einer Betriebsversammlung informiert worden. Die COS-Gruppe wolle die Folgen des Stellenabbaus nach Kräften mildern und Härtefälle nach Möglichkeit vermeiden, verspricht Früh und zeigt sich zuversichtlich: „Es haben sich bereits Firmen gemeldet, die einige der betroffenen Mitarbeiter übernehmen wollen". Auswirkungen auf das neue Geschäftsjahr oder andere Gesellschaften der AG habe die Situation in der Schweiz aber nicht: „Die Abschreibungen wurde alle bereits im vergangenen Jahr verbucht." Für das neue Jahr zeigt Früh vorsichtigen Optimismus: „Der Januar ist für uns überraschend gut gelaufen", erzählt der Manager. Alle Gesellschaften - auch die deutschen Töchter - hätten ihre Ziele übertroffen. Allerdings habe man auch vorsichtiger kalkuliert: „Mit Wachstumsschüben von 30 bis 40 Prozent - wie im letzten Jahr - rechnen wir natürlich nicht mehr. Aber zehn bis 15 Prozent dürften für 2002 realistisch sein", so Früh. Dies führt der Manager vor allem auf neue Partner zurück: „Seitdem wir alle unter dem Namen COS firmieren, werden wir auch als großer und weitreichender Distributor anerkannt. Uns werden derzeit zahlreiche Verträge von neuen Lieferanten angeboten", freut sich Früh. Details werde man vielleicht schon zur Cebit bekannt geben können. - (mf) …mehr

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