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Meldungen vom 24.06.2002

  • Softwareflicken für Excel und Word

    Wenige Wochen, nachdem in den Microsoft-Programmen Excel 2000, Excel XP und Word XP Sicherheitslöcher entdeckt wurden, hat der Software-Riese ein Sammel-Update für die Office-Software auf seine Homepage gestellt. Die Sicherheitslöcher ermöglichen Angreifern, auf attackierten Rechnern über Dokumente, die XML und Stylesheets enthalten, sowie über Makros für Arbeitsmappen und Zeichenformen beliebigen Programmcode auszuführen. Ein Update betrifft die so genannte „Mail-Merge-Lücke" in Word 2000 und XP. Hier können Angreifer mittels VBA-Makro (Visual Basic for Applications) beliebigen Code ausführen, wenn der Attackierte einen Serienbrief in der Textverarbeitung öffnet. Dem US-Softwareflicken sollen demnächst auch lokalisierte folgen. Die deutsche Version wird laut Microsoft in zirka zwei bis vier Wochen erhältlich sein. (wl) …mehr

  • HP: Heute werden die neuen iPaqs vorgestellt

    Hewlett-Packard wird amerikanischen Medienberichten zufolge heute seine ersten iPaq-PDAs seit der Übernahme Compaqs vorstellen. Die beiden Pocket PCs „iPaq 3950" und „iPaq 3970" sollen mit Intels XScale-CPU PXA250 mit einer Taktrate von 400 MHz ausgerüstet sein. Außerdem verfügen beide Modelle über einen SD-Karten-Slot für Erweiterungen, 64 MByte RAM, einen Lithium-Polymer-Akku, ein Farb-Display (240 x 320 Pixel, 16 Bit Farbtiefe) sowie einen verbesserten IrDA-Port. Mit Letzterem soll es möglich sein, die neuen iPaqs über die mitgelieferte Software von Universal Electronics auch als Fernbedienung zu verwenden. Die beiden iPaq-Modelle unterscheiden sich beim Flash-ROM (48 bzw. 32 Mbyte) sowie durch das beim 3970 integrierte Bluetooth. Der 3970 löst den bisherigen iPaq H3870 ab und kostet 749 Dollar, der 3950 ist als Nachfolger des iPaq H3850 gedacht und wird 649 Dollar kosten. (mf) …mehr

  • Chip-Herstellung: Neue Technologie sichert weitere Miniaturisierung

    Herkömmliche Methoden zur Herstellung von Transistoren auf einem Chip sind an ihre physikalischen Grenzen gestoßen: Bei Belichtung der Masken mit UV-Strahlen können die Abmessungen der kleinsten Strukturen 65 Nanometer (Millionstel Millimeter) nicht unterschreiten – dies ist genau die halbe Wellenlänge des eingesetzten UV-Lichts. Man könnte zwar zu kurzwelliger UV-Strahlung und damit auch zu kleineren Strukturen am Chip übergehen, aber das würde weitere Milliarden-Investitionen für die derzeit darbende Halbleiterindustrie bedeuten. Eine völlig neue Technologie zur Erzeugung von Kleinstbauteilen auf Silizium-Wafern hat nun das Nanostruktur-Labor an der Princeton-Universität entwickelt. Hierbei wird die Chipmaske (Negativbild) mithilfe eines Elektronenstrahls auf einer Quarzscheibe geätzt. Diese wandert auf den zu bearbeitenden Silizium-Wafer und ein Laserstrahl bestrahlt anschließend die ganze Fläche. Überall dort, wo das Licht die Glasscheibe trifft, schmelzt es die darunter liegende Siliziumschicht. Übrig bleiben nur die mit dem Elektronenstrahl weggeätzten Strukturen (Positivbild). Und da die Wellenlänge eines Elektronenstrahls im Nanometerbereich liegt, sind auch die damit erzeugten Siliziumbahnen nur einige Nanometer breit. (rw) …mehr

  • Bond lässt grüßen: So kommt das Handy in den Zahn

    Zwei Studenten vom Royal College of Art in London haben laut Newscientist.com den Prototypen eines Radio-Empfängers entwickelt, der so klein ist, dass er in einem Backenzahn Platz hat und dem Nutzer erlaubt, unbemerkt Nachrichten, wie zum Beispiel von einem Handy, zu belauschen. In dem Empfänger integriert ist eine Vorrichtung, welche die Radiosignale in winzig kleine Vibrationen umwandelt, die dann über die Oberkieferknochen direkt ins Innenohr des Trägers dringen und von ihm somit gehört werden können. Der James-Bond-Erfinder Ian Fleming hätte seine helle Freude daran gehabt. Den beiden jungen Erfindern James Auger und Jimmy Loizeau zufolge ist es auch relativ einfach, das Gerät mit einem Sender und Mikrofon auszustatten, um dann per drahtloser Verbindung mit einem Handy ohne Headset telefonieren zu können. Für die batterieunabhängige Stromversorgung denken Auger und Loizeau an einen ebenfalls in den Zahn eingepflanzten elektromagnetischen Minigenerator, der sich beim Essen, Sprechen oder Kopfdrehen immer wieder neu auflädt. (kh) …mehr

  • Qlogic greift Brocades umstrittenen Silk Worm 12000 an

    Laut der Online-Publikation Byte and Switch entwickelt der Hersteller von SAN-Komponenten Qlogic einen 64-Port Fibre-Channel-Switch, der sich gegen Brocades "Silk Worm 12000" positionieren soll. Das Produkt soll gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen, durch OEM-Partner verkauft werden und rund 1.000 Dollar pro Port kosten. Zum Vergleich: Hochverfügbare Direktoren von Mc Data oder Inrange kosten rund 2.500 Dollar pro Port. Der Hauptunterschied zu Brocades Silk Worm wird sein, dass Qlogic sein Produkt nicht als Direktor oder Switch der Direktorenklasse bezeichnen wird – eine Klassifikation, die Hochverfügbarkeits-Features impliziert. Stattdessen will Qlogic das 64-Port 2-Gigabit-Produkt als relativ kostengünstigen Switch für kleine und mittelgroße Unternehmen platzieren. Brocade kam in letzter Zeit bereits mehrfach ins Gerede, da OEM-Partner feststellten, dass der Silk Worm, anders als von Brocade angegeben, keine Hochverfügbarkeitsmerkmale besitzt. IBM hatte seine Channel-Partner bereits Mitte Mai darauf hingewiesen und EMC lässt seine Kunden ab sofort unterschreiben, dass sie die Beschränkungen des Produktes verstanden haben und verkauft den Silk Worm nicht einzeln, sondern nur in der Dual-Fabric-Konfiguration. (ce) …mehr

  • Taiwan: Ausländische IT-Unternehmen winken mit Mega-Bucks

    Hardware im Gesamtwert von 42,5 Milliarden Dollar, oder 15 Prozent mehr als im Vorjahr werden ausländische IT-Unternehmen in diesem Jahr in Taiwan und in festlandchinesische Produktionsstätten taiwanischer OEM-Partner einkaufen. Das geht aus einem vorläufigen Bericht des Ministry of Economic Affairs (MOEA) hervor. Allein Hewlett-Packard soll in diesem Jahr taiwanische Produkte in einem Gesamtwert von 15 Milliarden Dollar kaufen. Zusammen mit Dell, IBM und Apple werden sich die Einkäufe der größten amerikanischen Unternehmen in diesem Jahr auf 27,5 Milliarden Dollar belaufen, ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 22 Prozent am stärksten gewachsen sind im letzten Jahr die Einkäufe der japanischen Top-Five einschließlich Hitachi, Sony und Toshiba. Zusammen kamen sie letztes Jahr auf ein Investitionsvolumen von 4,41 Milliarden Dollar. Die wichtigsten Kunden aus Europa sind Actebis, Fujitsu Siemens Computers, Nokia, Philips und Siemens. Zusammen haben sie letztes Jahr Waren im Wert von 1,54 Milliarden Dollar geordert - ein Rückgang von 4,3 Prozent gegenüber 2000. Dem inseleigenen Market Intelligence Center (MIC) zufolge wird Taiwans Umsatz mit IT-Hardware in diesem Jahr um 17,5 Prozent auf 44,25 Milliarden Dollar wachsen, nachdem er im letzten Jahr mit minus 9,2 Prozent erstmals seit Dekaden rückläufig war. Für die Inselbewohner sind die rosigen Wachstumsprognosen allerdings wenig tröstlich. Denn immer größere Teile der Produktion fließen nach Festlandchina. Und so sind die Inlandsinvestitionen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres im Vorjahresvergleich um 40 Prozent von 2,16 auf 1,28 Milliarden Dollar geschrumpft. (kh) …mehr

  • Time Warner: Harry Potter unverschlüsselt

    In der englischsprachigen Ausgabe von „Harry Potter und der Stein der Weisen" (Harry Potter and the Sorcerer´s Stone) hat die amerikanische Produktionsfirma Warner Bros. (AOL Time Warner) offenbar vergessen, einen Kopierschutz einzubauen. Steckt vielleicht Absicht dahinter, ausgerechnet im größten Zielmarkt auf den Kopierschutz zu verzichten? Das wunderte auch Online-Redakteur Barry Fox vom Wissenschaftsmagazin Newscientist.com. „Kein Kommentar", kam zunächst von Warner UK. Schließlich behauptete das Unternehmen, dass „ein paar" DVDs und Videokassetten ohne Kopierschutz von Macrovision ausgeliefert worden waren.Den Schuh, dass der eigene Kopierschutz versagt, wollte sich der Warner-Partner jedoch nicht anziehen und reagierte prompt. Die Macrovision-Lizenzregeln sehen vor, dass alle DVDs und Videos für eine Region zu 100 Prozent geschützt werden, und wenn nicht, die geschützten Kopien mit einem Macrovision-Logo versehen sein müssen, führte Macrovision-CEO Bill Kreppick aus.Sollte Warner sich die Macrovision-Lizenzgebühr von fünf Cent pro Kopie gespart haben? Analysten vermuten, dass es sich dabei auch um einen Test handeln könnte, wie groß der Schaden durch illegale Kopien wirklich ist. Denn der ist zwar groß, aber nicht so groß, wie von der Filmindustrie immer wieder beklagt. Wie "Der Spiegel" berichtet, ist der Kopierschutz den Verbrauchern schon lange ein Dorn im Auge. Manche ziehen sogar vor Gericht und wollen ihr Recht auf eine Privatkopie einklagen. Abgesehen davon stellt für die Hackerszene ein Kopierschutz kein wirkliches Problem dar.Hier > noch ein kleiner Vorgeschmack auf den nächsten Harry-Potter-Film, der ab 15. November in die Kinos kommen soll. (kh) …mehr

  • Microsoft plant DSL-Zugänge - zu Microsoft

    Ab nächstem Jahr will Software-Riese Microsoft in den USA seinen MSN-Kunden DSL-Internetzugänge anbieten. Die Telefongesellschaft Verizon stehe mit ihren angeblich über 34 Millionen DSL-fähigen Verbindungen als Partner bereit. Der Breitbandzugang soll laut Microsoft monatlich zwischen 40 und 50 Dollar kosten und mit spezifischen Inhalten MSN-Kunden ins Netz locken. Etwas präzisere Details wollte Microsoft noch nicht bekannt geben. Microsofts MSN-Dienst hat bereits Vermarktungsabkommen mit SBC Communications, BellSouth und Qwest, doch Verizon soll nun bevorzugter Partner werden. Eigenen Angaben zufolge hat Verizon derzeit 1,4 Millionen DSL-Kunden.  (wl) …mehr

  • Toshiba-Notebooks: Trennbare Tastatur und tippbares Touchpad

    Toshiba bringt zwei neue Notebooks auf den Markt, die mit Sicherheit für Gesprächsstoff sorgen werden. Da ist zum einen das Modell "Satellite 1900−703", das als Desktop−Replacement angepriesen wird. Der Hersteller hat es mit einem 2,2 GHz schnellen Pentium−4−Prozessor (Desktop−CPU) und einer 40 GB großen Festplatte ausgestattet. Der 512 MB große Arbeitsspeicher ist auf zwei 256 MB große DDR−RAM−Module verteilt.äußerlich auffällig sind bei ihm in erster Linie zwei Dinge: auf der einen Seite das 16 Zoll große TFT−Display, das eine Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixel schafft und 16,7 Millionen Farben darstellen kann. Auf der anderen Seite die Tastatur, die sich im Bedarfsfall herausnehmen lässt. Dann übermittelt sie die Befehle per Funk, ebenso wie die zum Lieferumfang gehörende optische Maus.Zweiter Neuling im Bunde ist das Modell "Satellite 5100−503". Toshiba sieht seine Abnehmer vor allem im Soho− und Consumer−Markt. Als absolute Weltneuheit dürfte dabei das Touchpad namens "Cpad" gelten. Es kann nicht nur zur Maussteuerung hergenommen werden, sondern auch als LCD−Panel dienen. Zum Beispiel soll sich auf ihm eine Taschenrechnerfunktion ausführen lassen. Denkbar ist auch, das Cpad als Eingabefläche für die digitale Unterschrift zu verwenden.In einem späteren Entwicklungsstadium könne zudem die Anzeige des Displays auch auf dem Touchpad dargestellt werden, so Toshiba. Dies würde sich dann empfehlen, wenn man ein paar Leuten am Tisch eine Präsentation vorführt und dabei das Display des Notebooks um 180 Grad in ihre Richtung gedreht ist.Besondere Erwähnung verdient auch die mitgelieferte Infrarot−Fernbedienung. Mit ihr kann das Satellite 5100−503 aus der Ferne bedient werden – sei es beim Abspielen von Audio−CDs oder beim Steuern einer Powerpoint−Präsentation.Der Preis für das Satellite 1900−703 beträgt 3.349 Euro, das Satellite 5100−503 kostet 3.499 Euro. (tö) …mehr

  • Europas Topmanager: überbezahlt und egoistisch

    Die Mehrheit der Europäer meint, dass Top-Manager zu hohe Gehälter beziehen, häufig nicht ehrlich sind und vor allem eigene Interessen verfolgen. Dementsprechend würden knapp zwei Drittel aller Befragten es begrüßen, dass Bezüge von Spitzenführungskräften gesetzlich reguliert und die Entscheidung in Vorstandsetagen transparenter gemacht werden. Dies zeigt eine in Kooperation mit dem „Wall Street Journal Europe" durchgeführte Studie der GfK Research Worldwide, in der rund 13.000 Personen in vierzehn europäischen Ländern befragt wurden. So sind 70 Prozent aller Befragten in Europa der Meinung, dass Top-Manager zu viel verdienen. Ein Drittel der Befragten bezeichnet Führungskräfte sogar als definitiv überbezahlt. Dass Spitzenmanager gesetzlich dazu verpflichtet sein sollten, ihre gesamten Bezüge und Vergünstigungen offen zu legen, meinten zwei von drei der in Westeuropa Befragten. 56 Prozent der Westeuropäer und über drei Viertel der Bürger in Zentraleuropa halten eine Regulierung beziehungsweise Begrenzung der Gehälter von Spitzenverdienern durch den Staat für wünschenswert. In Deutschland sprechen sich allerdings 57 Prozent gegen solche Maßnahmen aus. Vorstandsvorsitzende (CEOs) stehen bei 83 Prozent der Befragten in dem Ruf, sich in erster Linie um ihre eigenen Interessen zu kümmern. Fast ebenso häufig vertreten sie die Ansicht, dass Top-Manager nicht immer ehrlich sind. Am seltensten glauben Deutsche, Holländer, Spanier und Polen mit jeweils 15 Prozent an die Aufrichtigkeit von Spitzenkräften. Nur ein Fünftel vertreten die Meinung, dass die Top-Führungskräfte sich auch um ihre Mitarbeiter kümmern. (mf) …mehr

  • Verkehrte Welt: Hewlett-Packard lässt Broschüren und Zertifikate von Canon drucken

    Alle anfallenden Broschüren von der Bedienungsanleitung bis hin zum personifizierten Zertifikat der Server-Systeme von Hewlett-Packard werden seit Oktober 2001 von Canon gedruckt. Bereits vor neun Jahren ist HP bei der Produktion dieser Druckdokumente vom klassischen Offset-Druck auf ´Print-on-Demand´ umgestiegen, Canon übernahm nun die Produktion. Ausschlaggebend für den Vertragsabschluss mit Canon war die genau auf die Bedürfnisse von HP abgestimmte Zusammenstellung der Produktionssysteme, berichtet der Hersteller. Canon lieferte für die Aufgabenstellung aus eigenem Haus hochvolumige Schwarzweiß- und Farbsysteme: Zum Einsatz kommen unter anderem sechs „Image-Runner 8500" mit einem Ausgabevolumen von 85 Seiten pro Minute sowie zwei Farbsysteme „CLC 5000" mit einem Ausgabevolumen von 50 Seiten pro Minute. Das monatliche Druckvolumen belaufe sich auf vier bis sechs Millionen Seiten unterschiedlichster Dokumente, wie zum Beispiel Bedienungsanleitungen, Zertifikate, Garantiebescheinigungen und CD-Booklets, so der Hersteller. Die Vielfalt der knapp 4.000 verschiedenen zu druckenden Publikationen reiche vom Einseiter bis hin zum über fünf Zentimeter starken Buch. Das hier ausgerechnet zwei der schärfsten Konkurrenten im Druckermarkt zusammenarbeiten, finden die Hersteller keinesfalls irritierend: „Canon und HP verbindet bereits seit einiger Zeit eine strategische Allianz im IT-Solutionbereich, sodass es im konkreten Fall nahe lag, dass Canon als Dienstleister für ´Print-on-Demand´ im Hause HP agiert," so Rolf Jünemann, Direktor Direktvertrieb der Canon Deutschland GmbH. (mf) …mehr

  • US-Kartellbehörde ermittelt gegen DRAM-Anbieter

    Eine ausgedehnte Untersuchung von DRAM-Herstellern hat das amerikanische Justizministerium eingeleitet. Es geht um angebliche Preisabsprachen im Speichermarkt. Betroffen von der Untersuchung der Antitrust-Abteilung sind die vier größten DRAM-Hersteller Samsung Electronics, Hynix, Micron und Infineon. Ferner werden die taiwanischen Chip-Produzenten Nanya und Winbond untersucht. Infineon und die fünf anderen Unternehmen bestätigten den Erhalt der Anfragen der US-Behörde und erklärten, sie würden selbstverständlich mit ihr zusammenarbeiten. Unklar ist bisher leider, was der Gegenstand der Untersuchungen sein soll. Die amerikanische Behörde bestätigte lediglich, sie habe eine „Untersuchung der DRAM-Industrie" eingeleitet. Im amerikanischen Rechtssystem geht die Ermittlung einer Anklage voraus; sie kann auch ohne rechtliche Schritte enden. Marktbeobachter machen geltend, die darbenden Halbleiter-Hersteller könnten versucht haben, mit Preisabsprachen unliebsame Konkurrenten aus dem Wettbewerb zu drängen. Ebenso könnten die Hersteller durch gemeimsam abgesprochene überhöhte Preise Gewinne abgeschöpft haben. Allerdings begleiten solche Vermutungen und Untersuchungen seit Jahren die Chip-Anbieter. Tatsache ist, dass im letzten Jahr ein ungewöhnlich rapider Preisverfall erfolgte, in diesem Jahr, umgekehrt, ein ungewöhnlich hoher Preisanstieg zu bemerken war. Und dass derzeit alle Anbieter unter der Nachfrageflaute am PC-Markt leiden. (wl) …mehr

  • Gefährliches Apache-Loch

    Die Versionen 1.3x und 2.0 bis 2.0.36 des Web-Servers von Apache müssen dringend durch die gerade erschienenen Updates (Version 1.3.26 und 2.0.39) ersetzt werden. Wie Apache bekannt gibt, könnten Hacker die alten Versionen für DoS-Attacken (Denial of Service) benutzen. Welche Auswirkungen sich auf unterschiedlichen Betriebssystemen ergeben, beschreibt Apache in seinem Sicherheits-Advisory. Der Fehler wurde von Sicherheitsspezialisten des Softwerkers ISS (Internet Security Systems) entdeckt. Die Vorgehensweise der IIS rief bei Apache allerdings Kritik hervor. Denn ISS stellte zwei Stunden, nachdem sie Apache über die Löcher informiert hatte, die Information ins Web. Der Sicherheitsspezialist begründete sein Tempo mit der Verbreitung des Apache-Servers: Er habe im weltweiten Web-Server-Markt einen Marktanteil von rund 63 Prozent. Apache hingegen erklärte indigniert, zwei Stunden sei zuwenig, um reagieren zu können. Im Übrigen erklärte Apache, der von ISS offerierte Patch schließe die Sicherheitslücke nicht. (wl) …mehr

  • Expert-Chef beschwert sich über bösen Media-Markt

    Stinksauer auf den Media-Markt ist Heinz Heer, Vorstandsvorsitzender der Händlerkooperation Expert in Langenhagen. "Mit wirtschaftlich unsinnigen Niedrigpreisangeboten soll die Konkurrenz platt gemacht werden", schimpfte Heer bei der Vorlage des Jahresabschlusses Ende vergangener Woche. Wenn es der Media-Markt dann geschafft habe, die kleineren Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, stiegen die Preise wieder, so der Expert-Chef. Trotzdem sind die 325 Mitgliedsbetriebe der Handelskooperation noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen - vorerst. Die Zahl der Läden ging zwar auf 530 leicht zurück, der Außenumsatz im Geschäftsjahr 2001/02 (31.3.) erhöhte sich aber um 4,3 Prozent auf 2,17 Milliarden Euro (inkl. MwSt.). Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Expert nur einen geringen Zuwachs, und das auch nur dann, wenn sich die konjunkturelle Lage verbessere und die Menschen ihre Kaufzurückhaltungen aufgeben würden, sagte Heer. (sic)  …mehr

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