Dell: Wiederverkäufer klagt gegen Direktanbieter

05.05.2003
Ein australischer Wiederverkäufer wagt den juristischen Streit gegen Dell. Der Händler Computer Disposals Pty. Ltd. war bis Oktober 2002 Verkäufer von Dell-Hardware und -Dienstleistungen. Jetzt will er gerichtlich Dell zwingen, zuviel bezahltes Geld für Produktgarantie und nicht ausbezahlte Rabatte zurück zu zahlen. Dell lehnte jeden Kommentar zu dem schwebenden Verfahren ab. Computer Disposals hatte jahrelang Dell-Hardware, die Kunden aus irgendeinem Grund storniert hatten, auf- und weiterverkauft. Doch während die Texaner nur ein Jahr Produktgarantie gewähren wollten, bot der Händler drei Jahre an. Nun habe Dell diese Garantieverlängerung auf den Preis der Computer aufgeschlagen, ohne selbst länger als ein Jahr für seine Produkte kostenlose Nachbesserung eingeräumt zu haben. Dass die Texaner zudem den zugesicherten 15prozentigen Händlerrabatt auf die billigere Hardware nicht nachgelsaaen habe, stellt den zweiten Punkt der Klage dar. Insgesamt eine Summe von rund 200.000 Dollar, die Computer Disposals zuviel an Dell gezahlt haben will. Das würde, so klagt der australische Händler, eine rund 300.000 Dollar schwere Schadenersatzforderung ergeben. Er werde den Fall vor Gericht durchziehen, nachdem Dell bis heute keinerlei Anstalten gemacht habe, über die zuviel bezahlten Garantiegebühren únd Rabattversprechungen zu verhandeln. Falls der Klage stattgegeben werde, seiim Sommer mit einem Prozessbeginn zu rechnen. (wl)

Ein australischer Wiederverkäufer wagt den juristischen Streit gegen Dell. Der Händler Computer Disposals Pty. Ltd. war bis Oktober 2002 Verkäufer von Dell-Hardware und -Dienstleistungen. Jetzt will er gerichtlich Dell zwingen, zuviel bezahltes Geld für Produktgarantie und nicht ausbezahlte Rabatte zurück zu zahlen. Dell lehnte jeden Kommentar zu dem schwebenden Verfahren ab. Computer Disposals hatte jahrelang Dell-Hardware, die Kunden aus irgendeinem Grund storniert hatten, auf- und weiterverkauft. Doch während die Texaner nur ein Jahr Produktgarantie gewähren wollten, bot der Händler drei Jahre an. Nun habe Dell diese Garantieverlängerung auf den Preis der Computer aufgeschlagen, ohne selbst länger als ein Jahr für seine Produkte kostenlose Nachbesserung eingeräumt zu haben. Dass die Texaner zudem den zugesicherten 15prozentigen Händlerrabatt auf die billigere Hardware nicht nachgelsaaen habe, stellt den zweiten Punkt der Klage dar. Insgesamt eine Summe von rund 200.000 Dollar, die Computer Disposals zuviel an Dell gezahlt haben will. Das würde, so klagt der australische Händler, eine rund 300.000 Dollar schwere Schadenersatzforderung ergeben. Er werde den Fall vor Gericht durchziehen, nachdem Dell bis heute keinerlei Anstalten gemacht habe, über die zuviel bezahlten Garantiegebühren únd Rabattversprechungen zu verhandeln. Falls der Klage stattgegeben werde, seiim Sommer mit einem Prozessbeginn zu rechnen. (wl)