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Meldungen vom 22.05.2002

  • Wie man Suchmaschinen austrickst

    "Webmaster aufgepasst! Wer von Euch den Wunsch hegt, dass seine Website von allen gängigen Suchmaschinen gefunden und bei allen möglichen Suchanfragen auch ganz vorne gelistet wird, kommt um die sogenannte Cloaking-Technik nicht herum", behauptet zumindest Fantomaster.com, ein belgischer Anbieter von entsprechenden Werkzeugen. Es geht dabei darum, der Suchmaschine zu suggerieren, die eigene Website böte genau dies, wonach der Surfer genau sucht, auch wenn dies nur zu einem gewissen Grad zutrifft. Man hofft halt, dass der geneigte Online-Kunde doch bei der eigentlich gar nicht passenden Website "hängen" bleibt. Fantomaster.com liefert nun Listen der gängigsten Spider im Internet aus. Diese Bestandteile von Suchmaschinen durchstöbern ständig das Internet und versuchen die darin gefundenen Websites zu klassifizieren. Wer nun weiß, mit welchen Methoden diese Spider arbeiten, der kann sie mit Cloaking überlisten. (rw) …mehr

  • Sony: Linux-Kit für die Playstation 2 erhältlich

    Das Linux-Kit für die Playstation 2 von Sony ist nun auch in Deutschland erhältlich. Für 289 Euro erhält der Kunde unter anderem eine interne Festplatte mit einer Kapazität von 40 GB, einen Breitband-Netzwerkadapter, eine USB-Maus und Tastatur sowie die Linux-Software auf zwei DVD-ROMs. Um das Linux-Betriebssystem auf der Playstation 2 zu installieren, wird laut Sony zusätzlich eine Memory-Card sowie ein Computermonitor mit Sync-on-Green-Funktion benötigt. Es bestehe jedoch auch die Möglichkeit, nach der Erstinstallation das Betriebssystem so zu konfigurieren, dass sich ein TV-Gerät als Bildschirm nutzen lässt. Diejenigen User, die mit der Playstation 2 im Web surfen wollen, können ein zusätzliches Modem anschließen. (kat) …mehr

  • Intraware kauft CRM-Tochter von Bäurer

    Der ERP-Hersteller Bäurer und der Lotus Premier Partner Intraware planen eine Allianz im Bereich Customer Relationship Management (CRM): Demnach soll die auf CRM-Lösungen spezialisierte Bäurer-Tochtergesellschaft TPS Labs gegen Bargeld und Aktien an das Petersberger Software-Haus verkauft werden. Die auf Unternehmens-Software für mittelständische Betriebe spezialisierte Bäurer AG hatte die Vermögenswerte der TPS Labs erst im März 2000 aus deren Konkursmasse erworben. Die beiden finanziell angeschlagenen Unternehmen wollen gegenseitig ihre Kunden für die Produkte des anderen erschließen. Während TPS-Laps hauptsächlich Großkunden wie VW oder Hewlett Packard auf seine Referenzliste stehen hat, adressiert Intraware den Mittelstand – mit seinen Software-Lösungen für das CRM, das Geschäftsprozess-Management (GPM) und das Total Quality Management (TQM). (hei) …mehr

  • übernahme: Microsoft schlägt schon wieder zu

    Der Appetit des Software-Riesen Microsoft auf Hersteller von Unternehmens-Anwendungen ist auch nach der angekündigten Übernahme von Navision noch nicht gestillt: Jetzt verschlingen die Redmonder die Sales Management Systems Inc. (SMS), ein Hersteller von POS-Technologie(Point-of-Sale) für Einzelhändler. Microsoft will künftig eine Lösung anbieten, die die Windows-basierte Anwendung „Quicksell" für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) von SMS für das POS und Retail Management mit den Finanzlösungen von Microsoft Great Plains verbindet. Angaben darüber, wann es in Deutschland so weit sein wird, machte Microsoft nicht. Zunächst soll Quicksell in Europa als Stand-alone Lösung angeboten werden. In Amerika ist Microsoft da schon etwas weiter: Für 2.285 Dollar wollen die Redmonder im dritten Quartal in Amerika eine integrierte Lösung mit den Great Plains Produkten „Dynamics" und „Small Business Manager" anbieten. Die beiden Anwendungen sind in Deutschland nicht verfügbar. Branchenkenner rechnen aber seit langem damit, dass der Small Business Manager auch hier zu Lande das ERP-Portfolio von Microsoft ergänzen wird. Quicksell wird in Deutschland aber bereits seit gut fünf Jahren exklusiv von dem VAR Cogito vertrieben. Das Unternehmen habe bereits mehrere hundert Lizenzen von Quicksell verkauft. Der VAR übersetzt und lokalisiert die POS-Lösung und vertreibt sie auch über eine eigene Händlerorganisation. Wieviel Quicksell künftig in Deutschland kosten wird, gab Microsoft noch nicht bekannt. In den USA bietet der Software-Hersteller „Quicksell200" für 1.290 Dollar an. Die Quicksell-Produktlinie soll Internet-Plattform Microsoft Dotnet, den Datenbank-Server „SQL-Server" und Microsoft XML Web Services unterstützen. (hei) …mehr

  • Prototyp: Optische 100-Gbyte-Disk in Taiwan entwickelt

    Voraussichtlich im Jahr 2004 soll eine wiederbeschreibbare optische Disk mit einer Kapazität von 100 GByte auf den Markt kommen. Der Prototyp dafür wurde jetzt von einem Forscherteam der National Taiwan University (NTU) entwickelt. Die Disk arbeitet mit langwelligen roten Lasern, die man auch in DVD- und CD-Playern findet. Andere optische Disks arbeiten im Gegensatz dazu mit blauen Lasern. Die Kapazitätssteigerung wird laut den Entwicklern durch Near-Field-Technik erreicht, bei der der Fokus des Lasers in sehr geringem Abstand über dem Speichermedium positioniert wird. Dadurch wird die beugungsbedingte Auflösungsbeschränkung der klassischen Optik umgangen. Der Datenträger soll zu den gängigen CD- und DVD-Technologien kompatibel sein. Zu Nutzung muss laut NTU lediglich ein Upgrade des Player-Chipsets erfolgen. (gn) …mehr

  • Reste verschachert: Bertelsmann kauft Napster für’n Appel und ‘n Ei

    Lange gekämpft - und doch verloren. Was sich wie die Inschrift eines Grabsteines anhört, ist nun der Abgesang auf die anarchistische und angeschlagene Musiktauschbörse Napster. Trotz heftiger Gegenwehr der ehemaligen Vorstandsmitglieder, unter ihnen CEO Konrad Hilbers und Gründer Shawn Fanning, gegen den Aufsichtsrat des all- und vor allem übermächtigen Medienkonzerns Bertelsmann gingen die Reste der Tauschbörse für mickrige acht Millionen Dollar an Bertelsmann. Das Geld soll zur Befriedigung der Napster-Gläubiger verwendet werden.Ebenfalls befriedigt ist auch der Gütersloher Konzern. Der Mediengigant ist mit rund 85 Millionen Dollar der größte Investor und hätte im Falle eines Konkurses von Napster nur noch schwer Zugriff auf Technologie und Kundendaten erhalten. Aber genau diese beiden Vermögenswerte sind für Bertelsmann von besonderem Interesse.Jetzt versucht man, wie die üblicherweise wohlinformierten Kreise verlauten lassen, Napster in den „kontrollierten Konkurs" zu führen, um mit einer bereinigten „neuen Napster" - also ohne drohende Milliardenklagen der Musikindustrie - als Musikvertrieb starten zu können. Nun müssen die fünf großen Musikunternehmen, die immerhin 90 Prozent des Marktes beherrschen, nur noch bereit sein, dem geläuterten ehemaligen Erzfeind die dringend notwendigen Lizenzen für den Musikverkauf über das Internet überlassen. Das scheint jedoch fraglich. Noch fraglicher ist allerdings die Bereitschaft der Kunden, die bisher für lau die Mucke abgesaugt haben, dafür plötzlich Geld zu zahlen.(go) …mehr

  • Samsung: Der größte Plasmamonitor der Welt

    Samsung hat den weltweit größten Plasmamonitor vorgestellt. Das Modell „PS63P3H" bringt es auf 62 Zoll Bildschirmdiagonale und soll sich für den Einsatz als PC-Monitor, TV- und DVD-Bildschirm eignen. Das Gerät ist mit 89 mm relativ flach und bietet laut Hersteller die vom PC bekannte XGA-Auflösung (1366 x 768 Bildpunkte) und unterstützt HDTV (High Definition TV). Der Plasmamonitor soll gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen, der Preis steht allerdings noch nicht fest. (mf) …mehr

  • Kampfansage an Cisco: Juniper Networks kauft Unisphere

    Der Hersteller von Internet-Vermittlungsrechnern (Routern) Juniper Networks will das Siemens-Tochterunternehmen Unisphere Networks für rund 740 Millionen Dollar übernehmen. Davon bietet der Cisco-Konkurrent den Unisphere-Aktionären 375 Millionen US-Dollar in bar sowie 36,5 Millionen Aktien des eigenen Unternehmens an. Durch die teilweise Begleichung des Kaufpreises mit Aktien hält Siemens nach der Transaktion knapp zehn Prozent des Grundkapitals von Juniper Networks. Die Übernahme soll im dritten Kalenderquartal 2002 abgeschlossen werden Beide Unternehmen haben zusätzlich eine weltweite Partnerschaft auf dem Feld der IP-Infrastruktur und damit verwandter Systeme vereinbart. Diese soll die internationale Präsenz und Kundenbasis von Siemens mit dem IP-Produktportfolio von Juniper Networks zusammen führen. Während der Router-Spezialist durch die weltweite Vertriebspartnerschaft Zugang zu Siemens-Kunden in 190 Ländern bekommt, kann der Eletro-Riese als Systemintegrator nun Telekommunikationsbetreibern komplette Lösungen mit Soft-Switches, Gateways und IP-Vermittlungsrechnern anbieten. Der um das Überleben kämpfende Geschäftsbereich Siemens Information and Communication Networks (IC Networks) konzentriert sich mit seiner Geschäftsstrategie auf die Themen internetbasierte Konvergenz – also die Verschmelzung von Sprach- und Datentechnik – sowie auf Breitbandzugangstechnik für Betreiber und Firmenkunden sowie optische Netze. (hei) …mehr

  • Ab heute Auslieferung: Drei neue Chipsätze von Intel

    845G, 845E und 845GL heißen die neuen Chipsätze aus dem Hause Intel. Sie eignen sich nach Angaben von Intel besonders für den Einsatz in Unternehmen und sollen eine Basis für langlebige und stabile Desktop-PCs bilden, sowie IT-Ausgaben für Support und Validierung reduzieren. Alle neuen Chipsätze haben sechs integrierte Hi-Speed Universal Serial Bus (USB 2.0) Schnittstellen, die die 40fache Bandbreite gegenüber dem heute üblichen USB 1.1 bereitstellen. Mit USB 2.0 kann man beispielsweise CDs sechs mal schneller brennen, oder Daten mit der elffachen Geschwindigkeit für das Backup sichern. Für Unternehmen bietet USB 2.0 Flexibilität und Erweiterbarkeit und ermöglicht den raschen und einfachen Einsatz von Peripheriegeräten mit hoher Bandbreite, wie beispielsweise Scannern und DVD-Writern. Der 845G Chipsatz wurde für PCs auf Basis des Pentium-4-Prozessors entwickelt und enthält eine neue Generation integrierter Grafik - die Intel Extreme Graphics. Der Intel 845G Chipsatz richtet sich vor allem an die Desktop Marktbereiche von Verbrauchern und Unternehmen, in denen hohe Stückzahlen gefordert sind. Er unterstützt DDR- und SDRAM-Speicher und lässt optional den Einsatz einer diskreten Grafikkarte zu. Stabile Treiber für Grafik und Chipsatz von Intel sorgen für außergewöhnliche Zuverlässigkeit. Der 845E Chipsatz arbeitet mit diskreten Grafikkarten und bietet damit den Verbrauchern Flexibilität bei der Wahl der Grafiklösung. Er unterstützt DDR-Speicher. Ein dritter Chipsatz, der 845GL, wurde für PCs auf Basis des Celeron Prozessors entwickelt. Alle neuen Chipsätze bieten Surround-Sound mit verbessertem 20-Bit Audio für bessere Klangqualität. Mit ihrem 533 MHz Systembus bieten die 845G und 845E Chipsätze einen schnelleren Datenpfad innerhalb des PCs, der die Geschwindigkeit des Pentium 4 Prozessors vollends zur Geltung bringen soll und etwaige Flaschenhälse aufweitet. Bei einer Abnahme von 1.000 Stück kostet der 845G Chipsatz jeweils 46 Dollar. Bei gleichen Konditionen kosten der 845E Chipsatz jeweils 41 Dollar und der 845GL Chipsatz jeweils 33 Dollar. (jh) …mehr

  • Halbleiterverband beschwört bessere Zeiten

    Einen deutlich verbesserten Auftragseingang meldet der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) für den Monat April: Der Umsatz für Halbleiter lag im April 26 Prozent unter dem Vormonat. Verglichen mit den Monaten Februar und März, wo der Rückgang bei 37 respektive 34 Prozent lag, sei dies allerdings eine deutliche Verbesserung. Im zweiten Halbjahr rechnet der Verband wieder mit Steigerungsraten gemessen an den Umsätzen des Vorjahresmonats.(st) …mehr

  • Technische Störung

    Liebe Leserinnen und Leser,aufgrund einer technischen Störung war es uns heute leider nicht möglich, den ComputerPartner-Newsletter an unsere Abonnenten zu verschicken. Wir bitten dies zu entschuldigen. Sobald der Defekt behoben ist, wird Ihnen der Dienst wie gewohnt wieder zur Verfügung stehen. (mf) …mehr

  • Filzstift umgeht Kopierschutz bei Audio-CDs

    Eine erstaunlich einfache Methode, Kopierschutzmechanismen von Audio-CDs zu knacken, wird zur Zeit in einschlägigen Newsgroups diskutiert. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche. Demnach müsse lediglich mit einem handelsüblichen Filzstift oder Textmarker ein Strich auf den äußeren Rand der Silberscheibe gemalt werden. Die Nachrichtenagentur Reuters teilt mit, dass sich nach dieser Behandlung das aktuelle Album von Celine Dion "A New Day Has Come" problemlos in einem CD-ROM-Laufwerk abspielen und auf Festplatte kopieren ließ. Die CD ist mit Sonys Kopierschutz "Key2Audio" gesichert. Experten meinen, dass der Kopierschutz im äußeren Bereich der CD versteckt ist. Durch das Übermalen könne der Laser des Laufwerks den Bereich nicht auslesen und springe direkt zu den Audiotracks. Die Teilnehmer der Newsgroups betreiben weniger Ursachenforschung. Sie überziehen die Hersteller des Kopierschutzes mit Häme und fragen spöttisch, ob Sony demnächst den Verkauf von Filzstiften verbieten lassen will. (cm) …mehr

  • Preisrallye der Konsolenhersteller geht in eine neue Runde

    Kaum hat Microsoft den Preis für die Spielekonsole X-Box zum zweiten Mal gesenkt (ComputerPartner online berichtete), setzt auch die Konkurrenz wieder eine neue Preismarke: Passend zum Start der Fachmesse E3 hat die amerikanische Niederlassung von Nintendo diesen Montag den Preis für den Gamecube auf 149 Dollar gesenkt. Weltweit ist der Game Cube nach Angaben des IDG News Service mit bisher 4,5 Millionen verkauften Geräten in Führung, Microsoft will bis Ende Juni 3,5 bis 4 Millionen Exemplare der X-Box verkauft haben. (st) …mehr

  • BMC vielleicht bald Teil von EMC

    Gerüchten zufolge interessiert sich Speicher-Spezialist EMC bereits seit einiger Zeit für den Systems-Management-Anbieter BMC Software. "EMC will ein echter Datacenter-Player werden und nähert sich BMC sehr vorsichtig mit seinen Merger-Absichten", berichtet ein anonymer Insider dem "IDG News Service". Weiter sagte der Informant, dass EMC insbesondere Interesse an BMCs Framework "Patrol" habe. In den vergangenen sechs Monaten versuchte der Hardware-Hersteller EMC immer wieder, sich als Software-Anbieter zu etablieren, so auch mit der "Auto-IS"-Initiative. Der Informant sieht in der Erweiterung der Management-Software um die Technologie von BMC den nächsten logischen Schritt. "Das ist ein Wachstumsmarkt für EMC. Das gesamte Patrol-Framework ist eine gute Grundlage für System-Management. EMC will eine Software, die das gesamte Datacenter verwaltet, angefangen vom Applikation Server und alles was dazu gehört", so die IDG-Quelle. (ce) …mehr

  • Steffen John geht wieder zu ADI

    Lange war Steffen John nicht auf Jobsuche: Erst vor rund zwei Wochen kündigte sein Ex-Arbeitgeber, Windhorst Electronics, an, den Laden in Rahden dicht zu machen. Ab 1. Juni steht John jetzt als Direktor Sales und Marketing wieder bei Monitoranbieter ADI Germany GmbH auf der Gehaltsliste. Vor seinem Ausflug zu Windhorst war John Vertriebsdirektor bei LG in Villich - und davor Vertriebsmann bei ADI. (ch) …mehr

  • Junk-Mails: Bis zu 500.000 Dollar Strafe für Spammer gefordert

    Junk-Mails werden für viele immer mehr zum Ärgernis und in den USA womöglich bald mit einer Strafe von bis zu 500.000 Dollar geahndet. Das sieht zumindest eine Gesetzesvorlage vor, die von beiden großen Parteien unterstützt wird und am Freitag letzter Woche von einer Handelskommission des US-Senats eingereicht wurde. Brutale Pornographie und Kreditbetrug waren nicht das Ziel, als der Internetdienst eingeführt wurde, sie sind aber zur täglichen Erscheinung für die Nutzer eines E-Mail-Postfaches geworden", unterstrich der republikanische Senator Burns als Mitautor des Gesetzesvorhabens die Forderung nach Strafen zwischen 10 Dollar pro Junk-Mail bis zu einer Obergrenze von 500.000 Dollar für den Spammer. Darüber hinaus sieht der Gesetzesvorschlag vor, dass Versender von Werbemails künftig eindeutig nachvollziehbare Absenderadressen angeben müssen. Es ist jedoch zweifelhaft, ob sich dieser Passus gegen die Lobby der Werbeindustrie durchsetzen lässt.Laut einer Studie von Quris werden E-Mails unbekannter Herkunft von über der Hälfte der Amerikaner sofort weggeklickt. Selbst Permission-Marketing-Mails werden von 40 Prozent der E-Mail-Nutzer ungelesen gelöscht. 74 Prozent der Befragten äußerten den Verdacht, dass ihre E-Mail-Adressen von Unternehmen, bei denen sie registriert sind, an Dritte weitergegeben werden. 69 Prozent sagten, dass „Unsubscribing" (Abbestellung) von einer Liste keinen Zweck habe. Über 65 Prozent der E-Mail-Nutzer monierten, dass sie von Unternehmen, bei denen sie sich für Permission Marketing registriert haben lassen, zu viel Werbung zugeschickt bekommen. 59 Prozent meinten, dass die meisten Werbe-Mails für sie ohne Wert sind.(kh) …mehr

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