Server im Container

HP verkleinert mobiles Data Center

03.02.2010 von xyz xyz
Anzeige  Hewlett-Packard macht sein mobiles Rechenzentrum kompakter. Der Server-Schrank mit der entsprechenden IT-Infrastruktur passt jetzt in einen Standard-Frachtcontainer.

Damit ist das aktuelle RZ nur noch halb so groß wie der Vorgänger. Gleichzeitig wurden die Preise gesenkt. Damit hofft HP, die Kundenbasis für ein solches portables RZ zu erhöhen. Mit ihrem Performance Optimized Datacenter (POD) steht HP allerdings nicht alleine da. Konkurrenten wie Sun Microsystems, IBM, Rackable Systems und Dell haben ihrerseits Rechenzentren im Angebot, die auf einen Lastwagen gepackt werden können.

Gedacht sind die mobilen RZ allerdings auch als Ergänzungen zu bestehenden Data Center, wenn etwa kurzfristig mehr Speicherkapazität und Rechenpower benötigt wird, aber die Firma nicht in ein neues RZ oder eine RZ-Erweiterung investieren will. Das nun von HP gezeigte POD kann bis zu 10 Server-Schränke aufnehmen.

Das POD kostet 600.000 Dollar, und zwar ohne IT-Inhalt. Damit ist das jüngste POD nicht nur halb so groß wie der Vorgänger, sondern kostet auch nur noch halb so viel. Gefüllt kann ein solcher RZ-Container mehrere Millionen Dollar kosten. Laut HP lässt sich ein solches kompaktes Datacenter innerhalb von 12 Wochen liefern.

Einer der Abnehmer ist Microsoft. Die Firma schätzt es, dass sie damit schnell die Rechenkapazitäten erhöhen kann. Zudem sei das Design sehr kompakt. Dadurch verbrauche ein solches RZ auch weniger Energie als sein grosser Bruder mit vier Wänden aus Backsteinen und Mörtel, heißt es. (Computerworld.ch/wh)