Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Meldungen vom 23.09.2003

  • Programmierer des Mel-Virus war für FBI tätig

    Dav Smith, der 1999 inhaftierte Autor des Mel-Virus, soll nach seiner Festnahme mindestens zwei Jahre lang undercover für das FBI tätig gewesen sein. Wie aus jetzt veröffentlichten Unterlagen hervorgeht und unsere Schwesterpublikation PC-Welt berichtet, konnte der mittlerweile 35-jährige Smith dadurch eine drastische Verringerung seiner Haftdauer erzielen, die er derzeit in einem Bundesgefängnis absitzt. Bereits einige Wochen nach seiner Inhaftierung wurde Smith vom FBI angeheuert, um sich vom Gefängnis aus und mit einer Tarnät ausgestattet, auf die Jagd nach anderen Computerverbrechern zu machen. "Manchmal braucht man einen Dieb, um Diebe zu fangen", begründete der damalige Bundesstaatsanwalt Elliot Turrini das Angebot an Smith. "Es gibt nur wenige Leute, die die Sprache der Virenschreiber sprechen. Ein durchschnittlich ausgebildeter FBI-Agent zählt nicht zu diesen Leuten", erklärte Turrini. Der für Smith zuständige Bundesrichter Joseph Greenaway wurde im April 2002 von New Jerseys Bundesstaatsanwalt Christopher Christie über die FBI-Nebentätigkeit des Wurm-Autoren informiert. Greenway hätte Smith für bis zu zehn Jahre hinter Gittern bringen können. Stattdessen wurde die Strafe aufgrund des Briefes auf 20 Monate reduziert. Bereits zwei Monate nachdem Smith mit seiner Tätigkeit für das FBI begonnen hatte, konnte er bereits einen ersten Erfolg verbuchen. Er lieferte den Behörden den Namen, die Adresse, die Mail-Accounts und andere Daten über den Niederländer Jan De Wit, dem Autoren des so genannten "Anna Kournikova"-Virus. Das FBI informierte die niederländischen Behörden und De Wit wurde daraufhin verhaftet. Smith half im Jahr 2001 einen weiteren Wurm-Autoren dingfest zu machen: Dieses Mal Simon Vallor, den Autoren des "Gokar"-Virus. Das FBI gab den britischen Behörden einen Tipp, Vallor konnt dann Anfang 2002 verhaftet werden. Der 22-jährige Vallor wurde von einem Londoner Gericht wegen der Verbreitung von Gokar und zweier anderer Viren zu einer zweijährigen Gefängn verurteilt. Smith soll dem FBI auch in vielen weiteren Fällen geholfen haben, Virenautoren ausfindig zu machen und die Verbreitung von Viren in den USA zu stoppen. Insgesamt soll Smith Daten von weit über 1.700 Viren gesammelt haben. Darüber hinaus soll Smith den Behörden dabei geholfen haben, Tools zu entwickeln, mit denen die ät eines Virenautors ausfindig gemacht werden kann. Dav Smith hatte 1999 den nach einer Stripperin benannten Mel-Virus in Umlauf gebracht. Mel hatte sich rasant über den ganzen Erdball ausgebreitet und bereits in der ersten Woche über 100.000 Rechner befallen. Am Ende waren über eine Millionen Rechner infiziert und ein Schaden von zirka 80 Millionen Dollar angerichtet worden. Bereits wenige Tage nachdem der Virus im Umlauf war, ging Smith den Behörden ins Netz: Sicherheitsexperten hatten ihn als Urheber enttarnt. Vor Gericht hatte sich Smith dann schuldig bekannt und angegeben, dass er einen solch großen Schaden durch "Mel nicht erwartet hatte. (cm)  …mehr

  • IT-Dienstleistungs-Riese Atos Origin wächst weiter

    Die IT-Consulting-Gruppe Atos Origin hat angekündigt, die IT-Services-Geschäfte von Schlumberger Sema für 1.28 Milliarden Euro zu übernehmen. Der Kauf soll Ende Januar 2004 abgeschlossen sein. Das entstehende Unternehmen hat den Angaben zu Folge einen Jahresumsatz von über fünf Milliarden Euro sowie 50.000 Mitarbeiter, die in 50 Ländern aktiv sind. (hei)  …mehr

  • Red Hat Linux Enterprise 3: Betriebssystem für Unternehmenskunden

    Voraussichtlich Mitte Oktober wird Red Hat die dritte Enterprise−Version des eigenen Linux−Betriebssystems auf den Markt bringen. Basierend auf dem Kernel−Release 2.4.21 wird es dennoch einige Features der Kernel−Ausführungen 2.5 und 2.6 enthalten. Die Funktionalität von Red Hat Linux Enterprise 3 (RHEL 3) geht weit über die eines reinen Betriebssystems hinaus. So wird das Produkt auch eine so genannte "Service and Application Fabric" − eine Art Middleware − enthalten, an die Plug−ins zu SQL−Datenbanken und J2EE−Applikationsservern, zu Verzeichnisdiensten, Portalen und anderen Anwendungen angekoppelt werden können. Weitere wichtige Aspekte in Red Hats Lösungsportfolio sind Sicherheit und Management. So stellt das erweiterte Betriebssystem künftig Schnittstellen zu Applikationen wie Identitätsmanagement, Verifizierung und Verschlüsselung bereit. Ferner enthält es Sistinas "Logical Volume Manager", mit dem sich diverse Speichermedien effizient ansteuern und kontrollieren lassen. Wie bereits in der Vorgängerversion 2.1 wird es auch RHEL 3 in drei unterschiedlichen Ausprägungen geben. Das für große Unternehmen geeignete AS−Model (früher: Advanced Server) läuft auf allen gängigen Plattformen − also auf X86, Itanium, AMD, sowie auf IBMs z−, p− und i−Series−Servern. An den Mittelstand gerichtetes RHEL ES arbeitet nur mit Intel−kompatiblen Prozessoren. Hinzu kommt noch die Workstation−Version WS, die von Red Hat als Basis für technischen Anwendungen wie CAD gesehen wird. Die Preise von Red Hat Enterprise Linux 3 sollen sich an denen des Vorgängers orientieren und werden daher wohl zwischen 180 und 2.500 Euro liegen. (rw) …mehr

  • Verisign kidnappt Surfer und E−Mails

    Wer sich bei der URL−Eingabe vertippt, erlebt neuerdings eine überraschung: Handelt es sich bei der falsch eingegebenen und deshalb nicht vorhandenen Web−Adresse um eine .com oder .net−Domain, wird er nicht mehr auf seine gewohnte Such−Seite geleitet. Stattdessen erscheint seit dem 15. September 2003 automatisch die "Site Finder"−Web−Page des Domain−Registrars Verisign. Um den Nutzern eine "verbesserte Internet−Erfahrung" zu bieten, sammelt der Provider dazu per Wildcard−Abfrage alle Anfragen ein, die an ungültige Adressen gerichtet sind. Der neue "Service" bootet nicht nur andere Suchseiten aus, er soll auch eine potenzielle Gefahr für Sicherheit und Datenschutz darstellen. So werden beispielsweise alle E−Mails an .com− oder .net−Domains zu Verisign umgeleitet, wenn der Domain−Name nicht stimmt. Bisher kamen diese Meldungen als "nicht zustellbar" an den Absender zurück. Der Provider hat damit die Möglichkeit, sensible Daten zu sammeln und auszuwerten, während der Absender irrtümlich davon ausgeht, dass seine Mail angekommen ist. Mit der Sammelwut von Verisign kommen außerdem Spam−Filter nicht zurecht, die per DNS−Anfrage (Domain Name System) die Echtheit einer Absender−Adresse überprüfen. Statt wie bisher bei Fantasie−Domains eine Fehlermeldung vom DNS−Server zu bekommen, wird die Anfrage an Verisign weitergeleitet. Da der Filter keine negative Quittung erhält, stuft er Spam−Mails nicht mehr als solche ein. Auch für Hacker ist der Dienst interessant. Mittels Cross−Site−Scripting könne sich ein Eindringling der ungeschützten Suchseite bemächtigen und sie für Angriffe auf andere Internet−Nutzer missbrauchen, sagt, Lance Contrell, Präsident von Anonymizer, einer Firma, die sich auf Online−Datenschutz spezialisiert hat. Eine Untersuchung des Internet Architecture Boards (IAB) stuft die Verwendung von Wildcard−Seiten deshalb als "potenziell gefährlich" ein. Inzwischen beschäftigt sich die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) mit dem Fall. Sie hat Verisign gebeten, die Seite vom Netz zu nehmen, bis die Vorwürfe geklärt sind. Der sammelwütige Suchdienst ist im übrigen nicht die erste Aktion, mit der Verisign den Unmut der Community auf sich zieht. Vor kurzem machte das Unternehmen mit dem Versuch Schlagzeilen, potenzielle Domain−Käufer über dubiose Wartelisten abzukassieren (ComputerPartner berichtete). (haf) …mehr

  • Britische Handykette verbietet Mitarbeitern E-Mail−Kommunikation

    Ein britischer Unternehmer hat seinen Angestellten verboten, weiterhin über E−Mail zu kommunizieren. Stattdessen müssen sich die 2.500 Angestellten am Telefon austauschen. "Das Verbot hat eine sofortige, dramatische Wirkung gehabt", sagte der Chef der britischen Handyladen−Kette Phones 4u, John Caudwell, dem Nachrichtensender BBC. Er glaube, dass jeder Angestellte so durchschnittlich drei Stunden Zeit am Tag einsparen könne − und das Unternehmen dadurch umgerechnet 1,4 Millionen Euro im Monat. Es gehe dabei nicht um privat verschickte E− Mails − die werden sowieso nicht gern gesehen −, sondern nur um die betriebsinterne Kommunikation. "Ich habe festgestellt, dass E−Mails Phones 4u auf heimtückische Weise befallen haben, und deshalb habe ich sie sofort verboten" sagte Caudwell. Die Zunahme des E−Mail−Verkehrs habe seine Mitarbeiter immer mehr aufgehalten. Es könne zehn Mal so lange dauern, eine Mail zu schreiben, als direkt miteinander zu sprechen. Außerdem bekomme man bei einem Anruf die Antwort sofort und müsse nicht erst lange warten. "Die Qualität und Effektivität der Kommunikation hat enorm zugenommen", so Caudwell zufrieden. Der 50−jährige hat beim Thema Sparen immerhin schon reichlich Kompetenz bewiesen: Er steht mit einem Vermögen von umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro auf Platz 26 der reichsten Briten. (mf)  …mehr

  • Die Computex Taipei eröffnet - wegen SARS verspätet − ihre Pforten

    Wegen der Lungenkrankheit SARS um mehr als drei Monate verschoben, findet vom 22. bis 26. September zum 23. Mal die "Computex Taipei", nach Cebit und Comdex immer noch drittwichtigste IT−Messe, statt. Trotz eines befürchteten Besucherrückgangs zu so einem späten Zeitpunkt, da das Weihnachtsgeschäft für viele internationale Einkäufer praktisch schon angerollt ist, sprechen offizielle Zahlen statt von weniger, sogar von mehr Ausstellern als im Vorjahr. Laut China External Trade Development Council (CETRA) als einer der beiden Veranstalter haben sich 1.241 in− und ausländische Aussteller angemeldet, angeblich ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damals sprach man allerdings von 2.300 Ausstellern. Unabhängig davon, welche Zahlen nun stimmen, kann die Messeleitung auch auf einige Erfolge verweisen. So ist neben anderen internationalen IT−Riesen wie Philips, Intel und National Semiconductor seit Jahren auch erstmals wieder Texas Instruments dabei. Unter den taiwanesischen Ausstellern nicht fehlen dürfen natürlich Acer, Ableger Benq, der fabriklose Chipsatz−Anbieter Via Technologies sowie die so Motherboard−Riesen wie Micro−Star (MSI) und Asus. Die Lungenkrankheit SARS, wegen der die Computex verschoben werden musste, hat in Taiwan bei 671 Infektionen 84 Todesopfer gefordert, womit die Insel nach China und Hongkong die dritt stärkst betroffene Region war. Neben den Todesfällen hatte die Epidemie im asiatisch−pazifischen Raum auch enorme wirtschaftliche Folgen. Auch wenn das IT−Geschehen sich in der Region immer mehr nach China verlagert, sind die Veranstalter der Ausstellung in Taipei zuversichtlich, dass die Computex ihre Rolle als drittwichtigste Computermesse der Welt behalten wird. Und um das zu untermauern, wurde auch mit Hochdruck an der Fertigstellung der dritten Messehalle gearbeitet, wodurch Platz für 400 weitere Stände geschaffen wurde. Insgesamt verteilen sich die Aussteller in diesem jahr auf 2.419 Stände, ein Plus von fünf Prozent gegenüber der Computex 2002. Was die Zahl der Fachbesucher angeht, übt sich CETRA−President Chao Yung−chuan angesichts des späten Zeitpunkts, noch dazu eine Woche nach der Cebit Asia in Shanghai, in vorsichtigem Optimismus: "Die Computex hat letztes 24.300 ausländische Einkäufer angezogen, und wir hoffen, diese Zahl in diesem Jahr erreichen oder sogar toppen zu können." (kh)  …mehr

  • Absatz von Kamera-Handys überflügelt erstmals digitale Kameras

    Der große Run auf Mobiltelefone mit eingebauter Kamera hat eingesetzt. Vor allem in den asiatischen Ländern ist die Nachfrage enorm. Im ersten Halbjahr 2003 sind laut dem Marktforschungsinstitut Strategy Analytics 25 Millionen Exemplare über die Ladentische der Händler gegangen. Noch ein Jahr zuvor waren es im selben Zeitraum gerade vier Millionen Stück. Dennoch bleibt der Absatz von Digitalkameras stark: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2002 hat sich der Verkauf der digitalen Knipser auf rund 20 Millionen verdoppelt. Bis 2008 rechnet die Marktbeobachter damit, dass der Umsatz mit diesen Produkten auf 49 Milliarden Dollar anschwellen wird und rund 65 Millionen Kamera−Handys unter das Volk gebracht werden. Die Geräte werden dann durch die Bank mit einer Bildauflösung von fünf Megapixel aufwarten. (cm)  …mehr

  • Westcoast-Chef Hemani: "Wir wollen Actebis kaufen"

    Bis gestern Mittag war die ganze Geschichte rund um die Actebis−Gruppe noch nebulös: Die Soester hüllten sich in Schweigen, weil die Mitarbeiter selbst noch nichts wussten. Der Mutterkonzern Otto, der es eigentlich wissen müsste, gibt sich, wie gewohnt, hanseatisch verschlossen. Westcoast−Chef Joe Hemani ist dagegen ein Freund von offenen Worten. Seine Aussage lautet: Er will bis Ende des Jahres die Actebis−Gruppe kaufen. Montagmittag meldete sich auf Anfrage der ComputerPartner−Redaktion Hemani höchstpersönlich. Und der Westcoast−Chef redete Klartext: "Wir haben bereits seit drei Jahren Kontakt mit Otto und Actebis. Wir wollen die Actebis−Gruppe kaufen." Für ihn scheint es nur eine Frage der Zeit bis der Deal mit Otto unter Dach und Fach ist: Bis Ende des Jahres will Hemani die übernahme in trockenen Tüchern sehen. An den Absichten des britischen Managers kann nach diesen Ankündigungen kein Zweifel mehr bestehen. Aber was für ein Unternehmen ist Westcoast eigentlich? Auf der britischen Insel ist das Unternehmen als Distributor mit starkem Fokus auf das HP−Hardware−Portfolio bekannt. Westcoast versucht bereits seit längerem in die Broadline−Liga aufzusteigen. Ein Versuch war die Gründung der European Wholesale Group (EWG): eine Allianz von vier europäischen Distributoren (dabei sind die Schweizer Also ABC, die niederländische Copaco, die italienische Esprinted und Westcoast), die Wettbewerbern wie Ingram Micro und Tech Data auf der europäischen Bühne Paroli bieten wollte. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der neuen ComputerPartner−Ausgabe 39/03. (ch/bw)  …mehr

  • Wiener können ab sofort per Handy einparken

    Typisch deutsch: Von Siemens entwickelt, findet wieder mal eine deutsche Technologie erstmals im Ausland maßgeblich Anwendung. Gemeint ist "M−Parking", die Bezahlung von Parkzeit über das Handy, wie es die österreichische Hauptstadt Wien im Oktober einführen will. Vorher gab es, allerdings auf viel kleinerer Basis, bereits Testläufe in Skandinavien und in Mitteleuropa, darunter in der kroatischen Stadt Zagreb.Mit 1,5 Millionen Einwohnern und 300.000 Parkplätzen ist Wien aber tatsächlich die erste Großstadt der Welt, die das neue Parksystem einführen will. Mobilkom Austria als größter österreichischer Mobilfunkbetreiber rechnet damit, dass langfristig 40 bis 50 Prozent aller Parkplatzgebühren in Wien über das Handy beziehungsweise genauer per SMS abgerechnet werden. Kunden sollen in Zukunft wählen können, ob die Parkplatzgebühren über die Handy−Rechnung, über die Kreditkarte oder von einem Spezialkonto eingezogen werden. Wer sich beim gemeinsamen Mittagessen verplappert oder im Kaufhaus zu lange zubringt, braucht nicht gleich zum Auto zurückzurasen. Denn zehn Minuten vorher wird man per Anruf automatisch erinnert, dass die Parkzeit abläuft und die Möglichkeit besteht, über das Handy weitere Einheiten zuzukaufen. Analysten bei Marktforscher Gartner rechnen damit, dass M−Payment bis hin zum Handy als digitale Geldbörse nach der Einführung von UMTS eine zunehmende Rolle spielen könnte. Fraglich ist allerdings, wie sich die Kosten für diesen Service aufteilen würden. Diese nach dem Vorbild der Kreditkarte nur auf den Fachhändler abzuwälzen, wäre sicherlich wenig akzeptanzfördernd. (kh) …mehr

  • Quantum bandelt mit Tandberg an

    Tandberg Data vertreibt als erster OEM−Partner Quantums Software "DLT Sage". Dabei handelt es sich um eine komplette Suite zum Steuern von Bandspeichern. Auch ein Diagnosewerkzeug ist in dem Paket inbegriffen. Im Rahmen des Kooperationsvertrages darf Tandberg Data die Software−Agenten "X−Talk" und "I−Talk" in die eigene Produktreihen integrieren. So können nun ab sofort die Bandlaufwerke SDLT 220, SDLT 320 sowie ab nächsten Monat auch SDLT 600 mit der Quantum−Software gewartet werden. Hierfür entstehen auch keine Mehrkosten, sprich: Tandberg liefert diese Werkzeuge mit den eigenen Geräte aus. Der Software−Agent X−Talk kann über SCSI oder Fibre Channel Bandlaufwerke steuern, I−Talk vermag auch über eine Infrarot−Schnittstelle mit den Bändern zu kommunizieren. Bei der letzten Variante kann auf die Tapes zugegriffen werden, ohne dass man den laufenden Betrieb unterbrechen müsste. (rw) …mehr

  • Sun stellt Wachablösung bei der Chip-Architektur in Aussicht: "Das Ende der gedruckten Leiterplatten"?

    Laut einem Bericht der New York Times ist es Wissenschaftlern von Sun gelungen, ein Verfahren zur Produktion von Computer−Chips zu entwickeln, mit dem Prozessoren möglicherweise Daten bis zu hundert Mal schneller als bisher austauschen können. Die Forscher, so die Zeitung, haben einzelne Chips mittels wenige Mikrometer dünner Verbindungsflächen kapazitiv miteinander verbunden − und nicht wie heute üblich über Kupferdraht. Das Verfahren, das Sun heute in dem Vortrag "Proximity Communication" auf der Custom Integrated Circuits Conference in San Francisco vorstellen will, könnte "das Ende der gedruckten Leiterplatten" bedeuten, warb Sun−Forschungsdirektor Jim Mitchell. Es sei im Zusammenhang mit einem vom US−Militär finanzierten Supercomputer−Projekt entstanden. Mit der neuen Chip−Architektur könnten derzeit Daten mit einer Geschwindigkeit von 21,6 Milliarden Bits pro Sekunde zwischen den Chips ausgetauscht werden. Doch Sun sei sich sicher, künftig in Chip−Clustern, die aus mehreren 100 Bausteinen bestehen sollen, bis zu einer Billion Bits pro Sekunde prozessieren zu können. Zum Vergleich: Intels Pentium 4, der rund 50 Milliarden Bits pro Sekunde prozessiert, dominiert derzeit das im Desktop−Bereich Ausschlag gebende GHz−Wettrennen. Der Durchbruch würde Sun mehr als gut tun. Das Unternehmen hat sich in letzter Zeit vor allem durch Hiobsbotschaften hervor getan. Gerade kündigte Sun an, weitere 1.000 Mitarbeiter zu entlassen. Dem Sonnenkönig macht der Vormarsch der Intel−Rechner und Microsoft−Server−Software zu schwer schaffen. IDC−Analyst Vernon Turner erklärte, falls Sun in der Lage sei, die Technologie in marktfähige Produkte umzugießen, könne die Company eine Führungsrolle im Computergeschäft übernehmen. (wl)  …mehr

  • US-Behörden machen Druck: Software muss sicherer werden

    Mit einem einfachen, aber effektiven Hebel wollen mehrere US−Behörden erreichen, dass Softwareanbieter in Zukunft vermehrt auf die Sicherheit ihrer Produkte achten: Was nicht sicher genug ist, wird einfach nicht mehr gekauft. Die Federal Agencies fordern von den Herstellern, dass sie mehr Verantwortung für ihre Programme übernehmen und das die Default−Einstellungen bereits sicher sein müssten. An der Initiative sind auch das Center for Internet Security und − laut unbestätigten Gerüchten − Oracle beteiligt. (afi) …mehr

  • Apertum-Verkauf läuft noch bis Ende 2004

    Microsoft räumt seinen 80 Apertum-Partnern die Möglichkeit ein, das Software-Paket in der Version 4.0 noch bis Ende 2004 zu verkaufen. Maintenance gewährt die Geschäftseinheit Business Solutions den Apertum-Kunden bis 2010. Vorausgesetzt sie verfügen über einen Wartungsvertrag. Von den insgesamt 1.000 Installationen sind nach Angaben von Jürgen Baier, Managing Director bei Microsoft, derzeit 700 mit einem solchen Vertrag ausgestattet. Da ab der Version 4.0 von Apertum ein Wartungsvertrag zwingend abgeschlossen werden muss, setzen dem zu Folge 300 Kunden noch eine niedrigere Version ein. Vor allem um diese Unternehmen dürfte mit den konkurrierenden Herstellern wie Sage KHK,  SAP mit "Business One" oder den kleineren Anbietern wie Godesys ein harter Kampf entbrennen.  (hei)  …mehr

  • Gericht bestätigt Abschaltung eines betrügerischen SMS−Dienstes

    Ein Netzbetreiber darf einen betrügerischen SMS−Chat−Dienst mit Wucherpreisen sperren. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Landgerichts München hervor. Dort hatte der Chat−Dienst−Anbieter einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gestellt. Der Hamburger Anbieter wirbt in Zeitungsanzeigen mit der Vermittlung von Dates für 80 Cent pro SMS. Sobald die Kunden auf die Anzeige reagieren, erhalten sie eine Antwort−SMS mit vorformulierten Texten aus einem Call−Center. Was die Kunden nicht ahnen: Allein die erste Kontaktaufnahme über die in der Anzeige angegebene Mobilfunknummer löst eine Rechnung über 49,95 Euro aus. Zur Abwicklung der Geschäfte wurden drei Mobilfunknummern eines großen Netzbetreibers benutzt. Dieser kündigte den Vertrag mit dem Anbieter fristlos und schaltete die gebuchten Nummern ab. Zurecht, wie das Gericht jetzt bestätigte. (mf)  …mehr

  • SOHO-Switches von Cisco−Tochter Linksys

    Drei verschiedene Switches−Modellen präsentieren Linksys und der neue Eigner Cisco unter einem gemeinsamen Label. Die SOHO−Switches mit fünf, acht und 16 Ports − die Modelle haben die Bezeichnung SD205, SD208 und SD216 − sind mit Auto−Sensing im Half− und Full Duplex−Modus ausgerüstet, so dass laut Linksys bei letzterem jedem Port Bandbreiten bis zu 200 Mbit/s zur Verfügung stehen. Als weitere Features enthalten die Switches automatische MDI/MDI−X Crossover−Kabeltyperkennung, Adressenlernen, Aging und Datenflusskontrolle mittels "Fast store−and−forward"−Mechanismen. Als Preise gibt Linksys zwischen 59 Euro (SD205), 99 Euro (SD208) und 139 Euro (SD216) an. (wl)  …mehr

Zurück zum Archiv