Blaupunkt Motopilot

Modifiziertes Navi zur Motorradsaison

11.04.2014 von Arnd Westerdorf
Blaupunkt hat sein im vergangenen Jahr vorgestelltes Navigationssystem Motopilot modifiziert. Das Navi-Update für Zweiräder ist pünktlich zur Motorradsaison erhältlich.

Motorradfahrer motten ihre Zweiräder meistens im Herbst ein und melden sie zum Frühjahr wieder an. Mit den ersten Sonnenstrahlen starten dann auch die ersten Touren der Fahrsaison. Just zu diesem Zeitpunkt hat auch die deutsche Marke Blaupunkt ihr Navigationssystem für Zweiräder, das im Herbst 2013 vorgestellte Produkt Motopilot, per Update überholt.

Blaupunkt Motopilot: Neues Karten- und Infomaterial sowie Zusatzfunktionen.
Foto: Blaupunkt

Das liegt in der Natur der Sache: Das Navi nutzt nun das im März aktualisierte Kartenmaterial von Tom Tom Maps für Gesamteuropa (inklusive Russland) sowie die umfassenden Datensätze von bikerbetten.de mit Informationen etwa zu Unterkünften, Wasch- und Schrauber-Plätzen. Neuerdings verfügt das System über einen Fußgängermodus, zwei voneinander unabhängige Trip-Computer und über ein zusätzliches Koordinatenformat zur Eingabe von Grad, Minuten und Sekunden. Zusätzlich können auch Straßenkreuzungen als Zielpunkte ausgewählt werden, wenn beispielsweise die Hausnummer nicht präsent ist.

Der Blaupunkt Motopilot hat ein transreflektives Farbdisplay mit einer Diagonalen von 3,5 Zoll beziehungsweise von 8,8 Zentimetern. Auf der Bildschirmoberfläche sind die wenigen, wichtigen Symbole so groß in das selbsterklärende Menü-Layout integriert, dass auch die bequeme Eingabe mit angezogenem Motorradhandschuh funktionieren soll. Zur Orientierung dienen 2D- und 3D-Kartenansichten inklusive automatischer Zoom-Stufen, Tipp-Zoom, realitätsnahen Darstellungen von Kreuzungs- und Abbiegesituationen sowie ein Real-View-Fahrspurassistenten. Über GPX (GPS Exchange Format), einem Datenformat zur Speicherung von Geodaten, sind Routenplanungen sowie der Im- und Export gängiger Portale möglich.

Blaupunkt Motopilot: Auch Straßenkreuzungen können als Zielpunkte dienen.
Foto: Blaupunkt

Ferner gehören zur Basisausstattung ein SiRF Atlas V-Dual-Core-Prozessor, ein vier Gigabyte großer Flash-Speicher und eine Bluetooth-2.1-Verbindung. Der Hersteller des Blaupunkt Motopilot, das Berliner Unternehmen Baros, empfiehlt für sein Markenlizenz-Produkt einen Verkaufspreis von 299 Euro. Das Informationsportal IT-Scope verzeichnet für das Produkt Händlereinkaufspreise von rund 234 bis 275 Euro. Die Straßenpreise liegen bei 254 Euro.

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