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Meldungen vom 19.05.2003

  • Digitalkameras: der neue Goldesel der Japaner

    Der Digitalkamera-Boom hat Olympus und Canon in dem jeweils am 31. März endenden Geschäftsjahr 2002 rekordverdächtige Gewinne beschert. Insgesamt wurden 2002 in dem hauptsächlich von japanischen Herstellern besetzten Markt weltweit rund 24,55 Millionen oder 70 Prozent mehr Digitalkameras verkauft als 2001. Der Umsatz der Hersteller steigerte sich um 50 Prozent auf umgerechnet 6,03 Milliarden Euro.„Unser Ziel für das Fiskaljahr 2003 ist ein weltweiter Marktanteil von 20 Prozent. Manche sagen zwar, das sei ein etwas ehrgeiziges Ziel, wir sind aber zuversichtlich, dass wir es erreichen werden", tönte unlängst Olympus-President Tsuyoshi Kikukawa. Tatsächlich ist Olympus diesem Ziel wie die Hauptkonkurrenten Sony, Canon und Fujifilm bereits ziemlich nah. Alle vier bestreiten jeweils ungefähr ein Fünftel des Weltmarktes. Auf Platz fünf ist Nikon. Dem japanischen News-Service „Nikkei Asia Biz Tech" ist es 2002 allen Top-Five gelungen, trotz sinkender Preise den operativen Gewinn aus dem Digitalkamera-Geschäft um 130 Prozent zu steigern.Aber nicht nur die Top-Five hatten massive Zuwächse zu verzeichnen. Auch Casio und Pentax hat das Geschäft mit den Digitalen die Ertragslage versüßt. Gleiches gilt auch für Konica und Minolta, die sich von einer Zusammenlegung ihrer Kamera-Divisionen im August mehr Marktmacht und Synergieeffekte erhoffen und somit schon die ersten Zeichen einer Konsolidierung einläuten. (kh) …mehr

  • Neuer Country Manager D.A.CH bei Kaspersky

    Andreas Lamm heißt der neue Kaspersky-Country Manager für D.A.CH. (Deutschland, Österreich und die Schweiz). Seinen Amtsantritt gibt der Sicherheitsspezialist mit dem 15. Mai an. Lamm (37) soll den Softwarevertrieb vorantreiben, unter anderem dadurch, dass er die „Vertriebskanäle weiter entwickelt und betreut", schreibt Kaspersky. Der Diplom-Nachrichtentechniker kommt von dem Ismaninger IT-Sicherheits-Dienstleister Articon-Integralis AG, wo er seit 1999 arbeitete. Zuletzt, so Kaspersky, als „Technischer Direktor Integralis Group". (wl) …mehr

  • FSC-Team von Tech Data macht sich auf zum Gipfel, Ingram Micro ist schon dort

    Das Fujitsu-Siemens-Team des Broadliners Tech Data schickt mit dem "PC Architekt" den BTO-Konfigurator für Fujitsu Siemens an den Start. Er kann im Händlerbereich des Distributors kostenlos heruntergeladen werden. Auf alle Produkte, die über den "PC Architekt" konfiguriert werden, bekommen die Händler noch bis zum 30. Juni 2003 einen Rabatt von 10 Prozent. Für Bestellungen im Mai räumt der Disti noch ein Prozent Rabatt mehr ein.  …mehr

  • SARS: Taiwan diskutiert zehntägige Werkpause

    Die Stimme von Wang Lin-ling, Vorsitzender der taiwanesischen Handelskammer, hat normalerweise Gewicht. Als er am Mittwoch letzter Woche vorschlug, wegen der wachsenden Bedrohung der Lungenkrankheit SARS alle wirtschaftlichen Aktivitäten auf der Insel für zehn Tage einzustellen, fasste sich doch so mancher Firmenchef der IT-Industrie an den Kopf. Zehn Milliarden NT Dollar (253 Millionen Euro) mindestens würde das die Industrie kosten, rechneten Frank Hsu, Vorsitzender der Taipei Computer Association (Computex Online und sein Kollege vom Verband taiwanesischer Elektronikproduzenten (Teema) vor. Auch Stan Shih, Chairman der Acer Group, meldete sich zu Worte: „Selbst wenn jeder zehn Tage frei hat, gibt es immer noch tägliche Erledigungen zu machen, zum Beispiel Einkäufe erledigen." Die meisten IT-Hersteller wehren sich gegen eine verordnete Zangspause oder Totalquarantäne. Viele Betriebe haben schon vor Wochen Maßnahmen ergriffen, damit SARS für die laufende Produktion nicht zur Gefahr wird. Bei TSMC und UMC, beide zählen mit zu den größten Wafer- und Chip-Herstellern der Welt, werden die Produktionsanlagen mehrmals täglich desinfiziert und sind Treffen mit Geschäftspartnern auf hoher Ebene aufs Allernötigste beschränkt oder sogar untersagt. Der Vorschlag von Wang wird von der Regierung in Taipei aber offenbar durchaus ernst genommen. Immerhin stand für Freitag ein Treffen mit Staatspräsident Chen Shui Bian auf dem Programm. Bis Mittwoch war die Zahl der SARS-Todesfälle in Taiwan auf sechs angestiegen, die der Erkrankungen auf 238. Verglichen mit Tausenden in China und Hongkong ist das noch relativ gering, dennoch breitet sich auf der Insel mehr und mehr Panik aus. Taipei rechnet allein bis Juni mit Exportausfällen in dreistelliger Millionenhöhe und hat ein Notpaket von rund 1,35 Millionen Euro bewilligt, um den Exporteuren Verluste durch SARS abfedern zu helfen. Wie die in Berlin lebende Juristin Mingyue Kastner-Chang berichtet, hat sie alle Hände voll zu tun, ganze Warenbestände von Gesichtsmasken aufzukaufen, um sie nach Taiwan zu schicken, weil die dort in den letzten zwei Monaten "unverschämt teuer" geworden sind. Um den Preistreibern den Wind aus den Segeln zu nehmen, hat die Regierung in Taipei nun verfügt, an den staatlichen Tankstellen OP-Masken für zehn NT Dollar das Stück zu verkaufen. Auf dem Land wurden zuletzt Preise von bis zu 700 NT Dollar (knapp 18 Euro) registriert. (kh) …mehr

  • Hyperion übernimmt Finanz-Sofware-Spezialisten Alcar

    Der Anbieter von Business-Performance-Management-Software Hyperion hat alle Vermögenswerte der Aktivseite sowie Teile der Passivseite der Alcar Group aufgekauft. Alcar bietet strategische Finanzmodellierungs-Anwendungen an, die von Corporate-Finance- und Business-Development-Managern eingesetzt werden Diese Applikationen ermöglichen es, die finanziellen Auswirkungen kritischer Geschäftsentscheidungen zu analysieren und zu modellieren, darunter Fusionen, Akquisitionen, Diversifizierungen, Aktivitäten in den Bereichen Treasury und Kapitalbereitstellung sowie die Umschichtung von Verbindlichkeiten. Carl Noble Jr. und Al Rappaport gründeten Alcar im Jahr 1979. Noble und sein Sohn, der Alcar-CEO Carl Noble, werden wie die 40 Mitarbeiter in neuen Rollen bei Hyperion weiterarbeiten. Das Unternehmen hat den Angaben zu Folge derzeit weltweit 200 Kunden, die ab sofort von Hyperion betreut werden. (hei) …mehr

  • Schnelle Notebook-Festplatte von Hitachi Global Storage Technologies

    Hitachi Global Storage Technologies entwickelt eine Festplatte für Notebooks mit einer verbesserter Performance, die allerdings den Akku nicht zusätzlich belastet. Das Geheimnis des 2,5-Zoll-Laufwerks "Travelstar 7K60" ist der miniaturisierte Festplattenarm, der den Schreib-/Lesekopf hält. Der Arm misst weniger als einen Quadratmillimeter, ist 30 Prozent schmaler und besitzt 60 Prozent weniger Masse als die bisher verwendeten Arme. Obwohl es scheint, als sei die Veränderung nicht gerade weitreichend, genügt sie doch, um den aerodynamischen Widerstand, dem die Festplatte bei hohen Umdrehungen ausgesetzt ist, zu verringern. Eine Festplatte, die mit dem neunen Arm ausgestattet ist benötigt bei 7.200 Umdrehungen pro Minute nicht mehr Strom als eine alte Festplatte bei 5.400 Umdrehungen pro Minute, zitiert PC-World Bill Healy, den für das mobile Geschäft zuständige General Manager von HGST. "Man könnte meinen, 7.200 rpm benötigen mehr Storm, aber das ist nicht der Fall", so Healy. "Der Stromverbrauch ist der gleiche, obwohl der Verbrauch in der Start-Phase etwas höher ist. Die 7.200 Umdrehungen sind rund ein Drittel schneller als herkömmliche 5.400, aber Anwender werden lediglich eine um 15 Prozent verbesserte Lese-/Schreib-Geschwindigkeit bemerken. Das liegt daran, dass die Daten auf der Festplatte nicht so eng gepackt sind, wie bei herkömmlichen Laufwerken. Somit dauert es länger die Informationen zu lesen und zu schreiben. Die Rotationslatenz sowie die Zeit, die benötigt wird um den Kopf an die richtige Stelle zu positionieren wurden um 20 Prozent verkürzt. Ebenso verbesserte HGST die durchschnittliche Suchzeit um rund 20 Prozent. Die Entwicklung des neuen Festplattenarms, der sich "Fernto-Slider" nennt dauert bereits sieben Jahre. Sowohl Hitachi als auch IBM entwickelten an Designs für den Fernto-Slider, seit der letzte Arm, der "Pico-Slider" vor fünf bis sechs Jahren auf den Markt kam. Die in dem neuen Festplattenlaufwerk verwendete Technologie kommt aus den IBM-Labors. In absehbarer Zeit wird das neue Laufwerk mit einer Kapazität von 60 Gigabyte verfügbar sein. Einzelne Testgeräte wurden bereits an wichtige Kunden verschickt. Voraussichtlich wird IBM der erste Notebook-Hersteller sein, der die neue Technologie verwendet. Die für Mitte des Jahres erwarteten neuen Thinkpad-Modelle bieten sich hierfür an. Für das "Travelstar 7K60" ist mit rund 300 Dollar zu rechnen. Gleichzeitig stellt Hitachi Global Storage Technologies ein zweites Notebook-Festplattenlaufwerk, das "Travelstar 5K80". Als 2,5-Zoll-Laufwerk mit 5.400 Umdrehungen pro Minute stellt es eine Kapazität von 80 Gigabyte bereit. Auch diese Komponente wird demnächst verfügbar sein und ganuso viel kosten wie das Travelstar 7K60. (ce) …mehr

  • Internet-Provider: Logfiles kein tauglicher Beweis

    Logfiles reichen als Beweis für den Datenverkehr nicht aus, wenn Provider ein bestimmtes Trafficvolumen in Rechnung stellen. Dies hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden (Az.18 U 192/02).In dem Düsseldorfer Prozess ging es um einen Providervertrag. Der Vertrag sah eine monatliche Pauschale für zwei Gigabyte Traffic vor. Bei erhöhtem Datenverkehr sollten zusätzliche Gebühren in Höhe von sechs Cent je Megabyte anfallen. Als der Provider dem Kunden für "Extra-Traffic" eine Rechnung über stolze 14.144,69 Euro übersandte, verweigerte der Kunde die Zahlung undbestritt die Richtigkeit der Abrechnung.In dem Prozess verwies der Provider auf die automatisch erstellten Logfiles, aus denen sich das in Rechnung gestellte Datenvolumen ergab. Das OLG Düsseldorf ließ sich jedoch von der Zuverlässigkeit der Logfiles nicht überzeugen. Es stehe - so die Düsseldorfer Richter - nicht fest, dass die Logfiles den Datenverkehr fehlerfrei aufzeichnen. Man müsse berücksichtigen, dass es sich bei dem Internet "um ein relativ junges Geschäftsfeld in einer komplexen technischen Umgebung" handele. Für die Erfassung, Messung undAufzeichnung des Datenverkehrs hätten sich noch keine bewährten technischen Standards herausgebildet. Die Logfiles begründeten daher keinen Anscheinsbeweis für die Trafficmenge. Der Provider müsse die Logfiles nicht nur vorlegen, sondern auch deren Richtigkeit beweisen.Der auf Internetrecht spezialisierte Berliner Rechtsanwalt Niko Härting kann das Urteil nicht nachvollziehen: "Die praxisfernen Anforderungen, die das Gericht setzt, sind ein herber Schlag für die Providerbranche. Wenn sich die Auffassung der Düsseldorfer Richter durchsetzt, werden Provider auf vielen Rechnungen sitzen bleiben, da die Richtigkeit der Logfiles schwer zu beweisen ist." (rk) …mehr

  • T-Mobile verschiebt UMTS-Testbetrieb

    Anfang Mai wollte die Telekom-Tocher T-Mobile den UMTS-Testbetrieb mit rund 1.000 ausgewählten Kunden in Deutschland starten. Doch diese müssen sich gedulden. Denn mangels genügend Endgeräten, Service-Angeboten und Schwierigkeiten mit der neuen Netztechnik, so ein T-Mobile-Sprecher, müsse der Start verschoben werden. Dennoch halte die Telekom-Tochter an der Vorgabe fest, im Spätsommer dieses Jahres ihr UMTS-Netz zu vermarkten. T-Mobile wäre damit der erste UMTS-Anbieter in Deutschland. Laut den Vertragsbedingungen für UMTS-Betreiber müssen wenigstens 25 Prozent der deutschen Bevölkerung mit dem sogenannten G3-Netz versorgt werden können. T-Mobile will dies durch die Installation von UMTS-Netzen in 200 deutschen Städten erreichen. (wl) …mehr

  • Nach vier Jahren Entwicklung: neuer IBM-Großrechner "eServer z990"

    Noch immer kein Schnäppchen ist der neue Mainframe „Z990", den IBM ab dem 16. Juni verkaufen wird. Kunden haben zwischen 600.000 und vier Millionen Euro zu zahlen. Dafür erhalten sie Rechner, in die Big Blue vier Jahre Entwicklungszeit, die Arbeit von 1.200 Ingenieure und rund eine Milliarde Entwicklungskosten gesteckt hat, so die Auskunft des Unternehmens. Dass IBM mit dem Saurier - Codename „T-Rex" - seine Vorherrschaft im Markt der Großrechner befestigen will, liegt auf der Hand. So gehen Analysten davon aus, dass Big Blue allein in diesem Jahr drei Milliarden Dollar mit installierten und noch zu verkaufenden Mainframes umsetzen könnte - bis zu 40 Prozent des Serverprofits soll aus diesem Segment kommen Doch die Company will mit dem Boliden auch ein Exempel für ihre lautstark propagierte „Computing on demand"-Kampagne liefern. So könnten einzelne Prozessoren je nach Workload-Bedarf zugeschaltet werden; ferner erhielten Kunden die Möglichkeit, die Rechnerkapazität nach Bedarf bei einem Service Provider, der für sie Anwendungen hostet, abzurechnen. Insofern ist eine erklärte Zielgruppe des nicht umsonst T-Rex genannten Rechners das Segment Hoster, eine weitere Service Provider. Die dritte ist traditionell im Bereich Finanzen und Banken zu finden, wo täglich gewaltige Datenmengen zu verarbeiten sind. Aber auch die Forschung und das Militär zählen zu Kunden IBMs. Ob IBM viele Mainframe-Neulinge gewinnen wird, ist unter Experten umstritten. Zwar bietet der neue Großrechner alles, was derzeit im Highend-Computing möglich ist, doch von einer „Renaissance des Mainframes" zu sprechen, wie es IBM unter Hinweis auf beispielsweise über 100 neue Mainframe-Kunden seit 2002 tut, fällt nicht leicht. Denn Big Blue profitiert in diesem Bereich seit drei Jahren vom Abschied nahezu aller Konkurrenten, etwa Hitachi, NEC oder auch Siemens, so dass große Unternehmen, die nicht auf Unix-Systeme von SUN oder HP umsteigen wollen beziehungsweise die Notwendigkeit haben, ihre Server-Landschaften übergreifend zu konsolidieren und für neue, unternehmensweite Anwendungen fit zu machen, nur der Gang nach Armonk bleibt. Der neue Bolide wird nach Angaben von IBM in vier Versionen angeboten. Damit reduziert Big Blue deutlich sein bis dato 40 Versionen umfassendes Angebot des über 4.00 mal verkauften Vorgängermodells „z900" („Freeway") und geniest, ähnlich wie bei den hauseigenen Unix-Servern vorexerziert, die Vorteile verschlankter Fertigung und eines vereinfachten Vertriebs. Die vier Modelle sollen nach und nach auf den Markt kommen, der letzte und größte Anfang 2004. Den Beginn machen die beiden Modelle „zSeries 990 Model A08" und „B16" mit acht beziehungsweise 16 aktiven Prozessoren. In ihnen arbeiten „G8"-Prozessoren, deren Leistung zwischen 400 und 450 MIPS liegen dürfte und damit um bis zu 60 Prozent schneller als die G7-Chips, die in den „Freeways" mit rund 300 MIPS arbeiten. Nach Angaben von IBM takten die 64-Bit Prozessoren mit 1,2 (Freeway: 700) Gigahertz. Der Arbeitsspeicher reicht bis zu 256 (64) GB, die I/O-Bandbreite liegt bei maximal 96 (24) GB/s. Ab Ende dieses Jahres können 32 (16) Prozessoren zu einem Single System Image zusammengefasst werden. Ferner werden bis zu 15 logische Partitionen unterstützt. Ab September wird T-Rex mit „Capacity on Demand"-Fähigkeit angeboten; dann wird Big Blue Kunden auch „Customer Initiated Upgrades" anbieten. Eine Erweiterung der Saurier auf 24 und 32 aktive Prozessoren („zSeries 990 C24" und "D32") sei für Ende Oktober geplant. Frühestens Ende nächsten Jahres sollen 48 und 64 Wege-Rechner folgen. Ein erstes Einsatzgebiet für die T-Rex hat IBM übrigens mit den hauseigenen „On demand-Rechenzentren" ausgemacht. Diese sollen „große und kleine Unternehmen" als Outsourcing-Plattformen nutzen, erklärte Jim Corgel, General Manager IBM e-business Hosting Services. (wl) …mehr

  • Sun modifiziert I-Force Channel-Partnerprogramm

    Im Februar dieses Jahres nahm Sun auch Software-Entwickler mit in die I-Force-Partnergemeinde auf. Nun hat der Hersteller sein Channel-Netzwerk nochmals überarbeitet. Sun unterscheidet nun zwischen vier unterschiedlich Partnertypen: Chanel Development Provider, Systems und Solution Provider sowie Solution Associates. Das ist der Kern des zum wiederholten Mal modifizierten I-Force-Channel-Partnerprogramms. Den bestehenden Wiederverkäufern wurden die Neuerungen auf der vergangene Woche abgehaltenen europaweiten Partnerveranstaltung in Köln mitgeteilt. Mehr dazu lesen Sie bitte in der kommenden Ausgabe von ComputerPartner. (rw) …mehr

  • Benqs "Joybook" soll ab heute hierzulande Freunde gewinnen

    Nach einer ersten Vorstellung auf der Cebit 2003 ist es jetzt soweit. Heute ist der offizielle Einstieg in den europäischen Markt. Die „Joybooks", die sich auf dem taiwanesischen und chinesischen Markt bereits seit März diesen Jahres tummeln, sind ab heute auch hierzulande erhältlich. Wie der Name „Joybook" schon durchblicken lässt, sieht der Hersteller seine Zielgruppe für seine neue Produktserie nicht unbedingt nur im Enterprise-Bereich. Mit den Geräten will Benq solche Anwender ansprechen, die sich für die Themen Musik, Film, Foto und zu guter Letzt auch Arbeit interessieren. Dass auch vor Benq bereits andere Notebook-Hersteller auf diese Idee gekommen sind, nimmt der Deutschland-Chef Michael Grote gelassen: „Sony ist durchaus ein Mitbewerber, auf den wir schielen – und auch Apple", gibt er zu. Die Verfügbarkeit der beiden bisherigen Joybook-Modelle 3000 und 8000 ist derzeit allerdings noch ziemlich eingegrenzt. Der einzige Distributor, über den die Geräte erhältlich sind, ist bis auf weiteres die COS AG in Linden. „Wir gehen einen anderen Weg als bisher", sagt Grote. Der Hersteller wolle dieses Mal verstärkt den Fachhandel adressieren und sehr nah mit den Handelspartnern zusammenarbeiten. Die Verkaufspreise für die beiden ersten Modelle betragen  1.980 Euro für das Joybook 3000 und 2.250 für das Joybook 8000. (Näheres hierzu lesen sie in der ComputerPartner Ausgabe 21). (bw) …mehr

  • T-Mobile stellt Microsoft-Handy ins Abseits

    Mit einem deutlichen „Nein" stoppt die T-Mobile Deutschland ihr Vorhaben ein Microsoft-Handy im Sommer dieses Jahres auf den Markt zu bringen. Die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom erklärte wenig diplomatisch, „solange in der Software noch Sicherheitsprobleme bestehen" und „die Stabilität der Software" (T-Mobile-Sprecher Philipp Schindera) nicht gewährleistet sei, werde sie das Handy nicht anbieten. Dennoch wollen Microsoft und T-Mobile an der Vermarktungsallianz für Handys festhalten. Der zweitgrößte europäische Mobilfunkanbieter werde ein Mobiltelefon mit Microsofts Windows CE-Betriebssystemvariante später, mit unbestimmtem Datum, auf den Markt bringen. T-Mobile und Microsoft seien nach wie vor Partner. Derzeit vermarktet T-Mobile das Windows-PDA-Handy MDA (Mobile Digital Assistant). Den Vermarktungsstop pauschal als herben Rückschlag für den Redmonder Softwarekonzern zu werten, im europäischen Handy-Markt Fuß zu fassen, fällt schwer. Zwar bietet im Moment in Europa allein die französische Orange ein Windows-Mobiltelefon mit der Bezeichnung „SPV" an. Dieses Handy war von Software-Geburtsfehlern begleitet. Mittlerweile soll es problemlos funktionieren. Doch die Pläne der Gates-Company, im Handy-Markt zum gewichtigen Anbieter zu werden und binnen weníger Jahre Nokia, Sybian und Co. mit einer stets aktuellen, integrierten Office-Oberfläche Paroli bieten zu können, werden durch die Verzögerung nicht leiden – sie werden lediglich für die Redmonder teurer. (wl) …mehr

  • Dell wächst vor allem außerhalb Amerikas weiter zweistellig

    Der amerikanische Direktanbieter Dell entsprach mit den Ende letzter Woche vorgelegten Zahlen für das am 2. Mai endende erste Quartal zwar den Erwartungen der Analysten, stellte aber für das zweite Quartal ein leicht abgeschwächtes Ergebnis in Aussicht. Der Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres kletterte im Vorjahresvergleich von 8,1 auf 9,5 Milliarden Dollar um 17,7 Prozent in die Höhe, der operative Gewinn von 590 auf 811 Millionen oder 17 auf 23 Cent pro Aktie. Das entspricht einem Zuwachs von 37,45 Prozent. Dass Dell im ersten Quartal rund 29 Prozent mehr PCs verkaufen konnte als ein Jahr zuvor, verdankt das Unternehmen vor allem guten Abverkäufen in Fernost (+40%) und Europa (+29%). Der Absatz von Servern stieg um 40 Prozent und brachte den Dell-Anteil in den USA auf rund ein Drittel des Marktes. Für das zweite Quartal geht der Direktanbieter im Vorjahresvergleich von einem PC-Stückzuwachs von 25 Prozent und einem Umsatzplus von 15 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar aus. Das sind rund 100 Millionen weniger als von der Börse ursprünglich erwartet. Sollte der anvisierte Gewinn von 24 Cent pro Aktie haltbar sein, dürften die Anleger kaum etwas zu jammern haben. (kh) …mehr

  • IMD-Ranking: Deutschland fällt unter den "großen Ländern" hinter Malaysia zurück

    Auch wenn Deutschland in vielen Punkten an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt hat, zählt es schon allein an Größe und Wirtschaftskraft noch immer zu den wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt. Auf der erst vor wenigen Tagen veröffentlichten neuen Rangliste der renommierten Schweizer Wirtschaftsschule IMD, die erstmals nach Ländern und Regionen mit über und unter 20 Millionen Einwohnern unterscheidet, ist die Bundesrepublik aber vom vierten auf den fünften Platz hinter Malaysia abgefallen. Ein Jahr zuvor war Malaysia unter den Ländern mit über 20 Millionen Einwohnern noch auf Platz sechs. Dorthin ist nun Taiwan aufgerückt, während Großbritannien vom fünften auf den siebten Platz abgefallen ist. Frankreich konnte Spanien hingegen auf den neunten Platz verweisen. Japan und China hielten sich hingegen auf Platz 11 und 12. Auf Platz eins, zwei und drei sind die USA, Australien und Kanada. Nachdem das IMD-Ranking - vielleicht auch mit Rücksicht auf China, das Taiwan als unabhängiges Land nicht anerkennt - erstmals auch einzelne Regionen berücksichtigt, kommt die chinesische Provinz Zhejiang mit Shanghai als Hauptballungszentrum nach dem brasilianischen Sao Paulo gleich an 14. Stelle. Südkorea ist hingegen von Platz 10 auf Platz 15 abgefallen und Italien von Platz 14 auf Platz 17. Unter den Ländern und Regionen mit weniger als 20 Millionen Einwohnern liegen Finnland, Singapur, Dänemark und Hongkong noch vor der Schweiz auf Platz eins bis vier. Das Französische Île-de-France kam von Anhieb an auf den 15. Platz und das deutsche Bundesland Bayern auf Platz 17. Dort war ein Jahr zuvor noch Israel, das sich jetzt zwischen der Tschechischen Republik und Ungarn mit Platz 22 zufrieden geben muss. Gut im Rennen sind auch die französische Rhone-Alpen-Region (Platz 19), Nordspaniens Katalonien (Platz 20) und die italienische Lombardei (Platz 24). (kh) …mehr

  • IT-Fertiger 4MBO erholt sich

    IT-Fertiger 4MBO International mit Umsatz Der IT-Vermarkter 4MBO International Electronic AG hat sich nach der Aufgabe seines Auslandsgeschäfts und deutlichem Personalabbau wieder erholt. Im ersten Quartal 2003 blieben bei dem Unternehmen mit Sitz in Plochingen als Ebit-Gewinn 1,3 (Vorjahr: 0,5) Millionen Euro hängen. Als Umsatz für die drei Monate bilanzierte die AG 60,7 (52,7) Millionen Euro. Das Umsatzwachstum begründete 4MBO in der Hauptsache mit PC- und Kamera-Verkaufsaktionen für deutsche und Schweizer Discount-Ketten. Hierzulande war das 1998 von Jenoptik ausgegründete Unternehmen durch die sogenannte Volks-PC-Aktion bei Discounter „Plus" bekannt geworden. Man werde die Umstellung vom Sortiment- zum Aktionsanbieter in den beiden Bereichen PCs und digitale Kameras weiterbetreiben, erklärte das Unternehmen. Zudem wolle es Geräte für interaktives Fernsehen verkaufen. Einen Ausblick auf die Umsatzentwicklung dieses Jahres wollte 4MBO aber nicht geben. „Das setzt uns zu sehr unter Druck, auch unrentable Geschäfte zu machen", lautete die Begründung. (wl) …mehr

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