Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Meldungen vom 15.04.2002

  • EMC verklagt Hitachi und Hitachi Data Systems

    EMC verklagte Hitachi Data Systems (HDS) und Hitachi Limited vor dem US-amerikanischen Bezirksgericht in Worcester, Massachusets und reichte eine Beschwerde bei der Internationalen Handelskommission (ITC) ein. EMC wirft HDS und dessen Mutterunternehmen Hitachi vor, unerlaubterweise Produkte in die Vereinigten Staaten importiert zu haben, die insgesamt sechs EMC-Patente verletzen. Vier dieser Patente sind laut dem Kläger die Grundlage für die EMC-Software "Symmetrix Remote Data Facility" (SRDF) und "Time-Finder". Die beiden anderen Patente betreffen Migration und Speicherung von Mainframe-Daten. Anscheinend versucht EMC bereits seit mehr als vier Jahren, das Patentproblem mit Hitachi außergerichtlich zu klären. Jetzt ist dem Speicherriesen wohl der Kragen geplatzt und er bat die ITC, den Import von Hitachis Patenrechts-verletzender Software zu stoppen. Es handelt sich dabei um die Produkte "Horc", "Hoarc" und "Shadow Image". (ce) …mehr

  • Stadt München geht auf Distanz zu Microsoft

    Auf den rund 10.000 PCs der Stadtverwaltung München werden in Zukunft möglicherweise keine Microsoft-Programme mehr laufen. Statt dessen drohen die Verantwortlichen des städtischen Amts für Informations- und Datenverarbeitung (AfID), auf das Linux-Betriebssytem und Star-Office von Sun umzustellen. Das berichtete die Süddeutsche Zeitung (SZ) am vergangenen Samstag im Lokalteil der Stadt München. Der wesentliche Grund für die geplante Abkehr von Microsoft ist die „unverschämte Lizenzpolitik“ der Gates-Company, wie die SZ einen AfID-Mitarbeiter zitiert. Es geht um viel Geld, die Rede ist von mindestens 4,5 Millionen Euro. SPD-Stadtrat Gerd Baumann, zugleich Leiter der IT-Abteilung der Landesversicherungsanstalt Oberbayern, in der SZ: „Mit allen technischen Tricks und Kniffen betreibt Microsoft eine Monopolpolitik, die eines Tages zu einer totalen und dann überaus kostspieligen Abhängigkeit führen wird.“Ebenfalls sehr kritisch sehen die Münchener IT-Experten den Umstand, dass bei der elektronischen Registrierung Daten von Stadtcomputern an Microsoft übertragen werden, die sie nicht einsehen können. Dazu AfID-Vize Helmut Hoefer: „Wir können nicht kontrollieren, ob Microsoft womöglich Zugang zu hochsensiblen Daten der Stadt gewinnt. Das ist inakzeptabel.“ Am Mittwoch will der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt eine Studie in Auftrag geben, die mögliche Alternativen zu Microsoft eruieren soll. (sic) …mehr

  • Xerox: Manager haben in die eigene Tasche gewirtschaftet

    Die US-Börsenaufsicht SEC erhebt schwere Vorwürfe gegen Kopiererhersteller Xerox, berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel": Mit Hilfe von Wirtschaftsprüfer KPMG habe das Management die Investoren systematisch in die Irre geführt und Geld in die eigenen Taschen gewirtschaftet. In der Klageschrift, die am Donnerstag bei einem New Yorker Gericht eingereicht wurde, übt die SEC ungewöhnlich scharfe Kritik an der Xerox-Führung. Das Management habe „Investoren in die Irre geführt und betrogen", heißt es in dem 39-seitigen Papier. Nach Erkenntnissen der Ermittler sei dazu über vier Jahre hinweg ein weitreichendes System von Bilanzierungstricks genutzt worden, das der Bereicherung der Topmanager diente. Xerox hatte sich Anfang der Woche bereit erklärt, die geforderten zehn Millionen Dollar Strafe zu zahlen und seine Geschäftsergebnisse für die Jahre 1997 bis 2000 neu zu ermitteln. Es handelt sich nach SEC-Angaben um die bisher höchste Strafe für solche Verstöße. Der Xerox-Verwaltungsrat muss außerdem ein Untersuchungsgremium zur Überprüfung der Buchführungsmethoden des Unternehmens einrichten. Dies hat die SEC am Donnerstag in Washington mitgeteilt. Bei den SEC-Vorwürfen geht es vor allem um die vorgezogene Verbuchung von Umsätzen für das Leasing sowie für Wartungs- und Finanzierungseinkünfte für verleaste Xerox-Geräte. Xerox konnte zwar den Wert der verleasten Geräte sofort verbuchen, doch hätten die Wartungs- und Finanzeinnahmen über die Laufzeit der Leasingverträge verrechnet werden müssen. Xerox verbuchte stattdessen mit Hilfe seiner Buchführungspraktiken die Einnahmen aus der Wartung und Finanzierung schneller als erlaubt. „Xerox hat seine Buchführung verwendet, um seine operativen Ergebnisse zu polieren und zu verzerren, statt sie genau zu beschreiben", erklärte Stephen Cutler, der SEC-Aufsichtsdirektor. (mf) …mehr

  • Nach der Ceyoniq-Pleite: Chef der US-Tochter bleibt cool

    In nur zwei Sätzen teilte die Softwarefirma Ceyoniq AG in Bielefeld am späten Freitag Nachmittag mit, dass sie beim zuständigen Amtsgericht Insolvenzantrag gestellt habe. Für nahe Beobachter des Unternehmens keine Überraschung, obwohl Vorstandschef Jürgen Brintrup auf der Hauptversammlung im März noch Optimismus verbreitet hatte. Schon angesichts der die Gewinn-und-Verlustrechnung des vergangenen Jahres konnte einem Angst und Bange werden. Bei einem Umsatz von 102 Mllionen Euro musste das Unternehmen einen Verlust (Ebit) von 105 Millionen Euro ausweisen. Vor allem die Übernahme der defizitären amerikanischen Firma Treev im Januar 2001 kostete viel Geld: 54 Millionen Euro Sonderabschreibungen. Der Chef der ehemaligen Treev und heutigen Ceyoniq Inc., David E. MacWhorter, hatte bereits am Freitag Abend angekündigt, die US-Geschäfte trotz des Insolvenzantrags der deutschen Mutter wie gewohnt weiter zu führen. Ohnehin mache er sich um den Fortbestand des Unternehmens keine Sorgen: An Firmen, die an einer Übernahme der ehemaligen Treev interessiert seien, mangele es nicht. Auch ein Management-buy-out sei nicht ausgeschlossen. (sic) …mehr

  • Maxdata hat im ersten Quartal keinen Grund zum Jubeln

    Im ersten Quartal 2002 setzte die Maxdata AG in Marl 152 Millionen Euro um und erzielte einen Gewinn (Ebit) von 0,5 Millionen Euro. Damit fielen die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahrs erheblich schlechter aus als im Vorjahr. Vor einem Jahr noch allerdings seien, teilte Maxdata mit, die Geschäfte noch viel besser gelaufen und das erste Quartal 2001 „überdurchschnittlich“ gut ausgefallen (Adhoc-Mitteilung). Im ersten Quartal 2001 lag der Umsatz bei 213 und der Gewinn (Ebit) bei 7,9 Millionen Euro. Obwohl der Maxdata-Vorsstand glaubt, „den absoluten Tiefpunkt“ erreicht zu haben, geht er von keiner nachhaltigen Marktbelebung in den kommenden sechs Monaten aus. Für das Gesamtjahr bleibt der PC- und Monitor-Anbieter bei seiner Prognose von 750 Millionen Euro Umsatz und acht bis neun Euro Ebit. (sic) …mehr

  • Wofür noch Applikationen, wenn man Windows hat?

    Windows für alles: Bedenkt man, dass Windows ursprünglich eine Bedieneroberfläche war, die den Anwender bei seiner täglichen Arbeit unterstützen sollte, hat sich Bill Gates Traum vom einem universellen Programm für alle Gelegenheiten schon fast erfüllt. Neben dem Internet-Explorer finden sich weitere zahlreiche Programme – alle unter dem Deckmäntelchen Betriebssystem – die das „Betriebssystem" weiter aufblähen. Als neusten Coup will Gates nun das Betriebsystem um eine Brenner-Software für DVDs erweitern. Auf der Windows Hardware Engeneering Conference, die diese Woche beginnt, wird es einen Vortrag geben, der sich genau mit dieser Thematik befasst. Darin wird sich Microsoft eindeutig für den DVD+RW-Standard stark machen. Die unter dem Codenamen „Longhorn" bekannte neue Windows-Version soll sich mit diesem Feature als Standardspeicherlösung für PCs und Unterhaltungselektronik etablieren. Diese Entscheidung wird das DVD-R-Forum aber hart treffen. Denn damit gewinnt DVD+RW wieder Aufwind. (jh) …mehr

  • STMicroelectronics, Philips und Motorola entwickeln Halbleiter zusammen

    Mit einem vorläufigen Budget von rund 1,4 Milliarden Dollar werden die drei Halbleiter-Hersteller STMicroelectronics NV, Philips NV und Motorola NV bis zum Jahr 2005 an der gemeinsamen Entwicklung von Halbleitern arbeiten. Wie die Unternehmen erklärten, werde das Labor in Crolles bei Grenoble das Projekt voran treiben. Das Ziel der gleichberechtigten Partnerschaft sei die rasche und kostengünstige Entwicklung von noch mehr integrierten Chips als bisher. Als Produktionspartner wurde die taiwanesische Halbleiter-Gießerei TSMC genannt. TMSC gilt auf diesem Gebiet weltweit als Marktführer. (wl) …mehr

  • Und wieder 5.000 weniger bei Lucent

    Der Kahlschlag beim TK-Ausrüster Lucent geht weiter. Wie das „Wall Street Journal" von Unternehmens-Insidern erfahren haben will, sollen zusätzlich bisherigen Planung sollen weitere 5.000 Jobs wegfallen. Die meisten der Stellen fallen durch neue Outsourcing-Verträge weg, außerdem werde in Bereichen weiter gekürzt, wo sowieso schon Personal eingespart werde. Eine regelrechte Restrukturierung werde es aber nicht geben. Wenn die neuen Entlassungen vollzogen sind, werden bei Lucent weltweit nur noch etwas mehr als 50.000 Menschen arbeiten - im Januar 2001 lag der Personalstand des Unternehmens noch bei 106.000.(st) …mehr

  • Unternehmen investieren wieder mehr in ihre Geschäftsprozesse

    In diesem Jahr werden die Unternehmen wieder mehr in ihre Geschäftsprozesse investieren als noch im Vorjahr. Laut einer Befragung von IT-Anbieter IDS Scheer, an der 150 Geschäftsführer und IT-Entscheider großer Unternehmen teilnahmen, plant jeder Dritte höhere Investitionen in Vertrieb, Marketing, Beschaffung, Auftragsentwicklung und Controlling. Dabei sei das oberste Ziel die Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Bezüglich dem allgemeinen Zustand der Geschäftsprozesse bewerten drei Viertel der Befragten diesen mit der Note drei. Die meisten Unternehmen (78 Prozent) haben jedoch den Nachholbedarf erkannt und die Geschäftsprozessoptimierung auf die Tagesordnung gesetzt. (kat) …mehr

  • Sony schließt Distributionsvertrag mit Adimpo

    Der Supply-Distributor Adimpo International vertreibt ab sofort Energy- und Storage-Produkte von Sony. Die Distributionsvereinbarung sieht die europaweite Vermarktung dieser Produktpalette vor. (bw) …mehr

  • Palm Os Collection 3 mit über 3.000 PDA-Programmen

    Zu einem Endkunden-Verkaufspreis von 29,95 Euro bietet die G Data Software AG die neue Softwarekollektion Palm OS Collection 3 an. Mehr als 3.000 Freeware-, Shareware- und Trial-Programme für Palm Os-basierte Handhelds werden auf 2 CDs angeboten.Im Programmpaket enthalten ist die Vollversion von „Pilot Install". Durch Umgehung des Hotsync bei einer Programminstallation sei eine erheblich schnellere Übertragung auf den PDA möglich. Pilot Install aktualisiere nur die gewünschte Software und starte keinerlei sonstige Synchronisations-Aufgaben wie Kalender-, E-mail oder Adressbuchsynchronisation. Zusätzlich könne der Anwender über dieses Programm, ohne zusätzliche Bildbetrachtungssoftware, Bilder im pgd- und bmp-Format direkt auf den Handheld übertragen.(bw) …mehr

  • Telekom-Konkurrenten sind sauer auf die Regulierungsbehörde

    Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Regtp) hat am vergangenen Freitag die neuen Gebühren veröffentlicht, die die Telekom für einen Anbieterwechsel im Ortsnetz verlangen kann. So darf die Telekom für die am häufigsten nachgefragte Variante, die einfache Übernahme eine Kupferdoppelader ohne zusätzliche Schaltarbeiten künftig statt 92,95 Euro nur noch 70,56 Euro berechnen. Auch die Kündigungsgebühren werden sich laut Regtp-Präsident Matthias Kurth bei den meisten Zugangsvarianten verringern: Wechselt ein Kunde zu einem Wettbewerber, müsse er künftig statt 38,06 nur mehr 34,94 Euro für die Kündigung einer einfachen Kupferdoppelader bezahlen. Während Kurth die neuen Tarife als positives Signal für den Ortsnetzwettbewerb rühmt, sind die Wettbewerber der Meinung, dass die Telekom wieder einmal viel zu gut davon gekommen ist: Als „bloße Zahlenkosmetik" geißelt der Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (Breko)in einer Erklärung. Jede Absenkung der Gebühren um weniger als 50 Prozent sei Makulatur und verschleiere die tatsächlich recht niedrigen Bereitstellungskosten, so der Verband.(st) …mehr

  • Juniper Networks mit 63 Prozent Umsatzrückgang

    Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002 musste der amerikanische Netzwerk-Anbieter Juniper deutliche Umsatzeinbußen und Verluste hinnehmen. Infolge der schwachen Nachfrage, so das Unternehmen, belief sich der Umsatz auf 122,2 (Vorjahresquartal: 332) Millionen Dollar; den Nettoverlust inklusive Abschreibungen auf Beteiligungen in Höhe von 30,6 Millionen Dollar bilanziert der Cisco-Konkurrent auf 46 (plus 58,6) Millionen Dollar, den Pro-forma-Gewinn auf 420.000 Dollar gegenüber 85,5 Millionen Dollar im ersten Quartal des Vorjahres. Junipers Geschäftsentwicklung spiegele die anhaltend geringe Investitionsbereitschaft von Netzwerkinfrastruktur-Kunden wieder, sagte CEO Scott Kriens. Er müsse Juniper jetzt so positionieren, dass es wieder von Telekommunikationsanbietern als Alternative zu Konkurrenten wie Cisco oder Nortel wahrgenommen werde. Ob die TK-Anbieter wieder auf den Juniper-Wagen aufspringen werden, ist offen. Im vergangenen Jahr verlor der Netzwerker allein im Routergeschäft ein Viertel seines Umsatzes, Cisco konnte dagegen seine Anteile stabil halten. (wl) …mehr

  • Wieder eine Systemhausfusion: diesmal im Westen

    Offenbar nimmt die Fusionsbereitschaft in der Systemhaus-Landschaft kein Ende. Nachdem erst letzte Woche das Zusammengehen der drei süddeutschen Unternehmen Bancotec, DV/D Systempartner und Positron zu Cellent AG bekannt wurde, kam es nun in Essen zu einer weiteren Ehe zu dritt. Die RW Tüv-Töchter Cubis, Cis und Aktaios schlossen sich zur Cubis Solutions AG zusammen. Während die alte Cubis AG vor allem als SAP-Partner der Branche bekannt war, zeichnete sich die CIS Communication Information Services GmbH hauptsächlich durch ihre Kenntnisse im Netzwerk-Bereich aus. Die Aktaios GmbH, ein Joint-Venture der beide erst genannten Firmen, spezialisierte sich auf Lösungen zur Personalwirtschaft. Den Vorstand den neuen Cubis AG bilden weiterhin Dieter Raiss als Vorsitzender und Rainer Rathgeber als Mitglied. Als dritter Mann stößt nun Jörg Becks dazu, bisher Geschäftsführer der Cis GmbH und Aktaios. Alle Mitarbeiter der drei Töchter, 150 an der Zahl, werden in der Cubis Solutions AG weiter beschäftigt, es gab keine einzige Entlassung. Doppelt oder gar dreifach vorhandene Abteilungen, wie etwa Marketing, wurden einfach zusammengelegt und personell aufgestockt. Große Ziele hat sich das fusionierte Systemhaus schon vorgenommen: So sollen im laufenden Jahre 23 Millionen Euro umgesetzt werden. 2001 erzielte die alte Cubis AG gerade mal einen Umsatz von umgerechnet 10,7 Millionen Euro. Auch das Dienstleistungsspektrum des neu geschaffenen Systemhauses ist breiter geworden: es reicht von SAP-Einführung, über Konzeption, Aufbau und Betrieb von Netzwerken bis hin zur Implementierung von eigen entwickelten Branchenlösungen. So hat etwa die Cubis AG Programme für Automobilzulieferer, für Kunststoff verarbeitende Unternehmen und für Dienstleister mit eigenem Außendienst im Portfolio. Hinzu kommt eine Beschaffungslösung, ein Überwachungssystem sowie diverse SAP-Pakete. (rw) …mehr

  • Raubkopien: Business Software Alliance startet Aktion Schonfrist

    Im unermüdlichen Kampf gegen den Einsatz illegaler Software versucht es die Business Software Alliance (BSA) diesmal mit Streicheleinheiten. Am 15. April soll in Berlin die Aktion Schonfrist anlaufen, die Unternehmen einen Monat lang Zeit geben soll, ihre Software-Bestände auf Programme ohne Lizenz zu überprüfen. Wer sich nicht sicher ist, ob die eingesetzte Software auf dem aktuellen Stand ist, könne sich bis zum 14. Mai registrieren lassen. Ähnliche Aktionen mit begleitender Aufklärungskampagne sollen in den USA und anderen europäischen Ländern bereits einige Erfolge hervorgebracht haben. Gerade bei kleinen und mittelständischen Betrieben bestehe nach wie vor großer Aufklärungsbedarf, heißt es auf der BSA-Homepage. 94 Prozent aller Unternehmenschefs seien sich über die rechtlichen Konsequenzen beim Einsatz illegaler Software nicht im Klaren. Dabei sieht das Gesetz bei Urheberrechtsverletzungen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren vor. (kh) …mehr

  • ZVEI erwartet Umsatzrückgang in diesem Jahr

    Die deutsche Elektrotechnik- und Elektronikindustrie mit insgesamt 865.000 Beschäftigten blickt auf die das Jahr 2002 mit Sorge. Laut dem ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) muss die Branche mit einem Umsatzrückgang von ein bis zwei Prozent rechnen.ZVEI-Präsident Dietmar Harting sagte, die Branche rechne frühestens im zweiten Halbjahr mit einer Konjunkturverbesserung. „Selbst wenn es vor dem gesamtwirtschaftlichen Hintergrund zu einem Wachstum kommt, so kann der Rückgang der ersten Jahreshälfte nicht mehr ausgeglichen werden", blickte Harting voraus.Das Geschäftsjahr 2001 war laut dem Verband „nach einem Start auf hohem Niveau durch eine kontinuierliche Verschlechterung geprägt". Der Gesamtumsatz habe die Prognosen nicht erfüllt und lag mit insgesamt 160,4 Milliarden Euro um 1,4 Prozent unter Vorjahresniveau. Im Dezember 2001 hatte der Verband noch ein Umsatzplus von mehr als zwei Prozent vermutet. Die Produktion in der Elektroindustrie wuchs im Jahr 2001 um 1,1 Prozent - auch hier war der ZVEI von drei bis vier Prozent ausgegangen. Weitere Zahlen zu der Entwicklung der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in den Jahren 1999 bis 2001 bietet der ZVEI unter dem folgenden Link an.(wl) …mehr

  • Online-Werbung kurbelt Offline-Umsatz an

    Der Erfolg von Werbekampagnen im Internet wird meistens nur an den unmittelbaren Online-Umsätzen gemessen. Nach Aussage des Marktforschungsinstituts Information Resources (IRI) existieren aber sehr wohl nachweisliche Effekte für den stationären Handel, wie eine aktuelle Untersuchung ergab.So erhöhte Online-Werbung zum Beispiel bei den großen Konsumgüter-Herstellern die Umsätze im Offline-Handel um durchschnittlich 6,6 Prozent. Die Online-Werbung beeinflusst den Konsumenten bei seiner Kaufentscheidung vor allem durch gesteigerte Markenbekanntheit. Nach Ansicht der Marktforscher wurden die Werbebotschaften auch intensiver wahrgenommen. Je nach ihrer Platzierung und Intensität konnte die Markenbekanntheit um 1,8 Prozent bis 23,9 Prozent gesteigert werden. (go) …mehr

Zurück zum Archiv