iOS 17 und iPadOS 17

Diese Geräte werden nicht mehr unterstützt

28.04.2023 von Michael Simon
Apple zieht in diesem Herbst wieder einen harten Schnitt: Wie erwartet, könnten auch das iPhone 8 und das iPhone X die Kompatibilität verlieren.
Ab iOS 17 könnte auch das iPhone X nicht mehr mit Updates versorgt werden.
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Es sind nur noch knapp zwei Monate bis zur WWDC, auf der Apple eine Vorschau auf die Software-Updates für das Jahr 2023 geben wird. Neben den neuen Funktionen wird uns aber auch interessieren, auf welchen Geräten die neuen Betriebssysteme laufen können und welche älteren Produkte ausgeschlossen werden.

Einem neuen Bericht zufolge werden nur sechs Geräte, die auf iOS 16 und iPadOS 16 aktualisiert werden, die Unterstützung für die neuen Betriebssysteme verlieren, aber diese Liste ist nicht unspektakulär:

Erwähnenswert ist, dass das iPhone 8 das letzte Modell mit einer Home-Taste war, bevor das iPhone SE das Design wiederbelebte, und das iPhone X war das erste OLED-Modell ohne Home-Taste. Beide haben einen A11 Bionic-Prozessor.

Ein Grund, warum Apple die beiden iPhones ausmustert, ist deren Chip. Im iPhone 8 sowie im iPhone X ist der A11 eingebaut, der erste Generation von Neuronalen Engine mit sich bringt. Diese hatte zwei Kerne und eine Datendurchsatz von 0,6 Teraflops. Die zweite Generation der Neuronalen Engine im iPhone XS hatte gleich acht Kerne und 5,4 Teraflops an Datendurchsatz. Wenn Apple in iOS 17 noch mehr Funktionen bringen will, die an Machine Learning basieren, dann wird es langsam knapp mit der Kapazität.

Ein weiterer Grund für den Schluss mit Updates für A11 ist die Tatsache, dass darin ein Bootrom Exploit entdeckt wurde, der durch Software nicht geschossen werden kann. A12 ist davon nicht betroffen.

Beim iPad wird der A9 ausgemustert

Auf der iPad-Seite hat das iPad der fünften Generation, das 2017 auf den Markt kam, einen A9-Prozessor, während das 9,7-Zoll-iPad Pro und das 12,9-Zoll-iPad Pro, die 2016 bzw. 2015 auf den Markt kamen, beide einen etwas schnelleren A9X-Prozessor haben. Apple hat die Unterstützung für das iPhone 6s und 6s Plus mit A9-Prozessoren mit der Einführung von iOS 16 im September eingestellt.

Sollte dies zutreffen, wären sie die ersten iPad-Pro-Modelle, die nicht auf die neueste Version von iPadOS aktualisiert werden können, seit die Produktreihe 2016 eingeführt wurde. Apple hat das iPad Pro im Jahr 2018 neu gestaltet und es ist wahrscheinlich, dass diese Modelle noch mindestens zwei weitere Jahre unterstützt werden.

Apples Entwicklerkonferenz WWDC beginnt am 5. Juni mit einer Keynote-Präsentation, bei der wir alles über die neue Version von iOS und iPadOS erfahren werden. Die neuen Systeme werden dann mehrere Monate lang getestet, bevor sie im Herbst auf die Geräte kommen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Macworld.com und wurde aus dem Englischen übersetzt. (Macwelt)