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Meldungen vom 07.06.2002

  • Microsoft kündigt Administrationssoftware für Netze an

    Mit der Administrationsoftware „TrustBridge" verspricht Microsoft, Unternehmens-, Partner- und Kundennetze „vertrauensvoll" zusammen arbeiten zu lassen. Die Software, die zusammen mit IBM und Verisign entwickelt wird, soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen - allerdings nur für „Dotnet"-Windows-Servernetze und damit in deutlicher Konkurrenz zur plattformunabhängigen "Liberty Alliance"-Initiative von Sun. Bei „TrustBridge" handelt es sich um eine Verzeichnis-Software, gespeichert auf lokalen Servern, mit der Administratoren die Vertrauensverhältnisse zwischen verschiedenen Netzwerken und Rechnern definieren können. Dieses Prinzip ist allgemein in LANs gängig; hier regeln „Vertrauensverhältnisse" die Verbindungen zwischen PCs und Routern und damit auch den Zugang zum Internet. Die angekündigte Software der Redmonder werde sich auf die Standardprotokolle SOAP (Simple Object Access Protocol)und HTML für Web-Services stützen. Für die Kommunikation mit Nicht-Windows-Rechnern soll das Microsoft-eigene Authentifizierungsprotokoll Kerberos eingesetzt werden. Laut Adam Sohn, Produktmanager bei Microsoft, wird die Software nur Unternehmen angeboten. Für private Nutzer stehe weiterhin die umstrittenen Passport-Dienste zur Verfügung.(wl) …mehr

  • Sonys neuer Organizer zum Knipsen und Musik hören

    Das Auffälligste am Organizer „Clié PEG-NR70V" von Sony ist sein Display. Nicht, dass es mit seiner Diagonallänge von 3,8 Zoll, seinen 320 x 480 Pixel und seinen 65.536 darstellbaren Farben besonders groß, besonders hoch aufgelöst oder besonders farbenprächtig wäre. Vielmehr lässt es sich um jeweils 180 Grad drehen oder umklappen. Zugute soll diese Eigenschaft vor allem Architekten, Maklern oder Gutachtern kommen, die Schnappschüsse von Gebäuden oder Gegenständen ihren Gesprächspartnern auch unterwegs direkt am Clié zeigen können – und zwar ohne den PDA aus der Hand geben zu müssen. Zu diesem Zweck hat Sony seinem jüngsten Organizer auch eine Digitalkamera verpasst, deren Objektiv sich im Gelenkarm zwischen Display und Rechnereinheit befindet. Die Kamera nimmt Bilder mit einer Maximalauflösung von 100.000 Pixel auf und speichert sie im JPG- oder PGP-Format. Zusätzlich ist der Clié PEG-NR70V mit einem Audioplayer ausgestattet. Das Gerät eignet sich zum Abspielen von Atrac3- und MP3-Dateien. Zu diesem Zweck ist ein Anschluss für Mini-Stereokopfhörer vorhanden. Das Innenleben des PDAs besteht unter anderem aus dem Dragonball-Super-VZ-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 66 MHz, 16 MB DRAM-Arbeitsspeicher und 8 MB Flashspeicher. Für die Kommunikation mit anderen Geräten sorgt ein USB-Anschluss, ein Steckplatz für Memory Sticks und eine Infrarot-Schnittstelle. Dank Letztgenannter soll der Clié sogar in der Lage sein, DVD-Player, Fernsehgeräte oder Videorekorder zu bedienen. Der Preis des Organizers beträgt 650 Euro. (tö) …mehr

  • Winzige Bauteile für Mobilgeräte aus dem IBM-Labor

    IBM will mit seinen neu entwickelten Microelektromagnetischen Systemen (MEMS) den Herstellern von mobilen Geräten eine Alternative zu einigen bisher verwendeten Komponenten bieten. MEMS sind mikroskopisch kleine elektrische Motoren oder anderen transistorische mechanische Teile, die auf einen Mikrochip passen. Da sich die Bauteile bei einer Temperatur von weniger als 400 Grad Celsius herstellen lassen, können sie direkt in Chips integriert werden, was laut IBM einen geringeren Stormverbrauch und höhere Performance zur Folge hat. Die kleinen Bauteile könnten beispielsweise passive Empfangskomponenten in Handys ersetzen. Bis zur Serienreife der Produkte werden allerdings noch einige Jahre vergehen. (ce) …mehr

  • UMTS-Auto von Daimler, Siemens und Sun

    In der Mercedes S-Klasse hat auch UMTS Platz. Das demonstrierte Daimler in Nizza. Partner der Stuttgarter sind Siemens, Sun Microsystems, T-Mobile, Jentro und die Universität Nizza Sophia Antipolis. Laut Daimler werden in dem Auto eine Reihe von „mobilen Multimedia-Diensten" vorgeführt, „die durch die Nutzung des breitbandigen UMTS-Mobilfunkstandards erstmals möglich werden". „Telematik-Dienste" und „Entertainment-Angebote" sollen laut Daimler den Kunden im Fond arbeiten lassen oder erfreuen. Unter anderem könnten Video-Konferenzen im Wagen abgehalten werden, wobei Übertragungsraten von maximal 384 KBit/s, im Schnitt 128 KBit/s zur Verfügung stünden. Natürlich stünde Kunden ein elektronisches Büro zur Verfügung. Werde die Arbeit langweilig oder sei sie getan, könne der Kunde wahlweise Internet-Dienste wie Video on demand oder Multi-Player-Spiele, allerlei Info-Angebote (Fußball!) und anderes mehr auf die Bildschirme in der Rücklehne bringen. Des weiteren werde ein ausgeklügeltes Offboard-Navigationssystem Informationen zum momentanen Standort via UMTS liefern. Für die schnelle Updates interessanter oder auch notwendiger Software werde Java sorgen, während für die UMTS-Infrastruktur T-Mobile und Siemens gerade stünden. Ob der Chauffeur zwischen sich und den Fond mitsamt dem Video-, Telefon- und Internet-Spektakel eine (standesgemäße) Trennscheibe hochfahren können wird, lässt Daimler offen. „Wir richten uns nach dem Wunsch des Kunden", dürfte heute die Antwort auf eine entsprechende ComputerPartner-Anfrage lauten. (wl) …mehr

  • Neues von Informix

    Seit dem Kauf von Datenbänkler Informix durch IBM ist es um die Informix-Produkte ruhig geworden. Allerdings zeigt sich die Informx-Gemeinde bislang zufrieden über die Unterstützung seitens IBM: Nicht weniger als 20 Updates bescherte der Datenbankriese den Informx-Adepten, darunter die Version 9.3 des Flaggschiffs IDS (Informix Dynamic Server). Version 9.4 soll im ersten Quartal 2003 ausgeliefert werden. Dennoch wartete die Fangemeinde des ehemaligen IBM-Konkurrenten auf ein Update der Datawarehouse-Software „Red Brick". Das solle nun im Herbst geschehen. Ferner werde auch die Highend-Datenbank „XPS" erneuert. Was im Einzelnen passieren wird, wollte IBM jedoch noch nicht sagen. Gespannt scheint die Informix-Gemeinde zu sein, ob IBM den Support für die Produkte verbessern werde. Auf der jüngsten User-Konferenz beklagten sich Anwender darüber, dass es zunehmend schwieriger werde, Support zu bekommen. Allerdings dürfte das nicht allein an IBM liegen, das eine Migration auf die hauseigene DB2-Datenbank für wünschenswert hält, sondern ebenso an Partnern, die sich nach und nach aus der Informix-Ecke zurückziehen. (wl) …mehr

  • Lizenz-Zuckerl: Microsoft gestattet Händlern Einsatz von Test-Software

    In der wirtschaftlich angespannten Zeit müsse man enger zusammenrücken, meint Software-Gigant Microsoft. Aus diesem Grund habe man sich dazu entschieden, das Lizenz-Programm für die Software-Grundausstattung der Microsoft-Partner zu ändern. Bezieher des sogenannten „Action Pack" dürfen die eigentlich nur für Test- und Schulungszwecke gedachte Software nunmehr auch im eigenen Betrieb verwenden. „Die Abonnenten erhalten nun die Berechtigung, die Software legal auch zu internen Geschäftszwecken einzusetzen", kommentiert Mittelstands-Chef Wolfgang Ebermann das Entgegenkommen. Diese Entscheidung wurde natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken getroffen: Microsoft hofft, dass Händler, die die Software selbst einsetzen, vermehrt dazu neigen, diese auch ihrer Kundschaft zu empfehlen. Das „Action Pack" (früher Microsoft-Software-Evaluierungs-Abonnement) ist speziell für kleinere Fachhandelsbetriebe mit fünf bis zehn Mitarbeitern gedacht. Neuabonnenten erhalten künftig pro Server-Produkt fünf Client-Lizenzen, Einzelversionen dürfen auf maximal fünf PCs zu eigenen Zwecken kostenfrei installiert werden. (cm) …mehr

  • Happy Day bei COS: Drucker zu Sonderkonditionen

    Die COS Distributions AG und Hewlett Packard veranstalten am 13. Juni 2002 einen Happy Day. An diesem Tag können Händler verschiedene Drucker zu Sonderkonditionen erwerben, verspricht COS. Zusätzlich wird unter den Bestellern ein HP Deskjet 3820 verlost. Für den Happy Day hat HP eine spezielle Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 06403-971510 und 06403-971520 können Kunden technische Fragen an zwei HP-Mitarbeiter richten. (kat) …mehr

  • Softline AG: durch Reorganisation und Entlassungen zurück zur Profitabilität

    Um wieder zurück zur Profitabilität zu finden, kündigt die Softline AG einen umfangreichen Reorganisationsprozess inklusive Entlassungen an. Der Vermarkter von PC-Software für den professionellen Anwender will seine strategische Ausrichtung europaweit vereinheitlichen und zusätzliches Umsatz- und Ertragspotential durch indirekten Vertrieb generieren. Im letzten Quartalsbericht (Stichtag 31.03.2002) bilanzierte Softline einen Fehlbetrag von 863.000 Euro, bei einem Umsatz von 21,723 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr, das am 30. Juni endet liegen die Prognosen bei 88 Millionen Euro Umsatz und einem Jahresfehlbetrag von acht Millionen Euro (inklusive 3,5 Millionen Euro Sonderabschreibung). Durch Kostensparmaßnahmen bei Personal und Logistik soll bereits im kommenden Geschäftsjahr 2002/ 2003, das schon am ersten Juli beginnt, 1,5 Millionen Euro eingespart werden. Im vergangenen Jahr sank die Mitarbeiterzahl bereits von 300 auf 258. Die jetzt noch übrigen 220 Beschäftigten müssen aber, nach Unternehmensaussagen nicht mehr um ihren Job bangen. Die drei Logistik-Lager in Offenburg, Metz und Marseille will Softline an einem Standort nahe der französischen Grenze zusammenlegen. Allein letztere Maßnahme soll bis zu 300.000 Euro im Jahr sparen. Vor allem in Deutschland will das Unternehmen den indirekten Vertrieb weiter ausbauen. Softline will einen eigenen Katalog für Fachhändler und Distributoren erstellen. Mittelfristig soll ein eigener Markenname und -auftritt für den Channel folgen. Den Umsatzanteil des indirekten Kanals will Softline damit von derzeit 65 auf 75 Prozent steigern. (ce) …mehr

  • Hewlett-Packard stellt dem Wettbewerb im Netzwerkbereich eine Abseitsfalle

    Bis zum 31. August 2002 läuft bei HP eine Upgrade-Aktion. Der Hersteller verspricht Fachhandelspartnern und Endkunden, die in diesem Zeitraum ihre Netzwerk-Infrastruktur mit HP Procurve Switches erneuern bis zu 200 Euro. Die Rückvergütungshöhe richte sich nach der Anzahl der Ports des zurückgegebenen Produkts. Diese müsse gleich oder niedriger sein, als die Anzahl der HP-Ports, die neu eingesetzt werden. Um dem Wettbewerb noch Eins reinzuwürgen, verdoppelt HP bei Produkten von Cisco, Nortel, 3Com, Extreme und Enterasys den Rückvergütungsbetrag pro Port. Die Abwicklung der Rückgabe sowie die Lieferung der Neuprodukte und Auszahlung der Erstattung soll über autorisierte HP-Partner abgewickelt werden. (bw) …mehr

  • Neue Netra-Server von Sun

    Zwei 1 U-niedrige Low-end-Netra-Servern hat Sun Microsystems auf der amerikanischen TK-Fachmesse Supercomm vorgestellt. Zum einen gibt es für ab 2.495 Dollar den Netra 120, der das Vorgängermodell „Netra T1" ablösen soll, und vor allem für Tk-Provider in Frage kommt. Dafür hat Sun ihm die Spezifikation NEBS (Network Equipment Building Standard) Level 3 spendiert, mit der unter anderem Softswitching zwischen normalen PSTN- (Public Switched Telephone Network) und IP-Netzen in Tk-Netzen möglich ist. Der Server läuft unter Solaris und bietet einen 550 Megahertz schnellen "Ultrasparc IIi" mit 512 KB Cache an sowie eine 36-GB-Festplatte. Zum anderen stellte Sun den Netra V 120 vor. Dieser, gedacht für Datencenter, aber auch SMB-Kunden, ist nahezu baugleich mit dem Netra 120; er enthält allerdings nicht NEBS. Dafür gibt es ihn auch als 650 MHz-Version sowie mit optional zwei 36 GB-Festplatten. Als Einstiegspreis gibt Sun ebenfalls 2.495 Dollar an. (wl) …mehr

  • Computex: SIS und VIA wollen auch ein Stück vom Grafik-Kuchen

    SIS und VIA wollen nun auch im Grafikmarkt mitmischen. Zwar kann im High-End-Markt keiner der beiden Nvidia und ATI das Wasser reichen, aber dafür können sie im Midrange-Bereich mit beeindruckenden Leistungen aufwarten.SiS stellte auf der Computex in Taiwan den AGP-8X-fähigen Chip Xabre und VIA den SavageXP vor. Der auf einem S3-Kern basierende VIA-Chip ist für das Low-End-Segment bestimmt. Dementsprechend gering soll der Verkaufspreis ausfallen. SIS will dagegen mit dem Xabre höher hinaus. Er soll eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Geforce 4 und den Radeon 7500 darstellen.(jh) …mehr

  • Tarox gibt Händlern Rechenhilfe an die Hand

    Der westfälische Distributor Tarox werkelt fleißig am Ausbau seines elektronischen Internet-Ladens. Der Anbieter von BTO-Rechnern gibt jetzt die Verfügbarkeit eines „Online-PC-Kalkulators" bekannt. Dahinter verbirgt sich ein Werkzeug, das es Wiederverkäufern gestatten soll, via Internet Desktop-PCs und Notebooks aus rund 150 angebotenen Einzelkomponenten zusammenzustellen, deren Verfügbarkeit zu prüfen und die Preise berechnen zu lassen. In einem nächsten Schritt stellt der IT-Grossist in Aussicht, dieses Tool auch für die Server-Produkte anzubieten. Tarox-Partnern bietet das Unternehmen zudem die Möglichkeit, das Bestellsystem in ihre eigenen virtuellen Shops zu integrieren. (cm) …mehr

  • Schutzloser Walkman

    Kaum ist er 23 Jahre alt, und schon verliert er seine Exklusivität. Die Rede ist von Sonys legendären „Walkman". Der oberste Gerichtshof in Wien entschied, dass der Name Walkman nicht mehr länger als geschützte Marke angesehen werden muss. Die Begründung: Der Begriff habe sich als gängige Bezeichnung für tragbare Kassettenabspielgeräte eingebürgert und könne somit als Marke nicht mehr geschützt werden. Sony hatte ein Verfahren gegen die Wiener Großhandelsfirma Timetron angestrengt, die Haushalts- und Unterhaltungselektronik im Fernen Osten herstellen lässt und vor allem in Osteuropa vertreibt. Die Wiener hatten tragbare Kassettenabspielgeräte unter dem Namen Walkman verkauft. Während des Verfahrens hatte der Anwalt der Wiener bewiesen, dass der Name Walkman im normalen Sprachgebrauch vertreten sei. Wer Walkman sage, denke nicht automatisch an das Sony-Produkt. Der Oberste Gerichtshof war der Auffassung, Sony habe nichts unternommen, damit sich „ein anderes Zeichen als Gattungsbegriff an Stelle ihrer Marke durchsetzt". Das Unternehmen hätte vielmehr tatenlos akzeptiert, dass das Wort in Wörterbüchern auftauche. Somit habe Sony „den Verlust seines Markenrechts hinzunehmen".Das Wiener Urteil kann nach Auffassung von Rechtsexperten auch über die Grenzen hinaus Bedeutung erlangen, da das österreichische Markenrecht schon der entsprechenden EU-Richtlinie entspricht. Ganz schön traurig für Sony. Hat mal jemand mal ein Tempo für mich, oh sorry, ich meine natürlich ein Papiertaschentuch?(go) …mehr

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