PRESSESPIEGEL/Unternehmen

16.11.2009
THYSSENKRUPP - Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat den Verkauf der US-Tochter Safway unter Dach und Fach gebracht. Safway werde von dem US-Finanzinvestor Odyssey Investment Partners übernommen, heißt es unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der Vertrag sei in der Nacht auf Samstag unterzeichnet worden. (Handelsblatt S. 32/FTD S. 3)

THYSSENKRUPP - Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat den Verkauf der US-Tochter Safway unter Dach und Fach gebracht. Safway werde von dem US-Finanzinvestor Odyssey Investment Partners übernommen, heißt es unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der Vertrag sei in der Nacht auf Samstag unterzeichnet worden. (Handelsblatt S. 32/FTD S. 3)

COMMERZBANK - Der Aufsichtsratsvorsitzende der Commerzbank AG, Klaus-Peter Müller, hat auch für den Vorstand der Bank ein neues Vergütungssystem angekündigt. Das Mitarbeitermodell habe man bereits vorgestellt, "was für unsere Vorstände wird folgen", sagte Müller. In der vergangenen Woche hatte die Commerzbank bekannt gegeben, die Boni der Mitarbeiter unterhalb der Vorstandsebene an die langfristige Unternehmensentwicklung zu koppeln. Ein Teil der Erfolgszahlungen soll erst Jahre nach der Zuteilung ausgezahlt werden. (Handelsblatt S. 1)

VOLKSWAGEN - Volkswagen gerät wegen der Übernahme des Konkurrenten Porsche unter den Beschuss großer Aktionäre. Der britische Pensionsfonds Hermes kritisiert das Geschäft scharf. Man sei nicht ausreichend informiert worden, heißt es. Außerdem werden Interessenskonflikte befürchtet. (FTD S. 3)

BMW/AUDI - BMW fürchtet Audis Aufholjagd in den USA. Der Münchner Automobilbauer hält den Rivalen für gefährlicher als Mercedes. Für BMWs Amerikachef Jim O`Donnell sei keine Markterholung absehbar. (FTD S. 3)

WACKER - Der deutsche Chemiekonzern Wacker will für 1 Mrd USD eine Siliziumfabrik im US-Bundesstaat Tennessee vorantreiben. "Wir wollen mit dem Markt wachsen und brauchen dazu neue Kapazitäten", sagte Wacker-Chef Rudolf Staudigl. (Handelsblatt S. 2)

OPEL - General Motors braucht Milliarden, um Opel zu sanieren. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sagte jedoch, dass die Bundesregierung kein Geld nach Detroit schicken werde. Er verweist den Konzern an die Länder. Die aber sind darüber gar nicht erfreut. (Süddeutsche Zeitung S. 17)

HSH NORDBANK - Die HSH Nordbank will bei ihrer Sanierung ohne Bundeshilfe auskommen. Der neue Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, Jost de Jager sagte weiter, solange es bei der Umsetzung des Sanierungsplans keine Überraschungen gebe, bestehe kein Anlass, das Konzept infrage zu stellen. (Handelsblatt S. 2)

AIRBUS - Der geplante Bau von 180 Airbus Militärtransportern A400M wird möglicherweise in zwei Schritte aufgeteilt. Um das Projekt zu retten, soll möglicherweise zunächst zum vereinbarten Preis eine geringere Anzahl von Flugzeugen geliefert werden. In einem zweiten Schritt würde nach Neuverhandlungen die Restmenge folgen. (FTD S. 7)

UNITYMEDIA - Der Medienmogul John Malone fordert mit der Übernahme von Unitymedia den Bonner Branchenprimus Deutsche Telekom heraus. Er wolle beim Verkauf schneller Internetanschlüsse den Wettbewerb verschärfen, sagte Unitymedia-Chef Parm Sandhu. Sowohl beim Preis, als auch bei der Qualität sei Unitymedia erfolgreich. (Handelsblatt S. 28/FTD S. 4)

STRABAG - Die Übernahme des größten Schweizer Baukonzerns Implenia durch den österreichischen Rivalen Strabag ist gescheitert. Der britische Hedgefonds Laxey gab bekannt, dass er seine 51%-Beteiligung an Implenia an Schweizer Investoren veräußert habe und nicht an Strabag. (FTD S. 6)

HYPO ALPE ADRIA - Der angeschlagene BayernLB-Tocher Hypo Group Alpe Adria aus Österreich winken neue Staatshilfen. Ein Sprecher von Österreichs Finanzminister Josef Pröll sagte, dass der Hypo Alpe das Bankenhilfspaket des Landes grundsätzlich offen stehe. (Handelsblatt S. 42)

DJG/pi/jhe

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