Notebook-Verkäufe stagnieren ab 2010

17.03.2008 von Armin Weiler
Der weltweite PC- und Notebook-Markt wird in den kommenden zwei Jahren weiterhin solide Fortschritte verzeichnen. Wie das Marktforschungsunternehmen IDC prognostiziert, wird die Notebook-Sparte ab diesem Zeitpunkt aber ein abnehmendes Wachstum aufweisen. 2010 rechnen die Analysten noch mit einem Zuwachshoch von 36 Mio. Notebooks, danach soll der Anstieg in den Verkaufszahlen jedoch spürbar nachlassen. Der Abwärtstrend wird sich zumindest über zwei Jahre hinweg fortsetzen. 2012 sollen 236 Mio. Notebooks verkauft werden. Im Verkaufszuwachs würde in dem Jahr beinahe eine Verdoppelung gegenüber 2007 erreicht werden.

Der weltweite PC- und Notebook-Markt wird in den kommenden zwei Jahren weiterhin solide Fortschritte verzeichnen. Wie das Marktforschungsunternehmen IDC prognostiziert, wird die Notebook-Sparte ab diesem Zeitpunkt aber ein abnehmendes Wachstum aufweisen. 2010 rechnen die Analysten noch mit einem Zuwachshoch von 36 Mio. Notebooks, danach soll der Anstieg in den Verkaufszahlen jedoch spürbar nachlassen. Der Abwärtstrend wird sich zumindest über zwei Jahre hinweg fortsetzen. 2012 sollen 236 Mio. Notebooks verkauft werden. Im Verkaufszuwachs würde in dem Jahr beinahe eine Verdoppelung gegenüber 2007 erreicht werden.

Die prognostizierte Entwicklung bei Portables sei nicht unwesentlich durch eine zunehmende Sättigung des Marktes bedingt. Die Marktforscher gehen davon aus, dass sich der PC-Markt dieses Jahr wieder stabil verhalten wird und ein erneut starkes Wachstum vorlegen kann. So sollen 2008 rund 302 Mio. Computer ausgeliefert werden, was einer Steigerung von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bereits in diesem Jahr ist aber ein geringeres Wachstum im Umsatz zu erwarten. Dieser soll um nur 7,4 Prozent auf 280 Mrd. Dollar zulegen. Bis 2012 werden sich die Umsatzsteigerungen auf vier Prozent reduzieren und einen Wert von 330 Mrd. Dollar erreichen, so die Branchenanalysten.

"Erneuerungen in gesättigten Märkten und Neukunden in wachsenden Märkten führen mit technologischer Evolution und fallenden Preisen zu Wachstum", meint Loren Loverde, Direktor des IDC Quarterly PC Tracker. Im Consumer-Bereich des EMEA-Raums (Europa, Naher Osten und Afrika) lagen die Notebook-Verkaufszahlen 2007 zum ersten Mal deutlich über jenen bei Desktops. So gingen im Vorjahr knapp 21 Mio. Portable-Geräte über den Tisch, mit denen die 16,5 Mio. verkauften Standgeräte nicht mithalten konnten. Bis 2012 ist bei Desktops und x86-Servern mit einem durchschnittlichen Zuwachs von sechs Mio. auf rund 190 Mio. Stück zu rechnen. (pte)