Ultrabooks in der 2. Generation

Intel nimmt Business-Anwender ins Visier

15.06.2012 von Beate Wöhe
Am 14. Juni stellte Chip-Riese Intel gemeinsam mit neun namhaften Herstellern die nächste Generation der Ultrabooks, die auf der Intel-Core-Prozessortechnologie der dritten Generation (Ivy Bridge) basieren, vor.
Intels Country-Chef für Deutschland und Österreich, Christian Lamprechter, erläuterte die Neuen Features der zweiten Ultrabook-Generation.
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Am 14. Juni stellte Chip-Riese Intel gemeinsam mit neun namhaften Herstellern die nächste Generation der Ultrabooks, die auf der Intel-Core-Prozessortechnologie der dritten Generation (Ivy Bridge) basieren, vor. Über 25 Modelle zeigten die Hersteller den anwesenden Pressevertretern. Die Geräteklasse Ultrabook hat zwar noch keine lange Geschichte, jedoch setzt Intel alles daran, den Kunden die passenden Argumente für eine Kaufentscheidung zu liefern. Seit dem Launch der Intel-Centrino-Technologie im Jahr 2003 fährt das Unternehmen zu den Ultrabooks die größte Endkundenkampagne. Während Intel mit der ersten Generation der Ultrabooks im Jahr 2011 noch überwiegend die Consumer-Kunden im Visier hatte, "sind wir jetzt bereit, auch den Anforderungen der Unternehmen gerecht zu werden", sagte Christian Lamprechter, Country Manager Deutschland und Österreich bei Intel.

Vergangenes Jahr, als der Formfaktor auf 13 Zoll limitiert war, schafften es gerade einmal 20 verschiedene Designs in den Markt. Viele große Hersteller hielten sich bei der Einführung noch zurück. Die zweite Generation können die OEMs in 11, 13 oder 15 Zoll entwickeln.

Zusätzlich verspricht die dritte Generation der Intel-Core-Prozessoren nicht nur doppelt so hohe Leistungsparameter. Mit der Intel Smart Connect Technologie arbeiten die Ultrabooks auch im Standby-Modus, wenn es zum Beispiel um die Aktualisierung von E-Mails oder offenen Websites geht.

Für Business-Anwender interessant macht die Ultrabooks auch die Intel Anti-Theft-Technik, durch die sich das Ultrabook bei Verlust oder Diebstahl per Fernzugriff deaktivieren lässt. In mehreren der großen Märkte, auch in Deutschland, soll dieses Angebot, das Intel gemeinsam mit Absolute Software, McAfee und Norton zur Verfügung stellt, den Kunden für einen zeitlich begrenzten Rahmen zur Verfügung stehen.

Als weiteren Sicherheitsfaktor verfügen die neuen Ultrabooks über die Intel Identity Protection Technologie. In Zusammenarbeit mit diversen Anbietern aus dem Internet hat der Hersteller ein Verfahren erarbeitet, das die Identität des Anwenders bei Log-In-Aktionen im Web sicherer erkennen lässt.

Auch an den SMB-Markt hat Intel durch das kostenlose Administrations-Tool Small Business Advantage im Zusammenhang mit Ultrabooks gedacht. So sollen auch kleinere Business-Kunden leichter die Möglichkeiten nutzen können, den Gerätepark professionell zu verwalten.

"Im Jahr 2012 werden wir bis zu 110 unterschiedliche Designs an Ultrabooks auf dem Markt sehen", prognostiziert Lamprechter. Ebenfalls noch in diesem Jahr blickt Lamprechter schon auf den nächsten Schritt in Verbindung mit dem Erscheinen des Betriebssystems Windows 8. Dann werden zudem neue Designfaktoren, wie Convertible-Ultrabook-Modelle auf den Markt kommen, die sich durch die Touch-Funktionalität auszeichnen werden. Ein erstes, mit Windows 8 ausgestattetes Referenzmodell führte der Chip-Hersteller bereits vor. Damit wurde nicht nur auf Googlemaps mit dem Fingern auf dem Bildschirm der Veranstaltungsort herangezoomt, sondern durch Bewegung des kompletten Notebooks ließ der Demonstrator durch den dadurch aktivierten Kippsensor auch ein digitales Flugzeug seine Kurven über der Landkarte ziehen. Einige der kommenden Modelle zeigten die Hersteller bereits auf der Computex 2012. (bw)

Die Ulrabooks der zweiten Generation mit Ivy Bridge sehen Sie in der Bildergalerie.

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Wortmann Terra Ultrabook 1451