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Meldungen vom 11.04.2003

  • Keine Vision mehr: Display des Flachbildschirms ist gleichzeitig Scanner

    Auf der Messe Electronic Display hat die Kooperation Toshiba Matsushita Display Technology erstmals einen "Mischling" aus Monitor und Scanner vorgestellt. Wie der Online-Auftritt unserer Schwesterpublikation PC Welt zu berichten weiß, handelte es sich beim Prototyp um einen 3,5 Zoll großen Polysilicon-TFT-LCD-Bildschirm mit eingebauten Bildsensoren. Vertreter des Unternehmens pressten Visitenkarten und kleine Fotos auf das Display, worauf der Scan nach durchschnittlich sieben Sekunden auf dem Display zu sehen war. Das Kombigerät besitzt eine Displayauflösung von 320 x 240 und eine Scanauflösung von 960 x 240 Bildpunkten. Während der Bildschirm 260.000 Farben darstellen kann, sind Scans nur in Schwarzweiß möglich. (tö) …mehr

  • LG: Warum Vertriebschef Philipp am Projekt 18 scheiterte

    Die Monitorabteilung der LG Electronics Deutschland GmbH ist seit Montag dieser Woche führerlos: Harald G. Philipp, bisher als Direktor Vertrieb und Marketing für den Bereich ISP (Monitore, Laufwerke und Netzwerkprodukte) auf der Gehaltsliste der Vertriebsniederlassung in Willich, ist mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das bestätigte gestern, wie berichtet, LG-Mitarbeiterin Renate Stoffel auf Anfrage von ComputerPartner. Mitarbeiter und Kunden scheinen das nicht sonderlich zu bedauern. Als Grund für den Zoff in Willich nennen Unternehmenskenner das von Philipp verkündete „Projekt 18 Prozent", das bei dem neuen koreanischen Geschäftsführer, Weon-Dae Kim, auf keine Gegenliebe stieß. Philipp hatte auf der Cebit verkündet, LG wolle im laufenden Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 18 Prozent im Monitorgeschäft erreichen. Eine abenteuerliche Vorgabe, denn Wettbewerber von LG planen 2003 sehr konservativ: Steigerung beim Absatz ja, in der Hoffnung den Umsatz stabil halten zu können. Denn im Vorjahr musste die Display-Branche laut GfK einen Absatzeinbruch von 17 Prozent verkraften - bei entsprechenden Umsatzeinbußen und Verlusten. Kim hat die Vorgabe seines Vertriebschefs dementsprechend als unrealistisch eingestuft und die personellen Konsequenzen gezogen. Auch Philipps Vertriebsmannschaft begehrte dem Vernehmen nach gegen das abenteuerliche Ziel auf. „Er hat sich damit zu weit aus dem Fenster gelehnt. Lieferschwierigkeiten, falsche Preispunkte und eine unrealistische Markteinschätzung - das passte alles nicht mehr zusammen", resümierte ein LG-Kunde gegenüber ComputerPartner. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der nächsten Woche in der neuen ComputerPartner-Ausgabe 16/03. (ch) …mehr

  • Ende des Booms nicht absehbar: Digitalkameras verkaufen sich wie geschnitten Brot

    Binnen Jahresfrist hat sich der Absatz digitaler Kameras in Deutschland verdoppelt. Rund 2,4 Millionen Exemplare gingen im Jahr 2002 über die Ladentische der Händler. Das berichtete der Verband der Photoindustrie e.V. auf seiner diesjährigen Tagung. Im Sog dieser Entwicklung fanden im gleichen Zeitraum rund 2,2 Millionen Speicherkarten jeglicher Couleur den Weg zu den Kunden, der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr beträgt hier gar 160 Prozent.  …mehr

  • Für zahlungswillige Fußballfans: T-Online streamt Bundesliga

    Für Fußballfans verspricht Telekom-Tochter T-Online ab diesem Samstag einen neuen Dienst: Ab dem 28. Spieltag der Fussballbundeslige erhalten zahlungswillige Fans Zusammenfassungen der Spiele via Video-Streams (Bitrate 544 KB/DSL). Etwa eine Stunde nach dem Ende der Spiele stehen die Streams zur Verfügung, so T-Online. Kostenpunkte: 0,50 Euro für ein dreimütiges Spiel, 1,50 Euro für fünf Minuten Zusammenfassung aller Spiele. Die Spiele werden über den Sportkanal „t-sports" und T-Online verbreitet. Ab der Saison 2003/2004 werde die Telekom-Tochter alle Spiele verbreiten. Sie hat die Übetragungslizenz beim Rechtehinhaber Infront Buli erworben, einer Tochter der Schweizer Sportrechteagentur Infron Sports & Media AG.(wl) …mehr

  • Mitsumi: DVD-Brenner aus der "Plus"-Fraktion

    Mit Mitsumi versucht sich ein weiterer Hersteller optischer Laufwerke an einem DVD-Brenner aus der "Plus"-Gruppe. Der "DW 7801 TE" kann DVD+Rs mit vierfacher und DVD+RWs mit 2,4-facher Geschwindigkeit (1x = 1.385 KB/s) sowie CD-Rs mit 16-fachem und CD-RWs zehnfachem Tempo (1x = 150 KB/s) beschreiben. Sein Preis liegt bei knapp 300 Euro. (tö) …mehr

  • übernahme der Kleindienst Datentechnik ist geplatzt

    Hubert Kunzmann, langjähriger Geschäftsführers der Kleindienst Solutions, muss sich geschlagen geben. Die Kleindienst Datentechnik AG teilte mit, sie sei davon in Kenntnis gesetzt worden, dass die am 28. März fällige Kaufpreiszahlung nicht erfolgt ist.  …mehr

  • Bintec mit erstem Quartal 2003 zufrieden

    6,2 Millionen Euro setzte die neu formierte Bintec Access Networks GmbH im Ende März abgelaufenen Quartal um. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2002 konnten die Nürnberger somit ihren Umsatz um 14,8 Prozent steigern. Das von Stephan Feige und Thomas von Baross angeführte Unternehmen zeigt sich für das gesamte Jahr zuversichtlich, man peilt einen Gesamtumsatz 2003 in Höhe von rund 24 Millionen Euro an. Das Insolvenzverfahren gegen die alte Bintec AG schreitet ebenfalls voran. Demnach hat die Bintec AG im Geschäftsjahr 2002 einen Verlust von mindestens der Hälfte des Grundkapitals verursacht. Im Wesentlichen stammt der Verlust aus den im Rahmen des Insolvenzverfahrens notwendig gewordenen Wertberichtigungen im Aktivvermögen, heißt es in einer Ad-Hoc-Mitteilung. Gleichzeitig bemüht sich die rechtliche Nachfolgerin der AG, die Bintec Access Networks GmbH, ihre Kosten in den Griff zu bekommen. So musste man sich allein in Nürnberg im ersten Quartal von 45 Mitarbeitern trennen, aber mittlerweile sollen diese Restrukturierungsmaßnahmen abgeschlossen sein. So beschäftigt Bintec an seinen Hauptstandort nur noch 49 Angestellte, hinzu kommen 23 Techniker und Vertriebsleute im Entwicklungslabor in Bordeaux. Auch das Produktportfolio wurde massiv gestraft. So tritt Bintec nur noch als Hersteller von Netzwerkszugangslösungen – im Wesentlichen sind dies DSL-Router – und als VPN-Spezialist am Markt auf. Die Verschlüsselungstechnologie bietet der Netzwerker in Form von IPSec-Software für Router und PC-Clients an. Weiter fortgeführt werden sollen die Beziehungen der AG mit Fertigern, Distributoren und Vertriebspartnern. Entsprechende Verträge hat die GmbH bereits unterzeichnet, heißt es. Umsatzsteigerungen soll es ferner laut Bintec-Geschäftsführung auch in Frankreich geben. „Unsere liquiden Mittel reichen aus“, so Thomas von Baross gegenüber ComputerPartner. (rw) …mehr

  • Articon-Integralis: Allasso kommt unter den Hammer

    Der Sicherheitsdistributor Allasso wird in Zukunft zum Storage-Distributor In-Technology gehören. Wie die bisherige Muttergesellschaft, Articon-Integralis, mitteilte, haben Aufsichtsrat und Vorstand dem Deal zugestimmt. Kaufpreis: 28,77 Millionen Euro. Die Allasso-Gruppe ist in sechs europäischen Ländern mit Niederlassungen vertreten. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2002 rund 117 Millionen Euro Umsatz und ein Ebitda in Höhe von 10,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Mit dem Verkauf geht Nettovermögen in Höhe von 9,3 Millionen Euro auf In-Technology über. Articon-Integralis erwartet, dass die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 23. Juni 2003 dem Verkauf zustimmen werden. Integralis begründete den Verkauf offiziell mit der Strategie-Änderung im vergangenen Jahr. Man verfüge nicht über ausreichend Geldmittel, um in das Wachstum beider Geschäftsbereiche gleichermaßen investieren zu können. Integralis werde sich nach dem Verkauf wieder stärker auf das Endkundengeschäft konzentrieren. Christian Gröger, Geschäftsführer von Allasso Deutschland, sieht für sein Unternehmen vor allem Vorteile durch den Verkauf. „Integralis war nicht nur zu hundert Prozent unsere Mutter, sondern auch unser größter Kunde. Das war für uns als Distributor immer wieder eine schwierige Situation", sagt der Allasso-Chef gegenüber ComputerPartner. Zudem bringe die neue Muttergesellschaft den Storage-Bereich mit und man habe sich sowieso schon Gedanken gemacht, ob man nicht auf diesen Zug aufspringen solle. Gröger betonte, dass sich durch den Verkauf nichts bei Allasso Deutschland ändern wird. Brancheninsider allerdings sehen den Deal nicht ohne Risiko für Allasso. Wenn sich Integralis nach dem Verkauf nicht mehr verpflichtet fühle, bei der ehemaligen Tochter einzukaufen, würde bei dem VAD ein Umsatzeinbruch entstehen, der erst einmal aufgefangen werden müsse. Ob der Einstieg in das Storage-Geschäft dies schaffe, sei fraglich. Der Storagemarkt ist ein heißes Pflaster, auf dem es eher um Volumen, als um Mehrwert geht. Erst vor einem Jahr hatte Storage-Disti Bell Microproducts die Finger vom deutschen Markt gelassen und das sicherlich nicht ohne Grund. In-Technology jedoch verspricht sich einiges von dem Neuerwerb. Der Storage-Disti ist bislang nur in Großbritannien vertreten. Mit dem Kauf von Allasso hat In-Technology nicht nur eine Niederlassung in Deutschland, sondern auch in vier weiteren europäischen Ländern. (gn) …mehr

  • Erneut Massenentlassungen bei Nokias Netzwerkabteilung

    Erneut verschickt Nokias Netzwerkabteilung blaue Briefe: diesmal an 1.800 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie Verwaltung und Marketing. 1.100 Stellenstreichungen betreffen Mitarbeiter in Finnland, die 700 anderen werden in „anderen Ländern", so Nokia, erfolgen. Diese Länder sind Deutschland, Italien und die USA.  Nokia, auf dessen Web-Seite sich Erfolgsmeldungen über die Ausrüstung von Telekom-Anbietern die Klinke in die Hand geben, begründet den Stellenabbau damit, es wolle, wie am 11. März bereits angekündigt, die verlustreiche und mit einem Quartals-Umsatzrückgang in Höhe von 15 bis 20 Prozent konfrontierte Netzwerkabteilung wieder profitabel machen. Dazu müssten Kostenstrukturen und Ausmaß der Forschungsarbeiten der gegenwärtigen Misere des Geschäftes mit Mobilfunknetzen angepasst werden. Die Netzwerkabteilung, im August 2002 weltweit 19.000 Menschen zählend, hat seitdem, inklusive der jetzt erfolgten Ankündigung, rund 3.000 Stellen gestrichen. Zuletzt waren 550 Stellen entfallen - ebenfalls aus Gründen der Marktanpassung. (wl) …mehr

  • Keine Kürzung beim Weihnachtsgeld

    Zahlt ein Unternehmen seinen Arbeitnehmern jahrelang ein Weihnachtsgeld, dann ist der Arbeitgeber nicht berechtigt, dieses Geld mit dem pauschalen Hinweis auf die schlechte finanzielle Situation plötzlich zu streichen. Als Folge dieser "betrieblichen übung" ist nämlich für den Arbeitgeber eine vertragliche Verpflichtung zur Zahlung des Weihnachtsgeldes entstanden. Diese Sonderzahlung kann vom Arbeitgeber nur im Wege einer änderungskündigung widerrufen werden, wobei er dann aber darlegen und gegebenenfalls auch beweisen muss, dass dieser Schritt sozial gerechtfertigt ist (Arbeitsgericht Frankfurt/Main, Az.: 7/14 Ca 681/02). (jlp) …mehr

  • Microsoft verkauft Xbox billiger als Sony die PS2

    Mit einer neuen Offerte versucht Microsoft , seine Spielekonsole Xbox stärker als bisher in den Markt zu drücken. Ab heute kostet die Xbox 199 Euro und damit weniger als Sonys Playstation 2, die derzeit für 249 Euro zu haben ist. Auch der dritte im Bunde, Nintendo mit dem Gamecube, der ebenfalls 199 Euro kostet, soll durch die Aktion der Redmonder Federn lassen. Experten gehen zwar davon aus, dass Sonys Spielkonsole weiterhin den ersten Platz in der Hackordnung der Daddelkisten für sich reklamieren können wird. Doch sie halten es für möglich, dass Microsoft an Nintendo vorbei ziehen könnte. Nintendo hat gerade erklärt, das Geschäft mit dem Gamecube laufe nicht so, wie man es sich vorgestellt habe: Statt zehn Millionen Stück habe man lediglich 5,6 Millionen verkauft seit dem Markteintritt vor einem Jahr. Dagegen meldete Microsoft, bereits acht Millionen seiner Xbox verkauft zu haben.Unbestritten, auch laut Microsoft, ist allerdings, dass die Xbox weiter subventioniert werden muss, um gegen die Konkurrenz zu punkten. (wl) …mehr

  • Promarkt-Tochter Wegert kauft zehn weitere Filailen dazu

    Die Gebrüder Wegert, die vor kurzem den notleidenden IT-Retailer Promarkt zurückgekauft haben, trauen sich einiges zu. Gestern teilten sie mit, dass die zur Promarkt-Unternehmensgruppe zählende Foto-Radio-Wegert Filial GmbH & Co. KG in Berlin zum 1. Mai alle zehn Berliner Filialen der Photo Dose GmbH übernehmen wird. "Im Rahmen der Sanierung der Promarkt-Unternehmensgruppe konzentrieren wir uns verstärkt auf unsere Kernkompetenzen. Die Übernahme der Photo-Dose-Filialen ist somit Teil unserer Strategie und ein Beweis unserer finanziellen Unabhängigkeit", sagt Michael Wegert. Alle Foto-Radio-Wegert-Filialen inklusive der Neuerwerbungen sollen in den kommenden Monaten umgebaut und modernisiert werden. Foto-Radio-Wegert beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeiter in 88 Filialen in und um Berlin. Photo Dose mit Hauptsitz in Bremen ist ein überregional agierendes Unternehmen mit 540 Mitarbeitern und 108 Filialen in 14 Städten. (sic) …mehr

  • Mittelstandsstudie: Steigende Umsätze lassen auf mehr IT-Investitionen hoffen

    Nach einem schlechten Start im Januar hat sich die Umsatzlage im deutschen Mittelstand zum Ende des ersten Quartals wieder entspannt. Und mit einem Monat Verzögerung ziehen auch die IT-Investitionen an. Das geht aus einer Studie von Cisco Systems und dem Kasseler Marktforscher Techconsult hervor, die unter dem Titel „IT-Mittelstandsindex" künftig monatlich erscheinen soll, um der wachsenden Bedeutung dieser Kundenschicht Rechnung zu tragen und sie bei ihrer Investitionsplanung zu unterstützen. Lagen die Umsätze im Januar noch unter denen des Vorjahres, zogen sie Ende März erstmals wieder leicht ins Plus. Entsprechend optimistisch blicken die mittelständischen Unternehmen in die nahe Zukunft, was sie auch wieder günstiger stimmt, mehr in IT zu investieren. Als Schwerpunkte der für den jeweils nächsten 3-Monatszeitraum nannten sie unter anderem Server, VPN- und IT-Sicherheitslösungen sowie Branchensoftware. Mehr zu diesem Thema lesen Sie bitte in der aktuellen Ausgabe von ComputerPartner. (kh) …mehr

  • WLANs in der Großstadt: Offen wie ein Scheunentor

    Zu einem erschreckenden Ergebnis kam die Integralis GmbH bei einer in München und Umgebung durchgeführten Aktion. Innerhalb von viereinhalb Stunden machten zwölf Mitarbeiter des Sicherheitsdienstleisters in Teilen der Münchner Innenstadt und zwei Außenbezirken 356 Access-Points ausfindig, von denen 82 Prozent eine unzureichende oder gar keine Verschlüsselung gegen Angriffe von außen aktiviert hatten. Während 219 der Betreiber keine aktivierte Standardverschlüsselung hatten, sei nach Angaben von Integralis bei 72 Basisstationen sogar noch die Default-SSIDs (Standard-Verschlüsselung des Herstellers) vorhanden gewesen. Besonders erschreckend war, dass einige der gefundenen Netzwerke zwar den Standard-Netzwerknamen geändert, diesen aber durch ihren eigenen Firmannamen ersetzt haben. So kann ein Hacker den gefundenen Netz-Zugang sofort der richtigen Firma zuordnen. Zu diesen Unternehmen gehörten nach Angaben von Integralis ein Optiker, ein Buchhändler und ein Juwelier. Ausgestattet waren die WLAN-Fahnder mit Standardlaptops, die mit einer Funknetzwerkkarte und einer Freeware-Software aus dem Internet, bestückt wurden. Zusätzlich hatten die Fahrzeuge Magnetfußantennen zur Reichweitenerhöhung und Satellitennavigation. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte der Sicherheitsanbieter eine vergleichbare Aktion im Raum Köln durchgeführt – mit ähnlichem Ergebnis. Bernhard Bengler, technischer Leiter von Integralis, zieht anhand der gewonnenen Ergebnisse Bilanz: „Wer geglaubt hat, dass in Bayern die Funknetzwerke anders ticken, hat sich getäuscht." Der Betreiber eines WLANs müsse sich über diese Risiken im klaren sein und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen. Ansonsten solle man auf ein Funknetzwerk, so praktisch es auch sein mag, tunlichst verzichten, so der Integralis-Mitarbeiter weiter. (bw) …mehr

  • Der IT-Markt in Europa: harte aber nicht hoffnungslose Zeiten

    Nach Aussage von IDC im neuesten Black Book wird sich dieses Jahr der europäische IT-Markt trotz andauernder Wirtschaftsflaute und Investititonsunlust leicht erholen. Die Analysten sind sich sicher, dass der Tiefpunkt im vergangenen Jahr erreicht wurde und diese Jahr ein moderates Wachstum von zwei Prozent erreicht werde.Den größten Wachstumsschub werden demnach Software-Pakete und Services haben; das voraussichtliche Plus liegt bei 3,3 respektive 2,5 Prozent. Anders sieht es bei der Hardware aus. Dieses Marktsegment wird weiterhin auf niedrigem Niveau stagnieren, erst ab 2004 ist eine leichte Besserung in Sicht.Grundsätzlich werden dieses Jahr die IT-Ausgaben sehr stark von weltpolitischen Ereignissen beeinflusst. Dennoch sollen die Budget wieder leicht anziehen, ein zweistelliges Wachstum ist jedoch unwahrscheinlich. Nach Ansicht der Analysten wird die Nachfrage nach Innovationen weiterhin stark bleiben, vor allem Mobile-Connectivity-Lösungen und Webservices versprechen einen dynamischen Markt. Aber auch auf Sicherheit wird seitens der Kunden ein größerer Fokus gelegt. Die Angst vor Terrorismus und Cyber-Kriminalität sorgt für ein stabiles Wachstum in diesem Marktsegment.Trotz dieser tendenziell positiven Trends wird sich der IT-Markt in Westeuropa laut IDC vor allem in der ersten Jahreshälfte weiterhin konsolidieren. Wie eine kürzlich durchgeführte Kundenbefragung, das „Project Barometer" zeigt, werden 37 Prozent der Unternehmen dieses Jahr bei der IT-Budgetierung deutlich mehr Wert auf routinemäßige Infrastruktur-Upgrades. Neue Projekte hingegen stehen ganz unten auf der Priorätenliste, vor allem bei Großunternehmen. Die Unternehmen berichteten in der Umfrage, dass sie statt großer Roll-Outs eher kleine, punktuelle Lösungen mit kürzeren Implementationszeiten bevorzugen. Sie wollen auch aus der bestehenden IT-Infrastruktur verstärkt Wert schöpfen und ihre IT-Abteilungen effizienter gestalten.Grundsätzlich zeigten die Befragten einen starken Widerwillen, für neue IT Geld auszugeben. Ihr Hauptziel sei vielmehr, mit allen Mitteln den Profit zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Diese Grundeinstellung beeinflusst nach Analystenaussage aber nur kurzfristig die IT-Budgets. Letztendlich würden die Ausgaben umso deutlicher steigen, sobald das Vertrauen in die wirtschaftliche Situation wieder zurückgekehrt sei. (go) …mehr

  • Veritas´ neue Lösung verwaltet Speicher-Ressourcen

    Software-Hersteller Veritas überarbeitete die Storage-Resource-Management-Lösung "SAN-Point-Control". Version 3.5.1 unterstützt laut Anbieter neben den Betriebssystemen Sun Solaris, HP-UX und Microsoft Windows jetzt auch IBM AIX. Darüber hinaus kann die Applikation auch IBMs Enterprise Storage Server ("Shark") und EMCs "Clariion" mit Hilfe der Funktionen "entdecken" und "visualisieren" im Speichernetzwerk lokalisieren. Außerdem vermag die Software Server der IBM p-Series einbeziehen.  …mehr

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