Argumente für den Kauf

5 Gründe für das iPhone 7 von Apple

12.09.2016 von Halyna Kubiv
Monatelang hat es in der Gerüchteküche gebrodelt, nach allen vermeintlichen Neuerungen kommt einem aber die Realität etwas enttäuschend vor.

Das iPhone 7 hat kein neues Design, keinen Iris Scanner? Gründe genug, um enttäuscht zu sein und zu rufen: "Steve Jobs hätte das nie gemacht!"?

Nun, wir meinen, Apple hat auch diesmal gute Arbeit geleistet, Gründe zum Kauf gibt es mehr als genug, hier sind die fünf aus unserer Sicht wichtigsten Gründe, die für ein iPhone 7 sprechen.

1. Das kleine Schwarze

Keine Ahnung, ob wir schon zu alt und konservativ sind, aber wir sind nicht der gleichen Meinung wie Steve Jobs und Henry Ford: "Ein iPhone kann in jeder Farbe kommen, es sei denn, sie ist schwarz". Das bunte iPhone 5C ist im Produktportfolio einen stillen Tod gestorben, aber auch danach gab es zur Auswahl entweder Asphaltgrau oder Silber. Nun besinnt sich Apple auf die Grundwerte und bringt endlich ein echtes Schwarz. Dazu ist die Farbe dunkel genug, um die Antennen-Streifen auf der Rückseite fast komplett verschwinden zu lassen. Wäre da nicht ein Kamera-Buckel, könnte das iPhone mit einem perfekten Rücken entzücken.

2. Die Kamera, eigentlich zwei

Bei der Präsentation ist das Feature fast untergegangen, denn die neue Kamera im iPhone 7 Plus rückte in den Vordergrund, aber auch die Frontkamera bei den beiden Modellen hat sich um 2 Megapixel verbessert. Im iPhone 6S löste die Facetime-Kamera noch mit 5 MP auf, der Nachfolger hat die 7-MP-Kamera eingebaut. Das bedeutet: Bessere Selfies, bessere Qualität der Videoanrufe, besseres Skypen etc. Jetzt muss nur noch das Motiv mit schöner Haut oder mit viel Schminke mithalten.

Die andere Kamera war auf der Keynote schon prominenter vorgestellt, die technischen Einzelheiten und die Technologie dahinter haben wir hier ausführlich beschrieben. Was sich hinter diesen Zahlen verbirgt, ist die Botschaft "Man braucht keine teuere Spiegelreflex mehr". Die Doppelkamera im iPhone 7 Plus kann die flüchtigen Momente im Leben so festhalten, dass sie zu Kunstwerken werden. Außer der Qualitätsvergleichbarkeit der Fotos hat jedoch ein iPhone noch mehr Vorteile vor einer Spiegelreflex: Das Gerät ist deutlich leichter und dünner und ist ständig dabei, das aktuelle iOS macht den Einstieg in die Welt der Profi-Fotografie sehr leicht, das System übernimmt die Einstellungen der Kamera, so sind über- oder unterbelichtete Fotos fast ausgeschlossen.

3. Endlich mehr Speicher und das noch billiger

Fast musste man sich für Apple schämen, wenn man bei einem beliebigen iPhone das Preisgefüge für ein 16-GB-Modell nachrecherchieren musste. Besonders pervers war es bei dem Vorgänger – dem iPhone 6S. Das Smartphone konnte mit der Kamera 4K-Videos aufnehmen, ein komplett leeres iPhone mit 16 GB konnte gerade mal 30 Minuten an 4K-Videomaterial fassen. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass ein komplett leeres iPhone in wilder Natur genau so selten ist wie ein weißer Wal.

Nun hat sich das mit dem iPhone 7 und dem etwas erneuerten iPhone 6S verbessert. Die Einstiegsgröße ist 32 GB, doch heruntergebrochen auf den Preis pro 1 GB Speicher ist das mittlere Modell die bessere Wahl. Das iPhone 6S mit 16 GB kostete 739 Euro, rund 46 Euro pro Gig Speicher, das iPhone 7 mit 32 GB Speicher kostet nun 20 Euro mehr (759 Euro), in diesem Fall kostet ein Gigabyte aber schon fast die Hälfte weniger – rund 24 Euro. Die mittleren Modelle (beim iPhone 6S und 7) machen den Preisverfall noch deutlicher (iPhone 6S 64 GB – 849 Euro, also rund 13 Euro pro GB, iPhone 7 128 GB – 869 Euro, also rund 6,80 Euro pro GB).

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4. Innere Werte

Der Name des neuen Prozessors erinnert an Fusion Drive, bekannt in den Macs, das Prinzip mutet ebenfalls ähnlich an: Die Vorteile von zwei unterschiedlichen Technologien zu einem funktionierenden Mechanismus vereinen. Bei Fusion Drive vereinte man den billigen Speicherplatz einer Festplatte mit der Geschwindigkeit einer SSD. Bei A10 Fusion bringt Apple zusätzliche zwei Kerne, die Aufgaben werden sodann zwischen den vier verteilt: Rechenintensive Aufgaben werden zwei Grund-Prozessoren zugewiesen, die zwei andere Kerne erledigen dann die Grundaufgaben des Smartphones wie E-Mails checken oder Benachrichtigungen abfragen. Ach ja, und die Kamera hat auch erstmals einen eigenen Prozessor bekommen; wie sich diese Stärke auf die alltäglichen Aufgaben auswirkt, werden wir aber nur in einem Praxis-Test feststellen können.

5. Wasserfest

Zwar darf man das neue iPhone 7 nicht in die Spülmaschine stecken, eine Pool-Party wird das neue Gerät jedoch überstehen. Das iPhone 7 ist IP67 zertifiziert, die Sieben bedeutet, das iPhone kann ohne größere Schaden eine halbe Stunde unter Wasser (bis einem Meter Tiefe) überstehen.

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