Noch mehr Speicher

Dell stellt bisher leistungsstärkste All-Flash-Nodes vor

04.06.2021 von Andreas Th. Fischer
Der All-Flash-Node PowerScale F900 kann in seiner Maximalausstattung bis zu dreimal soviel Speicher bereitstellen wie das bisher stärkste System PowerScale F600.
Ein voll ausgebauter Cluster kann rund 252 der hier gezeigten Dell PowerScale F900 aufnehmen.
Foto: Dell EMC

Mit der PowerScale F900 bringt Dell EMC den bisher leistungsstärksten All-Flash-Node auf den Markt. Das neue Storage-System soll vor allem die Verarbeitung unstrukturierter Daten beschleunigen. Die PowerScale F900 verfügt dazu über Dual-Socket-Cascade-Lake-Prozessoren, All-NVMe-Flash und NVIDIA-GPU Direct-Kompatibilität.

Jeder F900-Node kann bis zu 24 NVMe-SSDs sowie 768 GByte ECC-RAM aufnehmen und ist zwei Höheneinheiten (HE) hoch. Die reine Storage-Kapazität liegt damit zwischen 46 und 368 TByte. Ein Cluster besteht aus 3 bis 252 Nodes und kann theoretisch bis zu 93 PetaByte Daten aufnehmen. Das ist etwa dreimal soviel wie bei der F600.

Ein F900-Node verfügt zudem über zwei 25-GB-SFP+/SFP28-Ports sowie zwei 100-GB-NIC-Schnittstellen. Der Energieverbrauch liegt laut Hersteller bei einer Umgebungstemperatur von 25 Grad Celsius bei 859 Watt. Dell vermarktet das System zur Verarbeitung von unstrukturierten Daten-Workloads aus Bereichen wie Grafik- und Videodateien, Analyse, Forschung, Genomik oder KI.

Update für OneFS

Darüber hinaus hat der Hersteller das Betriebssystem OneFS auf die Versionsnummer 9.2 aktualisiert. Es wird von allen Speichersystemen der PowerScale-Familie verwendet. Zu den wichtigsten Neuerungen des Updates gehören schnellere sequentielle Lesevorgänge sowie eine höhere Durchsatzleistung und Kommunikation bei reduzierter Latenz.

Das neue Speichersystem PowerScale F900 ist nach Angaben des Herstellers ab sofort auch in Deutschland verfügbar. Weiterhin erhältlich sind zudem die Systeme PowerScale F200, PowerScale F600 sowie Isilon F800 und F810.