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Meldungen vom 19.06.2002

  • Proxim kauft Ageres Funk-LAN-Sparte

    Für 65 Millionen Dollar in bar wechselt die Funk-LAN-Sparte von Lucent-Tochter Agere Systems zu Funk-Spezialisten Proxim. Agere behält allerdings die Abteilungen, die Chips, Module und Karten für WLANs produzieren. Zugleich unterzeichneten die beiden Unternehmen einen Drei-Jahres-Vertrag, dem zufolge Agere Zulieferer für Proxim wird. Mit dem Erwerb sei Proxim nun Marktführer im Segment funkbasierte Netze, jubelt Proxim-CEO Jonathan Zakin, Sein Unternehmen decke jetzt vom kleinen Funk-LAN bis hin zum Wireless WAN alle Kundenansprüche ab. Agere, das Funk-LANs mit dem Label „Orinoco" auf der Basis des Standards IEEE 802.11x produziert, erklärte, es werde sich nunmehr darauf konzentrieren, als OEM die WLAN-Industrie mit Chips und Komponenten zu beliefern. Das Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge der führende Ausrüster des PC-Segments mit Funk-LAN-Techniken. (wl) …mehr

  • Schon wieder ein Elektronik-Filialist Pleite

    Zum zweiten Mal nach 1999 musste die Berliner Handelskette "Electronic von A-Z" Insolvenz anmelden. "Unser Unternehmen ist zahlungsunfähig", sagte die Geschäftsführerin Ilona Reulecke der "Berliner Zeitung". Jetzt müssen alte Bekannte wieder eine Lösung finden. Bereits vor drei Jahren war Reulecke Geschäftsführerin des Berliner Filialisten. Und auch der Insolvenzverwalter Rolf Rattunde war bei der ersten Pleite des Unternehmens an Bord.Das Unternehmen benötigt dringend Kredite, um den Geschäftsbetrieb weiterführen zu können. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" sind die Mai-Gehälter der Mitarbeiter nicht gezahlt worden. Betroffen von der Insolvenz sind 230 Mitarbeiter und 24 Auszubildende in 18 Filialen. Das Unternehmen wurde 1980 von Peter Bartelt gegründet. In seiner besten Zeit Mitte der 90er Jahre beschäftigte "Electronic von A-Z" rund 400 Mitarbeiter in 23 Filialen und setzte 100 Millionen Mark um. Geschäftsführerin Reulecke möchte zehn Filialen übernehmen und mit einem strafferen Sortiment einen Neuanfang wagen. Rund 120 Arbeitsplätze könnten so gerettet werden. Nach Angaben der "Berliner Zeitung" hat Berlins Wirtschaftssenator Gregor Gysi (PDS) Hilfe versprochen. Sollte die Rettung an fehlender Finanzierung scheitern, würde der Senat mit einer Bürgschaft einspringen. (sic) …mehr

  • Microsoft: "Biztalk"-Server für SMB-Unternehmen

    Die E-Commerce-Software BizTalk Server 2002 soll auch von mittleren und kleinen Unternehmen eingesetzt werden, findet Microsoft. So hat das Unternehmen jetzt zwei Pakete zusammengestellt- die "Standard" und die "Partner" Edition. Mit beiden Softwarepaketen können kleinere Unternehmen online Geschäftsprozesse und elektronischen Handel organisieren. Microsoft betont, die SMB-Ausgaben des BizTalk Servers enthielten den vollen Funktionsumfang der im Februar 2001 auf den Markt gebrachten Enterprise-Version, so dass kleinere Unternehmen über XML und Standardprotokolle wie SOAP agieren können. Für Deutschland steht vorerst allein der Preis der Partneredition fest. Für 999 Euro können Kunden auf einer Server-CPU zwei Applikationen mit bis zu zwei Handelspartnern betreiben. Wann die Standard-Edition auf den Markt komme, ist laut Microsoft Deutschland offen. In den USA wird die Standardversion zum Preis von 6.999 Dollar angeboten. Mit ihr können auf einem Server fünf internen Applikationen mit bis zu zehn Handelspartnern betrieben werden. (wl) …mehr

  • GE Compunet: kein Nachfolger für Schmietow

    Für Erwin Schmietow wird es bei GE Compunet keinen Nachfolger geben. Das erfuhr ComputerPartner aus dem Unternehmen. Schmietow wechselt zum 1. Juli als Chief Operating Officer zum Telekommunikationsanbieter O2 (vormals Viag Interkom) in München. Schmietow stand seit 1991 bei Compunet auf der Payroll und leitete dort seit 1998 als Vorstandsmitglied das Client-Server-Geschäft und war verantwortlich für strategische Kunden. Nach Rudolf Gröger, er kam im vergangenen Jahr von T-Systems als Vorstandschef zur damaligen Viag Interkom, hat sich das TK-Unternehmen wiederum mit einem Top-Manager aus dem Systemhausumfeld verstärkt. (sic) …mehr

  • Phonet: Geschäftsleitung bekommt Verstärkung durch Dirk Schlingmann

    Die Geschäftsleitung des ITK-Distributors Phonet Telecom AG hat Zuwachs bekommen. Dirk Schlingmann wird sich in Zukunft als neues Mitglied in der Geschäftsleitung um das Marketing und den Systemvertrieb der Bereiche TK-Systemlösungen und -Systeme kümmern. Schwerpunkt wird vor allem das Geschäft rund um die Produktfamilien Siemens Hicom und Alcatel Office sein. Er verstärk damit den anderen Part der Geschäftsleitung, Peter Unterberg. (gn) …mehr

  • IG Metall macht gegen IBM Deutschland mobil

    Die IG Metall macht gegen IBM Deutschland mobil. Karin Benz-Overhage, IG Metall-Vorstandsmitglied, kündigte an, „der konzernweit geplante Stellenabbau werde zu einer sehr harten Auseinandersetzung führen". Laut Informationen der IG Metall wolle die Deutschland-Tochter des IT Riesen rund 4.000 der insgesamt 25.000 Stellen streichen. Die Gewerkschaft macht folgende, unvollständige Rechnung auf: 317 DVO-Mitarbeiter sollen in die Frührente geschickt oder abgefunden werden; dem Mainzer Festplattenwerk mit seinen insgesamt 2.500 Mitabeitern drohe nach dem Joint-Venture mit Hitachi ein massiver Stellenabbau; schließlich versuche IBM landesweit, über 2.000 Arbeitsplätze abzubauen. Im Fall DVO sei nicht ersichtlich, argumentiert die Gewerkschaft im Einzelnen, warum IBM die vier Standorte schließen und 317 der insgesamt knapp 500 Mitarbeiter abfinden wolle. „Der EDV-Dienstleister hat 2001 sein bestes Geschäftsjahr erzielt", sagte Benz-Overhage. Es lägen keine wirtschaftlichen Gründe für eine Schließung vor. „Anstatt die Beschäftigen in rüder Form zu Aufhebungsverträgen zu nötigen, muss die IBM-Geschäftsführung mit den Arbeitnehmervertretern Verhandlungen aufnehmen", erklärte die Gewerkschaftlerin.Zum Mainzer IBM-Werk erklärte Benz-Overhage: „Dies ist ein Fall für die Europäische Kommission, weil damit das letzte Werk der IT-Industrie in Europa, das Speicherlaufwerke produziert, einfach geschlossen wird."Bei IBM ist man mit der Sichtweise der IG Metall nicht einverstanden. Grundsätzlich plane das Unternehmen keine Entlassungen. „Die Zahlen der IG Metall sind aus der Luft gegriffen", erklärte IBM-Sprecher Michael Kiess gegenüber ComputerPartner. Zwar stelle IBM derzeit niemand ein, doch Stellen würden allein durch „natürliche Fluktuation und freiwillige Kündigungen" frei. „Wir planen keine betriebsbedingten Kündigungen", so der IBM-Sprecher. Die DVO-Standorte würden geschlossen, da die DVO „konsolidiert werden muss", erklärte Kiess. „Die Kundenbasis an den vier Standorten ist weg." In diesem Fall sei richtig, dass die 317 Mitarbeiter entweder frühverrentet oder abgefunden werden sollten. Zur Zukunft des Mainzer Werkes erklärte Kiess, der mit Hitachi geschlossene Zulieferervertrag garantiere zumindest bis Ende 2003 den Fortbestand der Arbeitsplätze. Allerdings werde IBM rund 1.550 der 2.500 Arbeitsplätze durch die Kündigung von Zeit- und Studentenverträgen abbauen. (wl) …mehr

  • Sun sorgt für neue SAN-Infrastrukturen

    Sun erweitert seine Storage-Komplettlösungs-Angebote um eine ganze Reihe neuer Produkte und Services, die in der Sun Stor Edge Open SAN Architecture zusammengefasst sind. Mit dieser einheitlichen Architektur will Sun seinen Kunden den Aufbau größerer, heterogener SANs (Storage Area Networks) mit besserer Performance ermöglichen. Das Angebot besteht aus 2-Gigabit-Switchen verschiedener Hersteller, die auch zu 1-Gigabit-Komponenten kompatibel sind. Darunter ein neuer „Sun Stor Edge 2-Gigabit-16-Port-Switch". Support verspricht der Hersteller für Brocades 2-Gigabit-16-Port-Switch und 64-Port-Core-Switch, sowie für Mc Datas "Intrepred 6064 Director". Ebenfalls neu im Angebot bei Sun sind Single- und Dual-Port-PCI-HBAs (Host Bus Adapter). Mit diesen SAN-Infrastruktur-Angeboten möchten die Kalifornier ihr Engagement für offene Umgebungen demonstrieren. Neues kündigt Sun auch im Bereich Management-Software an. Der Hersteller erweitert seine Strategie "Sun One" (Open Network Enviroment) um den "Stor Edge Diagnostic Expert", ein Werkzeug, das beim Aufspüren von Problemen im SAN helfen soll. Hinzu kommen erweiterte Versionen der "Stor Edge Resource Management and Availability"-Suiten, die zentrale SAN-Verwaltung ermöglichen. (ce) …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner, Heft 24/2002

    Liebe Leserinnen und Leser, in der neuen ComputerPartner lesen Sie unter anderem: +++ Wo geht’s lang im Speichermarkt?Fakten und Trends von der IDC-Storage-Konferenz+++ Die KostenfalleWie teuer PDAs wirklich sindHersteller bestätigen: 4.600 Euro sind keine Seltenheit+++ „Wir sind auf dem Teppich geblieben"Hersteller und Disti: ein Porträt der Wortmann AG+++ Mit einem Bein im GefängnisWarnung an Händler: Lexmark jagt Grauimporteure+++ IBM: Software-Welten wachsen zusammen+++ Prototyp: flexible Folien-LCD von PhilipsMit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner-Redaktion. (cm) …mehr

  • Restrukturierung greift: Vivanco hält an positiver Prognose fest

    Der Vorstand der Vivanco Gruppe AG hat auf der Hauptversammlung in Ahrensburg ein positives Fazit der laufenden Firmen-Restrukturierung gezogen: Man gehe davon aus, dass noch 2002 wieder ein operativer Gewinn vor außerordentlichen Aufwendungen erreicht werde, so der Vorstand. Für das Gesamtjahr 2002 rechne Vivanco mit einem Umsatz von 164 bis173 Millionen Euro bei einem deutlich verbesserten Rohertrag von 88,4 bis 93,8 Mio. Euro. Insgesamt wird das EBT im Konzern minus 1,8 bis 2,4 Millionen Euro betragen.Das Unternehmen kündigte gleichzeitig eine neue rechtliche Struktur der Vivanco-Gruppe an, die die Restrukturierung abschließen soll. Die neue Struktur sieht die Bildung von zwei Teilkonzernen vor: Im Teilkonzern Vivanco werden alle Gesellschaften im In- und Ausland zusammengefasst - mit Ausnahme des Teilkonzerns Schwaiger, der weiter als eigenständige Einheit geführt werden soll. Eine Vielzahl von Tochtergesellschaften wird zudem durch Verschmelzungen zusammengefasst, davon erhofft man sich deutlich schlankere und übersichtlichere Strukturen. Die neue Gliederung soll im Laufe des dritten Quartals abgeschlossen werden. Die Kostenentlastung allein an den deutschen Standorten betrage für 2002 5,4 Millionen Euro, für 2003 etwa 9,5 Millionen Euro, so der Vorstand. (mf) …mehr

  • Azlan: Aussicht auf Gratis-Reise soll Cisco-Umsatz ankurbeln

    Noch bis Ende Juli haben Wiederverkäufer die Chance, ein Wochenendreise für zwei Personen wahlweise nach Lissabon, Paris, Hamburg oder Füssen zu gewinnen. Um ein Los für die Teilnahme zu ergattern, muss der Wiederverkäufer allerdings bestimmte Cisco-Produkte aus den Bereichen IP-Telefonie, Desktop Switching, Sicherheitslösung oder drahtloses Netzwerk einkaufen. Pro 1.000 Euro Umsatz bekommt der Partner dann ein Los zugesprochen. Ende Juni und Juli zieht dann eine Glücksfee den Gewinner des Reisegutscheins. Damit sich die Teilnehmer von der Richtigkeit der Auslosung überzeugen können, plant Azlan eine Internet-Live-Übertragung der Ziehung. (cm) …mehr

  • Infineon plus Motorola plus Agere = Starcore

    Unter dem Namen Starcore haben Infineon, Motorola und Agere ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Das teilten die drei Unternehmen am Dienstag in München mit.Hauptaufgabe des neugegründeten Unternehmens sei Entwicklung, Produktion und Vermarktung von sogenannten DSPs (Digitale Signalprozessoren), die hauptsächlich in Produkten der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik eingesetzt werden. Sie erlauben auf gleicher Hardwarebasis unterschiedliche Funktionen schnell und einfach zu implementieren. Beispielsweise kann man mit einem DSP Sprach-, Musik- und Videodaten verarbeiten oder den Chip einfach nur zur Steuerung des Handys einsetzen.Nach Schätzung von Infineon hat der weltweite DSP-Markt derzeit ein Volumen von rund fünf Milliarden Euro. Analystenangaben von Forward Concepts zufolge besitzt in dieses Marktsegment ein riesiges Wachstumspotenzial von etwa 27 Prozent per annum. Laut Infineon-Chef Ulrich Schumacher erreichen die drei Gründerfirmen derzeit einen gemeinsamen Anteil von rund 30 Prozent des weltweiten DSP-Marktes.(jh) …mehr

  • Internet für Blinde

    Das kostenlose Computerprogramm Webformator (Version 1.3) ermöglicht blinden Menschen, im Internet Tabellen und Seiten mit animierten Texten oder Grafiken anzusehen. Wie die Solinger Softwerker Frank Audiodata erklärt, werden diese Bestandteile einer Webseite „in einem separaten Textfenster blindengerecht aufbereitet, so dass ihn die vorhandenen Hilfsmittel (Sprache, Braille und ggf. Großschrift) auslesen können." Die Software, die den Internet Explorer (ab Version 5.01) voraussetzt, steht auf der Webseite der Solinger zum Download bereit. (wl) …mehr

  • Neue Initiative will Privatsphäre im Internet schützen

    Zehn Organisationen aus sieben EU-Ländern haben sich den Schutz der Privatsphäre der Internetnutzer auf die Fahne geschrieben und die European Digital Rights Initiative mit Sitz in Brüssel gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören auch zwei deutsche Gruppen, der Förderverein Informationstechnik und Gesellschaft e.V und der Chaos Computer Club (CCC).In Anbetracht der immer stärker werdenden Regulierungen von Internet und Privatsphäre sowie einer intensiven Überwachung in der EU seit laut CCC der Bedarf nach einer Zusammenarbeit zwischen europäischen Organisationen gewachsen. Als Haupttätigkeitsfelder gibt die EDRi auf ihrer Website die kritische Auseinandersetzung mit den Themen Vorratsdatenspeicherung (ComputerPartner online berichtete), Telekommunikationsüberwachung, Cybercrime-Abkommen, sowie Inhaltsfilterung an.(ch) …mehr

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