Umfrage von Qualys

Dienstleister sollen Malware-Infektionen verhindern

05.05.2010
Eine von Qualys in Auftrag gegebene Umfrage unter 1.000 Verbrauchern im Großbritannien hat deutlich gemacht, dass verschiedene Seiten proaktiv tätig werden müssen, um Websites gegen Malware zu sichern und sensible Kundendaten zu schützen.

Wie Reseller ihren Kunden helfen können, die gesetzlichen Datenschutz-Bestimmungen einzuhalten, das erfahren Sie auf dem Channel-Sales-Day "Security" am 18. Mai in München. Hier können Sie sich für die kostenlose Veranstaltung anmelden.

Eine von Qualys in Auftrag gegebene Umfrage unter 1.000 Verbrauchern im Großbritannien hat deutlich gemacht, dass verschiedene Seiten proaktiv tätig werden müssen, um Websites gegen Malware zu sichern und sensible Kundendaten zu schützen

So vertreten 54 Prozent der Befragten die Ansicht, dass die Website-Betreiber selbst dafür Sorge tragen müssten, ihre Internet-Präsent frei von Malware zu halten, damit Besucher dieser Website sich nicht mit digitalen Schädlingen infizieren. Für diese Verbraucher ist Datenmissbrauch nicht tolerierbar.

71 Prozent der von Marktforschern befragten Personen würden eine Website, die sie irgendwann mit Malware infiziert hat, nie wieder besuchen. Dabei erklärten nur sieben Prozent von ihnen, dass sie die Besitzer der Website über das Problem unterrichten würden. 54 Prozent der Konsumenten würden eine Website eher besuchen, wenn ihr anhand unabhängig durchgeführter Tests bestätigt wird, dass sie frei von Malware ist.

Datenschutz im Fokus

Auf die Frage, was der Staat unternehmen solle, um das Internet sicherer zu machen, forderten 37 Prozent der Befragten die Durchsetzung strengerer Strafen für Online-Kriminelle. 26 Prozent waren der Ansicht, Service Provider stärker in die Pflicht zu nehmen, um Malware abzuwehren.

"Die Unmengen an persönlichen und finanziellen Daten, die heute durch Websites im Internet fließen, machen diese zu attraktiven Zielen für Kriminelle", erklärt der Security-Spezialist David Lacey. "Diese Umfrage macht deutlich, dass die Konsumenten cleverer werden und sich stärker der Notwendigkeit bewusst sind, Risiken für ihre persönlichen und finanziellen Daten zu vermeiden. Wenn Websites Umsatzverluste verhindern und den Ruf ihrer Marke schützen wollen, müssen sie unbedingt demonstrieren, dass sie Maßnahmen ergreifen, um ihre Besucher vor Malware-Angriffen zu schützen.”

Der Forrester-Studie "The Trends And Changing Landscape of Malware And Internet Threats"zufolge kann man "vertrauenswürdigen Websites nicht länger vertrauen, und eine besorgniserregende Entwicklung ist, dass Web-Nutzer mittlerweile immer stärker Gefahr laufen, auch auf legitimen Websites auf Malware zu treffen. Das ist ein neues Phänomen - früher war Malware nur auf fragwürdigen Websites, etwa auf Erotik- oder Gaming-Seiten, zu finden. (rw)

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