Distribution bietet Zusatzleistungen

Monitore muss man anschauen können

14.06.2013 von Armin Weiler
Monitore sind für die Distributoren nicht nur Boxen, die sie von A nach B schieben. Mit zusätzlichen Leistungen sollen Händler beim Vertrieb von Displays unterstützt werden.
In Dornach zeigt Ingram Micro Digital-Signage-Lösungen im eigenen Showroom.
Foto: Ingram Micro

Monitore sind für die Distributoren nicht nur Boxen, die sie von A nach B schieben. Mit zusätzlichen Leistungen sollen Händler beim Vertrieb von Displays unterstützt werden. So präsentierte Christoph Dassau, Director Professional Audio Video Group bei Ingram Micro, erst neulich stolz den neuen Showroom für Digital Signage am Firmensitz in Dornach. Bei der Tech-Data-AV-Sparte Maverick setzt man schon länger auf die Präsentation der Produkte in einem eigenen Schulungs- und Ausstellungsbereich in München. Der dritte Broadliner im Bunde, Also, arbeitet gerade an einem entsprechendem Konzept, das in Kürze an den Start gehen soll.

"Eine schnelle Belieferung des Kunden funktioniert nur, wenn die entsprechenden Geräte auch vorrätig sind." Timo Tübcke, Einkauf Displays bei Siewert & Kau
Foto: Siewert & Kau

So herrscht Konsens bei den Broadlinern: Gerade bei Produkten, bei denen es vor allem auf die visuelle Komponente ankommt, muss man auch die Gelegenheit haben, sie anzuschauen und Lösungsszenarien auch optisch zu begutachten. "Hier diskutieren und planen wir mit Kunden und Endkunden Lösungsszenarien", beschreibt Dassau die Funktion des Showrooms.

Verfügbarkeit ist wichtig

"Für die richtige Produktauswahl sollte die Anwendung des Monitors beim Endkunden hinterfragt werden." Christoph Dassau, Director Professional Audio Video Group bei Ingram Micro
Foto: Ingram Micro

Doch nicht nur mit Ausstellungsräumen unterstützen die Distributoren die Reseller. So sieht Timo Tübcke, zuständig für den Einkauf von Displays bei Siewert & Kau, eine wichtige Aufgabe in der Bereitstellung eines kompletten Sortiments: "Eine schnelle Belieferung des Kunden funktioniert nur, wenn die entsprechenden Geräte auch vorrätig sind", weiß der Monitorexperte. Zudem seien eine unkomplizierte Serviceabwicklung, kompetente Ansprechpartner sowie attraktive Kundenaktionen und Bonusprogramme wichtig.

Ähnlich sieht es Wolfgang Janhsen, Business Unit Manager PC Systeme bei Tech Data: "Wir bieten einen Überblick über das Gesamtangebot am Markt, insbesondere auch zu Preis- und Leistungsalternativen", erklärt er.

"Wir bieten einen Überblick über das Gesamtangebot, auch zu Preis- und Leistungsalternativen." Wolfgang Janhsen, Business Unit Manager PC Systeme bei Tech Data

Bei der Wahl der Produkte empfiehlt Ingram-Manager Dassau, auf Markengeräte zurückzugreifen, da so im Ernstfall auf guten Hersteller-Support und auf entsprechende Garantieleistungen gebaut werden kann. "Für die richtige Produktauswahl sollte die Anwendung des Monitors beim Endkunden hinterfragt werden", rät Dassau. "Um ein passendes Angebot machen zu können, müssen die tatsächlichen Anforderungen wie Format, Auflösung, Helligkeit und Ergonomie sorgfältig ermittelt werden", präzisiert Tech-Data-Mitarbeiter Janhsen. (awe)


Christoph Dassau, Director Pro-AV Group bei Ingram Micro, erläutert die Digital-Signage-Strategie des Distributors.

Im Showroom werden Displays in unterschiedlichen Formaten gezeigt.

Der Raum bietet auch genug Platz für Arbeitsgruppen.

Wie Displays in die Arbeitsumgebung integriert werden können, wird hier gezeigt.

Auch Touch-Tische sind ausgestellt.

Praxisnahe Anwendungsszenarien sollen Geschäftschancen aufzeigen.

Der Raum steht für Seminare und Schulungen zur Verfügung.

So könnte eine Installation in der Hotellobby aussehen.

Kunden, Händler und Distributor können gemeinsam die passende Lösung finden.

In Trainings werden Händler auf das Thema Digital Signage geschult und können dann Fehler wie diesen leicht beheben.

Senior Manager Andreas Bichlmeir und Ingram-Chef Gerhard Schulz im UCC-Democenter.

UCC steht für Unified Communication & Collaboration.

Die großzügige Ausstattung erlaubt es, komplette Konferenzszenarien nachzustellen.

Im UCC-Democenter wird auch die Bandbreite der Tischtelefone gezeigt.

So können auch direkte Vergleiche zwischen den Produkten gezogen werden.

Videokonferenzen lassen sich unter realistischen Bedingungen ausprobieren.

Hier ist beispielsweise eine Polycom-Lösung im Einsatz.

Mit diesem Modul wird die Konferenz gesteuert.

In technischen Trainings können Fachhändler sich für zahlreiche Hersteller zertifizieren lassen.