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Meldungen vom 24.12.2003

  • Top-Meldung April 2003 - IT von der Tankstelle: BP drückt beim IT-Vertrieb aufs Gaspedal

    Nach den Lebensmittel-Discountern setzt nun ein weiterer branchenfremder Anbieter verstärkt auf den IT-Handel: Der Mineralölkonzern BP will in seinen "Express-Shopping-Stationen" künftig mehr als 90 IT- und Multimedia-Produkte anbieten. Bundesweit werden zunächst 17 große Tankstellen mit einem IT-Marken-Shop ausgestattet, bis zu 500 könnten es werden. Mit seinen Online-Shops BP-Express und Aral-Express hat der Ölmulti bereits erste Erfahrungen im IT-Handel gesammelt. In den vergangenen zehn Monaten wurde an zwei Tankstellen in Deutschland und einer in Österreich getestet, ob die Kunden auch ein Ladenkonzept akzeptieren. Sie tun es, sagt der Projektleiter: "Grundsätzlich reagieren die Kunden mit großem Interesse und befürworten das neue Sortiment am Point-of-Sale". Deshalb startet BP nun Testphase zwei: Die nächsten 15 großen Tankstellen werden mit dem IT-Marken-Shop - bestehend aus einem Regalsystem und einem Internet-Terminal - ausgestattet. Von ihren Ergebnissen hängt es ab, wie schnell und wie weit BP das neue Standbein ausbauen wird. Bisher fanden sich vorrangig Verbrauchsmaterialien und Zubehör in den Regalen, jetzt will man verstärkt auch hochwertige Artikel ins Sortiment nehmen: Notebooks, PDAs und Digitalkameras sollen die Flaggschiffe werden. Mehr als 90 Produkte will BP anbieten, es soll sich ausschließlich um Markenware handeln. Bei den Preisen werde man sich grundsätzlich am Markt orientieren, zusätzlich aber auch regelmäßig ausgewählte Schnäppchen anbieten. Mit 29 Prozent des Gesamtumsatzes haben sich im ersten Test die DVDs als stärkste Produktgruppe erwiesen. An zweiter Stelle folgte bereits die Hardware mit 24 Prozent. Supplies wie Druckerpatronen und -papier machten etwa 14 Prozent der Umsätze aus. Eins wird es an den IT-Tankstellen nicht geben: persönliche Beratung. BP geht davon aus, dass der Kunde, der hier IT-Produkte einkaufen will, das entsprechende Wissen schon mitbringt. Wer Zusatzinformationen braucht, kann diese via Internet-Terminal oder über eine Hotline einholen. Bei den Herstellern kommt das Konzept gut an: AVM, Creative, Fujitsu Siemens, Logitech, Adobe, Canon, HP, Lexmark und Epson sind bereits als Lieferanten an Bord. Weitere sollen folgen. (mf)Weitere Top-Meldungen im April:Frechheit: Händler mahnt Kollegen wegen unvollständigem Impressum abGeldmaschine: Kim Schmitz ist wieder da und lockt mit MillionengewinnPreiskampf in der IT-Dienstleistungsbranche ist voll entbrannt …mehr

  • Top-Meldung März 2003: Sage KHK übernimmt Primus Software

    Vertriebs-Partner des Handwerkspakets "Hwp-Win" von Sage KHK können aufatmen: Der ERP-Hersteller hat die Primus Software AG übernommen. Das Unternehmen gehört in dem Marktsegment "Handwerk" seit zehn Jahren zu den führenden Anbietern. Die 1990 gegründete Primus Software AG mit Sitz in Dreieich hat laut eigenen Angaben einen Stamm von über 11.000 Kunden sowie ein Vertriebsnetz von über 250 Fachhändlern. Das bestehende Handwerksgeschäft von Sage KHK (Hwp-Win) sowie das PC-Kaufmann-Handwerkspaket und das Geschäft der Primus Software AG (Primus Handwerk) werden in der neu gegründeten Sage KHK Business Unit "Handwerk" zusammengeführt. Primus-Fachhandelspartner sollen laut Sage KHK weiterhin die bestehenden und neuen Lösungen vermarkten. Die Produktlinien von Sage KHK und Primus werden unabhängig voneinander weitergeführt und entwickelt. Ebenso sollen ihre Namen erhalten bleiben. Dachmarke für alle Anwendungspakete wird Sage sein, die Produkte von Primus werden entsprechend als Sage Primus Handwerk benannt. (hei)Weitere Top-Meldungen im März:PC-Kette Comtech ist insolventDie 25 größten Systemhäuser in Deutschland: Exklusiv-Studie von ComputerPartnerCC Compunet: Johannes Meier räumt Chefposten  …mehr

  • Top-Meldung Mai 2003 - Das schmerzt: 18-Zoll-LCD bei Media-Markt für 399 Euro

    Mit einem Preisbrecher wartete vergangene Woche Media-Markt in seiner Endkundenwerbung auf: Der Flächenmarkt bot einen 18-Zoll-Flachbildschirm für 399 Euro inklusive Mehrwertsteuer an. Lieferant soll, wie man aus Branchenkreise hörte, Medion sein. Die Monitorbranche fand den neuen Preispunkt nicht spaßig. „Das ist Wahnsinn - den Preis kann man im Consumer-Kanal nicht mehr zurücknehmen. Andere werden bald nachziehen", kommentierte ein Anbieter. Bereits auf der Cebit im März 2003 sickerten angepeilte Preise von Medion für das Monitorsegment durch. ComputerPartner berichtete. Neben dem 399-Euro-Schnäppchen standen noch 15-Zöller für 229 Euro und 17-Zöller für 349 Euro im April auf dem Programm. (ch)Weitere Top-Meldungen im Mai:Siemens und Microsoft kündigen "Kommunikationsrevolution" anNiederschmetternd: Unternehmensberatung geht mit Systemhäusern hart ins GerichtStadt München entscheidet sich für Linux …mehr

  • Top-Meldung im Februar 2003: Inkasso brutal - Geldeintreiben auf die "russische" Art

    Die Zahlungsmoral der Deutschen sinkt immer weiter. Jährlich eröffnen die zuständigen Amtsgerichte zehn Millionen (!) Zwangsvollstreckungsverfahren gegen säumige Zahler, aber nur 4.300 Gerichtsvollzieher kleben bundesweit den Kuckuck. Unwillige Zahler sind vor allem für Handel und Handwerk ein ernstes Problem, das bei jeder dritten Unternehmenspleite ursächlich verantwortlich ist. Diese Notlage der Unternehmen nutzen nun verstärkt dubiose Anbieter, die Geldeintreiben auf "russische Art" versprechen. Dabei wird meist massiver Druck oder auch kriminelle Handlungen in Aussicht gestellt, um Außenstände einzutreiben. Typische Werbeslogans: "Körpernahe Beitreibung", "Schmerz Inkasso", "Pfändung vor Ort, ohne lästigen Schriftverkehr und Zeitverlust", "Extrem-Inkasso" oder "Wenn Ihr Schuldner Geld hat, dann zahlt er jetzt!". Aufgrund der steigenden Zahl solcher knackigen Slogans warnt der Bundesverband Inkasso (BDIU): "Mit seriösem Forderungsmanagement hat dies nicht mehr zu tun - und Gläubiger, die darauf eingehen, können sich ebenfalls strafbar machen. Aber für immer mehr Unternehmen scheint "Schmerz Inkasso" oftmals die letzte Lösung ihres Problems zu sein. Wie der Bund für soziales und ziviles Rechtsbewusstsein e.V (BSZ) berichtet, melden sich verstärkt Unternehmer, die nicht mehr die Geldmittel auftreiben können, um ihre Außenstände gerichtlich beitreiben zu lassen. Anwaltskosten, Gerichtskosten, Inkassogebühren würden sich oft zu abenteuerlichen Beträgen summieren, und am Ende gäbe es doch kein Geld, weil der Schuldner inzwischen Pleite gegangen sei. Um die eigene Pleite abzuwenden, scheint dann oft jedes Mittel recht. Und diese handgreiflich veranlagten Anbieter sowie ihre Auftraggeber können sich allem Anschein nach jetzt sogar auf die Justiz berufen, wie der BSZ mit Entsetzen feststellt und entschieden ablehnt. So hatte der Frankfurter Vize-Polizeichef Wolfgang Daschner Anfang Oktober Folter als probates Mittel angeordnet, um den den mutmaßlichen Mörder des 11-jährigen Jakob von Metzler zu einem Geständnis zu bringen. Daschner verordnete, den Verdächtigen "nach vorheriger Androhung, unter ärztlicher Aufsicht durch Zufügung von Schmerzen (keine Verletzungen)" zu befragen. Und damit steht er nicht allein. Geert Mackenroth, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, soll doch tatsächlich diese Haltung mit der Aussage rechtfertigt haben, dass es Situationen geben könne, in denen die Anwendung von Gewalt zur Rettung höherwertiger Rechtsgüter erlaubt sein kann. (go)Weitere Top-Meldungen im FebruarScott LCD GmbH beantragt Insolvenzverfahren - Koreaner übernehmen Marke Top-Werber findet Saturn-Slogan gar nicht "geil"Etiketten-Schwindel: "Lohn+Gehalt Pro 2003" von Sage KHK hielt nicht, was es versprach …mehr

  • Top-Meldung August 2003: Schluss damit - Widerstand gegen Zwangsmitgliedschaft nimmt zu

    Johannes Kahrs ist Mitglied des Bundestages und der SPD, fiel noch nie durch spektakuläre Aktionen auf - bis jetzt. Der Hamburger Politiker plant in diesem Herbst einen Vorstoß zur Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in Kammern und Verbänden: "Sie können aus der Kirche, aus der Partei, aus der Gewerkschaft und sogar aus ihrer Ehe austreten - nur bei der Kammer haben sie keine Wahl." Seit am 18. Dezember 1956 das entsprechende Gesetz in Kraft trat, muss tatsächlich jeder Betrieb, der Gewerbesteuer abführt, zwangsweise Mitglied in einer der 82 deutschen Industrie- und Handelskammern sein und jährliche Beiträge entrichten. Die Spitzenorganisation DIHT beziffert die Zahl ihrer Mitglieder auf etwa drei Millionen. Von dem "hohen politischen Gewicht", das die Institution sich selbst zuschreibt, sind aber nicht alle überzeugt: Viele Firmen haben bereits gegen die Kammern geklagt, bisher jedoch ohne Erfolg: Wer nicht zahlen wollte, riskierte bisher eine Zwangsvollstreckung durch die eigene Vertretung. Die Bundesregierung müsse das System der Kammermitgliedschaft dringend überprüfen und reformieren, so Kahrs. Wenn die Aufforderung allein nichts bewirkt, will er mit seiner Fraktion einen entsprechenden Antrag aus dem Parlament einbringen. In dem soll die Regierung verbindlich aufgefordert werden, ein Gesetzgebungsverfahren einzuleiten, das den Kammerzwang zum 1. Januar 2005 außer Kraft setzt. 90 Abgeordnete haben ihre Unterstützung bereits zugesagt, schreibt die "Berliner Zeitung". "Niemand will die Kammern abschaffen", betont Kahrs, "übergreifende Aufgaben und Interessen sollten aber nicht vom Staat, sondern von wettbewerbs- und leistungsorientierten Konkurrenten auf diesem Markt übernommen werden. Auch in diesem Bereich müssen die marktwirtschaftlichen Gesetze von Angebot und Nachfrage gelten und der Verbraucher, in diesem Falle die Unternehmen, sich das passende Angebot auf dem freien Markt aussuchen können". Als starr und verkrustet empfinden auch immer mehr Mitglieder die Strukturen. Und sie organisieren den Widerstand: Mehr "Freiheit für IT-Berufler" fordert beispielsweise der Berufsverband der Selbstständigen in der Informatik (BVSI). Denn man sehe die eigenen Interessen durch die IHK nicht vertreten, sagt Vorstandsmitglied Dirk Bisping: "Die hohen Mitgliedsbeiträge stehen im Missverhältnis zu den - nicht erbrachten - Leistungen der Kammer." Wer eine dem Berufsbild der IT-Experten entsprechende Gegenleistung erwarte, werde enttäuscht: "Weder die Weiterbildungsmaßnahmen noch sonstige Angebote der Handelskammer sind auf die Bedürfnisse von IT-Beratern zugeschnitten." Man habe den Eindruck, insbesondere die IHK sei heutzutage weniger denn je eine Interessenvertretung für ihre Mitglieder, sondern entwickle sich immer mehr zu einem Unternehmen mit "eigenen wirtschaftlichen Interessen". Diese Erfahrung hat auch Marius Ebert, Leiter der Dr. Ebert Akademie in Königswinter gemacht. Sein Institut bietet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Angestellten Akademie verschiedene Lehrgänge, unter anderem den IHK-Betriebswirt, an. "Mehr als einmal" habe er erlebt, dass ihm die IHK interessierte Kursteilnehmer "ausspannte". "Wenn sich jemand für unsere Kurse interessiert, aber noch nicht geklärt ist, ob er auch die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, muss er dies bei der IHK erfragen", so Ebert. Von 50 Interessenten seien 6 wiedergekommen. Ebert sieht die Neutralität der Kammer nicht mehr gewährleistet, weil sie ähnliche und gleiche Weiterbildungskurse wie sein Institut anbietet: "Die IHK sollte eigentlich eine neutrale Position und damit das Gesamtinteresse der Wirtschaft vertreten. Doch eine Institution, die neben ihren Mitgliedern selbst am Markt agiert und dadurch Eigeninteressen verfolgt, kann nicht neutral sein." Ebert hat seinem Protest eine Stimme gegeben: Ihn inspirierte das Thema zur Produktion eines Rocksongs mit dem Titel "Zwangsbeglückung". Darin hat er seine Erlebnisse verarbeitet: "Sie kämpfen für Dich, hast Du gedacht, dabei wird Dir von ihnen Konkurrenz gemacht". Ebert: "Es hat schon erste Gespräche mit interessierten Radio-Sendern gegeben." (mf) Weitere Top-Meldungen im August:Taskarena AG: Gründungsmitglied Achim Greif verlässt das Unternehmen"Fabrikverkauf": HP eröffnet Online-Shop für GeschäftskundenEs darf nur eine geben: massenhaft Abmahnungen durch die Telekom …mehr

  • Top-Meldung Juli 2003: Ada-Has-Mehrheitsaktionär will Engagement reduzieren

    Der Hauptaktionär der Ada-Has IT-Mangement AG in Willich, die zur Münchener Rück gehörende Ergo-Versicherungsgruppe, plant, ihr Engament bei dem Systemhaus zu reduzieren. Das berichtete die FAZ in ihrer gestrigen Ausgabe. Derzeit hält Ergo 67 Prozent der Anteile, die auf rund 25 Prozent zurückgefahren werden sollen. Ursprünglich hatten Ergo und die Signal Iduna, die mit 32 Prozent an dem Systemhaus beteiligt ist, geplant, Ada-Has an die Börse zu bringen, mussten von diesem Ziel aber wegen des sich rapide verschlechternden Börsenumfeldes Abstand nehmen."Informationstechnik ist nicht unsere Kernkompetenz. Grundsätzlich wollen wir nicht die Mehrheit an einem IT-Dienstleister halten", zitiert die FAZ einen Ergo-Sprecher. Von Seiten Ada-Has ist zu hören, dass ein "zusätzlicher strategischer Partner" gesucht werde. Namen, die in diesem Zusammenhang auftauchen, sind unter anderem CC Compunet, Bechtle, T-Systems, PC-Ware und EDS. Im Gespräch mit ComputerPartner hatte Ada-Has-Vorstand Joachim Prinz vor kurzem erklärt, dass er auch in diesem Jahr mit einem weiteren Rückgang des Umsatzes rechne. Bereits im Vorjahr waren die Erlöse um rund 20 Prozent auf 302 Millionen Euro zurückgegangen. Dies sei zum Teil darauf zurückzuführen, dass das Dienstleistungsgeschäft zu Lasten des reinen Handelsgeschäftes ausgebaut worden sei. 26 Prozent des Umsatzes erzielt Ada-Has mit der Ergo-Versicherungsgruppe und der Münchener Rück.Während das Systemhaus Ada die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft habe, sei der Softwareentwickler Has defizitär, hatte Prinz erklärt. Nach Brancheninformationen sollen die Ada-Standorte in Frankfurt, Bielefeld, Osnabrück, Dortmund und Stuttgart geschlossen werden. (sic)Weitere Top-Meldungen im Juli:Keine Lust auf Böblingen: PC-Chefin Karola Bode verlässt HPAbschied von Netscape? Wahrscheinlich ja!Das Plädoyer: Tech-Data-Manager Dürst verteidigt seine Preispolitik …mehr

  • Top-Meldung Oktober 2003: Bärbel Schmidt verlässt HP

    Wieder ein spektakulärer Personalwechsel in der IT-Branche: Bärbel Schmidt, Geschäftsführerin des Bereiches PSG (Personal Systems Group) bei der Hewlett-Packard GmbH, verlässt nach 25 Jahren das Unternehmen und ist bereits frei gestellt. Als kommissarischen Nachfolger hat der Hersteller heute den bisherigen Vertriebsdirektor Stephan Wippermann vorgestellt. Wippermann wird auch als fester Kandidat für die Übernahme der Deutschland-Geschäftsführung gehandelt. Über einen konkreten Nachfolger wird laut HP in den nächsten Wochen entschieden. Neben der Leitung des PSG-Bereiches führte Schmidt auch den Compaq/HP-Merger im vergangenen Jahr in der deutschen Niederlassung durch. Das PSG-Geschäft habe sich unter ihrer Leitung in Deutschland ausgezeichnet entwickelt. HP-Chef Menno Harms bedankt sich in einem Schreiben für ihre "Leidenschaft und ihr Engagement". Schmidt, die als Verfechterin des indirekten Vertriebsmodells gilt, hatte sich seit der Ankündigung von HP-Chefin Fiorina, das Direktgeschäft zu forcieren, weit aus dem Fenster gelehnt. Unter ihrer Leitung würde das Partnerkonzept nicht aufgeweicht, so Schmidt. Allerdings konnte HP in Deutschland die PC-Absatzvorgaben nicht erfüllen. "Bei dieser Entwicklung hätte sich niemand auf diesem Posten halten können", kommentiert ein Insider. In Zukunft will die PSG-Chefin Schmidt "neue Herausforderungen außerhalb der Hewlett-Packard GmbH" annehmen. Unternehmensnahe Kreise lassen verlauten, dass sie der Branche treu bleiben und im Handelsbereich wiederzufinden sein wird. Insider gaben gegenüber der ComputerPartner-Redaktion an, dass Schmidt die Top-Favoritin für die Nachfolge des Actebis-Geschäftsführers Michael Urban ist. (bw/mf)Weitere Top-Meldungen im Oktober:Actebis bestätigt: Bärberl Schmidt wird Geschäftsführerin in SoestSchock für Messeleitung: Auch HP sagt seinen Cebit-Auftritt abEbay will mehr professionelle IT-Händler an Bord holen …mehr

  • Top-Meldung Juni 2003: Münchner CSU will Linux-Entscheidung kippen

    Offenbar ist in München die Debatte um Linux und Windows noch lange nicht zu Ende: Die CSU will die Grundsatzentscheidung der bayerischen Landeshauptstadt, 14.000 PCs von Microsoft Windows auf das Konkurrenzsystem Linux umzustellen, jedenfalls nicht akzeptieren und spricht sich offen dagegen aus.Die CSU-Stadtratsfraktion werde die Entscheidung von der zuständigen Regierung von Oberbayern untersuchen lassen, berichtete das Wirtschaftsmagazin „Capital". Zitiert wird Stadtrat Robert Brannekämper: „Schließlich hätte der Steuerzahler (bei einer Entscheidung für Microsoft Windows) zehn Millionen Euro sparen können." Ende Mai hatte der Stadtrat mit der Mehrheit von Rot-Grün entschieden, künftig auf Linux statt auf das bisher verwendete Betriebssystem Windows zu setzen. Die endgültige Vergabe des Auftrags soll allerdings erst im Frühjahr erfolgen. Bleibt die Stadt bei ihren Plänen, würde es sich um die größte Linux-Installation handeln, die es bislang in Europa gegeben hat. Das Volumen wird auf bis zu 30 Millionen Euro geschätzt. Microsoft dürfte sich also über die CSU-Unterstützung freuen. Wie „Capital" weiter berichtet, will der US-Softwaregigant die erste Entscheidung der Landeshauptstadt nicht einfach akzeptieren, sondern weiter um den Auftrag kämpfen. (mf) Weitere Top-Meldungen im Juni 2003COS macht Hamburger Niederlassung nach drei Monaten wieder dichtLars Windhorst ist pleiteSystemhaus ADA: "Unser Fokus liegt nicht mehr auf Umsatz"   …mehr

  • Top-Meldung September 2003: Michael Urban geht von Bord - hat Otto einen Käufer für die Actebis-Gruppe gefunden?

    Michael Urban, 39, Vorsitzender der Geschäftsführung der Actebis Holding GmbH, ist zurückgetreten. Nach offizieller Aussage der Soester und laut Urban sei das "eine persönliche Entscheidung" gewesen. "Es war ja kein Geheimnis, dass mein Vertrag zur Verlängerung anstand", erklärte Urban telefonisch gegenüber ComputerPartner. Nach zwölf Jahren im gleichen Unternehmen mache man sich Gedanken um die Zukunft und der Manager habe sich gegen eine Verlängerung seines Arbeitsverhältnisses entschieden. Zur Frage, was er denn plane, sagt der Ex-Actebis-Chef nur: "Mal sehen; erst mal ein paar Tage ausspannen." Urban wird Actebis offziell zum 30. September 2003 verlassen; sein Vertrag mit der 100-prozentigen Otto-Tochter endet am 31. Dezember. Die Nachfolge von Urban tritt Joe Hemani, 49, Chairman und Hauptaktionär des britischen Distributors Westcoast, an. "Hemani wird die Actebis-Gruppe und Westcoast Ltd. in einer strategischen Allianz mit einer Option der Beteiligung führen", so die offizielle Stellungnahme aus Soest. Wie üblich in solchen Fällen schlagen die Spekulationen hohe Wellen. Einige Branchenkenner gehen davon aus, dass der Hamburger Otto-Konzern "jetzt endlich einen Käufer für seine IT-Logistiksparte, Actebis und Peacock, gefunden hat". Westcoast ist in Großbritannien als Distributor mit starkem Fokus auf das HP-Produktportfolio bekannt. (ch) Weitere Top-Meldungen im August:Westcoast-Chef Hemani: "Wir wollen Actebis kaufen"Durchgefallen: Systemhäuser versagen beim KundenkontaktPC-Ware verkauft Laserdrucker für einen Euro …mehr

  • Top-Meldung im Januar 2003: PC-Hersteller Waibel muss aufgeben

    Geschäftsführer Andreas Waibel bestätigt gegenüber ComputerPartner, dass sich sein Unternehmen zurzeit im Moratorium befindet, was nichts anderes heißt, als dass er einen Lieferantenvergleich anstrebt. Am 7.1.2003 sollten die Vergleichsverhandlungen abgeschlossen werden. Auch die Webseite des Unternehmens ist seit kurzem nicht mehr auf dem Netz erreichbar. Das habe aber nichts mit dem Moratorium zu tun, erklärt Waibel und schiebt diesen Umstand einem Providerwechsel zu.Einen Tag später ist es dann soweit:Trotz aller Bemühungen musste Geschäftsführer Andreas Waibel gestern Abend beim Amtsgericht Karlsruhe Insolvenz anmelden, wie ein Sprecher des Gerichts bestätigte. Das Verfahren sei noch nicht eröffnet; noch sei kein Insolvenzverwalter bestellt. (jh)Weitere Top-Meldungen im Januar 2003:Am Wochenende war im WWW buchstäblich der Wurm drin - Vorbote auf Mega-Attacke?Lion: Staatsanwalt ermittelt wegen "Betrug und Untreue"PC-Spezialist-Mover: Neues Konzept stellt sich als One-Man-Show vor …mehr

  • Top-Meldung im Dezember 2003: Verschwinden Multifunktionsgeräte bald vom deutschen Markt?

    Der Bitkom ist sauer auf die Verwertungsgesellschaft (VG) Wort. Und er malt ein Horrorszenario an die Wand. Multifunktionsgeräte könnten demnach in Deutschland schon bald vom Markt verschwinden. Laut Bitkom liegt der Grund dafür im Streit um die Urheberrechtsabgabe, den die VG Wort mit Hewlett-Packard im Rahmen eines Musterprozesses austrägt.  …mehr

  • Top-Meldung im November 2003: Die "Mutter aller Schnäppchen" verhaut Aldi

    Der PC-Krieg bei den Lebensmitteldiscountern geht in unverminderter Brutalität weiter. Kurz nachdem Norma eine Aktion von Plus "getötet" hatte (ein Marktexperte), so dass Plus rund 12.000 PCs seinem Lieferanten 4MBO wieder auf den Hof stellte (und dieser daraufhin seinen Rückzug aus dem Lebensmittelhandel erklärte), steht die nächste Schlacht an. Die Beteiligten diesmal: Media-Markt und Aldi.Am kommenden Mittwoch wird Aldi einen Rechner (Medion) für 1.179 Euro in den Läden haben. Diese Suppe werden wir ihnen versalzen, dachten sich die Manager von Media-Markt in Ingolstadt und schickten den Sohn der "Mutter aller Schnäppchen" (Media-Markt-Werbung) los. Der kam mit einem Fujitsu-Siemens-PC zurück, der dem Aldi-PC von den Leistungsmerkmalen nicht nur überlegen sein soll, sondern mit 1.099 Euro auch noch ein paar Euros günstiger. Seit letzem Freitag bietet Media-Markt diesen Rechner an. "Wenn Aldi jetzt nicht noch etwas am Preis macht, werden die auf den PCs sitzen bleiben", meint ein Marktbeobachter. Der Preis der FSC-Maschine soll nicht von Fujitsu-Siemens subventioniert sein, ist zu hören. (sic)Weitere Top-Meldungen im November:Taskarena: Weihnachtsgeld gestrichen, Gehaltszahlung verschobenMehr Arbeit, weniger Urlaub: so will Maxdata den Standort Deutschland rettenNotebook-Hersteller: Jetzt gehen die Schläge unter die Gürtellinie …mehr

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