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Meldungen vom 13.08.2003

  • Abmahnung: Sprachkenntn nicht eingesetzt

    Stellt ein Arbeitgeber eine Arbeitnehmerin bewusst mit ganz überdurchschnittlichen Sprachkenntn ein, dann ist die Arbeitnehmerin auch verpflichtet, diese Sprachkenntn einzusetzen. Weigert sich die Arbeitnehmerin plötzlich, diese Sprachen einzusetzen, und begründet sie dies damit, dass sie weder als Fremdsprachenkorrespondentin noch als Dolmetscherin eingestellt worden sei, so rechtfertigt dieses Verhalten eine arbeitsrechtliche Abmahnung mit Kündigungsandrohung. Dies jedenfalls dann, wenn für alle Beteiligten gerade diese überdurchschnittlichen Sprachkenntn einen Einstellungsgrund bildeten (Arbeitsgericht Frankfurt/Main, Az.: 15 Ca 3392/02). (jlp) …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner, Heft 33/2003

    Liebe Leserinnen und Leser, in der morgen erscheinenden Ausgabe 33/2003 von ComputerPartner lesen Sie unter anderem: +++ Ein Tag im Leben von...Gericom−Chef Hermann Oberlehner beim Partnertreff am Sachsenring.+++ KammerjägerDer Unmut zahlreicher Unternehmer über die Pflichtmitgliedschaft in Kammern und Verbänden wächst. Auch viele IT−Händler schließen sich diesem Protest an und fordern die Politik auf, den Zwangsbeitritt abzuschaffen +++ Multimedia für alleRoxio hat ein für Liebhaber von Video− und Bildbearbeitung ein "Rundum−Sorglos−Paket" geschnürt, das auch Einsteigern semiprofessionelle Funktionen bietet +++ Samsung denkt umGemeinsam mit dem Fachhandel unter die Top−Ten des Notebookmarktes +++ WLAN−IntegrationBegehrt − aber mit vielen Stolperfallen Mit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner−Redaktion. (wl)  …mehr

  • Toshibas "S10": Neuer Projektor der Einsteigerklasse

    Für das heimische Pantoffelkino oder auch als tragbarer Datenbeamer wurde Toshibas Neuzugang "S10" konzipiert. Der Einsteigeprojektor bietet eine Lichtstärke von 1.200 Lumen (nach Ansi) und ein Kontrastverhältnis von 400:1. Zum Einsatz kommt im rund 2,2 Kilogramm schweren Produkt ein SVGA−Panel, das Auflösungen von 800 x 600 Pixel schafft. Ein spezieller "Eco−Mode" soll laut Anbieter für eine längere Standzeit der Lampe dienen und gleichzeitig auch das Lüftergeräusch senken. Die angestöpselten Geräte erkennt der "S10" nach Angaben der Neusser automatisch, eine mitgelieferte Infrarot−Bedienung übernimmt die Steuerung des Projektors. Etwaige Trapezverzerrungen können am elektronischen Strahlemann manuell korrigiert werden, das Gerät unterstützt hierbei die beiden Bildformate 4:3 und 16:9. Die Stellfläche beziffert der Anbieter auf 303 x 84 x 206 Millimeter, es ist aber auch eine Deckenmontage möglich. Ab September 2003 ist der "S10" auf dem Markt verfügbar, der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 1.299 Euro. (cm)  …mehr

  • Sun kauft Applikations-Management-Spezialist Centerrun

    Geschätzte 66 Millionen Dollar in bar lässt sich Sun die übernahme des kalifornischen Softwerkers Centerrun kosten. Laut Sun werde das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen, das Management−Software für verteilte Applikationen und Server−Ressourcen anbietet und sich auf automatisiertes Management (Provisioning) von Anwendungen, Ressourcen, Clients und Servern spezialisiert hat, in die Sun Software Organisation integriert. Die übernahme, die auch die Service−Spezialisten der Kalifornier betreffen soll, werde im ersten Quartal des Finanzjahres 2004 abgeschlossen sein.Die übernahme stellt die dritte im Zusammenhang mit Suns Bemühungen, seine Serverarchitektur N1 für Unternehmen interessant zu machen, die über weitläufige heterogen IT−Netze verfügen und diese je nach Applikationsbedarf einsetzen und zugleich zentral administrieren wollen. Sun hatte die Firmen "Pirus Network" und "Terraspring" im letzten Herbst gekauft, um "N1" aufzuwerten und gegenüber den IBM− und HP−Initiativen und −Architekturen "On demand" beziehungsweise "Adaptive Enterprise" zu positionieren. (wl)  …mehr

  • Ovislink: ADSL-Router mit WLAN−Anschluss

    Bewegungsfreiheit und schneller Internet−Zugang lassen sich mit dem Router "Airlive Wireless−1134 ARM" des taiwanesischen Herstellers Ovislink verbinden. Das Gerät kombiniert ein ADSL−Modem (Asynchronous Digital Subscriber Line) mit Router−Funktionen und einem Access Point für Wireless LAN (WLAN) nach dem Standard 802.11b. Der Router soll in Deutschland ab Mitte August 2003 erhältlich sein und zirka 160 Euro kosten. Mit vier 10/100 MBit/s Ethernet−Ports, einem USB−1.1−Anschluss und einem PCMCIA−Slot gibt sich der Router recht kontaktfreudig. Das Gerät unterstützt verschiedene ADSL−übertragungsstandards und ist laut Angaben des Herstellers deshalb weltweit einsetzbar. Die Verbindung zum Internet Service Provider (ISP) soll weitgehend automatisch ablaufen. Der Anwender müsse nur seinen ISP aus einem Menü auswählen sowie Benutzernamen und Kennwort eingeben. Alle weiteren Einstellungen würden von der Software vorgenommen, so der Anbieter. (haf) …mehr

  • Blaster-Wurm im Netz: "Billy Gates stop making money and fix your software"

    Zwar ist der vorige Woche befürchtete Grossangriff auf Windows−Netze (ab NT 4.0 alle weiteren NT−Entwicklungen: 2000, XP und Server 2003) ausgeblieben, doch seit gestern haben Sicherheitsexperten das Auftauchen des "Blaster"− oder LovSan"−Wurm festgestellt. Dieser nutze gezielt die DCOM RPC Interface−Lücke ("Windows Distributed Component Object Model (DCOM) Remote Procedure Call (RPC) Interface") in den Betriebssystemen aus Redmond, um insgesamt, sind genügend Systeme befallen, eine Denial−of Service−Attacke gegen Microsofts windowsupdate.com−Seite zu starten. Als Angriffszeit seien die Tage zwischen dem 16. August bis 31. Dezember definiert, so Sicherheitsexperten. Das Vorgehen des Wurmes erfolgt laut dem Online−Magazin Tecchannel so: "Auf infizierten Systemen startet der Wurm zunächst einen TFTP−Server, über den er andere Rechner auf Port 135 zu kontaktieren versucht. Trifft der Blaster einen ungepatchten Rechner, schleust er seinen Code über die DCOM−Lücke ein. Der Zielrechner führt ihn aus, und lädt vom Angreifer über TFTP die Datei "msblast.exe" ins Windows−Verzeichnis nach und führt sie aus. An diesem File sind infizierte Rechner leicht zu erkennen, daneben sind auf solchen Systemen auch die UDP−Ports 69 und zwanzig weitere Ports zwischen 2500 und 2522 geöffnet. Der Wurm wählt dazu einen zufälligen Bereich von zwanzig aufeinander folgenden Ports." Neben wenig patch−freudigen Administratoren müssen allem Privatanwender, gleich ob sie über ISDN− oder DSL−Modems mit dem Internet verbunden sind, mit dem Wurm rechnen. Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) schlägt beispielsweise vor, neben der Entfernung der Datei "msblast.exe" zusätzlich folgende Ports über die Firewall zu sperren: 69 UDP; 135 TCP; 135 UDP; 139 TCP, 139 UDP; 445 TCP; 445 UDP und 4444 TCP. In der "msblast.exe" ist übrigens folgender Text zu finden: "billy gates why do you make this possible? Stop making money and fix your software!!" (wl) …mehr

  • Centurion: WLAN−Antenne im Chipformat

    Kaum Briefmarken−groß ist die Triband−WLAN−Antenne "D−Puck" des Herstellers Centurion. Das Modul eignet sich für den Einbau in Notebooks, PDAs oder Access Points und unterstützt die Wireless−LAN−Standards 802.11a, b und g auf den Frequenzen 2,4 bis 2,5 GHz beziehungsweise 5,15 bis 5,875 GHz. Die Antenne vom PIFA−Typ (Planar Inverted F Antenna) ist 16 x 16 x 6 Millimeter groß und 2 Gramm schwer. Sie weist eine lineare Polarisierung auf und benötigt eine Erdungsplatte um einen Signalgewinn von mindestens 3 dBi in allen unterstützten Frequenzbändern zu ermöglichen. Das Stehwellenverhältnis ist laut Angaben des Herstellers kleiner als 2,5:1. (haf) …mehr

  • Chinas Hightech-Exporte wachsen schwindelerregend und drücken die Preise

    Als verlängerte Werkbank der IT−Industrie löst China wegen der niedrigeren Löhne andere Länder in Fernost immer mehr ab. Den Kunden in Europa und Amerika kann es nur recht sein, denn sie profitieren von sinkenden Preisen. Die Volksrepublik China hat nach Angaben des Handelsministeriums im ersten Halbjahr 2003 Hightech im Wert von 94,9 Milliarden Dollar exportiert, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 50,67 Prozent bedeutet. Als Exportschlager wurden unter anderem Notebooks genannt, bei den Importen waren es integrierte Schaltkreise und Mikroelektronik, vorzugsweise aus Japan und Südostasien. Was in der deutschen Kurzmeldung nicht steht, ist die Tatsache, dass ein Großteil der Investitionen in Hightech−Fabriken aus dem offiziell befeindeten Taiwan stammen. Allein im ersten Quartal 2003 hat die Provinz Jiangsu, zu der auch Shanghai gehört, über 400 taiwanesische Investitionsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 1,7 Milliarden Dollar genehmigt. Zu den großen Investoren in China zählen Formosa Plastics und deren Töchter Nanya, FIC und HTC sowie Acer mit den Ablegern Benq und Wistron. über die genaue Höhe taiwanesischer Investitionen in China gibt es keine Angaben, da viele Gelder wegen Verbote oder Beschränkungsauflagen aus Taiwan illegal oder über große Umwege von der Insel aufs Festland gelangten. Sie dürften aber bereits in die Hunderte von Milliarden Dollar gehen. Chinesischer Unternehmergeist − sprich Nichtbeachtung der Regierung in Taipei − hat im Laufe der Zeit zu einer zunehmenden Lockerung der Bestimmung geführt, so dass heute selbst die Hersteller von Notebooks − bis vor wenigen Jahren noch als strategische Güter auf der Verbotsliste − ganz ungeniert in China produzieren können. (kh)  …mehr

  • IDC: Trends beim (drahtlosen) Home Networking

    In Unternehmen sind sie mittlerweile allgegenwärtig, bei Verbrauchern haben sie noch einiges aufzuholen: Lokale Netze (LAN) stoßen bei vielen Heimanwendern derzeit auf (fast) taube Ohren. IDC rechnet damit, dass Ende 2003 gerade einmal 2,2 Prozent der westeuropäischen Haushalte über ein Heimnetz verfügen werden. Die Zurückhaltung der Verbraucher begründet sich auf mehreren Vorbehalten, so Jason Armitage, Analyst bei IDC: Die Anwender befürchteten vor allem Probleme bei der Installation, der Sicherheit und dem Schutz der eigenen Daten. Armitage rechnet damit, dass Heimnetze bis Ende 2007 trotzdem in rund zehn Prozent der privaten Haushalte vertreten sein werden. Ein Trend sei in diesem Jahr die Anbindung von Consumer−Elektronik, wie beispielsweise der Spielekonsolen, an das heimische LAN. Derzeit bestünden die meisten Home−Netze aus zwei PCs, die sich eine Breitbandverbindung ins Internet und/oder einen Drucker teilen. WLANs verzeichnen laut Armitage eine ständig steigende Nachfrage. Derzeit vertraue jedoch bei weitem noch die Mehrheit der Anwender auf kabelgestützte Ethernet−Netze. Bis 2006 werde die Hälfte der privaten Netze in Westeuropa dann drahtlos kommunizieren, so der IDC−Mann. (afi)  …mehr

  • Finmatica: Sicherung für drahtlose Netzwerke

    Finmatica schützt WLANs vor unberechtigten Zugriffen mit ihrer "Security Box VPN". Zwischen den zugelassenen Anwendern wird ein mittels 3DES verschlüsselter Kommunikationskanal aufgebaut. Zusätzlich erhalten beide Partner jeweils ein eindeutiges digitales Zertifikat, so das über deren Identität keine Zweifel bestehen. Eine Einzellizenz des virtuell privaten Netzes kostet 60 Euro, die komplette Security Box ist für 230 Euro pro User erhältlich. (rw) …mehr

  • Oracle bietet Peoplesoft-Aktionären zuwenig

    Die Bemühungen des Datenbankanbieters Oracle, die Aktionäre des Konkurrenten Peoplesoft zum Verkauf ihrer Aktien zu bewegen, ist offensichtlich kein Erfolg. Bislang sollen der Ellison−Companay lediglich rund zehn Prozent der Peopleosoft−Aktien oder 37,7 Millionen Anteile zum Preis von 19,50 Dollar angeboten worden sein. Zur feindlichen übernahme braucht Oracle 50 Prozent und eine Aktie beziehungsweise die Mehrheit in Peoplesofts Verwaltungsrat. Dieser könnte die übername einleiten und seinen Aktionären empfehlen, an Oracle zu verkaufen.Um doch noch die Chance zu haben, durch einfachen Aktienkauf sich Peoplesoft einzuverleiben, hat Oracle jetzt die Frist zum Verkauf verlängert. Bis zum 19. September statt bis zum 15. August haben die Peoplesoft−Eigener Zeit, ihre Wertscheine an den Datenbank−Anbieter zu verkaufen. Beobachter gehen davon aus ,dass der 15. September nicht der letzte Termin sein dürfte. Die momentan stattfindende Untersuchung der feindlichen übernahme durch das Justizministerium dürfte sich hinziehen und mehrere Monate in Anspruch nehmen. Gerade haben 30 mit dem Fall befasste Staatsanwälte angekündigt, insgesamt 1.000 Peoplesoft−Kunden, Consultansdt und Konkurrenten befragen zu wollen. Oracle kündigte bereits an, es werde seine Klage gegen Peoplesoft wegen Behinderung der übernahme fortsetzen, falls der feindlichen übernahme stattgegeben werde. Peoplesoft hatte mit einem Aktionärsplan Schutzmechanismen (Poison Pill) eingebaut, um die feindliche übernahme zu verhindern. (wl) …mehr

  • Trotz SARS: Chinas PC-Riese Legend legt bei Notebooks um über 52 Prozent zu

    Der chinesische PC−Riese Legend Group Limited, in Deutschland besser bekannt unter dem Namen der Motherboard−Tochter QDI oder Legend QDI, hatte auch schon mal bessere Ergebnisse gesehen. Aber trotz der Lungenkrankheit SARS konnte Chinas Nummer eins im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres bis zum 30. Juni 2003 weiter wachsen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 11,4 Prozent auf umgerechnet 603,15 Millionen Euro, der Gewinn um 3,9 Prozent auf 31,43 Millionen Euro. "Obwohl SARS gewisse kurzzeitige Störungen verursacht hat, zeigt die chinesische IT−Branche ein hohes Potenzial", freut sich Legend−CEO− und President Yang Yuanqing. Pläne, mit Notebooks und Desktop−PCs den Weltmarkt zu erschließen, gibt es schon seit über zwei Jahren. In den meisten Märkten Europas als erstes Anlaufsziel blieb es aber bisher eher bei zaghaften Versuchen unter der neuen Marke "Lenovo". Umso erstaunlicher ist, dass Legend den Notebook−Absatz im ersten Quartal um 52 Prozent steigern konnte. Denn in China als größten Absatzmarkt ist der Notebook−Marktanteil des Unternehmens in den letzten zwei Jahre von 25 auf 17 Prozent zurückgegangen. Bei Deskop−PCs kam Legend im ersten Quartal auf ein Plus von 24,5 Prozent. Laut Marktforscher IDC kam Legend bei PCs in China zuletzt auf einen Marktanteil von 27 Prozent, weit vor dem zweitgrößten chinesischen Hersteller Founder (9,1 Prozent Marktanteil) und den größten ausländischen Anbieter Dell, der binnen weniger Jahre IBM vom zweiten auf den fünften Platz verwies. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/2003 kam Legend auf ein Umsatzplus von fünf Prozent auf 20,233 Milliarden HK−Dollar (2,284 Milliarden Euro) und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von umgerechnet 132,6 Millionen Euro, ein Plus von 20,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (kh)  …mehr

  • Einigung: Auf jeden DVD-Brenner werden 9,21 Euro Urheberabgabe aufgeschlagen

    Die in der Zentralstelle für private überspielungsrechte (ZPü) zusammengeschlossenen Verwertungsgesellschaften und der IT-Branchenverband Bitkom haben ihre Verhandlungen in Sachen Urheberabgabe für DVD-Brenner abgeschlossen. Man einigte sich darauf, dass alle Unternehmen, die DVD-Brenner herstellen oder importieren, für jedes in Deutschland über die Ladentische gehende Gerät 9,21 Euro Urheberabgabe entrichten müssen. Die zügige Einigung bringe Planungssicherheit für die Gerätehersteller, heißt es in einem Schreiben des Branchenverbandes. Bitcom-Chef Bernhard Rohleder wertet den Vertrag als "Zeichen des guten Willens der Wirtschaft, auch bei den neuen Geräten Lösungen für die urheberrechtliche Vergütung zu finden." Durch die Abgabe sollen Künstler für den wirtschaftlichen Verlust entschädigt werden, der ihnen durch das Anfertigen erlaubter Privatkopien entsteht. Immerhin sei es möglich, dass Anwender Kopien von DVDs anfertigen oder aber Fernsehsendungen auf DVD brennen können. Reinhold Kreile, Chef der musikalischen Verwertungsgesellschaft Gema zeigt sich sehr zufrieden mit der Regelung und spricht von einer Sicherung der Autorenrechte bei privater Vervielfältigung. Ursprünglich hatte die ZPü eine wesentlich höhere Abgabe gefordert, der jedoch seitens der Bitcom mit dem Argument nach unten korrigiert wurde, dass eine Vielzahl der DVDs mittlerweile einen Kopierschutz tragen würden. Die neue Regelung tritt rückwirkend zum 1. Juli 2003 in Kraft, Mitglieder des Branchenverbandes erhalten einen Rabatt in Höhe von 20 Prozent. Für CD-Brenner gilt die Urheberabgabe in Höhe von 7,50 Euro bereits seit letztem Jahr. (cm)  …mehr

  • Patentklau: Gericht verdonnert Microsoft zu Zahlung von 521 Millionen Dollar

    Wie der amerikanische Wirtschaftsdienst "Bloomberg" berichtet, soll der Software-Riese Microsoft wegen Patentverletzung 521 Millionen Dollar an die Geschädigten zahlen. Zu diesem Urteil kam ein Geschworenengericht in Chicago nach einem einmonatigen Prozess. Die Universität von Kalifornien und das Unternehmen Eolas Technologies haben das Gerichtsverfahren angestrengt. Sie warfen dem Softwarekonzern vor, von ihnen entwickelte Technologien unrechtmäßig in den Internet Explorer integriert zu haben.Das Gericht gab den Klägern Recht und fordert Microsoft zu einer Schadenszahlung in Höhe von 521 Millionen Dollar auf. Das ist in etwa die Hälfte der eigentlich seitens der Kläger geforderten Summe von 1,2 Milliarden Dollar. Die Redmonder haben bereits im Vorfeld für den Fall einer Niederlage Berufung angekündigt. Eolas hingegen hat bekannt gegeben, dass es weitere hunderte Millionen Dollar an Tantiemen einfordern will. (cm)  …mehr

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