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Meldungen vom 04.12.2002

  • Microsoft kreiert neue Lizenzbedingungen für den Dotnet-Server 2003

    Microsoft will den Windows Dotnet-Server 2003, der im April nächsten Jahres verfügbar sein soll, mit einem neuen Lizenzmodell verkaufen. Kunden sollen die Möglichkeit erhalten, Client-Access-Lizenzen (CAL) pro Anwender zu erwerben. Nach heute gültigen Bedingungen müssen Kunden für jedes Gerät, das Zugriff auf den Server hat, eine eigene Lizenz kaufen. In Zukunft sollen die Abnehmer auch die beiden Möglichkeiten, Lizenzen pro Anwender und Lizenzen pro Gerät, mischen können. Preise sind noch nicht bekannt, aber laut unserer amerikanischen Schwesterzeitschrift Computerworld sagte Bob O´Brian, Group Product Mananger bei Microsofts Windows Server Division, dass beide Preise gleich hoch sein werden. Eine weitere Lizenzänderung betrifft Unternehmen, die Außenstehenden einen Serverzugriff gewähren. Für sie gilt in Zukunft die Option "External Connector". Microsoft ersetzt damit die existierende "Internet Connector"-Lizenz, die Kunden für einen Windows-basierten Web-Server benötigten. Die neue Option ist speziell für Business-to-Business-Beziehungen gedacht, also wenn ein Unternehmen seinen Business-Partnern Zugriff auf einen internen Windows-Server via Extranet einräumt. Der External Connector kann nicht für Angestellte oder im Auftrag des Unternehmens arbeitende Personen, wie beispielsweise Berater, eingesetzt werden. Eine dritte Veränderung in den Lizenzbedingungen wirkt sich auf Anwender aus, die Terminal Server-Funktionalitäten nutzten. Microsoft verlangt jetzt eine Terminal Server CAL für jeden Client, egal welche Windows-Client Version darauf genutzt wird. Gegenwärtig sieht es noch so aus, dass Kunden, die die aktuelle Version des Client-Betriebssystems nutzen, problemlos Zugriff auf die Windows Terminal Services des Server-Betriebssystems erhalten. Wenn diese ihr Server-Betriebssystem erneuern, aber ihre alten Clients behallten, müssen sie bisher neue Terminal-Services CALs kaufen. Die neuen Bedingungen sollen laut Bob O´Brien hauptsächlich die vielen Lizenzvorschriften vereinfachen. Um den Kunden den Übergang etwas schmackhafter zu machen, will Microsoft kostenlose Terminal Server CALs an jene Kunden vergeben, die bereits Windows XP Professional erworben, ein Enterprise Agreement für ihre Windows Desktop-Betriebssysteme oder eine Software Assurance abgeschlossen haben beziehungsweise Windows XP Pro noch vor dem Launch des Dotnet-Servers 2003 zu kaufen gedenken. Obwohl die neuen Lizenzbestimmungen erst im April mit dem Launch des Windows Dotnet-Servers 2003 wirksam werden, haben sie bereits diese Woche erste Auswirkungen auf die Betatester des Release Candidate 2, der in den nächsten Tagen verfügbar sein soll. (ce) …mehr

  • Digitalkamera-Markt: Drucken ohne PC wird vereinheitlicht

    Die sechs Hersteller von Druckern und Digitalkameras Canon, Epson, Fuji Film, HP, Olympus und Sony haben sich darauf verständigt, einen gemeinsamen Standard für den direkten Ausdruck ohne PC zu schaffen. Damit wird die Welt wieder um eine Abkürzung reicher: DPS steht künftig für "Direct Print Standard".  …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner Heft 48/2002

    Liebe Leserinnen und Leser, in der morgen erscheinenden Ausgabe 48/2002 von ComputerPartner lesen Sie unter anderem: +++ Channel Champions, Teil 5IT-Händler bewerten Druckerhersteller +++ Zoff 2 statt Deal2FSC provoziert HP mit RückkaufaktionBöblinger ziehen vor den Kadi – Händler verärgert +++ Ortstermin in BerlinEin Tag im Leben eines IT-Händlers in der Hauptstadt +++ Notebook-Markt 2003Wo Hersteller Wachstum sehen und wo nicht +++ Hier geht`s lang: digitaler Beifahrer für Spedition +++ Devil: Disti mit Zukunft, aber „ohne Plan” Mit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner-Redaktion. (wl) …mehr

  • China Connection: Taiwans IT-Produktionswert stark rückläufig

    Taiwans IT-Produktionswert wird nach Angaben des inseleigenen Marktforschungsinstituts Market Intelligence Center (MIC) in diesem Jahr mit 17,348 Milliarden Dollar voraussichtlich um 13,8 Prozent unter dem des Vorjahres liegen. Als Hauptgrund dafür wird angeführt, dass unter anderem auf Druck so großer OEM-Kunden (Original Equipment Manufacturing) wie Dell immer größere Teile der IT-Produktion von Taiwan nach Festlandchina abwandern, wo wesentlich niedrigere Löhne, Produktionskosten und Umweltauflagen winken.China ist heute mit IT-Gütern im Wert von 35,22 Milliarden Dollar schon zweitwichtigstes Produktionsland. 64 Prozent davon oder 22,544 Milliarden Dollar gehen allerdings aufs Konto von Investoren aus Taiwan. Im Vorjahr lag der Taiwan-Anteil von IT-Produkten made in China noch bei 56 Prozent. An der Spitze der IT-Produktionsländer liegen mit einem Warenwert von 70,29 Milliarden Dollar immer noch die USA. Japan ist mit 31,48 Milliarden Dollar auf Platz drei abgerutscht. Dieser Platz gebührte vor zwei Jahren noch Taiwan. (kh) …mehr

  • HDS "Thunder": gegen HP, IBM und Storagetek

    Hitachi Data Systems bringt eine neue Familie Midrange-Speichersysteme für Storage Area Networks (SAN) heraus. Die Serie "Hitachi Freedom Storage Thunder 9500V", die ab Januar 2003 verfügbar sein soll, ersetzt Hitachi Data Systems 9200-Array. Mit den neuen Geräten will HDS kleine und mittelständische Firmen sowie Einzelabteilungen großer Unternehmen ansprechen, die an zentraler Datenhaltung und großen Kapazitäten interessiert sind. Somit tritt die Thunder 9500V-Reihe in einen Wettbewerb den derzeit HPs Storage-Works-Familie, IBMs Fast-T-Serie und Storage Teks D-Serie dominieren. Hitachi fügte der Thunder 9500V-Familie Merkmale des High-End-Speicherarrays "Lightning 9900V" hinzu. Unter anderem enthalten die neuen Arrays einen Layer, der die Virtualisierung unterstützt, die wiederum für ein vereinfachtes Speichermanagement und eine bessere Ressourcenauslastung sorgen soll. Die Virtualisierungsschicht erlaubt es den Systemadministratoren heterogene Server an einen gemeinsamen Port anzuschließen und bietet mittels Host Storage Domains Sicherheitsfeatures für die Local Unit Number-Ebene. Die Hi Command Device Manger Software der 9500V-Serie unterstützt das Common Information Model (CIM) der Snia. Das bedeutet, dass neben HDS-Produkten auch die Geräte anderer Hersteller, die ebenfalls CIM unterstützten, von einer gemeinsamen Konsole aus verwaltet werden können. Die Thunder 9500V-Familie baut auf Hitachi Data Systems Speicherarchitektur "Hi-Per" auf. HDS verspricht dadurch eine bis zu 2,3 Mal höhere Performance gegenüber Vorgängermodellen. Vorerst bietet HDS die beiden Modelle "Thunder 9570V" sowie "Thunder 9531V", "Thunder 9532V" und "Thunder 9533V" an. 9570V umfasst in der Endausbaustufe einen Cache von vier Gigabyte, vier Ports die eine Datentransferrate von jeweils zwei Gigabyte pro Sekunde liefern und 224 Laufwerke für bis zu 32 Terabyte an Speicherplatz. Die drei anderen Modelle sind vorkonfigurierte Desktop-Modelle, mit Kapazitäten von 360 Gigabyte bis ein Terabyte. Sie können bei Bedarf auf das Modell 9570 aufgerüstet werden. Im kommenden Jahr sollen weitere Modelle folgen. Hitachi Data Systems entwickelte neben den neuen Speicher-Arrays auch eine neue Software für die hauseigene Initiative "Hitachi True North". Das neue Werkzeug "Hi Command Tuning Manager" fügt sich in das Hi Command Management Framework ein und zeit den Systemadministratoren eine grafisch Sicht auf die Speicherinfrastruktur. Es steuert die Performance-, Kapazitäts- und Ressourcenauslastung der Hitachi Freedom Storage Lightning 9900V-Serie, Lightning 9900-Serie, sowie der Thunder 9200- und Freedom Storage Thunder 9500V-Familien. Die Software ist ab Januar 2003 verfügbar, ab März nächsten Jahres will HDS eine CIM-kompatible Version des Werkzeugs auf den Markt bringen. (ce) …mehr

  • IT-Krise: Unternehmen legen IT-Fortbildung auf Eis

    Heinrich C. Mayr, Präsident der Gesellschaft für Informatik, bezeichnet es als großen Fehler, in der derzeitigen Wirtschaftskrise an der Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu sparen. Er prophezeit, das sich das bald rächen werde. Neuere Untersuchungen sprächen nur noch von einem marginalen Wachstum der Weiterbildungsbranche, viele spezialisierte Bildungsanbieter verzeichneten sogar deutliche Einbrüche. Laut Mayr sei das ein alarmierendes Zeichen. Ein rigider Sparkurs bei der Qualifizierung des Personals sei nicht nur äußerst kurzsichtig, er sei in höchstem Maße kontraproduktiv. Man könne nur mit qualifiziertem Personal, das immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung sei, die derzeitige wirtschaftliche Krise überwinden. Dies gelte insbesondere für die Informatik, deren Wissen sich noch rasanter entwickle als andere Gebiete. Welch verheerende Wirkung eine kurzfristige Personalpolitik habe, werde an dem sogenannten „Schweinezyklus" deutlich, der dem Arbeitsmarkt immer wieder in Wellen einen Mangel an Fachkräften beschere: „In der Krise gehen die Studierendenzahlen in den gerade betroffenen Fachrichtungen zurück. Und sechs Jahre später fehlen dann genau dort die Leute. In der Informatik haben wir das ja erst vor kurzem und schmerzlich erlebt", so Mayr. Dieses Phänomen drohe nun auch bei der Weiterbildung: „Sobald die Konjunktur wieder anzieht, beklagen sich insbesondere die IT-Firmen über einen Mangel an qualifizierten Fachleuten, deren Weiterbildung sie gerade selbst versäumt haben", sagte Mayr. Er appelliere deshalb dringend an die Personalverantwortlichen in den Unternehmen, gerade jetzt das eigene Personal auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.(go) …mehr

  • TFT-Panel-Prognose: Absatz plus 46 Prozent, Umsatz plus 63 Prozent

    Der Weltmarkt für TFT-Panels (ab einer Größe von 10,4 Zoll) für Notebooks und Desktop-Displays hat sich zwar in jüngster Zeit etwas verlangsamt, wird aber laut einer Studie von Nikkei Market Access in diesem Jahr immer noch beachtliche Wachstumsraten aufweisen. Die Stückzahlen werden nach Schätzung der japanischen Marktforscher um 46 Prozent auf 64,03 Millionen Panels wachsen und der globale Produktionswert sogar um 63 Prozent auf 18,3 Milliarden Dollar. Der überdurchschnittlich stark steigende Wertzuwachs ist vor allem damit zu erklären, dass der Trend immer mehr zu TFT-Displays mit einer Bildschirmdiagonale von 17 Zoll geht und es Anfang des Jahres sogar zu einer Panel-Verknappung kam, womit das Preisgefälle des Vorjahres vorübergehend sogar gestoppt wurde. 2001 soll das weltweite Produktionsvolumen um 41 Prozent gestiegen sein, während der Produktionswert um laut Nikkei um 15 Prozent eingebrochen sei. Die stark sinkenden Panel-Preise der jüngsten Zeit erklärt Nikkei vor allem mit Überkapazitäten aufgrund der Tatsache, dass der Notebook-Markt sich nicht so wie erwartet entwickelt hat. Auch wenn die sinkenden Preise die Nachfrage anheizen werden, gehen die Marktforscher dennoch davon aus, dass das Marktwachstum im Jahr 2003 mit 24 Prozent auf dann 79,17 Millionen Panels deutlich hinter dem diesjährigen zurückbleiben werde. (kh) …mehr

  • Mittelstand: Kredite zu bekommen, wird immer schwieriger

    Für 31 Prozent aller kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland haben sich 2002 die Kreditkonditionen verschlechtert. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Verbandes Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die jetzt der öffentlichkeit vorgestellt wurde.  …mehr

  • Nokia-Handy mit 48 Tasten

    Auf den ersten Blick ist an Nokias neuem Mobiltelefon "Nokia 6800" nichts Außergewöhnliches zu entdecken. Wenn aber die Abdeckung geöffnet wird, kommt eine komplette Tastatur zum Vorschein. Der Anwender kann also wählen, ob er seine Texte über die herkömmlichen Handy−Tasten schreibt oder ob er es ganz bequem haben möchte und die neue Tastatur mit ihren 48 Tasten nutzt. Nokia weist darauf hin, dass beim Umklappen der Abdeckung der Bildschirminhalt um 90 Grad gedreht werde – passend zur Ausrichtung der neuen Tasten. Bei der Texteingabe könne beliebig oft zwischen geschlossener und offener Abdeckung hin und her gewechselt werden.Um die vollständige Tastatur auch ordentlich ausnutzen zu können, ist das Nokia 6800 mit einem E−Mail−Client für HSCSD− und GPRS−Netze ausgestattet. Außerdem kann das Handy als Notizzettel dienen und im Menüpunkt "Notizen" bis zu 3.000 Zeichen speichern. Das Nokia−Gerät kann zwar MMS−Nachrichten empfangen und verschicken, besitzt aber keine eigene Kamera. Zu den weiteren Eigenschaften des Mobiltelefons gehören unter anderem ein integriertes Stereo−UKW−Radio, 35 polyphone Klingeltöne und Java−Funktionalität. Das Gerät ist für GSM−900− und −1.800−Netze ausgelegt. Sein Display kann 4.096 Farben mit einer Auflösung von 128 x 128 Pixel darstellen. Das Nokia 6800 wird im ersten Quartal 2003 erhältlich sein und zwischen 450 und 500 Euro kosten. (tö) …mehr

  • Notebook-Hersteller Baycom: Ein Untergang auf Raten

    Am 31.12.2002 gehen bei dem Waiblinger Notebook-Hersteller Baycom GmbH für immer die Lichter aus. Nur der Markenname wird überleben. Diesen hat sich der in Königsbrunn ansässige Mitbewerber Tronic 5 gekauft. Seit dem 22. November hat die Tronic 5 die Betreuung der bisherigen Baycom-Kunden übernommen. Der neue Brand-Eigentümer wird außerdem die Vertriebsaktivitäten, den Service und Support sowie die Produktion der Baycom „Worldbooks" in Königsbrunn weiterführen. Dass die Baycom GmbH dem Untergang geweiht war, stand bereits Anfang dieses Jahres fest.Die Bay-Gruppe, der Mutterkonzern der Baycom GmbH, habe, unternehmensnahen Kreisen zufolge, bereits Anfang 2002 einen Generationswechsel in der Gruppe anvisiert und in Folge dessen beschlossen, sich über kurz oder lang wieder aus dem IT-Segment zurückzuziehen. Diesem Rückzug sei bereits im Juni 2002 der Service zum Opfer gefallen, der zu diesem Zeitpunkt ausgesourced wurde. Die Produktion sei zwei Monate später outgesourced worden. Von den ehemals 25 Angestellten sind derzeit noch drei Mitarbeiter bei der Baycom GmbH, die das Geschäft bis Ende des Jahres abwickeln.„Die Bay-Gruppe hat entschieden, sich wieder ausschließlich ihrer Kernkompetenz, dem Logistikbereich zu widmen", nimmt Justus K. Kindermann, Geschäftsführer der Baycom GmbH, Stellung dazu. Dass der Name Baycom in den vergangenen Monaten keine Begeisterungsstürme in der Handelslandschaft auslöste, liegt an mehreren Gründen: Zum Einen sei die Firma, unternehmensnahen Kreisen zufolge, in den vergangenen drei bis vier Monaten „nicht optimal aufgestellt" gewesen und zudem hätten diverse Kommunikationsprobleme bestanden. So kam es beispielsweise zu sehr langen Abwicklungszeiten von Reklamationen und zu Lieferschwierigkeiten.„Der Name Baycom hat bereits einen Bekanntheitsgrad im Notebook-Markt, auch wenn es in den vergangenen Monaten zu einigen Wirrungen kam", begründet der Tronic 5-Geschäftsführer, Klaus J. Renner seine Entscheidung zum Kauf des angeschlagenen Markennamens. Die Beweggründe für den Kauf seien gewesen, den Brand am Leben zu erhalten. Nach dem Wiederaufbau des angeschlagenen Rufes will Tronic 5 mit Einführung des neuen Intel-Mobile-Prozessors, im nächsten Jahr mit höherwertigen Baycom-Notebooks den Markt wieder angehen.(bw) …mehr

  • MuM und die brisante Partnerschaft: erste Reaktionen aus dem Markt

    Vergangene Woche gab die Mensch und Maschine AG (MuM) eine neue Partnerschaft bekannt: Nach 18 Jahren exklusiver Zusammenarbeit mit Autodesk nahmen die Weßlinger mit PTC einen weiteren CAD-Anbieter mit ins Boot. MuM-Vorstandsvorsitzende Adi Drotleff: „Die Frage ist, wie Autodesk reagieren wird. Da wissen wir vieles, aber nicht alles." Erwartungsgemäß hält sich die Begeisterung bei Autodesk in Grenzen, das gibt Geschäftsführer Roland Zelles zu. Man respektiere zwar die unternehmerische Entscheidung von MuM, werde die weitere Entwicklung aber mit Argusaugen beobachten: „Keiner weiß im Augenblick, ob das funktionieren kann." Mögliche Einschnitte in der Zusammenarbeit sieht Zelles von seiner Seite aus derzeit nicht, doch „es gibt sicherlich einen Unterschied zwischen einem absolut loyalen Partner und einem, der Wettbewerbsprodukte mit anbietet." Außerdem habe man die Erfahrung gemacht, dass eine solche Doppelstrategie nur selten funktioniere: „In den meisten Fällen ergibt eins plus eins trotz aller Loyalitätsbekundungen nur noch 0,8", so Zelles. „Vielleicht ist aber MuM auch die erste Firma der Welt, die es schafft, beides unter einen Hut zu bringen." Kopfschütteln erntet der Distributor auch vom direkten Wettbewerber: „Autodesk oder PTC - da gibt es nur schwarz oder weiß, loyal oder unloyal", sagt Jörg Lauer, Leiter der CAD Business Unit bei Tech Data. Vom angeblichen Wunsch der Händler nach einem unabhängigeren Produktportfolio habe man in seinem Unternehmen jedenfalls noch nichts gehört, im Gegenteil: „Die Händler sind irritiert." Lauer kann nachvollziehen, warum das so ist, hier gehe es schließlich um die Vertrauensbasis: „Die Händler geben ihre Kundenadressen an die Distributoren weiter. Welche Sicherheit haben sie in so einem Fall denn, dass nicht auch ihren Kunden morgen das andere Produkt angeboten wird?" Tech Data jedenfalls stehe „hundertprozentig" zu seinen Partnern. Branchengemurmel, demnach Tech Data zu Autodesks Liebling avancierte, weil PTC hier bereits im Frühjahr bezüglich einer Partnerschaft angeklopft hat und abgewiesen wurde, will Lauer aber nicht bestätigen. Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema finden Sie in der aktuellen ComputerPartner-Ausgabe. (mf) …mehr

  • Actebis auf Diät: 200 Mitarbeiter müssen gehen

    In Soest und Wünnenberg-Haaren gab es gestern lange Gesichter. Der Grund: Die Actebis-Mannschaft wurde über den Abbau von 200 Arbeitsplätzen informiert. Für etwa 100 Mitarbeiter bei Peacock wird derzeit gemeinsam mit dem Betriebsrat ein Sozialplan ausgearbeitet. Besonders hart getroffen hat es den Einkauf in Wünneberg-Haaren. Er wird nicht wie ursprünglich geplant mit dem Einkauf von Actebis zusammengelegt, sondern komplett aufgelöst.Auch der Marketingbereich muss Federn lassen. Zudem sollen die Niederlassungen in München und Hamburg aufgelöst werden. Das Ganze sei ein Prozess, der bis Mitte 2003 dauere, so Actebis. Man werde den Mitarbeitern in den Niederlassungen aber eine Alternative anbieten, verspricht Michael Urban, Vorsitzender der Actebis Holding GmbH. In Soest müssen in den nächsten Monaten 60 bis 70 Mitarbeiter ihren Hut nehmen. „Das wird aber hauptsächlich durch natürliche Fluktuation geschehen. Wir werden zum Beispiel Zeitverträge nicht verlängern", so Urban. Urban hatte schon im September eingeräumt, dass Actebis die Ziele nicht erreicht habe: „Sowohl mit dem Umsatz als auch mit dem Ertrag sind wir unzufrieden", sagte er damals. Die hohen Erwartungen, die er seinerzeit in das vierte Quartal setzte, haben sich offenbar nicht erfüllt. Bis Oktober sei er noch recht zufrieden gewesen, erklärt der Holding-Chef: „Deutschland ist im Moment der schlechteste Markt in Europa." Da die Marktprognosen gleichbleibend pessimistisch sind, hat die Kurzarbeit, die Actebis seit Anfang des Jahres fährt, nicht mehr ausgereicht. Urban: „Das ist von vornherein eine Maßnahme für eine begrenzte Zeit." Doch nicht nur die schwache Nachfrage hat Actebis in den vergangenen Wochen zugesetzt. Die Einführung der neuen Logistik an Allerheiligen ist nicht ganz reibungslos vonstatten gegangen. „Wir hatten in den ersten Wochen nach der Einführung schon einige Probleme", zieht Urban Bilanz. Am Anfang habe es schon einen klaren Rückstand bei den Lieferungen gegeben, was dem Mitbewerb sicherlich geholfen habe. „Jetzt ist aber alles, was hier und da geklemmt hat, behoben und funktioniert." Für Panikmache sieht Urban keinen Anlass. Actebis wird den anvisierten Gruppenumsatz von zwei Milliarden Euro zwar nicht erreichen. „Wir müssen aber nicht ums Überleben kämpfen", beteuert er. Man habe noch genügend Zeit, um den Standort Deutschland für die Actebis-Gruppe wieder profitabel zu machen. Interessant in diesem Zusammenhang: Noch vor wenigen Wochen hatte sich der Actebis-Chef bei einer Händerveranstaltung auf der Mittelmeerinsel Malta weit aus dem Fenster gelehnt und angekündigt, im kommenden Jahr an Ingram vorbei zu ziehen. (gn) …mehr

  • Brother: Mini-Drucker für unterwegs

    Mit dem "MW-100" bringt Brother einen Mini-Thermodrucker auf den Markt, der Papier im Format A7 bedruckt. Zielgruppe sind insbesondere anspruchsvolle Kunden im mobilen Bereich. Mit seinen 10 x 16 x 1,75 Zentimetern ist er in etwa so groß wie ein PDA und soll in jede Jackentasche passen. Der MW-100 besitzt eine Auflösung von 300 x 300 dpi und bringt mit eingelegter Papierkassette rund 300 Gramm auf die Waage.  …mehr

  • Ernst Gemassmer leitet künftig Brain Automotive Europa

    Der neue Mann an der europäischen Spitze des lukrativen Geschäftsbereichs Automotive der insolventen Brain International AG ist in der IT-Branche eine bekannte Größe: Ernst Gemassmer wurde von Jim Schaper, Agilisys´ Chairman und CEO, zum verantwortlichen Senior Vice President ernannt. Gemassmer wird die europäischen Geschäfte von Brain Automotive leiten. Die Geschäfte im Bereich Industries werden vorerst durch Jim Schaper geführt. Ernst Gemassmer teilte gegenüber ComputerPartner-Online mit, er sei von Golden Gate Capital LLC. und Parallax Capital Partners LLC. zu Brain International gewechselt. Die Investment-Companys finanzieren die Übernahme des ERP-Herstellers. Gemasssmer war seit Juli 2001 als President und CEO bei dem Sofware-Hersteller Centura tätig. Davor leitete er das IT-Beratungsunternehmen EHG Associates, war Vice President und General Manager von Fujitsu Software, President von Navtech International, Vice President und Managing Director of Europe von Adobe Systems sowie Senior Vice President von Novell. Wie ComputerPartner-Online berichtete hat der Insolvenzverwalter der Brain International AG einen Käufer für den Software-Hersteller gefunden: der amerikanische Anbieter von Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie Agilisys übernimmt das Breisgauer-Unternehmen. Brain Automotive und Brain Industries werden nach der Übernahme als getrennte Geschäftsbereiche der Agilisys International, einem globalen Anbieter von Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie, geführt. (hei) …mehr

  • Bessere Kontrolle der Online-Zeiten im Unternehmen

    Die QSC AG bietet jetzt eine Zusatzoption für das Ginko-Office-Paket an. Ginko-Office ist die Internet-Komplettlösung für kleine bis mittelständische Unternehmen, die für 30 oder mehr Mitarbeiter Zugang zum Internet benötigen. Sie beinhaltet unter anderem einen Mehrplatz-Internet-Zugang mit direkter ISDN-Verbindung zum 210-Mbit-Netzknoten in Frankfurt, eine eigene Domain mit Web-Speicherplatz und E-Mail-Adressen für alle Benutzer, E-Mail-Weiterleitungen und Verteilerlisten. Es können bis zu acht ISDN-Kanäle gebündelt werden, was Bandbreiten bis zu 512 kbit/s ermöglicht. Abgerechnet wird sekundengenau nach der ersten Minute.Die Neuerung: Mit dem Einwahl-Management kann der Administrator des Ginko-Office-Systems einzelne Internetzugänge für jeden Benutzer einrichten und verwalten. Konkret bedeutet dies, dass jeder Mitarbeiter vom Administrator ein bestimmtes Kontingent an Internetminuten zur Verfügung gestellt bekommen kann, das vom Administrator erweiterbar ist. Das ermöglicht, die Online-Zeiten besser zu kontrollieren und die Kosten für das Unternehmen zu senken. Die monatlichen Zusatzkosten sowie die einmalige Bereitstellungsgebühr für die Einwahl-Management-Option betragen jeweils 15,00 Euro plus Mehrwertsteuer. (go) …mehr

  • IBM: Nachfolger für Gallmann gefunden

    Offenbar traf IBM der Weggang von Jürgen W. Gallmann zu Microsoft doch überraschend: Erst jetzt konnte Big Blue einen Nachfolger auf dem Stuhl des Vice President Software präsentieren. Der neue Mann dürfte den meisten Wiederverkäufern im IBM-Umfeld bekannt sein, es handelt sich bei ihm um Jochen Moll, bis dato Direktor der Business Partner Organisation in Zentraleuropa. Ein weiterer im indirekten Geschäft bewanderter IBM-Manager schaffte es ebenfalls an die Spitze der Software Group: Erkan Erkul, bis Oktober Marketing Manager in der Partner-Abteilung EMEA, leitet nun die Business Unit "Websphere" in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Mit dem Weggang dieser zwei im Channel erfahrenen Manager dürfte sich nun auch deren Nachfolge in die Länge ziehen. (rw) …mehr

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