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Meldungen vom 29.10.2002

  • Microsoft: Neuer Deutschland-Chef kommt von IBM

    Microsoft Deutschland hat einen neuen Geschäftsführer: Jürgen F. Gallmann wurde vom Erzrivalen IBM abgeworben, bekleidete dort seit Anfang 2002 die Funktion des Vice President Software. Zuvor war der 39-jährige mehrere Jahre bei Software- oder Beratungsunternehmen wie Ernst & Young beschäftigt. Als Nachfolger von Kurt Sibold wird er nicht nur den Deutschland-Chefsessel bei Microsoft inne haben, sondern gleichzeitig auch den Posten des Vizepräsidenten von Microsoft EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) übernehmen. Die Schnelligkeit, mit der Gallmann gefunden und bestallt wurde, erstaunt, nachdem Microsoft am vergangenen Donnerstag erklärt hatte, Sibolds Nachfolge wäre noch "völlig offen", man würde "erst in den nächsten Wochen" regeln, wer seinen Posten übernehme. (mf) …mehr

  • BMC Software mit passablen Quartalszahlen

    Trotz Branchenflaute konnte der texanische Netzwerk-Managemnt-Spezialist BMC Software das zweite Quartal (Stichtag: 30. September) seines laufenden Fiskaljahres 2002/03 mit einem Nettogewinn und passablen Umsatzzahlen abschließen. Laut dem Unternehmen setzte 292,2 (Vorjahresquartal: 295,1) Millionen Dollar um; der Nettogewinn betrug 10,1 (minus 53,3) Millionen Dollar. Allerdings verlor es operativ drei (minus 93,2 ) Millionen Dollar. Wenig verwunderlich ist, dass das BMCs Lizenzgeschäft von 131,5 auf 120,4 Millionen Dollar sank. Dagegen stieg der Wartungserlös von 141,2 auf 150,9 Millionen Dollar. Mit weiteren Dienstleistungen erwirtschaftete BMC 19.9 statt 22,4 Millionen Dollar im Vorjahrezeitraum. BMC-Oberster Bob Beauchamp zeigte sich optimistisch. Das Unternehmen habe auch in harten Zeiten erfolgreich gewirtschaftet; nun müsse der noch offene Remedy-Zukauf abgeschlossen werden. Er erwarte für das dritte Quartal sowie für das Fiskaljahr insgesamt Gewinn. BMC hat gerade Partnerschaften mit Sybase und IBMs Dienstleistungsabteilung „Global Services" abgeschlossen. (wl) …mehr

  • Devil: statt Friedhofsbesuch wird Allerheiligen umgezogen

    Am Freitag den 1. November, Allerheiligen, ruht bei der Devil Computer Vertriebs GmbH das Tagesgeschäft. Der Distributor stemmt vom 31. Oktober (ab abends) bis spätestens zum Morgen des 4. November seinen Umzug in das neue Unternehmensgebäude. ComputerPartner-Online berichtete. Mit dem Kauf des neuen Firmensitzes erhöht der Disti nach eigenen Angaben jetzt die Nutzfläche auf 5.250 Quadratmeter (vorher: 2.200 Quadratmeter). Auch künftigen Anbauten soll bei einer Grundstücksgröße von 18.282 Quadratmetern nichts mehr im Weg stehen. Am 4. November ab 8.30 Uhr will der Distributor für alle Kunden wieder erreichbar sein. Allerdings werden die 107 Mitarbeiter mit neuen Durchwahlen ausgestattet sein, die Kunden über die Homepage abfragen können. Außerdem wird Gernot Sonnek, Produktmanager und Einkäufer, nach zwei Monaten bei der Snogard Computer GmbH, wieder zu Devil zurückkehren. (ch) …mehr

  • Königs geht - Software AG sucht Nachfolger

    Erwin Königs, seit sechs Jahren Chef des Datenbankanbieters Software AG, und derzeit Vorstandvorsitzender, wird die Company verlassen. Wie das Unternehmen erklärt, werde Königs „auf eigenen Wunsch" am 29. April 2003, dem Tag der nächsten Hauptversammlung, demissionieren. Man sei in Darmstadt zuversichtlich, „in Kürze einen geeigneten Nachfolger präsentieren zu können". Der Abgang von Königs fällt in eine für die Darmstädter schwierige Zeit. Nicht nur, weil die Lizenzeinnahmen des Datenbankanbieters deutlich zurückgingen, wie das Halbjahresergebnis zeigte, sondern weil durch die unterbleibenden IT-Investitionen der technische Vorsprung, den der Datenbankanbieter mit der hauseigenen XML-Entwicklung „Tamino" bei XML-Datenbanken herausgearbeitet hatte, zunichte gemacht wird. Die Konsequenz: Die Software AG ist seit Monaten mit Restrukturierungen und Entlassungen beschäftigt. Die Zahlen zum dritten Quartal veröffentlicht das Unternehmen am kommenden Mittwoch.(wl) …mehr

  • Palm: Mit dem Tungsten in eine neue ära

    Mit dem Tungsten T will Palm eine neue ära bei Handhelds einläuten. Der Tungsten (englische Bezeichnung für Wolfram) arbeitet nun mit einer CPU von Texas Instruments, mit der Bezeichnung OMAP 1510. Der Prozessor wird mit 144 MHz getaktet und sorgt auch dank seines 16 MB Speichervolumens für flottes Arbeiten. Als Betriebssystem verpassste Palm dem Tungsten das brandneue Palm OS 5.0. Dieses Betriebssystem wurde komplett an den Texas Instruments Prozessor angelehnt. Ein Upgrade von älteren Palm−Versionen ist deshalb nicht möglich, da diese mit einem Motorola Prozessor arbeiten.Der Tungsten T ist das erste von einer neuen Reihe von Handhelds. In Nordamerika und in Großbritannien wird gleichzeitig auch der Tungsten W eingeführt. Dieser Handheld wurde um ein Tri−Band−Handy erweitert und besitzt zudem noch E−Mail−Fähigkeiten. Eine Minitastatur erlaubt auch deren Bearbeitung. Von Haus aus ist der Tungsten W nur mit einem Headset ausgestattet, von Fremdanbietern soll aber bald eine Aufsteckklappe mit integriertem Lautsprecher und Mikrofon erhältlich sein. Dieser Handheld ist mit einem Motorola Prozessor bestückt und wird dementsprechend mit dem Palm OS 4.0 ausgeliefert. Im nächsten Frühsajhr soll der Tungsten W auch auf dem deutschen Markt eingeführt werden. Ein Preis steht noch nicht fest.Der Tungsten T dagegen kostet 599 Euro. Dafür erhält der Anwender ein schickes Handheld im Aluminiumgehäuse, das sich bei Bedarf um gute zwei Zentimeter größer machen lässt. Laut Aussage von Palm wird die Eingabefläche bei 90 Prozent aller Anwendungen nicht benötigt. Meistens benutzt der Anwender unterwegs den Palm nur, um Adressen und Termine nachschauen zu können. Die Eingabefläche des Displays ist deshalb durch eine Abdeckung geschützt, was den Tungsten noch kleiner und damit noch eleganter aussehen lässt. Mehr dazu lesen Sie in der nächsten Ausgabe der ComputerPartner (44/02) (jh) …mehr

  • Ertappt: Microsoft entpuppt sich als Graffiti-Sprayer

    Letzte Woche stellte Microsoft seinen neuen Internetdienst MSN 8 vor. Im Zuge dessen Werbekampagne ließ der Redmonder Software-Riese quer durch New York City Hunderte von farbenfrohen Schmetterlingen (das Logo des Online-Dienstes) auf Gehsteige kleistern. Die Stadtverwaltung von Big Apple war darüber nicht erfreut und verdonnerte das Unternehmen zu einer Geldstrafe. Jetzt hat sich Microsoft entschuldigt und entfernt die Schmierereien wieder. Das berichtet unsere Schwesterpublikation PC-Welt unter Berufung auf CNN Online. …mehr

  • Nur für ITK-Promis: Exklusivtreffen vor der CeBIT

    Die nächstjährige CeBIT, die vom 12. bis 19. März 2003 stattfindet, beginnt in den Augen des Veranstalters Deutsche Messe AG eigentlich schon zwei Tage früher: mit dem "ICT World Forum @ CeBIT 2003" im Hannover Congress Centrum. Dabei handele es sich um ein "internationales Expertentreffen für Informationstechnologie und Telekommunikation", bei dem "Top−Entsche marktführender Unternehmen" und "hochkarätige Vertreter aus der Politik" über "technologische Trends diskutieren" und "wirtschaftspolitische Strategien erarbeiten", wirbt die Deutsche Messe. Für den 10. und 11. März 2003 sind zahlreiche Vortragsreihen, Expertengespräche und Diskussionsrunden zu ITK−Themen geplant. Derzeit stehen schon 18 Redner fest, darunter Bundeskanzler Gerhard Schröder, Nokia−CEO Jorma Ollila oder Lucent−CEO Patricia Russo.Am ICT World Forum kann jeder teilnehmen – vorausgesetzt, er besitzt eine persönliche Einladung. Diese lässt sich im Internet anfordern. Ob man sie aber tatsächlich bekommt, entsche ein "Einladungskomitee, bestehend aus führenden Persönlichkeiten aus dem I+K−Bereich". Auf diese Weise soll der Gästekreis auf ein hohes Niveau gebracht werden. Billig ist die Sache aber nicht: Die Teilnahme kostet pro Person 2.436 Euro. Wer sich bis Ende November anmeldet, muss nur 2.204 Euro zahlen. Das ICT World Forum ist nicht die einzige Neuerung im Rahmen der CeBIT 2003. Schon im Juli hatte die Deutsche Messe bekannt gegeben, im nächsten Jahr auch Unterhaltungselektronik zuzulassen und einen zusätzlichen Tag mit ermäßigten Eintritten einzuführen (ComputerPartner online berichtete). (tö) …mehr

  • Mit Linux Atomwaffentests simulieren

    Dass Linux nicht nur als Plattform für Web-, File- und Print-Server taugt, beweist die neueste Ankündigung von IBM. So wird Big Blue ihre Blue Gene getaufte Super-Computer-Familie definitiv unter Linux betreiben. "Wir hatten die Wahl zwischen einem extrem proprietären Betriebssystem und Linux", so Pilly Pulleyblank, Forschungsdirektor bei IBMs Server Systems Group. Man entschied sich für die Open-Source-Variante, weil sie eben offen ist, von vielen Entwicklern genutzt wird und ihr Potenzial als Plattform für Super Computing noch bei weitem nicht ausgeschöpft hat. Das erste Mitglied dieser Super-Computer-Familie, Blue Gene/L, soll 2004 oder 2005 das Licht der Welt erblicken. Es wird ein System aus 65.000 Prozessoren mit 16*1012 Bytes an Arbeitsspeicher sein und 200*1012 Operationen in der Sekunden durchführen können. In der Endausbaustufe 2005 oder 2006 wird Blue Gene sogar die Petaflop-Grenze erreichen. Das wären dann 1015 Fließkomma-Operationen pro Sekunden (peta floating operations per second). Mit derartiger Rechenleistungen würden Atombombentests endgültig der Vergangenheit angehören. Das US-amerikanische Kernwaffenzentrum Lawrence Livermore National Laboratory hat bereits Interesse am Linux-basierten Blue Gene Supercomputer gezeigt. (rw) …mehr

  • Neue Distributoren-Allianz will Broadlinern in Europa Paroli bieten

    Vier Partner aus dem europäischen Distributoren-Lager haben die European Wholesale Group (EWG) gegründet. Mitspieler der neuen Allianz sind die schweizer Also Holding AG (Muter der deutschen Also ABC Trading GmbH), die Copaco N.V. aus den Niederlanden, die italienische Esprinet S.P.A. und Westcoast Limited aus Großbritannien. Ziel der EWG: klare Positionierung gegenüber den global aufgestellten Herstellern und den Wettbewerb mit Broadlinern wie Ingram Micro und Tech Data auf europäischer Ebene eröffnen. Offiziell gegründet, haben die vier oben genannten Partner die EWG am 23. 10; die erste Pressekonferenz fand dann bereits am 26. Oktober in Genf statt. Auslöser für die Allianz war ein Partnertreffen bei Hewlett-Packard, bei dem das Management der vier Distributoren zufällig an einem Tisch saß. Die Basis für einen Austausch lag auf der Hand, denn alle vier Allianz-Partner gehören in ihren jeweiligen Heimatmärkten zu den „rentablen HP-Distributoren", so die EWG. In die Allianz bringt jedes Unternehmen seine Kunden-Datei, das Produktportfolio und sein Know-how mit ein. Nach Angaben der EWG beschäftigen die vier Partner insgesamt 1.400 Mitarbeiter, erzielen zusammen einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und beliefern in Europa 35.000 ITK-Wiederverkäufer. Die vier Distributionsunternehmen decken gemeinsam acht europäische Märkte ab (Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande, Italien, Großbritannien und Irland). Im deutschen Markt wird die Also ABC als Partner der Allianz mitarbeiten. Ein „besonderer Fokus" der EWG soll das derzeit vielumworbene SMB-Segment werden. Auch bei der Besetzung der EWG-Chefetage zeigt sich eine enge Verbindung mit HP: Alex Sozonoff wird Präsident der Allianz. Sozonoff war vorher Vice President Customer Advocacy bei HP und ist eigentlich seit dem 29. Januar dieses Jahres - nach 35 Dienstjahren bei dem US-Unternehmen - im Ruhestand. (ch) …mehr

  • Ingram-Geschäftsführer Schulz: Das Weihnachtsgeschäft fällt in diesem Jahr aus

    Gerhard Schulz, Sprecher der Geschäftsführung bei der Ingram Micro Distribution GmbH Deutschland in Dornach, glaubt nicht an eine kurz- und mittelfristige Verbesserung der Branchenlage. "Das Weihnachtsgeschäft ist in diesem Jahr nicht angesprungen, und ich sehe auch keine Anzeichen, dass dies noch passiert", sagte Schulz im Gespräch mit ComputerPartner. Derzeit liegen die Umsätze bei Ingram Micro auf Tagesbasis um fünf bis zehn Prozent unter Plan.Auch was das kommende Jahr betrifft, erwartet Schulz keine Verbesserung. Im Gegenteil: "Das nächste Jahr wird noch härter", befürchtet er. Er rechnet mit Konsolidierungen auf allen Ebenen der Branche, also bei Herstellern, Distributoren und Händlern. (sic)  …mehr

  • Handys: Margendruck zwingt Taiwans OEM-Industrie zum Upgrading auf GPRS

    Wie bei IT-Hardware werden immer größere Teile der Handy-Produktion nach Taiwan oder China verlagert, womit natürlich auch ein massiver Technologietransfer einhergeht. So sollen im zweiten Halbjahr 2002 nach Angaben des halboffiziellen Marktforschungsinstituts MIC in Taipei bereits fast 25 Prozent aller GPRS-Handys Made in Taiwan sein. Der Kunde merkt davon so gut wie gar nichts, denn auf den Geräten prangen weiterhin so erlauchte Namen wie Alcatel, Sony Ericsson,Motorola und Siemens. Selbst Nokia ist nicht 100 Prozent finnisch, denn viele der Schalen und integrierten Schaltkreise kommen von Hon Hai Precision Industries Co., das heißt ebenfalls aus Taiwan. Motorola lässt bei der Acer-Tochter Benq (Ming-Ji Tongxun) und bei Compal (Huabao Tongxun) produzieren, Sony Ericcson bei GVC und Arima, Alcatel ebenfalls bei GVC und Siemens bei Quanta (Guangda Diannao), neben Compal einer der größten Notebook-Produzenten der Insel. Taiwan wird in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich 15,8 Millionen Mobiltelefone produzieren, wovon rund 35 Prozent nach dem 2.5G-Standard GPRS gebaut sein werden. Für das Gesamtjahr 2002 rechnen die Analysten von MIC Taiwans Industrie mit 27 Millionen Handys (etwa 6,8 Prozent des Weltmarktes), wovon der größte Teil als OEM-Ware (Original Equipment Manufacturing) für den Export bestimmt ist. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Stückzuwachs von 109 Prozent, während der Wertzuwachs mit 92,6 Prozent deutlich darunter liegt. Auch bei Handys steht die taiwanische Auftragsfertigungsindustrie unter enormen Preis- und Margendruck, den sie nur durch hochwertigere Produktkategorien auffangen können. Dazu gehören in erster Linie Handys mit Farb-Display und MMS-Unterstützung (Multimedia Messaging Services), wie sie laut Benq-Vice-President Irvin Chen (Chen Shengwen) im nächsten Jahr bereits zum Standard gehören werden. (kh) …mehr

  • Office 11 im Test

    Rund 12.000 Tester weltweit für die Bürosuite Office 11 bemüht Microsoft seit ein paar Tagen. Diese sollen herausfinden, ob der Nachfolger der XP-Version tatsächlich, wie ein Gartner-Analyst dem Softwarekrösus unlängst riet, „unverwechselbar" ist und damit das Zeug hat, von Firmen als erste Wahl bei Office-Software eingesetzt zu werden. Version 11, die laut Microsoft „voraussichtlich" Mitte 2003 ausgeliefert werden wird, soll vor allem die Zusammenarbeit in Firmen verbessern. Dazu setzt Microsoft komplett auf XML (Extensible Markup Language) für den anwendungsübergreifenden Datenaustausch. Word-, Excel- und Access-Dateien lassen sich künftig im XML-Format speichern und in ERP- (Enterprise Resource Planning) und CRM-Software-Systemen (Customer Relationship Management) verwenden. Das Kollaborationstool X-Docs wurde eigens dafür geschrieben, dass Benutzer sich bei ihren neuen Aufgabe zurechtfinden.Die Wichtigkeit des Büropakets für Microsoft belegt nicht nur die weltweite Installationsbasis von 300 Millionen, sondern auch, dass Office rund ein Drittel des Gesamtumsatze von Microsoft ausmacht. Insofern macht dem Softwarekrösus der derzeit allenthalben bemerkbare Unwille von Firmen, sich mit einem weiteren funktionsmächtigen Office-Upgrade zu beschäftigen, schwer zu schaffen. Daran konnte auch die Microsoft-Offerte, eine Consumer-Version für ein Drittel (150 Dollar) der Vollversion (rund 450 Dollar) auf den Markt zu bringen, nichts ändern. Zudem interessieren sich Unternehmen für die konkurrierende Bürolösungen Staroffice von Sun beziehungsweise die Linux-Lösung „Open Office". Beobachter sind zudem gespannt, inwieweit Microsoft bis dahin die zugekauften ERP-Lösungen von Navision und Damgaard marktgerecht - für den SMB-Markt sowie größere Unternehmen - platzieren und in seine Dotnet-Strategie integrieren können wird. (wl) …mehr

  • Gartner: CD-Kopierschutz schadet nur der Musikindustrie selbst

    Mit ihrer Absicht, CDs künftig mit einem Kopierschutz zu versehen, wird die Musikindustrie nur den Zorn der Verbraucher auf sich laden und die eigenen Umsätze eher noch schmälern, statt vermehren. Das geht aus einer aktuellen Gartner-G2-Studie hervor. Grundlage der Studie ist eine Umfrage bei über 1.000 Verbrauchern in den USA. 72 Prozent von ihnen forderten die Möglichkeit, eine CD für den persönlichen Gebrauch kopieren zu können, 60 Prozent wollen damit auch Freunde und Familienangehörige beglücken. 82 Prozent meinten, dass man zumindest für Backup-Zwecke eine Privatkopie ziehen dürfen sollte. Gegen die Bestrebungen der Musikindustrie und der EU, Privatkopien künftig zu unterbinden, regt sich bereits Widerstand. Näheres erfährt man unter Privatkopie.net, wo sich auch eine Petition befindet, der sich bereits über 33.000 Nutzer angeschlossen haben. (kh) …mehr

  • IT-Security-Disti Allasso geht auf Händler-Roadshow

    Der auf IT-Sicherheit-Produkte spezialisierte Distributor Allasso packt derzeit seine sieben Sachen ein und begibt sich auf Reisen. Am 19. November 2002 in Stuttgart und einen Tag später in Frankfurt möchte das Münchener Unternehmen interessierten Händlern vor Ort Sicherheitslösungen vorstellen.  …mehr

  • Super-Abzocke mit 0190: Bis zu 900 Euro pro Anruf

    Mit immer dreisteren Ideen ziehen skrupellose Geschäftemacher den Kunden das Geld aus der Tasche. Bei einer neuen Abzock-Masche per SMS-Botschaft täuschen Anbieter von 0190-Diensten Handybesitzern per Kurznachricht vor, dass ihre Rufnummer für SMS-Werbung registriert sei. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, wird das Opfer aufgefordert, in einer Nachricht mitzuteilen, ob es weiterhin mehrmals täglich eine Werbe-SMS erhalten möchte. Wer sich darauf einlässt, bekommt die Botschaft vom Provider als kostenpflichtige Premium-SMS für satte 1,99 Euro abgerechnet.Im konkreten Fall hatte SMS-Großversender und Systemhaus Materna die teure Kurznachricht über das Netz von Vodafone versandt. Materna-Geschäftsführer Helmut an de Meulen ist über derartige Praktiken entsetzt und will sie eindämmen. Er droht seinen Vertragspartnern, die sich nicht an die Regeln halten, erst die gelbe, dann die rote Karte.Mit einen sofortigen Platzverweis sollte eine besonders üble Betrugsmasche geahndet werden. Wie das Magazin Computer Easy aufdeckte, versteckte sich diese hinter einer Anzeige in der Tageszeitung „Sie suchen einen Job? Rufen Sie hier an: 03301/90012345". Die Betrüger stellen einfach die Telefonvorwahl der Telekom (0330) für Service-Dienste vor die teure 0190-Nummer.Besonders undurchsichtig wird die Angelegenheit, wenn die versteckte Nummer zusätzlich gestückelt wird, etwa durch 01-03301-90. Und die Kunden müssen gegenüber dem Telefonanbieter beweisen, dass sie getäuscht wurden. Folgt dann nach der 0190 noch eine weitere 0, kann der Anbieter übrigens die Einwahl-Gebühren frei festlegen. Der derzeitige Rekord liegt bei 900 Euro pro Anruf.(go) …mehr

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