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Meldungen vom 09.05.2003

  • Linux geadelt: Microsoft erkennt den Pinguin als Konkurrenz an

    Der Softwareriese Microsoft nimmt den Kampf gegen das kostenfreie Betriebssystem Linux im Web-Server-Segment auf. Bei der Vorstellung des neuen Server-Betriebssystems „Windows Server 2003" in Berlin stellte Microsoft-Chef Steve Ballmer die Leistungsfähigkeit des hauseigenen Web-Servers „Internet Information Server 6.0" besonders heraus. Wegen der starken Konkurrenz habe man wesentliche Teile verbessert und neu entwickelt, so Balmer. So wurden die Verarbeitungsgeschwindigkeit und die Stabilität spürbar angehoben. Aber auch eine höhere Sicherheit ließ sich Microsoft allein 200 Millionen Dollar in der Forschung und Entwicklung kosten. Nun habe laut Balmer Microsoft das kosteneffizienteste Produkt im Markt. Es wurde auch Zeit für die Redmonder, da Linux beim Einsatz von Web-Servern besonders beliebt ist. Zusammen mit dem ebenfalls kostenfrei benutzbaren Web-Server „Apache" wird von allen Nutzern die Leistungsfähigkeit als sehr gut bewertet. Rund 62 Prozent aller Web-Sites basieren auf Apache - übrigens nutzt auch Microsoft diese Kombination. Das Software-Unternehmen hat zurzeit gerade einmal einen Anteil von rund 28 Prozent, so eine Studie des Internet-Service-Providers Netcraft. Um Linux in den Rechenzentren der Unternehmen zurückzudrängen, ist es für Microsoft besonders wichtig, gegen die Kombination Apache mit Linux besser konkurrieren zu können. Das wird aber wohl nicht über den Preis gehen. Denn obwohl Ballmer den hohen Kostendruck bei den Kunden registriert habe und mit seinen Produkten dafür sorgen will, dass die IT-Kosten in den Unternehmen gesenkt werden, senkt Microsoft nicht die Preise des Produkts - trotz einer hohen Gewinnmarge. „Die Kosten für Microsoft-Software machen nur rund zwei Prozent der gesamten IT-Kosten aus", sagte Ballmer. Einen viel größeren Anteil hätten Personalkosten. Die wolle man durch leichter zu bedienende Produkte reduzieren. (go) …mehr

  • Urteil: 16,4 Millionen Dollar Strafe und Berufsverbot für Spammer

    Ein US-Bundegericht hat dem drittgrößten Provider des Landes, Earthlink, in einem Verfahren gegen einen Spammer-Ring 16,4 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen. Die Spammer-Gruppe um Howard Carmack soll allein im letzten Jahr 825 Millionen Spam-Mails über Earthlink-Accounts abgeschickt haben. Um sich beim Provider anzumelden, haben die Spammer falsche Identitäten und gestohlene Kreditkartennummern verwendet, so die Überzeugung des Gerichts. Um ihre Spuren zu verwischen, sollen sie außerdem jede Adresse jeweils nur für wenige Tage genutzt haben. Neben der Geldstrafe wurde Carmack nun auch ein Verbot auferlegt, nach dem er künftig keine Massen-Mails mehr aussenden darf. Das harte Urteil dürfte nicht das letzte sein: Der US-Bundesstaat Virginia will mit härteren Strafen gehen die Versender unerwünschter Werbemails vorgehen. Gouverneur Mark Warner hat dazu letzte Woche zwei Gesetze unterzeichnet, die für verschiedene Spam-Taktiken Haftstrafen von bis zu fünf Jahren vorsehen. Daneben dürfen die Behörden auch alle Gewinne, die Spammer aus ihrer Tätigkeit ziehen, sowie alle verwendeten Geräte beschlagnahmen. (mf) …mehr

  • Cisco-Prognose erlaubt wenig Hoffnung

    Der von Analysten und Investoren mit Spannung erwartete Cisco-Ausblick auf die künftige Entwicklung des Netzwerkmarktes fiel trüber als erwartet aus. Denn Cisco-Chef John Chambers rechnet mit stagnierenden Umsätzen im laufenden Quartal (Ende: 26. Juli). Von einer Erholung des Marktes könne keine Rede sein, sagte er anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse für das abgelaufene dritte Quartal (Stichtag: 26. April). Zwar meinte Chambers, einige Kunden des weltgrößten Anbieters von Routern und Switches würden „etwas positiver gestimmt sein", doch von einer grundsätzlichen Besserung der Investitionsbereitschaft von Unternehmens könne keine Rede sein. Cisco rechne folglich mit gleichbleibendem Umsätzen im vierten Quartal. Ein Erfolg angesichts der letzten drei Quartalen mit fortlaufend abnehmenden Umsätzen. Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 bilanzierte der Netzwerker einen Umsatz von 4,62 Milliarden Dollar gegenüber 4,82 Milliarden im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettogewinn habe dank des rigiden Sparkurses bei Produktentwicklung, Fertigung und Einkauf 987 Millionen Dollar betragen. Im Vergleichsquartal des Vorjahres wies Cisco 729 Millionen Dollar Nettogewinn aus. Zugleich habe Cisco seine Marktposition nochmals stärken können. Chambers wies darauf hin, dass die elf ärgsten Wettbewerber allein in den drei Monaten Februar bis April insgesamt einen Verlust von einer Milliarde Dollar anhäuften. (wl) …mehr

  • Zahl der Insolvenzen in Deutschland erreicht neuen Höchststand

    Bereits zum vierten Mal in Folge erreicht die Zahl der Pleiten in Deutschland eine Rekordmarke. Wie der Bundesverband Deutscher Inkasso Unternehmen (BDIU) mit Sitz in Magdeburg mitteilt, werden in diesem Jahr erstmals deutlich mehr als 40.000 Unternehmer den schweren Gang zum Insolvenzgericht antreten. Außerdem erwartet der Branchenverband etwa 58.000 Insolvenzen natürlicher Personen. "Die Gründe für den neuerlichen Pleitenrekord sind neben der schwachen Konjunktur vor allem die sich stetig verschlechternde Zahlungsmoral und die hohe Privatverschuldung", erklärt BDIU-Präsident Dieter Plambeck.  …mehr

  • Brother: Verbrauchsmaterial ab sofort bis zu zwölf Prozent billiger

    Brother-Kunden müssen ab sofort bis zu zwölf Prozent weniger für Tinte, Toner und Trommeln des Herstellers bezahlen. Mit Wirkung zum 1. Mai hat der Bad Vilbeler Kommunikationsspezialist die unverbindlichen Preisempfehlungen für zahlreiche Verbrauchsmaterialien gesenkt. Durch die Pre will der Hersteller die Verbraucher animieren, wieder mehr Originalzubehör zu kaufen, da es sich "bei diesen günstigen Preisen nicht mehr lohnt seine verlängerte Garantie durch den Einsatz von Billigkopien zu gefährden", so der Hersteller.  …mehr

  • Verlorenes Paradies: Eine Analyse der IT-Industrie

    Unter dem Titel „Paradise lost" veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin „The Economist" in seiner aktuellen Ausgabe eine Analyse der IT-Industrie. „Bisher hat sich die Informationstechnologie mit exponentiellem Wachstum prächtig entwickelt. Jetzt muss sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen", so Ludwig Siegele, Technologie-Korrespondent von The Economist in Silicon Valley und Autor der Analyse. Die - meist wenig überraschenden - Erkenntnisse des Analysten: Viele der Innovationen, die die IT-Industrie erfolgreich gemacht haben, werden jetzt zur Massenware - einschließlich der einst allmächtigen Prozessoren. Das Netzwerk wird zum Computer - und zur beherrschenden Plattform der IT-Industrie. IT-Unternehmen versuchen aus ihrer „trostlosen Wissenschaft" profitable Geschäftsmodelle zu entwickeln und setzen statt auf Technik beispielsweise auf Methoden zur Vorhersage wirtschaftlicher Entwicklungen. Laut Siegele wird - trotz anfänglicher Misserfolge - Computing auf lange Sicht zu „einem Versorgungsgut wie Strom und Wasser" werden. Die IT-Industrie wird stärker auf offene Standards setzen - dank des Internets. Das Ende der Killer-Applikationen sei nah: Die Kunden verlangen immer mehr Leistung für immer weniger Geld. Und: Trotz ihrer antiautoritären Grundhaltung wird die IT-Industrie immer stärker von der Regierungs-Maschinerie vereinnahmt. Das Fazit ist ein Déjà vu: Service und Kundenorientierung sind die Zukunft der IT-Industrie. Die Studie „Paradise lost" steht unter www.cwnewsroom.de zum Download bereit.(mf) …mehr

  • Studie: Visual Basic ist ein Auslaufmodell

    Immer mehr Programmierer suchen nach Alternativen zu Visual Basic (VB), einem der klassischen Entwicklungswerkzeuge für Applikationen und Dienste. Laut einer Umfrage des amerikanischen Marktforschers Evans Data bei 600 Softwareentwicklern in Nordamerika arbeiten derzeit zwar etwas mehr als die Hälfte der Entwickler (52 Prozent) mit der Programmiersprache aus Redmond, doch sie (43 Prozent) planten, auf Sprachen wie Java oder C# umzusteigen. Als Grund dafür nannten sie die Möglichkeit, mit diesen Programmierwerkzeugen auch Web-Services schreiben zu können. Laut Evans Data liebäugeln 39 Prozent der Umsteigewilligen mit C#, 31 Prozent mit Java. 30 Prozent wollen zu VB Dotnet wechseln.(wl) …mehr

  • Actebis meldet Wechsel in der Marketing-Leitung

    Michael Launen, Geschäftsführer der Spezialagentur für Marketing (S.A.M.) der Actebis-Gruppe sowie Marketing-Verantwortlicher bei Actebis, steigt zum 31. Mai aus dem Unternehmen aus. Die Geschäftsführung der S.A.M. übernimmt dann Michael Urban, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Actebis Holding GmbH. Die Abteilungsleitung der S.A.M. soll Launens jetzige Stellvertreterin, Aida Mesic, in die Hände nehmen. Sie ist für das Tagesgeschäft zuständig und übernimmt auch die Marketingverantwortung.Der Betriebswirt Launen ist seit 1993 in der Actebis-Gruppe tätig. Seit 1997 ist er Geschäftsführer der S.A.M. Spezialagentur für Marketing GmbH. Nach seinem Ausstieg bei Actebis plant Launer eine Karriere als selbständiger Berater für Vertriebs- und Marketingsysteme. Den ersten Auftraggeber hat er auch schon: „Wir freuen uns, dass er uns als selbständiger Berater insbesondere für Actebis Network erhalten bleibt.", erklärt Michael Urban.Aida Mesic, 31, ist ebenfalls seit 1993 bei Actebis beschäftigt. Sie hat sich unter anderem bei der Umsetzung der Actebis-Fachhandelskongresse und der Einführung des Computer-Magazins „Computer Marktplatz" auf n-tv beteiligt.(bz) …mehr

  • Sage KHK plant weitere übernahmen

    Sage KHK, eine deutsche Tochtergesellschaft der Sage Group, konnte seinen Umsatz im ersten Geschäftshalbjahr 2002/03 trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds steigern: 24 Millionen Euro fuhr der Hersteller von Unternehmens-Software für den Mittelstand in diesem Zeitraum ein - ein Wachstum von 14 Prozent. Peter Dewald, Geschäftsführer bei Sage KHK, will aber weit höher hinaus: „Mein Ziel sind 120 Millionen Euro Jahresumsatz." Das entspricht in etwa der Größenordnung von Sage in Frankreich. Alleine mit organischen Wachstum sei das aber nicht zu erreichen, teilte Dewald gegenüber ComputerPartner-Online mit. Ein guter Teil des angepeilten Umsatz von 120 Millionen Euro werden deshalb von weiteren Akquisitionen kommen: „Wir kaufen strategisches Marktpotenzial." Sage KHK hat unter der Leitung des ehemaligen Apple-Chefs bereits mehrere Unternehmen aufgekauft: den Hersteller von kaufmännischer Software Gandke&Schubert, den Personal-Sofware-Spezialisten S&P und zuletzt den Anbieter von Handwerks-Lösungen Primus. (hei) …mehr

  • Kritische Sicherheitslöcher im Windows Media Player und Microsofts Passport-Dienst

    Der Redmonder Softwaregigant warnt vor einer Sicherheitslücke betreffend den Windows Media Player in der Version 7.1 sowie im gleichnamigen Tool für Windows XP. Das Leck erlaubt es Hackern, eigene Programme auf den Rechner des Anwenders zu installieren und somit die Hoheit zu übernehmen. Laut Angaben von Microsoft ist der Windows Media Player 9 nicht davon betroffen.  …mehr

  • Thermaltake: Wasserkühlsystem für Hochleistungsprozessoren

    Aus einem Wasserblock, einer Wasserpumpe, einem Radiator und Zubehör besteht das Wasserkühlsystem "Aquarius II Liqu Cooling" von Thermaltake. Es ist für die Kühlung von Hochleistungsprozessoren entwickelt worden, unabhängig vom CPU-Typ. Nach Angaben des Vertriebsunternehmens Maxpoint lassen sich mit ihm die CPU-Lüftergeräusche auf unter 29 dB senken. (tö) …mehr

  • Navy-Auftrag und CEO-Abfindung bescheren EDS rote Zahlen

    IT-Diensleister Electronic Data Systems (EDS) hat für das erste Quartal seine laufenden Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 126 Millionen und damit einen dramatischen Einbruch gemeldet: Im Vorjahreszeitraum hatte man noch einem Profit von 354 Millionen Dollar vorzuweisen. Ursache war nach Angaben des Unternehmens eine 334 Millionen Dollar hohe Abschreibung auf einen Siebenjahresvertrag mit dem Navy-Marine Corps. Dieser sollte ursprünglich in diesem Jahr Cash-Flow und später merkliche Gewinne generieren. Inzwischen geht EDS davon aus, dass der Kontrakt mit einem Volumen von sieben Milliarden Dollar gar nicht mehr profitabel sein wird. Das aktuelle Ergebnis sei außerdem durch die 31-Millionen-Dollar-Abfindung für den früheren CEO Richard Brown belastet worden. Ohne die Sonderbelastungen hätte EDS nach eigenen Angaben Gewinn gemacht. Der Quartalsumsatz steig nach Angaben des Unternehmens im Jahresvergleich von 5,27 Milliarden Dollar um zwei Prozent auf 5,37 Milliarden Dollar. Das Unternehmen gibt für das laufende Quartal nur vorsichtige Prognosen ab: Die Einnahmen sollen 5,4 bis 5,6 Milliarden Dollar betragen und damit etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums liegen. Der neue Chairman und CEO Michael Jordan hatte die Veröffentlichung der Quartalszahlen verschoben, um die Verträge des Unternehmens zu kontrollieren: „Natürlich gibt niemand gern einen Verlust bekannt, aber wir glauben, dass wir nun unsere größten Schwachstellen adressiert haben". (mf) …mehr

  • AOL Deutschland: Rückzugsprognose reine Spekulation?

    Der Internet-Anbieter AOL dementiert Aussagen, laut denen sich das Unternehmen aus dem deutschen Markt verabschieden will. Damit widersprach das Unternehmen insbesondere einer entsprechenden Einschätzung des Marktforschungsinstituts Forrester Research. Die Marktforscher hatten in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie prognostiziert, dass sich AOL mittelfristig vom deutschen Markt zurückziehen oder einen lokalen Internet-Anbieter übernehmen werde. Begründet wurde die Einschätzung unter anderem mit möglichen Marktanteilsverlusten bei schnellen Internet-Zugängen gegenüber Branchenführer T-Online. AOL-Deutschland-Sprecher Jens Nordlohne: „Forrester Research hat keine Informationen über die zukünftigen Pläne von AOL Deutschland". Bei der abgegebenen Einschätzung handele es sich um reine Spekulationen. „Den Aussagen mangelt es an Verständnis für die Strategie von AOL Deutschland", fügte der Sprecher hinzu. Nicht nur AOL ist über die Aussagen irritiert. Laut Forrester könnte sich AOL Deutschland durch die Übernahme eines anderen deutschen Internetanbieters in eine schlagkräftigere Marktposition bringen. Als mögliche Kaufkandidaten sehen die Marktforscher dabei Web.de und Freenet. „Wir sehen keinen Grund, warum wir verkaufen sollten", heißt es nun Web.de dazu. Die Mehrheit an des börsennotierten Unternehmens halten immer noch die Gründer Matthias und Michael Greve. (mf) …mehr

  • Sicherheits-Experte: Microsoft-Projekt bedroht Zukunft der IT-Technologie

    Nach Ansicht des australischen Professors und Experte für IT-Sicherheit und Kryptografie, Bill Caelli, stellt das von Microsoft und anderen Unternehmen entwickelte Sicherheitsprojekt „Nexus" eine weit größere Bedrohung dar, als Viren oder Hacker. Auf einer Konferenz in Sydney griff Caelli Microsoft und Intel scharf an: Demzufolge sei der derzeitige Versuch der Inhalte- und Urheberrechtsinhaber-Lobby, die Kontrolle über die Hardware der Anwender zu erlangen, die größte unmittelbare Bedrohung für die Zukunft der Informationstechnologie. Wie unsere Schwesterpublikation „PC-Welt" berichtet, sagte Caelli auf der „CIO Magazine Conference" in Sydney, dass in wenigen Tagen eine Initiative von Microsoft und Intel vorgestellt werden soll, die zum Ziel hat, künftige Intel-basierte Hardware-Systeme urheberrechtlich „dicht" zu machen: „Ich denke, sie werden ein ´sub-operating System´ ankündigen, das für den Anwender nicht mehr zugänglich sein wird. Dieses wird über ein neues Hardware-Add-on in Zusammenhang mit Intel-Prozessoren laufen. Während man Nexus für sichere Anwendungen nutzen kann, wird es auch Digital-Rights-Management-Systeme enthalten", sagte Caelli. „Technisch vermuten wir, dass Intel mit Microsoft zusammenarbeitet, um einen neuen geschützten Operations-Bereich innerhalb des Pentium-Prozessors oder einem seiner untergeordneten Chips einzuführen. Dieser trägt den Codenamen Ring-0".Diese Techniken stellen laut Caelli das gesamte Besitzverhältnis des eigenen PCs in Frage. „Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Auto erworben und die Motorhaube wurde verschweißt, damit Sie keinen Blick auf den Motor werfen dürfen - es würde zu massiven Protesten kommen. Aber in der IT-Industrie kommen sie damit davon und erneut gehen Freiheiten verloren. Was wirklich wichtig an der Angelegenheit ist, ist die Tatsache, dass Inhalteanbieter zum ersten Mal in der Lage sein werden, das Gerät zu kontrollieren - in der Vergangenheit gab es keine derartige Kontrolle", so Caelli. Als Schutzmaßnahme für digitale Inhalte schlägt der Professor deshalb vor, bereits bestehende Techniken einzusetzen. So zum Beispiel Wasserzeichen, die dem Käufer eindeutig zugeordnet sind: „Aus technischer Sicht wäre es durchaus machbar für einen Musikanbieter, mir den Download eines aktuellen Albums so zu erlauben, dass die Daten des Kaufs mit den von mir gesetzten Parametern personalisiert." Das sei jedenfalls wesentlich sinnvoller, als es Unternehmen wie der RIAA, Disney, MIPI oder Microsoft zu erlauben, den Rechner zu beeinflussen. (mf) …mehr

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