IFA

Huawei Ascend Mate 7 - schicke Riesen-Flunder mit Octa-Core-CPU

05.09.2014
Mit dem Ascend Mate 7 stellt Huawei auf der IFA 2014 einen echten Hingucker unter den Phablets vor, der deutlich schicker daher kommt als sein Vorgänger. Das Acend Mate 7 hat allerdings nicht nur eine schöne Hülle, sondern auch gute Technik zu bieten.
Huawei Ascend Mate 7 - 6-Zöller mit Octacore-CPU
Foto: Huawei

Die Zeiten von billigen Kunststoff-Gehäusen sind bei Huawei in der Oberklasse schon länger vorbei, zuletzt zeigte sich das Ascend P7 als echtes Schmuckstück. Mit dem Ascend Mate 7 kommt jetzt ein Sechs-Zöller auf den Markt, der in einem aus einem Block gefrästen Unibody-Gehäuse aus Aluminum steckt. Das Display wird von einem extrem schlanken Rahmen umschlossen, der Bildschirm nimmt rekordverdächtige 83 Prozent der Front des Ascend Mate 7 ein. Das HD-Display kommt mit einem Panel namens JDI IPS-NEO auf den Markt, das einen Kontrastwert von sehr starken 1.500:1 und dabei 15 Prozent weniger Stromverbrauch verspricht.

Beim Prozessor setzt Huawei im Ascend Mate 7 auf einen Kirin 925 mit BIG.little-Architektur. In dem Chip verrichten vier A15-Kerne mit 1,8 GHz und vier A7-Kerne mit 1,3 GHz ihren Dienst, eine Mail-T628-GPU sollte für genug Grafikleistung sorgen. Ein weiterer Co-Prozessor steuert die Sensoren und ist bei minimalem Stromverbrauch auch im Standby aktiv. Der RAM liegt bei X GB, der interne Speicher bei - per Speicherkarte erweiterbaren - Y GB.

Auf der Rückseite des 7,9 Millimeter dünnen Ascend Mate 7 hat nicht nur eine Kamera mit 13 Megapixel und LED-Blitz Platz, sondern auch ein Fingerabdruckscanner, der das Smartphone innerhalb von einer Sekunde entsperren soll. Der Akku des Huawei Ascend Mate 7 hat eine Kapazität von starken 4.100 mAh. Zwei Antennen sollen für bis zu 40 Prozent weniger Gesprächsabbrüche und insgesamt deutlich besseren Empfang sorgen. Wie bereits im Ascend P7 bietet Huawei auch hier die Möglichkeit, zusätzlich zut Micro-SIM entweder eine Speicherkarte oder eine zweite (Nano-)SIM einzulegen. Die Besonderheit: Beide Karten unterstützen LTE Cat6.

Das Huawei Ascend Mate 7, das natürlich mit Android 4.4 Kitkat läuft, kommt in den Farben Schwarz, Gold und Silber auf den Markt. Der Preis für das Phablet ist ebenso noch unbekannt wie der Termin für den Verkaufsstart.

Ascend G7 - Mittelklasse-Gerät mit Metallgehäuse

Huawei Ascend G7
Foto: Huawei

Etwas tiefer angesiedelt ist das ebenfalls neue Huawei Ascend G7, das auch auf der IFA Premiere feiert. Huawei steckt auch hier die Technik in ein schickes Metallgehäuse, das mit einem weniger als drei Millimeter dünnen Rahmen rund um das Display glänzt. Der Bildschirm des Handys misst 5,5 Zoll in der Diagonalen, das 720p-Display hat ein IPS-Panel. Der Akku des Huawei Ascend G7 hat 3.000 mAh Kapazität, die Kameras machen Bilder mit 13 bzw. 5 Megapixel. Angaben zu Speicher und CPU liefern wir nach, Huawei schwieg sich dazu aus.

Das bekannte Ascend P7 kommt zudem außerdem in der Sapphire edition auf den Markt. Hier wird das Display von einer Schicht aus hartem Saphirglas geschützt, die Rückseite besteht aus Keramik. Der Preis für dieses aufgehübschte Modell, das sonst mit dem Ascend P7 identisch ist, steht noch nicht fest.

Das Huawei Ascend Mate 7 kommt Ende Oktober in Deutschland auf den Markt und kostet in der Standard-Version mit 2 GB RAM und 16 GB Speicher 499 Euro in Schwarz oder Silber, die Premium-Version in Gold kostet 599 Euro und hat 3 GB RAM und 32 GB Speicher. Das Ascend G7 kostet 299 Euro.

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