Netzwerk & Speicher

Cisco stellt "Unified Computing System" vor

16.03.2009
Nachdem es fast jeder im Vorfeld mitbekommen hat: Jetzt hat Cisco Systems das "Unified Computing System" vorgestellt.
Die "Unified Computing"-Komponenten in einem Rack.
Die "Unified Computing"-Komponenten in einem Rack.

Nachdem es fast jeder im Vorfeld mitbekommen hat: Jetzt hat Cisco das "Unified Computing System" vorgestellt. Es besteht aus Virtualisierungstechnologien, Service-Möglichkeiten und Blade Servern. Das Paket, das Ciscos CEO John Chambers vorstellte, soll Unternehmenskunden dabei helfen, "Datencenter der nächsten Generation" zu betreiben.

Ciscos Architekturkonzept beinhaltet das Netzwerk, Speicher, des Weiteren Virtualisation auf Basis des neuen Blade-Server "UCS B-Series", der von Intels Nehalem-Prozessor angetrieben wird und mit einer Reihe von Verarbeitungstechniken versehen sein, die speziell Applikationen mit großem Datenbedarf zugute kommen , sowie Management-Software, wozu BMC das seine beitragen wird, und Server-Software von Microsoft - unter anderem Windows Server 2003, Windows Server 2008 mit Hyper-V Technologie Microsoft SQL Server 2008. Auch VMware werde Virtualisierungs-Techniken beisteuern.

Chambers, der von Managern wie Paul Otellini (Intel), Paul Maritz (VMware), Bob Muglia (Microsoft) und Bob Beauchamp (BMC) begleitet wurde, erklärte, der Netzwerkriese habe nicht weniger vor als Datencenter, ob sie nun einzeln oder in einer Cloud betrieben werde, komplett zu betreiben.

Man habe drei bis fünf Jahre an diesem Konzept gefeilt - nun könne Cisco es als fertige Lösung präsentieren. Geplant sei, die Geschäfte mit dieser Lösung sowohl über große Service Provider und Integratoren als auch über Partner zu realisieren.

Die skalierbare Lösung werde in einem Rack in der zweiten Hälfte dieses Jahres ausgeliefert werden

Chambers zufolge will Cisco nicht mit den langjährigen Partnern HP und IBM konkurrieren. Mit dem " Unified Computing System" könne es eine eigene Lösung vorstellen, die "alle Anforderungen" befriedige. Während IBM bereits mit Cisco-Konkurrent Juniper eine Koalition unter dem Label "Stratus" vereinbart hat, setzt HP auf seine Netzwerktochter "Procurve" sowie auf seine Kompetenzen in Sachen Management und Implementierung. (wl)

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