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Meldungen vom 08.11.2002

  • ComputerPartner-Chronik KW 45: Was bewegte die IT-Branche vor fünf Jahren?

    Wir haben mal wieder in unseren Archiven gestöbert. Wie gewohnt, erhalten Sie hier zum Wochenausklang eine Übersicht der Ereignisse, die vor fünf Jahren für Schlagzeilen in der Branche sorgten. Wir blicken auf die 45. Kalenderwoche 1997 zurück: * HP-Manager Sibold „Für die Assemblierer hat das letzte Stündlein bereits geschlagen." Mit neuen, flexiblen Fertigungsprogrammen will das Unternehmen vor allem den PC-Assemblieren das Wasser abgraben. Zudem wollen die Böblinger den Markt der kleinen und mittleren Unternehmen knacken (nachlesen). * Die Mär von Valetine oder der „Vermeisterungs"-Disput im Web. Die vielbeachtete Diskussion darüber, ob Computerfachhändler einen Meistertitel brauchen, wird derzeit unter Kollegen im World Wide Web geführt. Frischen Wind in den Disput brachte kurzfristig eine Stellungnahme der CDU-Redaktion. Doch dem Forum geht langsam die Luft aus - es fehlt an Argumenten (nachlesen). * PC-Schnäppchen bei Aldi, Lidl & Co.: Der ganz normale Wahnsinn! Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit locken die Lebensmitteldiscounter mit Sonderposten zu attraktiven Preisen. In diesem Jahr sind 200 MHz-Pentium-MMX-PCs der Renner. Händler fahren selbst mit Kleinbussen vor, um sich einzudecken (nachlesen). Weitere Kurzmeldungen: Direktvertrieb durch Online-Shop? Apple-Chef Dewald: Dort können nur Händler einkaufen Steht die Metro vor einem neuen Coup im PC-Geschäft? Viag AG dementiert Verkaufsgerüchte: „Computer 2000 bleibt bei uns" Allkauf: Durchbruch im Franchise-Geschäft lässt auf sich warten Europas Distributoren haben im abgelaufenen Jahr 1997 ganz gut verdient Personal- und Branchenmeldungen: Jürgen Franz, bis vor einem Jahr Channel-Manager bei IBM-Software, ist jetzt als „Relationsship-Manager" bei Magirus aktiv.Christoph Michel wird ab Januar 1998 neuer Vorsitzender der Geschäftsführung bei Sage KHK in FrankfurtDennis Rathjen, bislang Vertriebsleiter beim Erfurter Disti Thücob, steht ab Januar bei Batavia in Tiefenbach auf der Gehaltsliste.Schotten dicht: Festplattenhersteller Micropolis macht von heute auf morgen dicht.Die Redaktion ComputerPartner wünscht Ihnen ein schönes Wochenende!(cm) …mehr

  • Abkürzungen auf Produktverpackungen nerven die Endkunden

    Verwirrende Abkürzungen auf Produktverpackungen sind schädlich für das Geschäft. Das will das Unternehmen Iogear in einer Telefonumfrage erfahren haben. Zwar berücksichtigte diese Studie nur die Aussagen von 500 in Kalifornien lebenden Personen zwischen 18 und 45 Jahren, doch es gibt keinen Grund zu vermuten, dass in Deutschland andere Ergebnisse herauskommen würden. Nach Angaben von Iogear sind etwa dreiviertel der befragten Endkunden verärgert, wenn sie auf der Verpackung ihnen unbekannte Begriffe wie „SOHO", „CGI" oder „ISDN" lesen. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer beachten in einem solchen Fall das Gerät nicht weiter und lassen es im Regal stehen. Stattdessen würden es die Kunden lieber sehen, wenn die Funktionen der Produkte allgemeinverständlicher beschrieben wären. (tö) …mehr

  • Lexmark-Händleraktion: Rückvergütung für verkaufte Laserdrucker

    Mit einer bis zum 31.12.2002 befristeten Aktion versucht die deutsche Vertriebsfiliale des Druckerhersteller Lexmark, ihre "Lexrace"-Händler zu mehr Geschäftsaktivitäten zu bringen. Sie erhalten bis zu 430 Euro Rückvergütung je verkauften Laserdrucker der Serien E320/22, T520/22 und T620/22. Die gestaffelten Boni erhält jeder Händler, der einen Drucker verkauft hat und dies mit Hilfe eines ausgefüllten Anmeldeformulars Lexmark bestätigt. (wl) …mehr

  • Lange Bildschirmarbeit schadet der Gesundheit

    Lange Computerarbeit kann ausgesprochen gesundheitsschädlich sein. Zu diesem Ergebnis kamen Mediziner der japanischen Universität Chiba, nachdem sie mehr als 25.000 Büroarbeiter drei Jahre lang zu deren Arbeitszeiten, Schlafgewohnheiten, körperlichen und geistigen Beschwerden wie zum Beispiel Kopf-, Rücken- und Augenschmerzen oder Depressionen befragt hatten. Aufgrund der Auswertung der Antworten kommen sie zum Schluß: Wer länger als fünf Stunden täglich am Bildschirm arbeitet, kann körperliche Beschwerden - Kopfschmerzen und Haltungsschäden -, aber auch geistige Störungen wie zum Beispiel Schlafstörungen oder Beklemmungen erleiden, berichten die Mediziner in der Nummer 42 des Fachmagazins American Journal of Industrial Medicine. Der Rat der Mediziner lautet, man solle in jedem Fall seine Bildschirmarbeit auf weniger als fünf Stunden beschränken. Dass das aber nur bedingt hilft, haben die Antworten der Bildschirmgeschädigten ergeben. Sie klagen nämlich auch bei kürzeren Zeiträumen über körperliche Störungen oder Beeinträchtigungen wie zum Beispiel Kopf- und Gelenkschmerzen, steife Schultern oder übermüdeten Augen. Die Wissenschaftler fordern deshalb, es müssten die Zusammenhänge zwischen Computerarbeit und Gesundheitsproblemen noch genauer und umfassender untersucht werden - ein magerer Schluss, der, umgesetzt in die Tat, immerhin ihre eigenen Arbeitsplätze sichern würde. (wl) …mehr

  • Ein Handy-Aufkleber, der blinkt und leuchtet

    Designorientierte Handy−Besitzer und Personen, die Anrufe ohne Klingeln oder Vibrieren signalisiert bekommen möchten, sind die Zielgruppe des "Flash Stickers". Bei dem Produkt, das das Unternehmen European Production Management (EPM) vertreibt, handelt es sich um ein 29 x 12 Millimeter großes Handy−Accessoire. Der aus einer Kunststofffolie und einer Platine bestehende Aufkleber muss auf der Rückseite des Mobiltelefons in der Nähe der Antenne angebracht werden.Sobald der Besitzer eine SMS−Nachricht verschickt, empfängt oder telefoniert, beginnen die in der Platine integrierten LEDs zu blinken oder zu leuchten. Grund dafür ist das HF−Signal der Antenne: Dessen Strahlungsenergie während des Handy−Betriebs regt die roten, blauen, gelben oder grünen LEDs des Flash Stickers zum Blinken und Leuchten an.EPM betont, dass sich der 3,50 Euro teure Aufkleber problemlos entfernen ließe, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Flash Sticker könnten auf Wunsch mit jedem Motivaufdruck geliefert werden, funktionieren aber nur bei Handys in den D1− und D2−Netzen.ComputerPartner−Meinung:Höchstens etwas für die junge und hippe Handy−Generation. Für alle anderen eher hochgradig peinlich. (tö) …mehr

  • Onlinehändler Letsbuyit gibt auf

    Das Co-Shopping-Modell des 1999 mit großen Hoffnungen angetretenen Onlinehändler Letsbuyit verschwindet mitsamt dem Namen. Statt dessen werde Letsbuyit nun Delphinance heißen und sich auf Finanzgeschäfte konzentrieren, so das Unternehmen. Das gesamte Onlinehandelsgeschäft inklusive Vermögenswerte und Verbindlichkeiten habe man zum 30. September dieses Jahres an die Firma LBI Holdings verkauft; diese werde vom derzeitigen Letsbuyit-Management „kontrolliert". Letsbuyit, mittlerweile mit Holding-Sitz in Amsterdam, war 1999 in Schweden gegründet worden. Die Geschäftsidee des Unternehmen war, dass Privatpersonen sich online zu Einkaufsgruppen zusammen tun und derart als Gruppe höhere Rabatte beim Einkauf erhalten denn als Einzelkäufer. Doch die operativen Kosten konnten die Filialen in ganz Europa nicht einspielen; zuletzt machte das Unternehmen, das derzeit noch 23 Angestellte hat, nur noch ein paar Geschäfte in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. (wl) …mehr

  • Ingram Micro senkt bis Ende 2002 den Mindestbestellwert auf 100 Euro

    Ingram Micro reduziert ab sofort den Mindestbestellwert für seine Kunden: Bis zum 31. Dezember gilt in Dornach ein Mindestbestellwert von 100 Euro statt der seit Jahresanfang üblichen 250 Euro. Ingram Micro will mit dieser Weihnachtsaktion insbesondere den Kunden aus dem Small-Medium-Business-Bereich „in der aktuellen Marktsituation", so das Unternehmen, unter die Arme greifen. (ch) …mehr

  • Computerlinks: Wachstumskurs im 3. Quartal beibehalten

    Im laufenden Geschäftsjahr konnte die Computerlinks AG sich von Quartal zu Quartal steigern. Für 2003 ist Vorstandsvorsitzender Stephan Link zuversichtlich, dass die IT-Krise langsam, aber sicher ihrem Ende entgegen sieht. Computerlinks setzte im dritten Quartal 41,2 Millionen Euro; im Vorjahresquartal waren es noch 39 Millionen Euro. Das Ebitda konnte das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr von 2,3 Millionen Euro um 13 Prozent auf 2,6 Millionen Euro steigern. Damit erzielte die Computerlinks AG nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 118,2 Millionen Euro (Vorjahr: 119 Millionen Euro). Das Ebitda beziffert der VAD auf 7,1 Millionen Euro (2001: 8,4 Millionen Euro). Den Cash-Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit steigerte Computerlinks in den ersten neun Monaten von 2,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 8,2 Millionen in 2002.Das EBT (Ergebnis vor Steuern) gibt das Unternehmen nach drei Quartalen mit 2,1 Millionen Euro an. Die Rohertragsmarge konnte der VAD mit 21,3 Prozent auf dem Niveau des 2. Quartals des laufenden Geschäftsjahres halten. Wichtigster Umsatzträger war und bleibt bei Computerlinks der Bereich E-Security: Hier legte der VAD im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent zu: von 69,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 82,6 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr (Anteil am Gesamtumsatz: rund 70 Prozent). Mehr zu diesem Thema lesen Sie nächste Woche in ComputerPartner 45/02. (ch) …mehr

  • Gartner G2: SMS hat in Europa die E-Mail überholt

    Mehr Europäer nutzen heute schon SMS via Handy als E-Mail oder Internet. Den Marktforschern von Gartner G2 zufolge sind schon 62 Prozent der Erwachsenenbevölkerung in den größten westeuropäischen Ländern im Besitz eines Handys und 41 Prozent auf den SMS-Zug gesprungen. Aber nur 30 Prozent nutzen E-Mail und Internet. Zum Vergleich: Letztes Jahr lag der Anteil der SMS-Nutzer bei 28 Prozent und der der Internet-Nutzer bei 29 Prozent. Besonders beliebt ist SMS in Großbritannien. Dort liegt das Verhältnis der SMS- und Internet-Nutzer bei 49 zu 39 Prozent. In Deutschland sind es 43 zu 29 Prozent und in Frankreich 30 zu 25 Prozent der Erwachsenenbevölkerung. Laut Gartner könnte die SMS für eine Reihe von Aktivitäten, vor allem Marketing, auch bald mehr Bedeutung erlangen als das Internet. Voraussetzung für eine Akzeptanz bei den Kunden sei aber, dass die Mobilfunk-Betreiber auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Mobile Marketing drängen. Was die Zukunft des Mobilfunks der dritten Generation (UMTS oder kurz G3 genannt) angeht, bleiben die Analysten von Gartner weiterhin skeptisch. Denn die meisten Kunden wüssten noch nicht einmal ihre heutigen Handys im vollen Umfang zu nutzen. So bleibe daher fraglich, warum sie auf UMTS umsteigen sollten, zumal die hohen Investitionen letztendlich doch auf sie abgewälzt werden müssten. (kh) …mehr

  • Cisco legt gute Quartalszahlen vor, bleibt aber pessimistisch

    „Langfristig sind wir sehr optimistisch, aber kurzfristig gibt es viele Hindernisse." Mit diesem Ausblick, der weniger Umsatz in Aussicht stellt, vergällte Cisco-Chef John Chambers Analysten und Aktionären den Blick auf das laufende zweiten Quartal des Fiskaljahres 2002/03. Dabei hatte der weltgrößte Netzwerkausrüster durchaus passable Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Stichtag: 26. Oktober) ausgewiesen. Der Nettogewinn betrage 618 (Vorjahresquartal: minus 268) Millionen Dollar; den Umsatz gibt Cisco mit 4,8 (4.4) Milliarden Dollar an - ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Vor allem große Firmenkunden hätten vermehrt bei dem Netzwerker gekauft; sie machten derzeit 80 Prozent der Aufträge aus. Die Tk-Ausrüster hätten dagegen weniger als im Vorjahresquartal bestellt. Chambers prognostizierte sogar einen weiteren Rückgang der Tk-Investitionen in den kommenden Monaten. (wl) …mehr

  • Corel entlässt mehr als 20 Prozent seiner Angestellten

    Blaue Briefe verschickt Grafik- und Office-Software-Anbieter Corel an nahezu 22 Prozent der aktuellen Mitarbeiter - 220 Angestellte. Die Entlassungen betreffen nach Angaben von Corel alle Bereiche. Wie das Unternehmen mitteilt, soll mittels der Kündigungen erreicht werden, die Personalkosten an die geringer Einnahmen anzupassen. Man wolle (und müsse) wieder in Gewinnzone zurück - ein Vorhaben, das viele Analysten skeptisch stimmt, trotz der Bemühungen des kanadischen Herstellers, durch Abkommen mit PC-Herstellern wie Hewlett-Packard, Dell oder Gateway seine Software erfolgreicher als bisher im Lowend-Segment zu verkaufen. Corel rechnet vor, die Entlassungen würden jährlich Einsparungen in Höhe von rund zwölf Millionen Dollar bringen. Die Restrukturierung werden als Sonderbelastung im laufenden Quartal mit zwischen 5,8 und 6,3 Millionen Dollar abgeschrieben. (wl) …mehr

  • Zoff mit Microsoft: Das Aus für Sendos Smartphone Z100

    Der englische Handy-Hersteller Sendo hat anscheinend Zoff mit Microsoft. Das Entwicklungsprogramm für die Sendo-Smartphones auf Basis von Microsofts „Windows für Smartphones 2002" wurde eingestellt. Dies kann man einer Sonderankündigung auf der Homepage des Herstellers entnehmen. Die Folge: Das lang angekündigte Smartphone „Z100" ist zwar inzwischen fertig, wird aber nie das Licht der Welt erblicken. Wörtlich heißt es in der Mitteilung: „Wir sind sehr enttäuscht, dass wir das Z100 nicht auf den Markt bringen." Bei Sendo Deutschland bestätigt man auf Anfrage von ComputerPartner, dass „sämtliche Zusammenarbeit mit Microsoft" beendet sei. Microsoft war bis Redaktionsschluss zu keiner Stellungnahme bereit. Der Wortlaut der Sendo-Meldung lässt allerdings vermuten, dass es zwischen den beiden Herstellern heftig gekracht haben muss. Außerdem heißt es in branchennahen Kreisen, die Kündigung habe Microsoft unvorbereitet getroffen.Das Z100 hat Sendo nach eigenen Angaben „die führende Position bei der Entwicklung von Smartphones" beschert. Es wurde auf der Cebit dieses Jahres als das „weltweit erste Multimedia-Handy" vorgestellt, sollte ursprünglich in kleiner Stückzahl ab April gefertigt und ausschließlich über Netzbetreiber vertrieben werden. Kurz darauf gab Sendo bekannt, dass zusätzlich die Java-Technologie von Tao in das Z100 integriert werde. Mit dem Smartphone sollten unter anderem Businessanwendungen wie Viewer für Word und Excel möglich sein. Im August schließlich wurde das Z100 zudem noch mit der Plattform „Amiga Anywhere" ausgestattet. Die tatsächliche Markteinführung mit großen Stückzahlen verschob sich allerdings von Woche zu Woche. Gleichzeitig mit der Kündigung an Microsoft hat der Hersteller bekannt gegeben, man habe die „Series 60 Plattform" von Nokia lizenziert. Das Unternehmen begründete diesen Schritt damit, dass man bei Nokia auf den Quellcode zugreifen und so die Produkte besser auf die Bedürfnisse der Netzbetreiber zuschneiden könne. Bei Microsoft sei dies nicht der Fall. Damit schließt sich Sendo der Symbian-Gemeinde an, zu der neben Nokia auch Samsung, Siemens und Matsushita gehören. Es schaut so aus, als hätte Microsoft eine Schlacht im Kampf um den offiziellen Smartphone-Standard verloren. (gn) …mehr

  • Tablet-PCs: Microsoft gibt sich euphorisch, Marktforscher wiegeln ab

    Gestern haben mit der Einführung von Microsofts Spezial-Edition von Windows XP Tablet-PCs offiziell das Licht der Welt erblickt, Test-Produkte sind allerdings schon seit etlichen Wochen auf Reisen. Während einige Hersteller, allen voran der Software-Riese selbst, euphorisch sind, sind die Marktforscher von raschen Erfolg der Geräte weniger überzeugt. Microsoft Taiwan geht dagegen davon aus, dass viele einheimische Notebook-Hersteller bis Ende des Jahres auf den Zug aufspringen werden. Die Produktion bei Acer (Hongji Diannao), FIC (Dazhong Diannao, First International Computer Inc.), Tatung Co. (Datong), und Via Technologies Inc. (Weisheng Dianzi) läuft bereits auf Hochtouren. Auch US-Unternehmen wie Paceblade, Viewsonic und Hewlett-Packard (HP) lassen in Taiwan produzieren. Gute Absatzchancen erwarten sie sich nach Verfügbarkeit der chinesischen XP-Version eine Woche später vor allem auch auf dem chinesischsprachigen Markt, da viele Chinesen mit den zum Teil recht komplizierten herkömmlichen Eingabemethoden noch auf dem Kriegsfuß stehen. Tablet-PCs kommen dagegen von Hause aus mit Handschriftenerkennung, die bei Chinesisch in der Regel akkurater ist als bei anderen Schriften. Jessie Chiu (Qiu Minzhen), Marketing Manager bei Microsoft Taiwan geht davon aus, dass Ende 2003 ein Drittel bis die Hälfte aller Portablen Tablet-PCs sein werden. Marktforscher Gartner Dataquest rechnet für das gesamte nächste Jahr mit weltweit höchstens 425.000 Tablet-PCs gegen 35,6 Millionen verkauften Notebooks. Auch Compal, einer der größten Notebook-Auftragsfertiger der Insel, und HP Taiwan halten sich in ihren Prognosen eher bedeckt. Die Zweifler verweisen in der Regel darauf, dass Tablet-PCs in der Anfangsphase viel zu hochpreisig sind, um sich im Business-, geschweige denn im Consumer-Segment durchsetzen zu können. Um diesem Argument den Wind aus den Segeln zu blasen, gehen Acer und FIC recht aggressiv an den Markt heran. So sollen die ersten Geräte von Acer für den Consumer-Markt in Taiwan mit einem Preis von 70.000 NT Dollar (knapp 2.040 Euro) und die von FIC mit 56.000 NT Dollar (1.630 Euro) aufschlagen. Dafür müssten die Verbraucher aber unter Umständen große Abstriche hinnehmen, meint HP-Manager Jason Juang (Zhuang Zhensong) und verweist darauf, dass das verwendete Glas bei den Tablet-PCs seines Unternehmens wesentlich stoßfester ist als das von Acer. Zweifel wurden auch an der Haltbarkeit der Klappdeckel von Acers Tablet-PCs geäußert. Taiwans Aushängeschild Nummer 1 lässt dies aber nicht gelten und garantiert, dass der Deckel 15.000 Mal auf und zu geklappt werden könne. Das reiche bei extremer Beanspruchung mindestens für drei Jahre. Viel wichtiger sei es, dass genügend Anwendungen auf den Markt kommen, um die Akzeptanz der Tablet-PCs zu fördern. Eine Umfrage von Marktforscher IDC in den USA hat gezeigt, dass die Mehrheit der Verbraucher sich Tablet-PCs mit TV- und Video-Funktionalitäten sowie mit Fernbedienungseigenschaften wünschen. (kh) …mehr

  • Apple verbessert Notebooks und macht sie billiger

    Mit verbesserten Einsteigermodellen der Notebok-Serie „Ibook", einem neuen Highend-Notebook der Powerbook"-Serie und insgesamt gesenkten Preisen versucht Apple weltweit, neue Kunden zu gewinnen. Zwar ist das Äußere der Notebooks gleich geblieben, doch deren Inneres hat Apple deutlich verändert. So rüstet Apple die Consumer-Modelle „Ibook" unter anderem mit je 100 MHz mehr CPU-Takt aus; ferner steckt in allen Modellen der Grafikbeschleuniger „Mobility Radeon 7500"; dieser unterstützt die Hardware-Beschleunigung "Quartz Extreme" von Mac OS X 10.2.. Das „Ibook" wird in drei Varianten 700 MHz und zweimal 800 MHz angeboten. Das Einsteigermodell mit 700 Megahertz PowerPC G3, 12,1-Zoll-Display, 16 MB Videospeicher, 128 MB SDRAM (maximal 640 MB), 20-MB-Ultra-ATA-Festplatte, CD-ROM-Laufwerk kostet 1.275 Euro, für die besser ausgestattete 800 MHz-Variante mit unter anderem 14,1-Zoll-Display, 256 MB SDRAM, 30-GB-Platte und Combodrive sind 2.087 Euro zu bezahlen. Alle Modelle werden mit integrierten WLAN-Antennen und einem Steckplatz für die WLAN-Lösung „Airport"-Karte, ferner 56K v.92-Modem sowie 10/100BASE-T Ethernet-Anschluss sowie mit Mac OS X v10.2 und weiterer Software ausgeliefert. Die Profi-Geräte „PowerBook" mit G4-Prozessoren wurden von 667 auf 867 Megahertz beziehungsweise ein Gigahertz statt 800 MHz hochgetaktet. Weitere Ausstattungsmerkmale der beiden Powerbook-Varianten sind: 256 MB beziehungsweise 512 SDRAM-Arbeitsspeicher (maximal 1 GB), ATIs „Mobility Radeon 9000". 32 respektive 64 MB Videospeicher, 40 beziehungsweise 60 GB-Ultra-ATA-Festplatte, DVD-ROM/CD-RW-Combodrive beziehungsweise Superdrive sowie Airport-WLAN inklusive Netzkarte bei dem Topmodell, das erst ab Mitte November erhältlich sein soll. Die Modelle kosten 2899 beziehungsweise 3827 Euro. (wl) …mehr

  • Devolo AG startet Fachhandelsprogramm

    Die im Mai 2002 von ehemaligen Elsa-Mitarbeitern gegründete Devolo AG kann mittlerweile fünf Distributoren als Vertriebskanal vorweisen. Neben den Broadlinern Ingram Micro, Tech Data und Actebis bestehen außerdem Verträge mit Wortmann und der COS. „Die vereinbarten Distributionsverträge stellen sicher, dass unsere Produkte im Weihnachtsgeschäft flächendeckend in den Regalen des Handels zu finden sein werden", sagt Devolo-Chef Heiko Harbers. Mitte November will der Hersteller sein erstes Fachhandelsprogramm starten. Registrierte Fachhändler sollen Unterstützung mit technischen Unterlagen, speziellem Hotline-Support oder POS-Material erhalten. Zusätzlich seien Gewinnspiele, ein Rabatt-System und kostengünstige Bereitstellung von Produktmustern geplant. Ein Online-Newsletter soll die Betreuung der registrierten Händler abrunden. (bw) …mehr

  • Gartner: E-Mail größter Zeitdieb im Zeitalter der Globalisierung

    „Wir haben 30 Jahre gebraucht, um Schreibmaschinen schneller zu machen, um Aufträge und Rechnungen elektronisch zu erstellen, um die Post zu beschleunigen ... und alles, was das Ihnen einbringt, ist Wettbewerbsparität (competitive parity)", sagte Gartner-Analyst Andy Kyte auf dem Gartner Symposium/IITxpo in Cannes. Kyte zufolge gibt es auch IT-Technologien, die eindeutig gegen die Produktivität der Fachkräfte arbeiten und verwies in diesem Zusammenhang auf die E-Mail als größter Zeitdieb. Und die Zeit einer Fachkraft koste nun einmal viel Geld. Statt also Technologien zu entwickeln, die nur kostbare Zeit stehlen, sollte sich die Industrie in Zukunft mehr auf solche konzentrieren, welche die Produktivität der Fachkräfte fördert. Dies gelte besonders, wenn man daran denkt, dass die Unternehmen der sogenannten Ersten Welt in Zukunft einem immer höheren Druck der Globalisierung ausgesetzt sein wird, der ihnen besonders aus den Niedriglohnländern wie China und Indien erwächst. Schließlich rängen alle Unternehmen und CEOs um Kapitalgeber, so Kyte. Und wenn sie die potenziellen Aktionäre und Investoren nicht überzeugen können, dass ihr Geld gut angelegt ist, werden sie es in Unternehmen stecken, wo sie noch Wachstum sehen. Kürzere Entwicklungszeiten für neue Produkte und kürzere Lebenszyklen zwingen die Hersteller zum schnellen Agieren und Reagieren. Unternehmen, die wie in der Vergangenheit Mitbewerber als Pionier ins Feld schicken, um dann später irgendwann auf den fahrenden Zug aufspringen, könnten daher den Kürzeren ziehen, warnt Kyte. (kh) …mehr

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