Chefs im Homeoffice

Pandemie verändert Arbeitsweise von Führungskräften

18.03.2021
Die Corona-Pandemie hat die Arbeit von Führungskräften verändert. Das ergab eine Umfrage unter mehr als 1.000 Beschäftigten in Deutschland.
Führungskräfte haben deutlich häufiger Probleme bei der Arbeit im Homeoffice als Angestellte.
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Je häufiger Angestellte und Führungskräfte im Homeoffice sind und damit auch eigenständiger arbeiten, umso wichtiger ist laut Umfrage eine offene Unternehmenskultur - auch um die Verbundenheit mit der eigenen Firma aufrechtzuerhalten. In der Umfrage gaben 42 Prozent der befragten Führungskräfte an, im Januar 2021 im Homeoffice gewesen zu sein. Das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Seit dem ersten Lockdown vor einem Jahr sinkt der Erhebung zufolge das Zugehörigkeitsgefühl: 81 Prozent der Führungskräfte gaben an, ein ausgeprägtes Zugehörigkeitsgefühl zu ihrem Arbeitgeber zu haben, im Januar 2020 waren es 84 Prozent. Der Umfrage zufolge könnte dies daran liegen, dass das Führen des Teams von zu Hause aus schwieriger ist.

Gleichzeitig verlieren die Führungskräfte laut der Umfrage das Interesse an einer offenen Unternehmenskultur. Im Januar 2020 gaben noch 59 Prozent der Befragten an, Interesse an einer solchen Kultur zu haben - im Januar 2021 waren es 47 Prozent. Insgesamt wünschen sich die meisten Führungskräfte (74 Prozent) ein Arbeitsleben im Vorkrisenmodus zurück. (dpa/rw)