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Meldungen vom 18.06.2003

  • Panasonic: heute ein Notebook, morgen ein Tablet−PC

    Für die einen ist es eher ein klassisches Notebook, das man als Tablet−PC benutzen kann, für die anderen ist es eher ein Tablet−PC, den man bei Bedarf auch als herkömmliches Notebook verwenden kann. Die Wahrheit liegt − wie immer − irgendwo dazwischen. Panasonic jedenfalls richtet das zwei Kilogramm schwere "Toughbook CF−18" an Personen, die unterwegs viele Daten eingeben müssen − und das möglichst bequem tun wollen. äußerlich am auffälligsten ist das 10,4 Zoll große Display mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixel. Es lässt sich um 180 Grad drehen und mit der Schirmseite nach oben auf die Tastatur klappen. In der Standardausführung liegt ein Touchscreen vor, auf Wunsch ist das Gerät auch mit einem hochauflösenden Display als elektromagnetische Digitizer−Ausführung erhältlich. Dank des in diesem Fall installierten Betriebssystems Windows XP Tablet−PC Edition kann der Anwender mit Hilfe eines vom PDA bekannten Kunststoffstiftes handschriftlich eingegebene Daten direkt in Office−Anwendungen einfügen. Möglich ist es auch, die Bildschirmansicht von Quer− auf Hochformat umzustellen, um jederzeit optimale Sicht− und Arbeitsverhältnisse zu haben. Panasonic hat dem Toughbook CF−18 einen Pentium−M−Centrino−Prozessor auf Ultra−Low−Voltage−Basis mit 900 MHz Taktfrequenz spendiert. Der Anwender darf sich zudem auf 256 MB DDR−SDRAM−Arbeitsspeicher und eine 40 GB große Festplatte freuen. Fehlanzeige herrscht hingegen beim Floppy− und beim optischen Laufwerk. Wie alle seine mobilen Rechner, ordnet Panasonic auch das Toughbook CF−18 in die Kategorie "full ruggedized" ein. Nach Angaben des Herstellers ist es gegen das Eindringen von Wasser und Staub gemäß der Norm IP54 geschützt und erfüllt die Anforderungen das Standards MIL STD 810F. Demnach würde es dank einer Magnesiumlegierung des Gehäuses Stürze aus einer Höhe von bis zu 90 Zentimetern heil überstehen. Die eingebaute Festplatte ist zudem in ein stoß− und vibrationsdämpfendes Spezialgel eingebettet und somit besonders gesichert. Der Preis des Toughbook CF−18 steht noch nicht fest. (tö) …mehr

  • ComputerPartner Online wünscht einen schönen Feiertag

    ComputerPartner online macht morgen Pause. Warum? In katholisch dominierten Ländern Deutschlands wird, Herrn Clement zum Trotz, morgen Fronleichnam gefeiert und begangen. Wir wünschen allen Fronleichnam− und Feiertags−Gängern einen schönen sonnigen Tag, den an diesem Tag in der Republik Arbeitenden natürlich ebenfalls das Beste. Am Freitag versorgen wir Sie wie gewohnt wieder mit IT−Nachrichten. (wl)  …mehr

  • Keiner ist so gut wie ich: was Angestellte über die Kollegen denken

    Eine Studie der Information Technology Association of America (ITAA) und dem Mitgliedsunternehmen Brainbench gibt interessante Einblicke in die Selbst- und Fremdeinschätzung von Mitarbeitern an Computer-Arbeitsplätzen. Von den rund 400 Befragten halten sich 64 Prozent für "interessiert und proaktiv", wenn es um die Sicherheit ihrer PCs geht. Allen anderen trauen sie in diesem Punkt allerdings wenig zu: Nur 35 Prozent glauben, dass ihre Kollegen "w was zu tun ist und es auch tun". Die restlichen Befragten zweifelten an der Kompetenz der anderen oder hielten sie einfach für "uninteressiert und gleichgültig". Zu ähnlichen Ergebn kommt auch die Studie von Harris Interactive: Demnach halten zwei Drittel aller Mitarbeiter an einem Computer-Arbeitsplatz ihre Kollegen sogar für eine größere Bedrohung als Hacker - sich selbst aber natürlich für absolut kompetent. (mf) …mehr

  • Snap Appliance: NAS-Lösung für Arbeitsgruppen

    Der in San Jose/Kalifornien ansässige Hersteller Snap Appliance bietet Arbeitsgruppen die neue Network Attached Storage-Lösung (NAS) "Snap Server 4200" an. Neben Hot-Swap-Laufwerken und dualen Gigabit-Ethernet-Ports versucht der Anbieter, mit der integrierten Antiviren-Software "E-Trust" sowie der mitgelieferten Datenreplikationslösung zu punkten.  …mehr

  • SCO entzieht IBM Lizenz für Betriebssystem AIX

    Die Fronten verhärten sich: Die SCO Group hat angekündigt, IBM mit sofortiger Wirkung die Lizenz für die Nutzung und den Vertrieb des Betriebssystems "AIX" entziehen zu wollen. Vor einem US−Bundesgericht habe man jetzt eine entsprechende Verfügung beantragt, erklärte SCO. Der Softwarehersteller hat bereits Klage eingereicht, weil IBM angeblich Teile von AIX für das freie Betriebssystem Linux verwendet und damit gegen die ursprüngliche Lizenz−Vereinbarung verstoßen hat. SCO hält nach eigenen Angaben die Rechte am Betriebssystem Unix, auf dessen Grundlage IBM AIX entwickelte. "Big Blue" weist die Vorwürfe allerdings zurück und erklärte, die Lizenz sei "unw, "unbefristet" und könne deshalb auch nicht entzogen werden. (mf)  …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner, Heft 25/2003

    Liebe Leserinnen und Leser, in der übermorgen erscheinenden Ausgabe 25/2003 von ComputerPartner lesen Sie unter anderem: +++ Board−TrendsNeues von den asiatischen Motherboard−Herstellern: RA−Funktionalität ist integriert, DDR400−Speichermodule und USB 2.0 werden Standards +++ Letztes KapitelComtech−Chef Michael Märtens über die Hintergründe der Insolvenz, die Rolle der Ex−Mutter Mobilcom und seinen geplatzten Traum, ein ganz Großer zu werden +++ AusbaufähigWie die IT−Broadliner ihre TK−Abteilungen für die Zukunft aufstellen +++ Kein KassenschlagerSAP bessert "Business One" für Partnergeschäft nach +++ Neuer BesenWie Apelt COS europaweit fit machen will Mit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner−Redaktion. (wl)  …mehr

  • HP gründet Beschäftigungsgesellschaft: Stellenabbau geht weiter

    HP-Chef Jörg Menno Harms hat sich mit dem Betriebsrat auf die Gründung einer Beschäftigungsgesellschaft geeinigt. Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, soll sie am 1. Juli ihre Arbeit aufnehmen und voraussichtlich etwa 14 Monate lang aktiv sein. Hintergrund ist der angekündigte Stellenabbau und die Zusammenlegung der Filialen von Hewlett-Packard und Compaq.Unter anderem sollen noch der ehemalige Compaq-Standort Hannover geschlossen und die Münchner Niederlassung deutlich verkleinert werden.Von den bevorstehenden Aktionen sind etwa 400 Mitarbeiter betroffen.Sie erhalten von der Beschäftigungsgesellschaft ein übernahmeangebot. Wer annimmt, bekommt 85 Prozent seines letzten Nettogehalts sowie zusätzlich 4.000 Euro für die Vermittlung und die Qualifizierung; andernfalls droht eine betriebsbedingte Kündigung. (mf) …mehr

  • : IT-Markt in Westeuropa wird bestimmt wachsen

    Der westeuropäische IT−Markt berechtigt laut dem US−Marktforscher doch noch zu Hoffnungen. Er werde im Jahr 2007 voraussichtlich ein Umsatzvolumen von 286,9 Milliarden Dollar haben. Bis dahin soll er ab diesem Jahr um durchschnittlich 5,6 Prozent wachsen, was bedeutet, dass der Marktforscher sich von seinen einst optimistischeren Prognosen von wenigstens 6,5 Prozent jährlichem Wachstum verabschiedet hat.Als Wachstumsmotor nennt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU; Unternehmen zwischen 100 und 500 Mitarbeiter). Sie sollen in den nächsten fünf Jahren für rund 53 Prozent aller IT−Ausgaben verantwortlich zeichnen. Giuliana Folco, Program Director, European Vertical Markets, begründet diese Annahme mit dem stets gegenwärtigen Druck der Konkurrenz und dem Zwang, dass diese Unternehmen ihre IT−Infrastruktur auf die Bedürfn großer Abnehmer aus der Industrie zurecht zu schne müssten. Die Studie nennt gerade diese Unternehmen im Allgemeinen "finanziell stabil". Weniger zu holen ist für IT−Hersteller bei Firmen unter 100 Mitarbeitern. Sie würden nur in IT investieren, um ihre IT−Infrastruktur zu gewährleisten beziehungsweise zu erneuern. (wl) …mehr

  • Linux-Markt in Europa: Verdreifachung in vier Jahren

    Mehr als 162.000 Linux−basierte Server werden in diesem Jahr in Westeuropa ausgeliefert, prophezeit das Marktforschungsunternehmen . Diese Hardware stellt laut einen Gesamtwert von 621 Millionen Euro dar. In vier Jahren wird dieser Markt etwa 1,9 Milliarden Dollar wert sein, glauben die Analysten. Die Anzahl der verfügbaren Linux−Maschinen wird sich bis 2007 verdreifachen und fast die Halb−Millionen−Stück−Grenze touchieren, so die −Vorhersage. Ferner wollen die Marktforscher herausgefunden haben, dass fast jedes sechste der befragten Unternehmen mit Linux auf dem Desktop liebäugelt. Hier sollen vor allem die für diesen Sommer von Sun angekündigten Linux−PCs für einen Aufschwung sorgen. Was die Server−Sparte betrifft, so führt hier Hewlett−Packard die Rangliste an, dicht gefolgt von Dell. (rw) …mehr

  • Insolvente Bäurer AG als GmbH reaktiviert

    Mit der Bäurer GmbH mit neuem Sitz in Donaueschingen versuchen die ehemaligen Vorstände des ERP−Anbieters Bäurer AG, Dietmar Reinhard, Stefan Schulik und Markus Wild einen Neustart. Die Bäurer AG war im Dezember vorigen Jahres pleite gegangen und seitdem mit Hilfe des Insolvenzverwalters Volker Grub auf der Suche nach einem erfolgsversprechenden Finanzierungs− und Geschäftskonzeptes.Wie die Bäurer GmbH mitteilte, bleibt der Insolvenzverwalter "alleiniger Gesellschafter des neuen Unternehmens". Zur Bäurer AG mit derzeit 210 Mitarbeitern gehörten nach wie vor die nicht insolventen Gesellschaften in österreich (zu etwas mehr als 50 Prozent) und der Schweiz (zu fast100 Prozent). In Deutschland, wo die Schwarzwälder mit ihrer Lösung "b2" im Mittelstandmarkt gut vertreten waren, habe man die Sanierungshausaufgaben "Bereinigung des Produktportfolios", "Reduzierung der Standorte" und "Anpassung des Mitarbeiterstandes" gemacht. Nun werde die GmbH Mittelstandslösungen für die Bereiche Fertigungsindustrie, Kunststoff und technischer Großhandel verkaufen. Dabei könne sie auf rund direkt oder indirekt betreute l .200 ERP−Kunden zählen, so das Unternehmen, das sich offensichtlich noch mit rechtlichen Fragen wie übernahme der Rechte an Softwareprogrammen, Rechtsnachfolge der Bäurer AG und den von dieser gemachten Bankenschulden herumschlagen muss. Bäurer, 1980 gegründet, hatte von 1998 an, ein Jahr nach dem Kauf des "b2"− Inhabers CRT und zur AG mutiert, massiv auf aktienfinanzierte Expansion gesetzt. Filialen in Europa, dann in den USA, sowie ungehemmte Zukäufe von Wettbewerbern und Systemhäusern, blähten das Unternehmen auf. Doch die IT−Krise machte die ungezügelte Bäurer−Expansion zunichte; die Gruppenstruktur erwies sich als unrentabel, erwartete Umsätze blieben aus, so dass die AG sich durch den Verkauf einzelner Töchter, durch Entlassungen im Drei−Monats−Rhythmus und das Einstellen ganzer Geschäftsbereiche zu retten. Was m: Im Oktober 2002 stellte die AG Antrag auf Insolvenz.(wl) …mehr

  • Führungswechsel beim IT-Dienstleister Gedas

    Die Gedas AG hat einen neuen Chef: Axel Knobe wurde vom Aufsichtsrat des IT−Dienstleisters zum 1. Juli 2003 zum neuen Vorstandsvorsitzenden und Chief Executive Officer (CEO) berufen. Der 52−jährige ist seit November 2002 im Vorstand bereits als Chief Operative Officer (COO) tätig. Neu im Vorstand ist auch Volker Donnermann der ebenfalls ab Juli das Führungsteam um Axel Knobe und Chief Financial Officer (CFO) Reinhard Fleger ergänzt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Robert Stauß verlässt nach 16 Jahren bei Gedas das Unternehmen und übernimmt im Juli eine neue Aufgabe als First Vice Pres von FAW Volkswagen in China. Gedas ist als globaler IT−Dienstleister auf Bereiche wie Automobil− und Fertigungsindustrie sowie Logistik spezialisiert. Das IT−Unternehmen des Volkswagen Konzerns mit Hauptsitz in Berlin ist seit 20 Jahren im IT−Markt tätig und mit mehr als 50 Standorten in 13 Ländern präsent. Im vergangenen Jahr erzielten die rund 5.000 Gedas Mitarbeiter weltweite Umsatzerlöse von 619 Millionen Euro; den Jahresverlsut bezifferte Gedas mit 39,4 Millionen Euro. (mf)  …mehr

  • Die weltweiten Top-Player in der IT-Branche: Nextel noch vor Dell und Samsung

    Auf der Grundlage der Daten des Finanzdienstleisters Standard Poors hat das Wirtschaftsmagazin Business Week ein Ranking der Top 100 IT−Unternehmen erstellt. Voraussetzung für die Aufnahme von Unternehmen war ein Umsatz von mindestens 300 Millionen Dollar sowie keine praktische Monopolstellung im jeweiligen Marksegment. Außerdem wurden keine Unternehmen berücksichtigt, deren Aktienkurs im vergangenen Jahr um 75 Prozent und mehr eingebrochen ist. Gemessen wurde dann auf der Grundlage von Umsatz, Umsatzwachstum, Eigenkapitalrendite sowie Erträge für Aktionäre. Eher überraschend findet sich danach das Kommunikationsunternehmen Nextel auf dem Spitzenplatz wieder. Nach einem Verlust von 2,84 Milliarden Dollar im Schlussquartal 2001 schrieb das Unternehmen im vergleichbaren Zeitraum 2002 einen Gewinn von 2,22 Milliarden Dollar. Auf den Plätzen folgen Dell und Samsung. Die weiteren Ränge: PT Telekomunikasi Indonesia, Nokia, Western Digital, IBM, Hon Hai Precision Industries, Vodafone und Hewlett−Packard. Erst auf Platz 18 findet sich Microsoft wieder, sechs Ränge hinter Oracle (Platz 12). Trotz der massiven Verluste im Internet stieg dennoch auch die Zahl und Auswahl der Online−Unternehmen: Spitzenreiter hier ist Yahoo Japan Corp. auf Platz 11 des Gesamtranking, gefolgt von der virtuellen Universität von Phoenix (Platz 17), die sich über 67.000 berufstätige Fortbildungswillige freuen durfte sowie Expedia Inc. auf Platz 25. Weiterhin im Ranking vertreten: Hotels.com (Platz 32), USA Interactive (Platz 33), eBay Inc. (Platz 38), Amazon.com Inc. (Platz 46), Wanadoo (Platz 57), Yahoo Inc. (Platz 60) sowie Overture Services Inc. (Platz 68). (go)  …mehr

  • Iomega: "Plus"-Schreibverfahren bei erstem DVD-Brenner

    Ganz auf die "Plus"-Schreibtechnologie setzt Iomega bei seinem ersten, noch namenlosen DVD-Brenner. Das Laufwerk passt an eine E-/Atapi-Schnittstelle und brennt DVD+R-Medien mit bis zu vierfacher sowie DVD+RW-Scheiben mit bis zu 2,4facher Geschwindigkeit. Es kann auch CD-Rs mit 16x und CD-RWs mit 10x beschreiben. Preis: 277 Euro. (tö) …mehr

  • Linus Torvalds verlässt Transmeta

    Linux−Urvater Linus Torvalds verlässt seinen bisherigen Arbeitgeber Transmeta und wechselt zum Open Source Development Lab (OSDL), berichtet die "Computerwoche". Dort werde er sich um die Weiterentwicklung des Linux−Kernels kümmern, kündigte der gebürtige Finne an. Transmeta sei stets sehr zuvorkommend gewesen und habe ihm gestattet, außerordentlich viel Zeit mit Linux zu verbringen, schreibt Torvalds in seiner Mitteilung. Das Ergebnis seinerseits sei aber ein schlechtes Gew, wie wenig er tatsächlich für den kalifornischen Chipdesigner habe arbeiten können. Er hoffe nun, das OSDL werde ein ebenso toller Arbeitsplatz wie Transmeta. "Schnüff. Meine Augen sind tatsächlich voller Tränen", endet die Nachricht. Das OSDL wurde vor zwei Jahren von IT−Herstellern und Linux−Distributoren gegründet. Es dient als zentrale Entwicklungs− und Testumgebung für unternehmenskritische Linux−Anwendungen sowie als Diskussionsforum rund um das Open−Source−Betriebssystem. (mf)  …mehr

  • Exklusiv in ComputerPartner: Comtech-Chef Märtens über den tiefen Fall seines Unternehmens

    Es sieht so aus, als ob derzeit das letzte Kapitel der Comtech−Geschichte geschrieben wird: Nach der Insolvenz der Comtech Computersysteme GmbH und der Comtech 2001 Computersysteme GmbH, musste nun auch das letzte Mitglied der Gruppe, die Comtech 2002, Zahlungsunfähigkeit anmelden. Die Homepage ist nicht mehr aktiv, die Filialen sind geschlossen. Erwartet wurde die Pleite eigentlich schon im vergangenen Sommer. Die damalige Mutter, der TK−Konzern Mobilcom, hatte die Schließung der PC−Kette bereits angekündigt. Der Sozialplan war fertig, die Mietverträge gekündigt, dann kam Michael Märtens. Einen Euro habe er für die übernahme gezahlt, hieß es damals. Tatsächlich waren es zwei. Die Branche fragte sich: Ist der Mann naiv, mutig oder einfach irre? Denn der Gründer und Inhaber der Trend−e−pak−Gruppe schien nicht die finanzielle Kraft für rund 60 zusätzliche Filialen und 300 neue Mitarbeiter zu haben. Aber er hatte ein Konzept und sehr viel Ehrgeiz: "Hätte alles geklappt, hätte Comtech die größte Komponentenkette Deutschlands werden können", sagt er heute. Exklusiv in ComputerPartner schildert der Manager, was seiner Meinung nach schief gegangen ist. Er spricht erstmals über seine damaligen Pläne, die Hintergründe der Insolvenz, die Rolle der Ex−Mutter Mobilcom und über seinen gescheiterten Traum, mal ein ganz Großer zu werden. Und auch darüber, warum der komplexe Deal innerhalb weniger Tage durchgezogen werden musste: "Es musste sehr schnell gehen. Die Auflösung von Comtech war beschlossene Sache, die Kündigungen waren schon geschrieben, hätten wegen der Kündigungsfristen noch am selben Tag verschickt werden müssen". Während der Verhandlungen habe er immer auf den Kasten mit den Kündigungsschreiben geblickt, sagt Märtens: "An diesem Freitag musste klar sein, ob die übernahme statt finden oder nicht − und zwar quasi bevor die Post abgeholt wird." Was danach schief gegangen ist und wer wie viel Schuld an dieser Pleite hat, beschäftigt derzeit aber nicht nur ihn, sondern auch zwei Insolvenzverwalter und demnächst wohl auch die Gerichte. Geklärt werden soll unter anderem ob sich Michael Märtens der Insolvenzverschleppung schuldig gemacht hat, wie einige Mitarbeiter behaupten. Und warum es die Mobilcom bis heute nicht geschafft hat, eine Schlussbilanz für die Kette abzuliefern, wie Märtens beklagt. Die Insolvenzverwalter prüfen, ob es Comtech−Mitarbeiter gab, die zuletzt in die eigene Tasche gewirtschaftet haben und ob es bei der Ex−Mutter Mobilcom aufgrund alter Verträge vielleicht noch Geld zu holen gibt. Das er blauäugig gewesen sei, bestreitet der einst erfolgreiche mittelständische Unternehmer noch heute. Er sieht sich vielmehr als Opfer der wirtschaftspolitischen Mühlen von drei Großunternehmen. Die Sicherheit, Comtech halten zu können, habe unter anderem eine lukrative Partnerschaft mit Fujitsu Siemens genährt. Doch dann habe es an entsche Stelle einen Personalwechsel gegeben und "man stand danach nicht mehr hinter diesem Geschäft". Die nötigen Kreditlinien habe er nicht bewilligt bekommen, weil die Mobilcom ihren Pflichten nicht nachgekommen sei: "Wir haben bis heute keine Schlussbilanz bekommen", sagt Märtens. "Ohne Schlussbilanz kann man keine Eröffnungsbilanz erstellen und auch keine Jahresbilanz. Und ohne Unterlagen gibt es natürlich auch keine Kredite". Mangels Geld sei zuletzt auch das größte geplante Projekt nicht zustande gekommen: Die übernahme von 150 T−Punkten in Deutschland, die ansonsten geschlossen werden müssten. Mit der Telekom habe man seit Oktober über die gemeinsame Fortführung der Shops verhandelt. Man habe sich bereits auf einen gemeinsamen Auftritt und gemeinsames Logo geeingt, sagt Märtens. Offen sein noch gewesen, ob die Comtech/T−Punkt−Shops in Form einer Kooperation, als Franchise−System oder unter dem Dach einer neuen Firma betrieben werden sollten. Doch auch dieser Konzern habe sich zuletzt von ihm abgewendet. Vorwürfe, auf die die großen Konzerne nervös reagieren. Die Telekom will die gemeinsamen Pläne nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren: "Wir äußern uns dazu prinzipiell nicht", so das knappe Statement. Auch die Vorstände der Mobilcom möchten sich nicht mehr mit Comtech belasten: "Für ein eventuelles M kann nicht der Altgesellschafter verantwortlich gemacht werden", lässt man über einen Unternehmenssprecher mitteilen. Man hält weiterhin daran fest, beim Verkauf nur das Wohl der Comtech−Mitarbeiter im Sinn gehabt zu haben: "Rückblickend war der Verkauf die für die Mitarbeiter vorteilhaftere Lösung, da sie im neuen Unternehmen für weitere acht Monate Gehalt bezogen haben", heißt es in der Stellungnahme der Mobilcom. "Um über den Sozialplan einen ähnlich hohen Betrag zu erzielen, hätte ein Mitarbeiter über 13 Jahre bei Comtech beschäftigt sein müssen". Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der ComputerPartner−Ausgabe Nr. 25. (mf)  …mehr

  • Gemeinsame Fotodienste von Nokia und Kodak

    Im Rahmen einer Kooperation bieten Nokia und Kodak Nutzern von Nokia Mobiltelefonen künftig gemeinsam neue Lösungen zum Speichern und Drucken von Digitalfotos an. Neben dem neuen und seit einigen Tagen aktiven "Kodak−Picture−Center−Online−Dienst" sind auch gemeinsame Kiosk−Druck−Dienste im Fachhandel geplant. über den Online−Dienst können Nutzer eines "Nokia 3650", eines "Nokia 7650" oder eines "Nokia 6600" Mobiltelefons (verfügen über eine integrierte Kamera), aufgenommene Fotos in einem Online−Fotoalbum speichern. Mit einer zusätzlichen, auf dem Mobiltelefon installierten Anwendung von Kodak, können gleichzeitig Fotoabzüge bestellt werden. Später kann der Nutzer auf das virtuelle Fotoalbum zugreifen, Fotos abrufen und diese dann an andere MMS−fähige Geräte, wie beispielsweise andere Mobiltelefone, weiterleiten, so das Versprechen der Anbieter. Die Kodak Picture Center Online−Anwendung wird im Lieferumfang des Nokia 3650 und des Nokia 6600 Mobiltelefons enthalten sein. Zusätzlich können Nutzer die bereits über ein Nokia 7650 oder ein Nokia 3650 Mobiltelefons verfügen, die Kodak Picture Service Online−Anwendung auch kostenlos von den Nokia und Kodak Internetseiten herunterladen. (mf)  …mehr

  • RTL-Moderator Ulli Potofski moderiert IT-Fußballturnier von Minolta-QMS

    Druckerhersteller Minolta−QMS veranstaltet am 26. Juli 2003 wieder sein Sommer−Fußballturnier für Fachhändler und Distributoren. Wie im letzten Jahr findet das Turnier auf dem Sportgelände des SSV Berghausen in Langenfeld in der Nähe von Leverkusen statt. Insgesamt werden zehn Mannschaften gegeneinander antreten, als Stadionsprecher beim Minolta−QMS−Cup konnte RTL−Moderator Ulli Potofski gewonnen werden. "Das Minolta−QMS−Fußballturnier ist das Größte seiner Art in der IT−Industrie", erklärt Oliver Herbrich, Verkaufsleiter für die Distribution im Unternehmen. Beim ersten Turnier im vergangenen Jahr waren etwa 230 Spieler und Fans aus der IT−Szene beteiligt. "Wir rechnen in diesem Jahr mit einer noch besseren Resonanz", so Herbrich. Nicht nur Fans sind willkommen, sondern auch Fachhändler, die noch mitspielen wollen. Falls sich genügend weitere Interessenten melden, werde man gern noch eine weitere Mannschaft "gründen", so der Veranstalter. Für das leibliche Wohl aller Beteiligten ist gesorgt, eine Hüpfburg, Clowns und Animateure sorgen darüber hinaus für gute Laune beim IT−Nachwuchs. Fachhändler, die mitspielen wollen, können sich noch bis 20. Juni anmelden. Weitere Informationen bekommen sie bei ihrem zuständigen Gebietsverkaufsleiter oder über die Minolta−QMS−Infoline 0800/76 77 25 37. "Je mehr Spieler, desto besser", sagt Herbrich, der sich als Bayern−Fan noch etwas wünscht: "dieses Mal werden wir diesen Pokal sicher nach München holen". (mf)  …mehr

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