Systemhaus-Megafusion

Cancom schluckt Sysdat

30.07.2008
Die Nummer vier der deutschen Top-Systemhäuser, die Cancom IT Systeme AG, übernimmt die Nummer zwölf, die Sysdat GmbH mit Sitz in Köln. Der Kaufpreis in Höhe von 5,95 Millionen Euro wird aus den bestehenden liquiden Mitteln des schwäbischen Unternehmens beglichen. Die Sysdat-Geschäftsführer Manfred Hövel, Bernd Schüchter und Markus Stöckler behalten ihre bisherigen Positionen im Unternehmen.

Die Nummer vier der deutschen Top-Systemhäuser, die Cancom IT Systeme AG, übernimmt die Nummer zwölf, die Sysdat GmbH mit Sitz in Köln. Der Kaufpreis in Höhe von 5,95 Millionen Euro wird aus den bestehenden liquiden Mitteln des schwäbischen Unternehmens beglichen. Die Sysdat-Geschäftsführer Manfred Hövel, Bernd Schüchter und Markus Stöckler behalten ihre bisherigen Positionen im Unternehmen.

Mit diesem Schritt baut Cancom die eigene Position im deutschen Systemhausumfeld aus. Die Firma aus Jettingen-Scheppach zwischen Ulm und Augsburg ist IBM Premier Business Partner und HP Preferred Partner. In der letzt jährigen ChannelPartner-Aufstellung der Top 25 Systemhäuser in Deutschland belegten die hinter Computacenter, Bechtle und PC-Ware Bayern den vierten Platz.

Sysdat war in diesem Ranking auf dem zwölften Platz gelistet, mit einem 2006er Jahresumsatz von 98 Millionen Euro. Nach dem Verkauf der ungarischen Tochter konnte das Kölner Systemhaus im Vorjahr einen Umsatz von 80,3 Millionen Euro erwirtschaften. Dafür stieg der Rohertrag auf 20,7 Millionen Euro und der EBITDA auf 1,5 Millionen Euro an (alle Zahlen nach HGB). Der Cancom-Vorstand rechnet damit, dass Sysdat mittelfristig ein EBITDA von 2,0 Millionen Euro erreichen wird.

Die Cancom-Gruppe konnte sich von191,5 Millionen Euro Jahresumsatz von im Jahre 2005 über 232,4 Millionen 2006 auf mehr als 300 Millionen Euro im Vorjahr steigern. Der Konzernrohertrag 2007 verbesserte sich im Zuge der Expansion des IT-Diensleistungsgeschäfts um 33,9 Prozent auf 88,5 Millionen Euro. Das Jahresergebnis 2007 konnte Cancom von 2,4 (2006) auf 4,6 Millionen Euro erhöhen. (rw)

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